Produktion, Fertigung

Süßwarentechnologe/technologin

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Ausbildung Süßwarentechnologe/technologin
Berufsbild Süßwarentechnologe
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Süßwarentechnologin Bilder
Süßwarentechnologe/technologin Gehalt
  • Gehalt: 775 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Warum du hier richtig bist:

Dein Motto lautet: Zuviel von einer guten Sache kann wundervoll sein? Dann darfst du dich in deiner Ausbildung zum/zur Süßwarentechnologen/in über Unmengen an Schokoladenmasse und kiloweise Zucker freuen. Dabei naschst du aber nicht nur, sondern kontrollierst vor allem den automatischen Produktionsprozess.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss

  • Technisches Verständnis

  • Gute Noten in Mathematik, Biologie und Chemie

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Organisationstalent und Sorgfalt mitbringst

  • Nicht gegen Nüsse, Milch, Zucker und Co. allergisch bist

  • Dich sowohl schriftlich als auch mündlich gut ausdrücken kannst

Ausbildung zum/zur Süßwarentechnologen/in: Technisch begabte Naschkatze gesucht

Dein Arbeitsalltag in der Ausbildung zum/zur Süßwarentechnologen/in

Berufsbild Süßwarentechnologe

Schwerpunkt Schokolade: Das ist tatsächlich eine Fachrichtung in der Ausbildung zum/zur Süßwarentechnologen/in. Neben Schokolade kannst du dich auch auf Dauerbackwaren, Konfekt, Zuckerwaren, Knabberartikel oder Speiseeis spezialisieren. Dabei betreust du die gesamte Fertigung – von der Teigherstellung über die Verpackung bis zur Lagerung. So sind Schokohasen, Kekse, Fruchtbonbons oder Marshmallows deine täglichen Begleiter.

Wer sich verträumt in der Küche stehen sieht, liegt allerdings falsch: Du stellst die Süßwaren nicht händisch her, sondern bedienst gigantische Maschinen, die die Produktion von Weihnachtsmann und Co. übernehmen. Dabei bist du für die korrekten Einstellungen sowie die Überwachung und Steuerung der Produktionsprozesse verantwortlich. Vom Prinzip her wird die Schokolade natürlich ähnlich hergestellt wie in der Küche Zuhause, allerdings mit großen Maschinen und in enormen Mengen!

Das Ganze klingt wie ein Märchen für dich? Du musst die Ware zwar tatsächlich verkosten, aber die Ausbildung zum/zur Süßwarentechnologen/in ist nicht nur Zuckerschlecken: Hier kommt es auf Genauigkeit und Sorgfalt an. Du prüfst die Ware auf Qualität, Farbe sowie Geschmack und überarbeitest entsprechend die Produktionsmaschinen oder Zusammensetzungen. Da kommt es auf genaue Berechnungen und eine exakte Arbeitsweise an.

Eine typische Aufgabe in der Ausbildung zum/zur Süßwarentechnologen/in ist die Konzeption oder auch Mitentwicklung eines neuen Produktes. So lautet dein Auftrag zum Beispiel: Stelle eine neue Schokoladensorte her. Nun wirst du zunächst einige Rohstoffe wie Kakaobohnen, Zucker und Milch, auf ihre Qualität überprüfen. Hast du überzeugende Produkte gefunden, wirst du das Mischverhältnis für die benötigte Masse definieren. Es schmeckt wie gewünscht? Die Farbe ist ansprechend? Die Konsistenz optimal? Kannst du all das bejahen, musst du die Masse in die richtige Form bringen. Hältst du am Ende dieser beiden Schritte eine appetitliche Schokoladentafel in den Händen, sorgst du noch für die richtige Verpackung. Da das alles maschinell geschieht, wirst du zahlreiche Computer und Maschinen einstellen und zwischendrin immer wieder Qualitätskontrollen durchführen – lecker!

