Augenoptiker/in.

Ausbildungsgehalt:
565 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Augenoptiker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Augenoptiker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €565 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €515
  • 2. Lehrjahr: €560
  • 3. Lehrjahr: €620
2.

Wie lange dauert die Augenoptiker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Augenoptiker/in?

  • Du berätst Kunden, die eine Sehhilfe benötigen und passt diese dann an, stellst sie ein und reparierst sie, wenn sie kaputt sind.
  • Arbeitsort kann dabei eine Optiker-Filiale sein, aber auch die optische und feinmechanische Industrie.
  • Du arbeitest im Berufsfeld Gesundheit.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Augenoptiker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Naturwissenschaften und Deutsch haben.

5.

Passt der Beruf Augenoptiker/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Kommunikationsstärke

  • Geschmack und Gespür für Trends

  • Handwerkliches Geschick und Feingefühl

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Naturwissenschaften
  • Deutsch

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in lernst du, Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen anzupassen, richtig einzustellen und zu reparieren. Du betreust deine Kunden aber bereits vorab bei Sehtests, um die genauen Werte der Sehschwäche zu ermitteln. Der daraus entstandenen Werte werden Dioptrien genannt. Auf Basis der Dioptrien erstellst du dann die entsprechende Sehhilfe in der Werkstatt.

Brille oder Kontaktlinse? Modische Hornbrille oder lieber die dezentere randlose Variante? In deiner Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in berätst du deine Kunden auch in der Wahl des richtigen Brillengestells. Ein Interesse an aktuellen Trends ist also nicht unwichtig, damit du hier kompetent beraten kannst und deine Kundschaft mit einem guten Gefühl geht. Nicht nur die Optik aber ist entscheidend – die Brille eines Kindes muss zum Beispiel anderen Anforderungen gerecht werden als die eines Büroangestellten, der nur eine Lesehilfe benötigt. Du versetzt dich also stets in deine Kundschaft, um hier bestmöglich zu beraten.

Neben Werkstatt und Verkauf, bist du auch kaufmännisch im Büro tätig und kümmerst dich um Einkauf, Verkaufsabwicklung und Buchhaltung.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in dauert drei Jahre, kann aber auf zwei bis zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Da sie dual aufgebaut ist, wirst du sowohl Unterrichtsblöcke in der Berufsschule haben als auch praktisch in deinem Ausbildungsbetrieb lernen.

Im Betrieb übst du, die optischen Geräte zu bedienen, Sehhilfen korrekt einzustellen und zu reparieren. In der Werkstatt hast du es mit Gläsern, Fassungen, Schrauben, Bügeln und Schleifautomaten zu tun. Außerdem wirst du ersten Kundenkontakt haben und beratend tätig sein. Wenn du also eher schüchtern bist und nicht gern auf Menschen zugehst, bist du in einer Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in falsch.

In der Berufsschule wird dir viel aus den naturwissenschaftlichen Bereichen Biologie, Physik oder Mathe beigebracht. So erlernst du die Grundsätze der (Augen-)Optik. Außerdem wird dir hier kaufmännisches Wissen vermittelt, damit du Einkauf, Verkauf und Buchhaltung korrekt durchführst. Du musst dich auch immer über aktuelle Versicherungsbeschlüsse auf dem Laufenden halten, um deine Kunden zum Beispiel hinsichtlich Zuzahlungsansprüchen korrekt zu beraten.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Augenoptiker/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In deiner Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in darfst du dich über abwechslungsreiche Aufgaben in einem geregelten Tagesablauf freuen. Nachdem die Optiker-Filiale geöffnet hat, wirst du sowohl in der Werkstatt als auch im Büro oder auf der Verkaufsfläche tätig sein. Gerade im Verkauf ist es wichtig, dass du ein gepflegtes Auftreten hast. Einige größere Ketten haben auch eine Art Uniform oder Anstecktücher, die verwendet werden sollten. Orientiere dich hier an deinen Kollegen. Wenn du in einer hippen Brillen-Manufaktur arbeitest, ist die Kleiderordnung auch sicher lockerer.

Gerade der Kundenkontakt nimmt einen großen Teil deiner Tätigkeit ein und erfordert von dir eine Menge Fingerspitzengefühl: Kleines Kind oder alte Omi, Mediziner oder Bauarbeiter – rund 63 Prozent der Deutschen tragen eine Brille und weitere 5 Prozent Kontaktlinsen. Somit könnte deine Kundschaft nicht vielfältiger sein. Versetze dich in deine Kunden und hilf ihnen dabei, das für sie passende Gestell zu finden. Dabei sind Ehrlichkeit und Geduld das A und O.

Mit deiner Ausbildung als Augenoptiker/in kannst du aber auch in der optischen und feinmechanischen Industrie arbeiten, in einer Augenklinik den Fachärzten zur Hand gehen oder in der Wissenschaft neue Felder im Rahmen der Augenoptik erforschen und diese weiterentwickeln.

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