Produktion, Fertigung

Berg- und Maschinenmann/frau

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Ausbildung Berg- und Maschinenmann/frau
Berufsbild Berg- und Maschinenmann
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Berg- und Maschinenfrau Bilder
Berg- und Maschinenmann/frau Gehalt
  • Gehalt: 679 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du liebst es, dich körperlich auszupowern und willst am liebsten schon nach zwei Jahren deinen Abschluss in der Hand haben? In der Ausbildung zum/zur Berg- und Maschinenmann/frau sorgst du in Bergwerken und in Tagebauen dafür, dass hochmoderne Abbau- und Transport-Maschinen reibungslos funktionieren.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Gute Noten in Mathe und Werken/Technik

  • Spaß an Handarbeit

  • Technisches Verständnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Belastbar und körperlich fit bist

  • Vorausschauend und verantwortungsvoll arbeitest

  • Teamfähig bist

Ausbildung zum/zur Berg- und Maschinenmann/frau: So läuft es unter und über Tage wie geschmiert

Deine Aufgaben: Den Bergbau am Laufen halten

Berufsbild Berg- und Maschinenmann

Auch wenn im Bergbau heutzutage moderne Hightech-Maschinen den Großteil der Arbeit übernehmen, braucht es tatkräftige Profis, die diese Geräte wie ihre Westentasche kennen. Nach nur zwei Jahren Ausbildung montierst, wartest und bedienst du Förderbänder, Bohrgeräte & Co. mit links! Gebraucht wirst du überall dort, wo Bodenschätze, wie zum Beispiel Stein- und Braunkohle, Erze oder Salze abgebaut werden – also in unter- und überirdischen Bergwerken. In der Ausbildung zum/zur Berg- und Maschinenmann/frau kannst du dich zwischen zwei Fachrichtungen entscheiden: Transport und Instandhaltung oder Vortrieb und Gewinnung.

Spezialisierst du dich auf Transport und Instandhaltung, sorgst du dafür, dass abgebauter Gesteinsschutt und Rohstoffe nicht die Gänge verstopfen, sondern direkt in nicht genutzte Hohlräume oder ans Tageslicht abtransportiert werden. Du richtest maschinengesteuerte Förderbänder oder Hängebahnen ein und hältst sie instand. Das heißt, du reinigst die Anlagen, tauschst Verschleißteile aus, führst Ölwechsel durch und reparierst kaputte Maschinen per Hand und mit Werkzeugen.

Entscheidest du dich für die Fachrichtung Vortrieb und Gewinnung, kann es ganz schön explosiv werden! Denn du hilfst mit, Sprengungen vorzubereiten, um den Grubenbau voranzutreiben und neue Stollen und Schächte anzulegen. Mithilfe von Bohrmaschinen bohrst du Sprenglöcher. Die entstandenen Hohlräume sicherst du mit Holz- oder Metallstützen ab. Um die Rohstoffe abzubauen, baust du riesige Gewinnungsmaschinen auf, die du bedienst und reparierst. Sind alle Vorkommen in einem Stollen erschöpft, füllst du die Räume mit Gestein oder Sand, dem sogenannten Versatzgut, auf.

Damit unter Tage, also unter der Erde, die Luft frisch bleibt und das aufsteigende Wasser abgepumpt wird, installierst und reparierst du in beiden Fachrichtungen sogenannte Bewetterungseinrichtungen, also Rohre, Pumpen oder Gebläse zur Belüftung und Entwässerung.

Theorie und Praxis: So kommst du über den Berg

Berg- und Maschinenmann/frau Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Berg- und Maschinenmann/frau dauert nur zwei Jahre und findet in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb statt. Im ersten Lehrjahr erwirbst du die bergmännischen Grundfertigkeiten, zum Beispiel das Lesen von Karten und Plänen. Du wirst aber auch schon Metall bearbeiten und Holzverbindungen herstellen.

Im zweiten Ausbildungsjahr spezialisierst du dich in einem der beiden Fachgebiete. Im Schwerpunkt Transport und Instandhaltung lernst du Transport- und Fördereinrichtungen auf- und abzubauen, zu warten und mit sperrigen Gütern umzugehen. Im Bereich Vortrieb und Gewinnung erfährst du, worauf es beim Bohren, Lösen und Abfördern von Bodenschätzen und Nebengestein ankommt. Du machst dich vertraut mit den verschiedenen Bohr- und Sprengverfahren und den jeweiligen Maschinen. In der Abschlussprüfung zeigst du was du kannst: Du musst vier Arbeitsproben durchführen und schriftliche Aufgaben in vier Fächern lösen - Technologie, technische Mathematik, technisches Zeichnen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Hast du die Ausbildung in der Tasche, kannst du im Stein-, Braunkohle, Eisen-, Uran- oder Erzbergbau arbeiten. Manch ausgedientes Bergwerk wird auch als Deponie, also als Zwischen- oder Endlager für Abfälle, genutzt. Dort werden ebenfalls Bergbautechnologen gebraucht. Hast du nach ein paar Jahren Berufserfahrung Lust auf mehr Verantwortung, kannst du dich weiterbilden, zum Beispiel als Techniker/in im Bereich Bergbautechnik. Auch ein Studium im Bereich Geotechnologie ist eine Möglichkeit.

Dein Arbeitsumfeld: Bei Wind und Wetter, bei Tag und Nacht

Berg- und Maschinenfrau Bilder

Absolvierst du eine Ausbildung zum/zur Berg- und Maschinenmann/frau hängt der Einsatzort von deinem Ausbildungsbetrieb ab: Im Tagebau arbeitest du im Freien und bist bei Wind und Wetter aktiv. In einem Bergwerk unter Tage sorgst du mehr als hundert Meter unter der Erdoberfläche dafür, dass Maschinen und Förderanlagen rund um die Uhr ihre Arbeit verrichten. Deshalb wirst du in Wechselschichten eingesetzt, das heißt du arbeitest sehr früh, spät oder auch nachts.  

Die Handarbeit an Maschinen und Rohren ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern erfolgt auch unter erschwerten Bedingungen: Denn unter der Erde ist es mal kalt, mal heiß, mal zugig. Die Gänge sind eng und Tageslicht erwartet dich erst wieder nach Feierabend. Staub und Lärm machen es nicht einfacher. Aber natürlich trägst du entsprechende Kleidung und Schutzausrüstung, wie Helm, Schutzbrille oder Handschuhe. Außerdem wirst du von deinen Kollegen unterstützt. Im Team fällt die Arbeit gleich viel leichter und zusammen versetzt ihr Berge! Ob unter oder über der Erde: Ihr tragt für euch gegenseitig Verantwortung – das schweißt zusammen.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Bevor du in den Berg hinabsteigst, wünscht du deinen Kumpels…

  • Viel Glück und viel Segen!
  • Glück auf!
  • Waidmannsheil!

Doch nicht das Richtige?

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