Hochbaufacharbeiter/in.

Gehalt:
826 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Hochbaufacharbeiter/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Mindestens einen Hauptschulabschluss

    • Handwerkliches Geschick

    • Gute Noten in Mathe, Physik und Werken

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Dich gerne im Freien aufhältst

    • Körperlich fit bist

    • Gerne im Team arbeitest

  2. Deine Aufgaben: Mischen, Maurern, Betonieren.

    Berufsbild Hochbaufacharbeiter/in

    In der Ausbildung zum/zur Hochbaufacharbeiter/in ist dein Einsatzort die Baustelle, auf der du verschiedene Arten von Bauwerken errichtest. In welchem Bereich du eingesetzt wirst, hängt von dem Fachbereich ab, auf den du dich spezialisiert hast.

    Als Hochbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Beton- und Stahlbetonarbeiten kümmerst du dich um alle Bauelemente, die aus Beton gegossen werden. Das können Wände oder sein, aber auch Fundamente, Stützen oder Balken. Bevor es mit dem eigentlichen Guss losgeht, stellst du die passende Schalung für dein Bauwerk her – das ist eine spezielle Form aus Holz, Metall oder Kunststoff, in die der Beton später hinein gegossen wird. Dabei musst du dich exakt an die Maße auf deinem Bauplan halten. Im nächsten Schritt mischt du den Beton zusammen. Dieser besteht meist aus Zement, Wasser und Sand. Soll der Beton besonders widerstandsfähig sein, werden ihm geflochtene Stahlstreben beigefügt, die man Bewehrungen nennt. Letztlich mischt du den flüssigen Beton in einer Mischmaschine zusammen und füllst ihn anschließen in eine Pumpe. Von dort aus wird er dann in die vorbereitete Schalung eingefüllt. Ist der Beton getrocknet, kannst du die Schalung entfernen und den Beton nachbehandeln.

    Im Schwerpunkt Maurerarbeiten stellst du die Wände von Bauwerken her. Dabei benutzt du Ziegel- oder Natursteine. Damit die Steine aufeinander halten, werden sie mit Mörtel verbunden. Den flüssigen Mörtel rührst du selbst an und trägst ihn Schicht für Schicht zwischen den Mauersteinen auf. Manchmal betonierst du auch Decken und Wände oder baust Fertigteile ein. Dazu gehören Fenster, Türen oder Treppen. Des Weiteren gehören das Verlegen von Dämmungen und die Durchführung von Decken- und Wandputzarbeiten zu deinem Aufgabengebiet.

    Hast du den Schwerpunkt Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten gewählt, hast du es mit den ganz heißen Sachen zu tun – überall dort, wo Bauwerke extrem hohen Temperaturen standhalten müssen, kommst du zum Einsatz. In großen Höhen stellst du Schornsteine her. Dafür fertigst du die passenden Schalungen an und gießt die hohen Türme dann aus Beton. Am Boden baust du Feuerungsanlagen wie Kamine und Industrieöfen. Diese werden aus speziellen brandfesten Materialien hergestellt und mit mehreren Lagen Beton umhüllt, um absolut feuerfest zu sein. Außerdem dämmst du die Feuerungsanlagen, damit nicht zu viel von der Hitze nach Außen dringt.

    Doch bevor du mit der eigentlichen Arbeit beginnen kannst, musst du die Baustelle herrichten. Du stellst Absperrungen und Warnschilder auf und planst die Arbeitsschritte, die du durchführen willst. Dabei hältst du dich exakt an die Bauskizze und die vorgegebenen Werte und Maße. Des Weiteren schaffst du alle Maschinen, Werkzeuge und Baumaterialien heran, die du für dein späteres Bauwerk benötigst.

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  4. Deine Ausbildung in Theorie und Praxis.

    Hochbaufacharbeiter/in Gehalt

    Um Hochbaufacharbeiter/in zu werden, musst du eine zweijährige duale Ausbildung absolvieren. Das praktische Know-how lernst du im Ausbildungsbetrieb, während in der Berufsschule die Vertiefung deiner Kenntnisse und allgemeinbildende Fächer auf dem Lehrplan stehen.

    Während der Ausbildung zum/zur Hochbaufacharbeiter/in stehen also die Besonderheiten einer Baustelle auf dem Programm – welche Maschinen, Geräte und Werkzeuge gibt es und wie setzt man sie ein? Wie zäunt man eine Baustelle ab und wie sichert man sie? Was muss beim Ausheben einer Baugrube gemacht werden? Und welche Sicherheitsrichtlinien gilt es zu beachten?

    Du übst, Mörtel- und Betonmischungen herzustellen sowie die passenden Schalungen und Bewehrungen anzufertigen. Außerdem erfährst du, wie man Maurerarbeiten korrekt durchführt und verputzt. Auch wie man Häuser entwässert, Pfeiler und Stützen baut und Schornsteine konstruiert ist Teil deiner Ausbildung. Nicht zuletzt lernst du, Bauzeichnungen richtig zu lesen und selber anzufertigen.

    Um nach deiner Ausbildung weiter Karriere zu machen, kannst du verschiedene Wege einschlagen. Die naheliegendste Möglichkeit ist es, deine Ausbildung fortzusetzen und

    Möglich ist es auch, die Weiterbildung als Polierer/in im Bereich Hochbau oder als Maurer- und Betonbauermeister/in zu absolvieren. Ein weiterer Weg ist die Prüfung als Techniker/in in der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Hochbau zu machen. Mit dem Abitur oder dem Meister ist auch ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen möglich.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Hier wird richtig angepackt.

    Hochbaufacharbeiter/in Bilder

    In der Ausbildung zum/zur Hochbaufacharbeiter/in arbeitest du auf den unterschiedlichsten Baustellen und musst dich immer wieder auf neue Situationen einstellen. Du arbeitest viel im Freien, wo du den aktuellen Witterungsbedingungen ausgesetzt bist. Du hast Kontakt mit schweren Maschinen und Geräten, die viel Lärm, Staub und Dämpfe produzieren. Um dich zu schützen, trägst du spezielle Schutzkleidung wie Arbeitsschuhe, Schutzbrille, Arbeitshandschuhe und Schutzhelm.

    Die Arbeit auf dem Bau ist sehr anstrengend, da du die schweren Materialien und Maschinen transportieren musst. Körperlich solltest du also in einer guten Verfassung sein. Besonders auf Großbaustellen ist die Arbeit in Schichten üblich.

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Hochbaufacharbeiter/in.

    Ø 1. Jahr
    705€
    Ø 2. Jahr
    948€
  7. 4 Ausbildungsplätze für Hochbaufacharbeiter/in.

Bist du der/die geborene Hochbaufacharbeiter/in?
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