Produktion, Fertigung

Textil- und Modenäher/in

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Ausbildung Textil- und Modenäher/in
Berufsbild Textil- und Modenäher
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Textil- und Modenäher/in Gehalt
  • Gehalt: 767 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wenn du ein Kleidungsstück siehst, fragst du dich immer zuerst, wie das eigentlich genäht wurde? Du liebst Stoffe und bringst die Kreativität und Geduld mit, um daraus Röcke, Hosen & Co. zu fertigen? Die Ausbildung zum/zur Textil- und Modenäher/in macht aus dir einen Profi an der Nähmaschine!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Gute Noten in Mathe und Kunst

  • Spaß an Mode und Handarbeiten

  • Kreativität

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Ein Gefühl für Stoffe und Farben hast

  • Präzise und genau arbeitest

  • Geduld mitbringst

  • Geschickt mit den Fingern bist

Ausbildung zum/zur Textil- und Modenäher/in: In zwei Jahren zum Näh-Profi

Deine Aufgaben: Zuschneiden, nähen, bügeln

Berufsbild Textil- und Modenäher

Bevor eine Modefirma eine neue Kollektion in die Läden bringen kann, braucht es geschickte Hände, die die Entwürfe der Designer in die Tat umsetzen. In der Ausbildung zum/zur Textil- und Modenäher/in lernst du, Musterteile der Kollektion anzufertigen, die dann als Vorlage für die industrielle Serienproduktion dienen. In kleineren Unternehmen, die noch in Deutschland produzieren, bist du auch selbst in der Serienfertigung tätig.

Während Textil- und Modeschneider/innen das große Ganze im Blick haben, bist du für die Details zuständig: Aus zugeschnittenen Stoffteilen nähst du Ärmel, Bund, Futter oder Taschen, bügelst die Einzelteile in Form und bringst Reißverschlüsse oder Knöpfe an. Neben der klassischen Mode kannst du auch an der Fertigung anderer Textilien beteiligt sein, wie zum Beispiel Krawatten, Rucksäcke, Bettwäsche oder Vorhänge. Nach deiner Ausbildung wirst du meist in einer bestimmten Abteilung eingesetzt – Zuschnitt, Näherei, Bügelei oder Warenkontrolle –, wo du dich auf einen bestimmten Fertigungsschritt spezialisierst.

Ein typischer Auftrag kann so ablaufen: Soll ein Rock mit zwei Taschen versehen werden, brauchst du jeweils zwei Schnittteile. Du rollst den Stoff auf dem Legetisch aus, steckst Schablonen aus Papier darauf fest, zeichnest die Konturen nach und schneidest die Teile aus. Dann wählst du farblich passendes Garn aus, das du in die Nähmaschine einfädelst. Den Stoffrand versäuberst du mit dem sogenannten Überwendlichstich, damit er später nicht ausfranst. Danach legst du die beiden Teile des Taschenbeutels übereinander und nähst sie zusammen. Damit du die Tasche gerade und sauber am Rock festnähst, bügelst du die Nähte zunächst um und schließt sie dann mit einem Steppstich. Zum Schluss nochmal prüfen, ob alles sitzt, in Form bügeln – und fertig!

Theorie und Praxis: Das 1x1 des Nähens

Textil- und Modenäher/in Gehalt

Die duale Ausbildung zum/zur Textil- und Modenäher/in dauert nur zwei Jahre. In dieser Zeit lernst du in deinem Ausbildungsbetrieb den Arbeitsalltag eines Näh- oder Musterateliers kennen. In regelmäßigen Abständen besuchst du den Blockunterricht in einer Berufsschule, wo du vor allem theoretisches Wissen zu Stoffarten, Fasern und Garnen erwirbst.

In der Praxis lernst du das Handwerk von der Pike auf: Vom Lesen und Anfertigen technischer Zeichnungen über das Zuschneiden bis zum Nähen und Bügeln – alle Arbeitsschritte zum Anfertigen von Ärmeln, Taschen oder Kragen stehen auf dem Programm. Das gerade und präzise Nähen mit der Nähmaschine übst du zunächst mit Papier statt Stoff, dann versuchst du, Schließ-, Versäuberungs- oder Ziernähte auf Stoff zu nähen. Auch Spezialnähmaschinen, wie die Overlock-Nähmaschine zum Versäumen kannst du bald problemlos bedienen. Mit Bügelautomaten und Bügeleisen bügelst du Kanten oder glättest Oberflächen. Auch Schweiß- oder Klebetechniken wendest du an.   

Hast du nach der zweijährigen Ausbildung noch Lust, tiefer in die Materie einzusteigen, kannst du in nur einem weiteren Jahr den Abschluss als Textil- und Modeschneider/in machen. Hast du die erforderliche Berufserfahrung, kannst du in deinem Unternehmen die Leitung eines Teams übernehmen oder sogar der Fertigungsleitung assistieren. Willst du noch mehr Verantwortung übernehmen, kannst du dich als Industriemeister/in der Fachrichtung Textilwirtschaft weiterbilden. Du möchtest noch kreativer arbeiten oder noch mehr Verantwortung übernehmen? Dann ist ein Studium wie maßgeschneidert für dich, zum Beispiel im Textilmanagement, Textildesign oder in Textiltechnik.

Dein Arbeitsumfeld: Geschickt eingefädelt

Textil- und Modenäherin Bilder

In der Ausbildung zum/zur Textil- und Modenäher/in trifft man dich vor allem in Werkstätten oder Ateliers an, wo du mit Stoffbahnen jonglierst sowie Näh- und Bügelmaschinen bedienst. Um diese Maschinen einstellen und warten zu können, solltest du mit Technik nicht auf Kriegsfuß stehen. Planst du einen Schnittbogen, arbeitest du auch am Computer.

Dein wichtigstes Werkzeug sind allerdings deine Hände. Hast du Fingergeschick und Spaß an Handarbeiten, bist du hier richtig. Vorkenntnisse im Nähen brauchst du keine, aber Interesse an Mode und Stoffen solltest du mitbringen. Bist du außerdem bekannt für deine kreativen Ideen und deinen guten Geschmack, wird dir das Auswählen des richtigen Stoffes und farblich passender Garne, Knöpfe oder Verzierungen nicht schwerfallen! Wenn doch mal etwas nicht so klappt, wie du es dir vorstellst – bleib ruhig und versuch es gleich nochmal. Übung macht den Meister!

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Was ist ein Volant?

  • Ein Stoffstreifen, der an der Oberkante eines Stoffes angenäht wird
  • Ein besonders reißfestes Garn
  • Eine Nähmaschine speziell für extrem feine Stoffe

Doch nicht das Richtige?

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