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Pflegeassistenz, Fachkraft

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Pflegeassistenz, Fachkraft Gehalt
  • Gehalt: kein Gehalt
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Mit Herz und Verstand denen helfen, die ihren Alltag nicht mehr alleine meistern können: In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Pflegeassistenz greifst du Menschen unter die Arme und sorgst dafür, dass trotz Krankheit, körperlichen Einschränkungen oder einem sehr hohen Alter ihr Leben so angenehm wie möglich gestaltet wird.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Hauptschulabschluss oder einen vergleichbaren Schulabschluss

  • Gute Noten in Biologie und Chemie

  • Psychische und körperliche Belastbarkeit

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Verantwortungsbewusst für kranken und hilfsbedürftigen Menschen sorgen kannst

  • Geduldig und einfühlsam bist

  • Kein Problem mit unregelmäßigen Arbeitszeiten hast

Ausbildung zur Fachkraft für Pflegeassistenz: Held/in im Alltag

Deine Aufgaben: Pflege, Unterstützung und Betreuung

Berufsbild Pflegeassistenz, Fachkraft

Viele Menschen sind im Alltag auf Hilfe angewiesen: Senioren, kranke Menschen oder Menschen mit Behinderungen brauchen die Unterstützung von helfenden Händen. In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Pflegeassistenz lernst du alles über die Pflege und Betreuung, die diesen Menschen den Alltag erleichtert.

Beim Aufstehen und Anziehen unterstützen, bei der Körperpflege helfen oder Essen zubereiten – während deiner Ausbildung lernst alles rund um die Pflege deiner Patienten. Wenn ältere Menschen sich nicht mehr so gut bewegen können oder sogar bettlägerig sind, dann bettest du sie regelmäßig um oder machst kleine Krankengymnastikübungen mit ihnen. Auch bei einfachen medizinischen Versorgungen, wie zum Beispiel Verbandwechsel oder Auftragen von Wundsalbe, legst du Hand an. Im Haushalt deiner Patienten hast du alles im Griff. Du machst sauber, gehst einkaufen und erledigst die Wäsche. Beim Essensplan achtest du auf besondere Diät- oder Schonkostangaben, die von den Ärzten verschrieben wurden. Darüber hinaus bist du der/die Herrscher/in über den Klingelbeutel und achtest stets darauf, dass du im Budget bleibst.

Doch neben all diesen praktischen Aufgaben kommt eine weitere wichtige dazu: Du bist Zuhörer, Gesprächspartner und Vertrauensperson. Dabei beweist du Interesse und Einfühlungsvermögen und bist bereit, deine Patienten zum Bewegen zu animieren, mit ihnen Karten zu spielen oder einfach mit ihnen über Gott und die Welt zu plaudern. Im Kontakt mit Familienangehörigen gibst du dein Wissen an sie weiter und hast für ihre Fragen und Bitten jederzeit ein offenes Ohr.

Theorie und Praxis: Die Pflege von der Pike auf lernen

Pflegeassistenz, Fachkraft Gehalt

Deine Ausbildung ist eine rein schulische Ausbildung in Vollzeit. Das heißt, der theoretische und praktische Unterricht findet an Berufsfachschulen statt. Zwischendurch gibt es fachpraktische Abschnitte, die in Blöcken unterrichtet werden.

Während deiner Ausbildung stehen verschiedene Lernbereiche auf dem Stundenplan. Darunter fallen allgemeinbildende Fächer wie Wirtschaft und Politik, Deutsch und Mathematik, aber vor allem auch berufsbezogene Lernbereiche. Hier wirst du in Sozialpflege – dazu gehört auch Sozialrecht, Pädagogik und Datenverarbeitung –, in Hauswirtschaft und im musisch-kreativen Bereich geschult. Während deinem praktischen Blockunterricht lernst du zum Beispiel, wie man hilfsbedürftige Personen bettet, was beim An- und Ausziehen zu beachten ist und wie Speisen und Getränke je nach den Bedürfnissen deiner Patienten zubereitet werden.

Mit Weiterbildungen, beispielsweise zum Thema Kranken- und Altenbetreuung oder Diätwesen, bleibst du auf dem aktuellsten Stand. Mit der Prüfung zum/zur Haus- und Familienpfleger/in hast du die Möglichkeit, die Karriereleiter weiter nach oben zu klettern und eine Führungsposition einzunehmen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung bietet sich auch ein Studium im Pflegemanagement an. Das ist auch eine gute Basis, wenn du nach ein paar Jahren Berufserfahrung die Selbstständigkeit wagen und einen eigenen Pflegebetrieb eröffnen willst.

Dein Arbeitsumfeld: Hilfsbereit und mobil zur Stelle

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Als Fachkraft für Pflegeassistenz kannst du entweder im ambulanten oder im stationären Bereich arbeiten. Ambulant heißt, du suchst die pflegebedürftigen Menschen in ihrem Zuhause auf und hilfst direkt vor Ort. Im stationären Bereich arbeitest du zum Beispiel in Krankenhäusern oder Altenpflegeheimen. Im Vordergrund stehen immer die individuellen Bedürfnisse deiner Patienten. Geregelte Arbeitszeiten sind daher eher ungewöhnlich. Wirst du in der Rund-um-die-Uhr-Betreuung eingesetzt, gehören Nacht- und Wochenendarbeit dazu.

Du bist als Fachkraft für Pflegeassistenz ständig von Menschen umgeben. Dabei ist es wichtig, dass du nicht nur körperlich, sondern auch geistig anwesend bist, mit den Patienten gerne plauderst und dabei auch Geduld mitbringst, wenn sie zum Beispiel aufgrund von Demenz Sachen mehrmals erzählen.

Deine Tätigkeit als Fachkraft für Pflegeassistent bringt viel Körperkontakt mit sich. In der Ausbildung lernst du auch, wie du richtig anpackst – hier ist dein voller Körpereinsatz gefragt, wenn du zum Beispiel Patienten aus dem Bett heben musst. Berührungsängste sind hier fehlt am Platz, sodass dieser Teil deiner Arbeit dir schon nach kurzer Zeit wie von alleine läuft. Neben deiner guten körperlichen Verfassung ist auch deine psychische Belastbarkeit gefragt, denn du wirst in deinem Beruf mit Krankheiten, Behinderungen und Tod konfrontiert werden – gerade wenn dir deine Patienten ans Herz wachsen, darfst du dich davon nicht aus der Bahn werfen lassen und darfst deinen anderen Patienten beispielsweise nach einem Verlust nicht vernachlässigen.

Es hilft bei deiner Ausbildung zur Fachkraft für Pflegeassistenz, wenn du keine allzu empfindliche Nase hast, denn bei der Körperpflege deiner Patienten hast du auch mit Körperausscheidungen zu tun. Um die Hygiene zu gewährleisten und zum Beispiel Ansteckung zu vermeiden, trägst du für einige Aufgaben auch Schutzkleidung wie zum Beispiel Einweghandschuhe oder Mundschutz.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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