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Audiodesigner/in Musik

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Audiodesigner/in Musik Gehalt
  • Gehalt: kein Gehalt
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 1 Jahr

Darum bist du hier richtig:

Dich sieht man fast nur mit Kopfhörern und am liebsten würdest du dein ganzes Leben mit einem Soundtrack vertonen? Wenn dich in Filmen die Geräuschkulisse mehr als die Handlung interessiert und du den Beat im Blut hast, dann ist eine Ausbildung zum/zur Audiodesigner/in dein Ticket ins Musikgeschäft!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • In der Regel einen Realschulabschluss

  • Begeisterung und Talent für Musik

  • Englisch- und Computerkenntnisse

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Ein gutes Gehör hast

  • Selbständig und kundenorientiert arbeitest

  • Ein Gefühl für Stimmungen und Rhythmus hast

  • Kreativ bist

Ausbildung zum/zur Audiodesigner/in – Musik: Der richtige Sound für jede Situation

Deine Aufgaben: Vom Geräusch zur Klanglandschaft

Berufsbild Audiodesigner Musik

Werbespots, Computerspiele, Filme – um die richtige Message rüberzubringen, braucht es nicht nur eine gute Geschichte und interessante Charaktere. Es zählt auch, was im Hintergrund zu hören ist. Damit Geräusche, Klänge und Musik jede Situation passend untermalen, gibt es Audiodesigner/innen. In deiner Ausbildung zum/zur Audiodesigner/in lernst du, am Computer und im Tonstudio unterschiedlichste Klangkulissen zu erzeugen. Danach kannst du nicht nur Gebrauchsmusik für Film, Funk und Fernsehen komponieren, sondern auch Präsentationen für öffentliche Events vertonen, Warteräume beschallen oder den Sound eines neuen Elektroautos gestalten.

Nach deiner Ausbildung zum/zur Audiodesigner/in hast du einen Job in einer Werbeagentur und sollst den Werbespot für ein neues Smartphone vertonen? Dann besprichst du dich zunächst mit dem Kunden: Welche Zielgruppe soll angesprochen werden? Ist die Stimmung eher fröhlich, spannend oder cool? Der geschnittene Film liegt dir vor – jetzt ist deine Kreativität gefragt! Du erzeugst Töne, kreierst Spezialeffekte und komponierst Soundelemente mit spezieller Software. Müssen dafür Instrumente oder Gesang im Tonstudio eingespielt werden, engagierst du professionelle Musiker.

Ob Aufnehmen, Editieren oder Komponieren von Musik – du hast das technische Fachwissen. Beim Arrangieren achtest du darauf, dass Bild, Ton und Sprache zeitlich übereinstimmen. Auch die Produktionskosten behältst du im Auge. Damit den Fernsehzuschauern das Produkt im Kopf bleibt, erschaffst du akustische Bilder mit Wiedererkennungswert.

Theorie und Praxis: Von der Medienschule in die Kreativagentur

Audiodesigner/in Musik Gehalt

Eine Ausbildung zum/zur Audiodesigner/in kannst du bei verschiedenen Bildungsträgern absolvieren, die Vollzeit- und Teilzeitlehrgänge anbieten. Ähnliche Ausbildungen werden auch unter dem Namen Sound oder Music Design angeboten. Je nachdem, wieviel Zeit du in die Ausbildung steckst, kann sie zwischen zwei und drei Jahren dauern. Die Kosten für die Lehrgänge hängen von der jeweiligen Schule ab. Informiere dich ausführlich und frage auch bei der Agentur für Arbeit nach, ob du durch einen Bildungsgutschein gefördert werden kannst! Auch die Zugangsvoraussetzungen sind unterschiedlich. Eine technische Begabung, musikalisches Talent und erste Versuche mit Soundprogrammen sind auf jedenfall von Vorteil!

Bei einer Vollzeit-Ausbildung besuchst du montags bis freitags den Unterricht, der aus Musiktheorie und praktischen Übungen in Tonstudios besteht. Du wirst in die Geheimnisse der Harmonielehre eingeweiht und lernst, erste Songs auf dem Keyboard zu komponieren. Wie werden Mikrofone eingepegelt, Instrumente aufgenommen und Aufnahmen mit Sampler, Synthesizer und Equalizer abgemischt? Mit professionellen Studio-Programmen entstehen eigene Beats und Sounds. Schließlich kombinierst du dein gesamtes Wissen und erschaffst komplexe Klanglandschaften für Filme und Hörspiele.

Hast du den Abschluss in der Tasche, bietet sich ein Praktikum an, um erste Erfahrungen in der Musikbranche zu sammeln. Dein Können ist zum Beispiel bei Produktionsfirmen für Hörfunk und Fernsehen, in Kreativagenturen oder bei Softwareanbietern gefragt. Willst du noch tiefer in die Materie einsteigen? Zusätzlich oder alternativ zur Ausbildung kannst du auch studieren. Verschiedene künstlerische oder technische Hochschulen bieten Studiengänge in Audio- und Soundproduktion an. Mit ausreichend Erfahrung hast du auch als freiberufliche/r Audiodesigner/in gute Chancen. Nebenbei kannst du dich immer weiterbilden, zum Beispiel im Bereich Tontechnik.

Dein Arbeitsumfeld: Im Studio und beim Kunden den richtigen Ton treffen

Audiodesignerin Musik Bilder

Die Ausbildung zum/zur Audiodesigner/in bereitet dich auf die Arbeit in verschiedenen Medienunternehmen vor. Dein Revier ist vor allem das Tonstudio. Hier nimmst du Musik auf, bedienst Mischpulte und bearbeitest die Sounds am Computer mithilfe von Musiksoftware. Das lange Sitzen am Bildschirm lohnt sich, wenn am Ende der perfekte Sound entsteht.

Natürlich frickelst du nicht nur allein am Rechner. Du tauschst dich zwischendurch mit Regisseuren und Musikern aus. Bei Kundenterminen bringst du die Wünsche des Auftraggebers in Erfahrung und berätst ihn professionell. Auch wenn die Musik mal nicht deinem Stil entspricht, gehst du motiviert und kreativ an die Umsetzung heran. Ab und zu bist du unterwegs, zum Beispiel wenn du für ein Hörspiel Geräusche aus dem Straßenverkehr oder einer Werkstatt aufnehmen willst. Auch an Theatern oder bei Events findet man Audiodesigner/innen, die für die richtige Stimmung sorgen.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Bewerbung schicken

Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

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Vervollständige die C-Dur-Tonleiter: C-D-E-F-?-A-H-C

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