Theorie & Praxis: Der Ausbildungsaufbau zum/zur Süßwarentechnologen/in

Süßwarentechnologe/technologin Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Süßwarentechnologen/in ist eine anerkannte duale Ausbildung. Das bedeutet, dass du einen theoretischen Teil in der Berufsschule hast und praktische Fähigkeiten in deinem Ausbildungsbetrieb erlernst. Die Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung. Noch bis August 2014 hieß der Ausbildungsberuf Fachkraft für Süßwarentechnik. Veraltetere Begriffe sind Konfekt- oder Bonbonmacher.

In den theoretischen Blöcken in der Berufsschule werden vor allem deine naturwissenschaftlichen Fähigkeiten auf die Probe gestellt. Sei es dein mathematisches Verständnis beim Berechnen der Mischverhältnisse für die Teigmassen oder dein bio-chemisches Know-How bei der Qualitätssicherung der Zutaten. Hier sind Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein gefragt – auch in Sachen Hygiene. Aus diesem Grund lernst du in der Berufsschule, wie die aktuellen Hygienevorschriften lauten und wie du darüberhinaus die lebensmittelrechtlichen Vorschriften einhältst. Letztere beinhalten zum Beispiel auch die Lagerung der Süßwaren. Denn auch wenn die Leckereien deinen Ausbildungsbetrieb verlassen haben, solltest du bestimmt haben, wie diese fortan gelagert werden, um möglichst lange haltbar zu sein und die Qualität zu halten.

Das theoretische Wissen aus der Berufsschule wird durch die Praxis im Ausbildungsbetrieb gestützt. In den ersten Jahren lernst du vor allem, die Roh- und Fertigmassen zu bearbeiten und in leckere Produkte zu verwandeln. Im letzten Ausbildungsjahr wirst du diese Massen sogar selbst berechnen und herstellen. Hier hängt natürlich auch viel von deinem Ausbildunsgbetrieb ab, wo sie dich einsetzen und was du genau lernst.

Du willst noch mehr Zucker? Nach deiner Ausbildung zum/zur Süßwarentechnologen/in kannst du deine/n Industriemeister/in in der Fachrichtung Süßwaren machen. Diese dauert zwei Jahre und bringt dich in die Führungsposition. Hier bist du dann nicht mehr unbedingt an den Maschinen tätig, sondern eher damit beschäftigt, die Produktionsziele möglichst effektiv zu erreichen. In die mittlere bis obere Führungsetage von Industriebetrieben schaffst du es mit der Weiterbildung zum/zur technischen Fachwirt/in. Diese dauert je nach Aufbau bis zu zweieinhalb Jahre. Hier planst, organisierst und überwachst du die gesamte Produktion. Schließlich kannst du noch den Bachelor beziehungsweise Master in Lebensmitteltechnologie machen.

Charlies Schokoladenfabrik: Dein Arbeitsumfeld

Süßwarentechnologin Bilder

Überall Zuckerstangen, eine Milchstraße und ein Haus aus Lebkuchen? Nicht ganz: In deiner Ausbildung zum/zur Süßwarentechnologen/in sieht dein Arbeitsplatz nicht ganz so malerisch aus. Du bist meist in Produktionshallen, Lager- und Kühlräumen und manchmal auch im Labor.

Du weißt vielleicht selbst, wie gern du Süßigkeiten isst und wie viel das manchmal sein kann. So geht es nicht nur dir und deshalb überrascht es nicht, dass die Produktion rund um die Uhr läuft. Zum einen wegen der hohen Nachfrage, zum anderen aber auch, weil es zu kostenintensiv wäre, die Maschinen abzustellen, zu reinigen und wieder von vorn zu starten. Aus diesem Grund ist Schichtarbeit in der Branche üblich. Du arbeitest also auch mal nachts oder am Wochenende.

Da du ständig mit Lebensmitteln zu tun hast, herrschen strenge Hygienevorschriften an deinem Arbeitsplatz – auch was die Arbeitskleidung betrifft: Ein weißer Kittel lässt keinen Fleck unbemerkt, eine Haube schützt die Lebensmittel vor Haaren und ein Hörschutz schirmt dich von den lauten Produktionsgeräuschen in der Fabrik ab. Möchtest du also auch modisch Geschmack beweisen, bist du in der Ausbildung zum/zur Süßwarentechnologen/in falsch.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Wann erfand der Bonner Unternehmer Hans Riegel den Gummibären?

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