Gleisbauer/in.

Ausbildungsgehalt:
1127 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Gleisbauer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Gleisbauer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1127 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €863
  • 2. Lehrjahr: €1146
  • 3. Lehrjahr: €1372
2.

Wie lange dauert die Gleisbauer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Gleisbauer/in?

  • Du wirst in der Ausbildung für das Bauen und Erneuern von Schienen zuständig sein. Du sorgst auch für die Sicherheit des bestehenden Schienennetzes und nutzt bei deiner Aufgabe spezielle Messfahrzeuge.
  • Deine Arbeit findet vor allem draußen, auf der Baustelle, statt und kann auch bedeuten, dass du mehrere Wochen an einem anderen Ort arbeiten musst oder nachts arbeiten wirst.
  • Deine duale Ausbildung fällt in die Bereiche Straßenbau sowie Bau, Architektur und Vermessung.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Gleisbauer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Gleisbauer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Handwerkliches Geschick

  • Interesse an der Arbeit mit schweren Maschinen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Physik
  • Technik/Werken

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung als Gleisbauer/in baust, erneuerst und erhältst du das Schienennetz der Personen- und Güterzüge. Du sorgst mit einem Ausbildungsplatz als Gleisbauer/in vor allem für die Betriebsbereitschaft und die Sicherheit des Schienenverkehrs.

Bevor du jedoch mit deiner eigentlichen Arbeit beginnen kannst, musst du die Baustelle sichern. Du stellst Warnschilder und -signale auf und kümmerst dich um den Unterbau. Dazu gräbst du mithilfe eines Baggers eine Grube oder einen Schacht. Die Erde darin planierst du mit einer tonnenschweren Planierraupe. Ist die Erde zu feucht, legst du sie vorab trocken. Außerdem verlegst du in der Ausbildung als Gleisbauer/in Leitungen und sicherst eventuell umliegende Böschungen. Ist die Erde vorbereitet, stellst du endlich den Unterbau her. Dafür schüttest du die Vertiefung mit Schotter aus und verdichtest ihn, indem du abermals mit einer Planierraupe darüber fährst.

Nun kann es an den Oberbau gehen – du verlegst Bahnschwellen, die später die Schienen tragen und die Belastung gleichmäßig auf den Unterbau verteilen. Diese Schwellen können aus Beton, Holz oder Stahl bestehen. Im letzten Schritt montierst du dann schließlich die Schienen und verschweißt sie sicher miteinander. Auch der Einbau von Weichen gehört ab dem dritten Ausbildungsjahr in der Berufsausbildung als Gleisbauer/in zu deinem Aufgabengebiet.

Du stellst jedoch nicht nur neue Gleise her, sondern kontrollierst auch das bereits bestehende Schienennetz und sorgst dafür, dass es sicher ist. Dazu vermisst du die Gleise, um zum Beispiel Spurweite, Spurrichtung und Hoch- und Tiefpunkte der Gleisführung zu kontrollieren. Deine Messungen führst du mit speziellen Messfahrzeugen durch, die während der Fahrt über die Gleise die benötigten Werte auf einem Messstreifen aufzeichnen.

Anschließend wertest du die aufgezeichneten Werte aus und machst dir dadurch ein Bild über den Zustand der Gleise. Dieser verantwortungsvolle Job ermöglicht dir, schnell Mängel und Schäden an den Schienen ausfindig zu machen.

Hast du einen Schaden erkannt, reparierst du das entsprechende Gleisstück. Dafür tauscht du Teile der Schienen aus, erneuerst abgenutzte Weichenteile oder ersetzt verschlissene Schwellen. Du besserst zudem Höhen- und Richtungsfehler aus, indem du das Gleisbett mit zusätzlichem Schotter unterlegst oder die Schrauben und Muttern an einzelnen Schwellen wieder richtig fest ziehst.

All das ist mit einem Ausbildungsplatz als Gleisbauer/in deine Aufgabe.

