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Augenoptiker/in

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Ausbildung Augenoptiker/in
Berufsbild Augenoptiker
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Augenoptikerin Bilder
Augenoptiker/in Gehalt
  • Gehalt: 521 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Fiese Brillenschlange? Von wegen: Längst sind Brillen nicht mehr nur Sehhilfen, sondern modische Accessoires! In deiner Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in verhilfst du deinen Kunden nicht nur zu mehr Klarheit, sondern berätst sie auch modisch!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Meist einen Realschulabschluss

  • Gute Physik-, Biologie- und Mathenoten

  • Handwerkliches Geschick und Feingefühl

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Kommunikativ und freundlich im Umgang mit Menschen bist

  • Modisches Bewusstsein und Stilempfinden hast

  • Sehr gewissenhaft und präzise arbeitest

Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in: Du hast den Durchblick

Wie sieht dein Arbeitsalltag in der Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in aus?

Berufsbild Augenoptiker

In deiner Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in lernst du, Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen anzupassen, richtig einzustellen und zu reparieren. Du betreust deine Kunden aber bereits vorab bei Sehtests, um die genauen Werte der Sehschwäche zu ermitteln. Der daraus entstandenen Werte werden Dioptrien genannt. Auf Basis der Dioptrien erstellst du dann die entsprechende Sehhilfe in der Werkstatt.

Brille oder Kontaktlinse? Modische Hornbrille oder lieber die dezentere randlose Variante? In deiner Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in berätst du deine Kunden auch in der Wahl des richtigen Brillengestells. Ein Interesse an aktuellen Trends ist also nicht unwichtig, damit du hier kompetent beraten kannst und deine Kundschaft mit einem guten Gefühl geht. Nicht nur die Optik aber ist entscheidend – die Brille eines Kindes muss zum Beispiel anderen Anforderungen gerecht werden als die eines Büroangestellten, der nur eine Lesehilfe benötigt. Du versetzt dich also stets in deine Kundschaft, um hier bestmöglich zu beraten.

Neben Werkstatt und Verkauf, bist du auch kaufmännisch im Büro tätig und kümmerst dich um Einkauf, Verkaufsabwicklung und Buchhaltung.

Theorie & Praxis: Der Ausbildungsaufbau zum/zur Augenoptiker/in

Augenoptiker/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in dauert drei Jahre, kann aber auf zwei bis zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Da sie dual aufgebaut ist, wirst du sowohl Unterrichtsblöcke in der Berufsschule haben als auch praktisch in deinem Ausbildungsbetrieb lernen.

Im Betrieb übst du, die optischen Geräte zu bedienen, Sehhilfen korrekt einzustellen und zu reparieren. In der Werkstatt hast du es mit Gläsern, Fassungen, Schrauben, Bügeln und Schleifautomaten zu tun. Außerdem wirst du ersten Kundenkontakt haben und beratend tätig sein. Wenn du also eher schüchtern bist und nicht gern auf Menschen zugehst, bist du in einer Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in falsch.

In der Berufsschule wird dir viel aus den naturwissenschaftlichen Bereichen Biologie, Physik oder Mathe beigebracht. So erlernst du die Grundsätze der (Augen-)Optik. Außerdem wird dir hier kaufmännisches Wissen vermittelt, damit du Einkauf, Verkauf und Buchhaltung korrekt durchführst. Du musst dich auch immer über aktuelle Versicherungsbeschlüsse auf dem Laufenden halten, um deine Kunden zum Beispiel hinsichtlich Zuzahlungsansprüchen korrekt zu beraten.

Du möchtest nach deiner Ausbildung weiter machen? Dir stehen eine Reihe Fortbildungsmöglichkeiten zur Auswahl, um deine Karriere noch auszubauen: Mit Weiterbildungen und Zusatzprüfungen darfst du Augen überprüfen und das Anpassen der Kontaktlinsen im Beisein eines Meisters durchführen. Um mehr Verantwortung und vielleicht sogar die Filialleitung zu übernehmen, kannst du natürlich auch noch deinen Meister nach der Ausbildung machen. Du hast Abitur? Vielleicht ist das Bachelor-Studium Augenoptik das Richtige für dich? Damit kannst du auch in der Wissenschaft forschen, wo du zwischen augenoptischem Betrieb und Augenheilkunde angesiedelt bist. Häufig wird dieser Studiengang auch als dualer Studiengang angeboten. Dieser dauert viereinhalb Jahre und du machst die Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in neben dem Studium.

Der Optiker: Dein Arbeitsumfeld

Augenoptikerin Bilder

In deiner Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in darfst du dich über abwechslungsreiche Aufgaben in einem geregelten Tagesablauf freuen. Nachdem die Optiker-Filiale geöffnet hat, wirst du sowohl in der Werkstatt als auch im Büro oder auf der Verkaufsfläche tätig sein. Gerade im Verkauf ist es wichtig, dass du ein gepflegtes Auftreten hast. Die Herren tragen meist ein Hemd und auch die Damen sind eher chic gemacht, ohne dabei aufdringlich auszusehen. Einige größere Ketten haben auch eine Art Uniform oder Anstecktücher, die verwendet werden sollten. Orientiere dich hier an deinen Kollegen. Wenn du in einer hippen Brillen-Manufaktur arbeitest, ist die Kleiderordnung auch sicher lockerer.

Gerade der Kundenkontakt nimmt einen großen Teil deiner Tätigkeit ein und erfordert von dir eine Menge Fingerspitzengefühl: Kleines Kind oder alte Omi, Mediziner oder Bauarbeiter – rund 63% der Deutschen tragen eine Brille und weitere 5 % Kontaktlinsen. Somit könnte deine Kundschaft nicht vielfältiger sein. Versetze dich in deine Kunden und hilf ihnen dabei, das für sie passende Gestell zu finden. Dabei sind Ehrlichkeit und Geduld das A und O.

Es muss aber nicht immer der Augenoptiker sein: Du kannst auch in der optischen und feinmechanischen Industrie arbeiten, in einer Augenklinik den Fachärzten zur Hand gehen oder in der Wissenschaft neue Felder im Rahmen der Augenoptik erforschen und diese weiterentwickeln.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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