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Biologiemodellmacher/in

Infos zur Ausbildung
Ausbildung Biologiemodellmacher/in
Ausbildungsgehalt: Durchschnittlich 693 €
Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
Dauer: 3 Jahre

Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber

1. Wie viel verdient man in der Ausbildung als Biologiemodellmacher/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich 693 € während der Ausbildung."

  • 1. Lehrjahr: 590 €
  • 2. Lehrjahr: 700 €
  • 3. Lehrjahr: 790 €

2. Wie lange dauert die Biologiemodellmacher/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3. Was macht man in der Ausbildung als Biologiemodellmacher/in?

  • In der Ausbildung als Biologiemodellmacher/in lernst du, maßstabsgetreu Teile des menschlichen Körpers oder aus dem Tier- und Pflanzenreich für Universitäten, Schulen oder Ausbildungsbetriebe nachzubilden.
  • Während deiner Ausbildung bist du bei einem Betrieb beschäftigt, der Lehr- und Demonstrationsmodelle herstellt. Den größten Teil deiner Zeit verbringst du in Werkstätten und Fertigungshallen.
  • Die Ausbildung als Biologiemodellmacher/in gehört zu den Berufsfeldern Naturwissenschaften und Biologie und hat eine stark ausgeprägte mathematisch-technische Komponente.

4. Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Biologiemodellmacher/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Biologie, Kunst, Technik/Werken und Mathe haben.

5. Passt der Beruf Biologiemodellmacher/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Wie sieht der Alltag im Beruf Biologiemodellmacher/in aus?

Darf's ein menschliches Skelett sein? Oder vielleicht einer der vier Mägen einer Kuh? Als Biologiemodellmacher/in bist du Profi auf dem Gebiet, maßstabsgetreue Abbildungen von Teilen des menschlichen Körpers sowie dem Tier- und Pflanzenreich fürs Medizinstudium, den Biologieunterricht oder die Krankenpflegeausbildung anzufertigen.
Für die Herstellung hantierst du vor allem mit Kunststoff und fertigst nötige Formen aus Gips, Holz, Metall oder Wachs selbst. Auch das ordnungsgemäße Trocknen, Glätten und Anpassen der jeweiligen Einzelteile fällt in deinen Zuständigkeitsbereich. So verleihst du einem künstlichen Kojotenschädel an deinem Arbeitsplatz den letzen Schliff.

Um die Oberflächen zu gestalten, wirst du schon während deiner Ausbildung malerisch tätig oder nimmst Beschriftungen vor. Fast ganz am Schluss steht die korrekte Montage der einzelnen Teile. Ist dein Modell funktionstüchtig und erfüllt die Qualitätsstandards? Auch das prüfst du in deinem Beruf. Außerdem nimmst du als Biologiemodellmacher/in Reparaturen vor, sollte ein Modell zu Schaden kommen, und bist für die Montage von Ersatzteilen zuständig.

Ob eine Ausbildung als Biologiemodellmacher/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Zeynep, 19

aus Berlin

„Ich werde meine Ausbildung wahrscheinlich in Berlin machen. Es kommen aber auch Städte wie Hamburg oder München in Frage für mich.“
Alle Ausbildungsplätze in deiner Nähe findest du hier.

Inhalte der Ausbildung als Biologiemodellmacher/in

Bevor du als Biologiemodellmacher/in im Job durchstarten kannst, durchläufst du eine duale Ausbildung von insgesamt drei Jahren. Dual heißt die Ausbildung deshalb, weil du neben dem theoretischen Wissen, das du an deiner Berufsschule gewinnst, praktische Erfahrungen bei einem festen Ausbildungsbetrieb sammelst. Dort gehst du vom ersten Ausbildungsjahr an regelmäßig arbeiten und kannst erworbene Kenntnisse direkt anwenden. Der Berufsschulunterricht kann an bestimmten Wochentagen oder auch in Blockform stattfinden. Wesentliche Inhalte sind:

  • Modelle herstellen
  • Rohlinge maschinell erstellen
  • Montage mehrteiliger Modelle
  • Reparatur von Modellen

Unter Anleitung wirst du in deinem Betrieb Kunststoffmassen mischen, Einzelteile glätten und bemalen. Dafür bringst du dein handwerkliches Geschick und zeichnerische Fähigkeiten ein. Um biologische Modelle naturgetreu nachzubilden, ist besondere Sorgfalt gefragt.

Darüber hinaus wirst du in deiner Ausbildung zum/zur Biologiemodellmacher/in praktisch lernen, wie du verschiedene Werkzeuge richtig verwendest und große Maschinen bedienen kannst. Mit der Zeit weißt du, wie sich einzelne Teile von Modellen durch Stecken, Schrauben oder Kleben miteinander verbinden lassen. Die Aufgabe, Rohlinge für mehrteilige Modelle auf Vollständigkeit zu überprüfen, erledigst du sicher.

Nach Ende des zweiten Ausbildungsjahres legst du eine Zwischenprüfung ab. Nach dem dritten Jahr folgt dann die Abschlussprüfung für deinen Ausbildungsberuf.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Biologiemodellmacher/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Sandra, 15

aus München

„Nach meinem Realschulabschluss will ich erstmal ein Freiwilliges Soziales Jahr machen. Danach entscheide ich mich dann, welche Ausbildung es sein wird.“
Finde jetzt heraus, welche Ausbildung zu dir passt.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Ob du gerade einen Spezialkunststoff zusammenmischst, fehlerhafte Stellen an eine Modell mit der Feile korrigierst oder einem Organ mit einem feinem Pinsel Farbe verleihst: Als Biologiemodellmacher/in, aber auch schon in deiner Berufsausbildung gehst du überwiegend in Werkstätten deiner Tätigkeit nach. Darüber hinaus kannst du in Werk- und Produktionshallen sowie Lagerräumen gebraucht werden. Mögliche Arbeitgeber nach deinem Abschluss sind Betriebe, die Lehr- und Demonstrationsmodelle herstellen.

Da du bei der Arbeit zum Teil mit großen Maschinen zu tun hast, kann es ziemlich laut werden. In der Regel trägst du deshalb einen Gehörschutz an deinem Ausbildungsplatz. Weitere Schutzkleidung, wie zum Beispiel eine Atemschutzmaske beim Lackieren, Fräsen und Schleifen ist gängig, damit du möglichst wenig von Staub und den Dämpfen von Lösungsmitteln abbekommst. Gegenüber Gerüchen sollten Auszubildende in deinem Bereich trotzdem nicht zu empfindlich sein.

Wenn du im Beruf große Sprünge machen möchtest und langfristig eine Führungsposition anstrebst, bietet sich eine Weiterbildung an, zum Beispiel die zum/zur Technischen Fachwirt/in. Ein Studium kann zusätzliche Berufs- und Karrierechancen eröffnen. Nach einer Ausbildung zum/zur Biologiemodellmacher/in wäre beispielsweise ein Bachelor in Produkt- und Industriedesign denkbar. Bei einer Bewerbung stichst du damit heraus.

Melanie, 18

aus Köln

„Ich fange demnächst eine Ausbildung als Pflegefachfrau an, das plane ich schon lange. Ich kann aber auch verstehen, wenn man noch nicht so genau weiß, was man machen will.“
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