Ob eine Ausbildung als Gleisbauer/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Gleisbauer/in dauert drei Jahre und verläuft als duale Ausbildung. Das bedeutet, dass du die nötige Praxis für deinen späteren Beruf in deinem Ausbildungsbetrieb erlangst, während du in der Berufsschule alle erlernten Techniken festigst und mehr über die physikalischen Hintergründe des Schienenverkehrs lernen musst.

Demnach lernst du im ersten Ausbildungsjahr im Ausbildungsberuf Gleisbauer/in alle Grundlagen, die man für die Arbeit auf einer Baustelle benötigt. Welche Geräte, Maschinen und Werkzeuge braucht man eigentlich und wie setzt man sie richtig ein? Zu deinen neuen besten Freunden gehören auf jeden Fall Rüttelmaschinen, Bagger und Planierraupen sowie Gleismessgeräte. Außerdem erfährst du im Ausbildungsbetrieb, wie man Beton und Mörtel richtig anmischt, diese in die entsprechenden Formen gießt und wie man Wandputz und Estrich korrekt aufträgt. Auch wie Baugruben sicher ausgehoben werden und wie man Baulöcher wieder verschließt müssen Auszubildende als Gleisbauer/in in der Berufsausbildung lernen.

Als nächsten stehen alle Verfahren auf dem Plan, die speziell für den Gleisbau wichtig sind. Schon bald weißt du, wie man die Gleisanlagen herstellt und Ober- und Unterbau sicher anfertigt. Dir und den anderen Auszubildenden wird gezeigt, was bei der Durchführung gleistechnischer Vermessungen zu beachten ist und wie Schäden am Schienennetz erkannt werden. Du übst den Abnutzungsgrad der Gleise und Weichen zu beurteilen und Beeinträchtigungen wie Schienenbrüche zu beseitigen.

Abschlussprüfung geschafft, Ausbildungszeugnis in der Tasche, dann kann es mit der Karriere ja im ersten Job als Gleisbauer/in losgehen! Um diese weiter anzukurbeln, kannst dich nach deiner Ausbildung weiterbilden. Lege doch zum Beispiel die Prüfung als {{Industriemeister/in|Industriemeister|Industriemeisterin}} der Fachrichtung Gleisbau ab oder absolviere eine Weiterbildung als {{Techniker/in|Techniker|Technikerin}} der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau. Mit dem Abitur oder dem Meister steht dir auch ein Studium in der Fachrichtung Bauingenieurwesen offen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Gleisbauer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Gleisbauer/in bist du ständig auf anderen Baustellen unterwegs und musst immer genau da einspringen, wo gerade ein Schaden am Gleis entdeckt wurde. In deinem Beruf stehst du unter ziemlichem Zeitdruck, da der Schienenverkehr jeweils nur für kurze Zeit oder gar nicht unterbrochen werden darf. Arbeitseinsätze in der Nacht sind deshalb im Ausbildungsberuf Gleisbauer/in keine Seltenheit, da zu dieser Zeit besonders wenige Züge unterwegs sind. Ertönt ein Warnsignal und ein Zug nähert sich, musst du schnell reagieren und dich in Sicherheit bringen.

Auf der Baustelle hast du mit schweren Maschinen und Geräten Kontakt sowie mit Baustoffen wie Stahl und Beton. Es entstehen also während der Arbeit Staub und Baulärm. Damit du bei der Tätigkeit geschützt bist, trägst du Schutzkleidung wie Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Warnwesten und Gehörschutz. Die Arbeit ist außerdem sehr anstrengend, weshalb du körperlich fit sein solltest.

Dein Arbeitgeber im Job als Gleisbauer/in sind nicht nur Schienennetzbetreiber, sondern auch Betriebe, die für Tiefbau, Straßenbau und Wasserbau zuständig sind. Einen Ausbildungsplatz findest du, wenn du bei der Bewerbung mindestens einen Hauptschlabschluss vorweisen kannst.

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