Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Im Bereich Gesundheit:
Ausbildung Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1037 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €965
  • 2. Lehrjahr: €1025
  • 3. Lehrjahr: €1122
2.

Wie lange dauert die Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in?

  • In deiner Ausbildung als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in untersuchst du Tierkrankheiten und -seuchen im Labor und führst Analysen tierischer Lebensmittel durch bzw. prüfst sie auf Verunreinigungen.
  • Du kommst praktisch in den Labors deiner Berufsschule, aber auch bei tiermedizinischen Instituten oder Veterinäruntersuchungsämtern zum Einsatz.
  • Deine Ausbildung als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in zählt zu den Berufsfeldern Gesundheit, Medizin, Tiere und Zoo und hat eine ausgeprägte biologisch-chemische Komponente.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Mathe und Deutsch haben.

5.

Passt der Beruf Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in zu mir?

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Auf einem Zuchthof sind mehrere Rinder erkrankt? Als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in hilfst du dabei, die Ursache zu ermitteln und überprüfst, ob eine Übertragung auf den Menschen möglich ist. Dafür testest du Gewebeproben und Körperflüssigkeiten lebender oder toter Tiere, analysierst Blutproben und stellst krankheitsauslösende Faktoren fest. Bei Futtermitteln und tierischen Lebensmitteln wie zum Beispiel Milchprodukten machst du mittels verschiedener Untersuchungsverfahren den Qualitätscheck: Lassen sich Arzneimittelrückstände feststellen? Besteht eine Gesundheitsgefahr für Konsumenten? Dafür gibt es strenge Richtlinien.

Auch mit mit der Tier- und Zuchttierhaltung kennst du dich dank deiner Ausbildung als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in bestens aus. Um Ergebnisse zu liefern, wie sie sich in medizinischer Hinsicht verbessern lässt, untersuchst du unter anderem Stoffwechselvorgänge und Körperflüssigkeiten. Auch bei der Herstellung von Impfstoffen wirkst du mit.

Sorgfalt ist bei jeder Tätigkeit in deinem Ausbildungsberuf das A und O. Damit ein Experiment nicht durch eine Verunreinigung scheitert oder das Ergebnis verfälscht wird, säuberst und sterilisierst du deine Arbeitsmittel regelmäßig. Um dich oder andere beim Job nicht zu gefährden, hast du geltende Sicherheits- und Hygienevorschriften immer im Blick.

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Inhalte der Ausbildung.

Möchtest du als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in arbeiten, wirst du in einer schulischen Ausbildung* von insgesamt drei Jahren theoretisch und praktisch auf deinen Traumjob vorbereitet. Vom ersten Ausbildungsjahr an verbringst du einen überwiegenden Teil deiner Zeit an der Berufsschule. Die meisten Unterrichtsstunden gibt es in den folgenden Fächern:

  • Mikrobiologie
  • Klinische Chemie
  • Histologie/Zytologie/Spermatologie
  • Lebensmittelkunde

Weitere Schwerpunkte für Auszubildende in deinem Beruf liegen in den Bereichen Chemie/Biochemie, Hämatologie und Physik. Aber auch EDV und Dokumentation stehen auf deinem Stundenplan.

Warum und von welchen Parasiten werden Tiere befallen? Wie lassen sich Mikroorganismen auf Nährböden züchten? Du lernst, wie Tierkrankheiten entstehen, welche Störungen beim Wachstum auftreten können und welche Auffälligkeiten unbedingt gemeldet werden müssen. Dafür musst du zum einen wissen, wie sich Bakterien, Viren und Pilze zusammensetzen. Zum anderen wirst du lernen, wie das Herz-Kreislauf-, Verdauungs-, Atmungs- und Nervensystem von Tierenaufgebaut ist und funktioniert.

Mit praktischen Einheiten bekommst du bei deinem Ausbildungsplatz Gelegenheit, im Schulunterricht erworbenen Kenntnisse anzuwenden und das Wissen für deine spätere Arbeit zu vertiefen. So übst du dich zum Beispiel darin, Rückstände von Arzneimitteln und Umweltgiften in Lebensmitteln zu analysieren.

Das theoretisches Wissen in deiner Ausbildung als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in erwirbst du vor allem im Unterricht. Daneben verbringst du viel Zeit in schuleigenen Laborräumen. Statt einen festen Ausbildungsbetrieb zu haben, wie es eine Duale Ausbildung vorgibt, sammelst du in Praktika Berufserfahrungen. Solche Praxiseinheiten kannst du in tiermedizinischen Instituten oder Veterinäruntersuchungsämtern absolvieren.

Da es im Rahmen deiner Berufsausbildung als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in zu Organentnahmen erkrankter Tiere kommen kann, solltest du Blut sehen können und nicht empfindlich sein, was tierische Ausscheidungen und Körpergerüche betrifft. Um Tiere für Untersuchungen vorzubereiten, hilft eine gewisse Fitness, damit es körperlich nicht zu anstrengend für dich wir.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Zwischen Bunsenbrennern und Pipetten, Reagenzgläsern und Lösungsmitteln behältst du den Überblick. Mit ruhiger Hand entnimmst und präparierst du in Labors und Behandlungsräumen Proben, legst Bakterienkulturen an und dokumentierst deine Untersuchungsergebnisse am Computer. Präparate wie Organschnitte beobachtest du unter dem Mikroskop. Außerdem bist du dabei, wenn in der Sektionshalle Organe entnommen werden. Durch den Umgang mit gesundheitsschädigenden Erregern besteht Infektionsgefahr. Mit einem Schutzkittel oder -anzug, Einweghandschuhen, Schutzbrillen und Mundschutz bist du auf der sicheren Seite.

Hast du deine Ausbildung als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in abgeschlossen, kannst du in veterinärmedizinischen Laboratorien sowie Tierkliniken und Tierarztpraxen unterkommen. Potenzielle Arbeitgeber nach deinem erfolgreichen Schulabschluss können auch Landesuntersuchungsämter und Kontrolllabors von Schlachthöfen oder Molkereien sein. Weitere mögliche Einsatzgebiete neben dem Labor sind Tierställe und Tierparks.

Mit einer Weiterbildung, zum Beispiel als Biomedizinische/r Fachanalytiker/in für Histologie und Zytopathologie, bringst du bei einer Bewerbung zusätzliche Qualifikationen mit und kommst langfristig auch für Führungspositionen infrage.

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