Orthopädieschuhmacher/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Orthopädieschuhmacher/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Orthopädieschuhmacher/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €681 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €550
  • 2. Lehrjahr: €620
  • 3. Lehrjahr: €723
  • 4. Lehrjahr: €833
2.

Wie lange dauert die Orthopädieschuhmacher/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Orthopädieschuhmacher/in?

  • Als Orthopädieschuhmacher/in stellst du individuell angepasste orthopädische Maßschuhe her, passt sie an und berätst Kunden und Patienten.
  • Du arbeitest hauptsächlich in den Werkstätten orthopädischer Schuhhersteller.
  • Orthopädieschuhmacher/in ist ein Handwerksberuf, der Kenntnisse in Anatomie und Medizin erfordert.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Orthopädieschuhmacher/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Mathe, Biologie und Deutsch haben.

5.

Passt der Beruf Orthopädieschuhmacher/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Lust auf die Arbeit mit Menschen

  • Handwerkliches Geschick

  • Sorgfalt und Genauigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Biologie
  • Deutsch

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Es gibt unterschiedliche Gründe, wieso Patienten auf fußmedizinische Hilfsmittel angewiesen sein können. Bei Diabetikern kommt es zum Beispiel häufig zu Druckstellen an den Füßen.

Auch rheumatische Erkrankungen, Sportverletzungen oder angeborene Skelettverformungen machen es für manche Menschen notwendig, spezielle orthopädische Schuhe oder Fußprothesen zu tragen.

Diesen speziellen Bedürfnissen wirst du in der Ausbildung zum/zur Orthopädieschuhmacher/in gerecht – du fertigst individuell angepasste Orthopädieschuhe und Hilfsmittel, die deinen Kunden das Gehen erleichtern.

Mit einem Rezept kommen die Kunden zu dir, woraufhin du zuerst die Füße und Beine auf deren Zustand untersuchst und Trittspuren abnimmst. Anhand deiner Untersuchungen fertigst du im Anschluss Profilzeichnungen an und stellst Modelle her.

Wenn eine Anpassung industrieller Schuhe nicht ausreicht, fertigst du spezielle maßgefertigte Schuhe für deine Kunden an. Anhand einer Gipsform des Fußes und einer Bewegungsanalyse erstellst du spezielle Leisten, die an die Füße deiner Kunden angepasst sind.

Je nach Krankheitsbild wählst du die passenden Materialien für die orthopädischen Schuhe aus und ziehst sie über die von dir erstellten Leisten. Auch die Einlagen, Sohlen und Absätze musst du ankleben oder annageln.

Zuletzt werden die maßgefertigten Schuhe bei einer Anprobe mit dem Kunden geprüft. Die fachgerechte Beratung der Kunden und das Umsetzen von ihren Wünschen ist ein wichtiger Teil des Berufes als Orthopädieschuhmacher/in.

Ob eine Ausbildung als Orthopädieschuhmacher/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die dreieinhalbjährige Ausbildung zum/zur Orthopädieschuhmacher/in verläuft dual.

Am Ende schließt du deine Ausbildung mit einer Gesellenprüfung ab. Der erste Teil der Prüfung erfolgt nach zwei Jahren, den zweiten Teil absolvierst du am Ende der Ausbildungszeit.

Die Berufsausbildung als Orthopädieschuhmacher/in erfordert einen mittleren Schulabschluss. Für deinen künftigen Arbeitgeber ist es besonders wichtig, dass du einerseits handwerklich talentiert bist und andererseits die Arbeit nah am Menschen magst. Das solltest du in deiner Bewerbung unbedingt hervorheben!

Du hast deinen Ausbildungsplatz gesichert und startest deine Tätigkeit als angehende/r Orthopädieschuhmacher/in, was nun? Von deinem ersten Ausbildungsjahr bis zum dritten und letzten pendelst du zwischen Berufsschule und deinem Ausbildungsbetrieb.

Dort wirst du alle wichtigen Grundlagen lernen, um deinen Kunden später optimal helfen zu können: Du lernst zunächst alles Wissenswerte zur Anatomie und Physiologie der Füße und Beine von Menschen.

Außerdem beurteilst du orthopädische Krankheitsbilder und führst an den Kunden deines Betriebs die entsprechenden Untersuchungen durch.

Natürlich üben Auszubildende auch, vorgefertigte Konfektionsschuhe orthopädisch anzupassen oder selber ganz neue Schuhe nach medizinischen Maßstäben herzustellen.

Neben der Anfertigung von Orthesen und Prothesen gehört auch die medizinische Fußpflege zu deinen Aufgaben. Ganz nah am Körper von anderen Menschen zu arbeiten gehört zu deinem Alltag in diesem Ausbildungsberuf und sollte dir leicht fallen.

Um nach der Ausbildung die Karriereleiter weiter hochzuklettern, gibt es einige Optionen zur Weiterbildung. Du kannst zum Beispiel die Prüfung zum/zur Orthopädieschuhmachermeister/in absolvieren.

Auch ein Studium im Bereich Orthopädie- und Rehatechnik eröffnet dir weitere Berufschancen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Für deinen Job als Orthopädieschuhmacher/in wirst du hauptsächlich in Werkstätten oder in Sanitätshäusern arbeiten. Deine Arbeitskleidung ist entspannt aber ordentlich. Deine Arbeitszeiten sind den Verkaufszeiten deines Betriebs angepasst, es kann also auch Arbeit am Samstag möglich sein.

In den Werkstätten ist es je nach Herstellungsmethode möglich, dass du in Kontakt mit Dämpfen und Gerüchen kommst, die von den Klebstoffen und Lösungsmitteln ausgehen.

Bei der medizinischen Fußpflege hingegen hast du engen Körperkontakt mit deinen Kunden. Dabei beachtest du alle wichtigen Hygienestandards und schützt dich mit Handschuhen und Mundschutz.

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