Pharmakant/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Pharmakant/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Pharmakant/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1076 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €966
  • 2. Lehrjahr: €1037
  • 3. Lehrjahr: €1111
  • 4. Lehrjahr: €1192
2.

Wie lange dauert die Pharmakant/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Pharmakant/in?

  • In deiner Ausbildung als Pharmakant/in lernst du die industrielle Herstellung und Verpackung von Arzneimitteln.
  • Dabei kannst du verschiedene Fachrichtungen einschlagen und sowohl in der chemischen Industrie als auch im Forschungslabor deinen Job antreten.
  • Die Ausbildung als Pharmakant/in zählt zum naturwissenschaftlichen und pharmazeutischen Bereich.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Pharmakant/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Mathe und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Pharmakant/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis

  • Eine sehr gute Augen-Hand-Koordination

  • Einen sicheren Umgang mit Zahlen

  • Begeisterung für Naturwissenschaften, vor allem Chemie oder Physik

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Bei einer Ausbildung als Pharmakant/in kannst du dein Interesse an Pharmazie und Chemie auf eine professionelle Ebene bringen und mit deinem späteren Beruf einen Teil dazu beitragen, dass Medizin Millionen von Menschen das Leben erleichtert.

Die Hauptaufgabe im Ausbildungsberuf als Pharmakant/in ist es, Arzneimittel – seien es Salben, Tabletten oder Säfte – maschinell herzustellen. Um das zuverlässig machen zu können, gilt es, tief in das Thema einzutauchen, sich mit den einzelnen Bestandteilen auseinanderzusetzen und Hygienevorschriften penibel einzuhalten.

Deine Aufgabe am Ausbildungsplatz ist es auch, dafür zu sorgen, dass das Medikament genießbar ist – nicht nur kleine Kinder weigern sich, schlecht schmeckende Medizin zu schlucken. Daher werden dem eigentlichen Wirkstoff zum Beispiel Zucker oder Geschmacksstoffe hinzugefügt.

Im Vordergrund steht immer die Qualität – das gilt auch für die Verpackung. Hier liegt es in deiner Hand, dass alles nach Vorschrift abgepackt wird und keine Schäden an dem Medikament entstehen. Außerdem führen Pharmakanten bei den Ausgangsstoffen sowie bei den fertigen Produkten Qualitätskontrollen durch und warten die Maschinen.

Die Ausbildung als Pharmakant/in fordert daher Verantwortungsgefühl. Außerdem ist es sehr spannend, in diesem Beruf so nah dabei zu sein, wenn neue Arzneimittel entwickelt werden. Wer weiß, vielleicht bist du hautnah dabei, wenn ein revolutionäres Medikament in Produktion geht?

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Inhalte der Ausbildung.

Die Berufsausbildung als Pharmakant/in dauert dreieinhalb Jahre. In der Regel machst du eine duale Ausbildung, das heißt, dass du im Ausbildungsbetrieb bist und daneben ein bis zwei Tage in der Woche die Berufsschule besuchst. Außerdem besteht alternativ die Möglichkeit einer schulischen Ausbildung, die allerdings mit Kosten verbunden ist.

Im Unternehmen bzw. Ausbildungsbetrieb lernen Auszubildende zum Beispiel, wie die Qualität von Medikamenten und deren Wirkstoffen gemessen werden kann, welche rechtlichen Grundlagen bei der Produktion und Verpackung beachtet werden müssen und wie man Arzneistoffe in ihrer Wirksamkeit und Verwendbarkeit unterscheidet. Außerdem wird dir jede Menge chemisches und physikalisches Wissen mit auf den Weg gegeben.

Ergänzend zu diesem Wissen, das du dann direkt in die Praxis umsetzt, lernst du an der Berufsschule Berufsspezifisches rund um Themen wie Lagerung und Verpackung von Medikamenten oder Qualitätsprüfungen. Dazu bekommen Pharmakanten auch Unterricht in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch oder Wirtschaftskunde. Es wird werktags gearbeitet; möglich ist aber auch Schichtdienst.

Je nach Ausbildung kannst du auch die Fachrichtung Chemietechnik belegen oder deine Bewerbung für die Fachrichtung Pharmazie abschicken. Die Ausbildung als Pharmakant/in wird mit einer Abschlussprüfung abgeschlossen, für die du natürlich entsprechend lernen musst.

Neben der schriftlichen Prüfung, die Theoriewissen abfragt, stellst du im praktischen Teil Medikamente her. Zusätzlich legst du am Ende des zweiten Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung ab, die 30 Prozent der Gesamtnote am Ende ausmacht.

Nach der Ausbildung bietet sich neben der einen oder anderen Weiterbildung auch ein Studium an, für das du jedoch einen entsprechenden Schulabschluss brauchst.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Während deiner Ausbildung als Pharmakant/in arbeitest du in der pharmazeutischen Industrie, zum Beispiel in einer Produktionshalle oder im Labor. Dabei kann es bei einem Arbeitgeber der chemischen Industrie schon mal lauter werden, es hilft also, wenn du dich von Maschinenlärm nicht ablenken lässt und kein Problem mit künstlichem Licht hast – in Produktionshallen ist Tageslicht eher selten.

Einen Dresscode gibt es bei der Arbeit nur in dem Sinne, dass du Schutzkleidung trägst, wenn du mit chemischen Stoffen hantierst: Einweghandschuhe, ein Laborkittel, eine Schutzbrille und gegebenenfalls Reinraumkleidung. Das schützt zum einen dich, zum anderen ist es wegen der Hygienevorschriften notwendig. Allgemein ist es sehr wichtig, dass du im Rahmen deiner Tätigkeit gewissenhaft und verantwortungsbewusst handelst. Selbstverständlich wirst du als Pharmakant/in in deiner Ausbildung mit der Verantwortung nicht alleine gelassen, sondern im Job von deinen Vorgesetzten und Kollegen an die Hand genommen.

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