Gesundheit

Chirurgiemechaniker/in

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Keine freien Ausbildungsplätze
Ausbildung Chirurgiemechaniker/in
  • Gehalt: 587 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Umso kleinteiliger und kniffeliger ein Bausatz ist, desto größer dein Ansporn, ihn zusammenzusetzen? Wenn du außerdem mit Fingerfertigkeit, handwerklichem Geschick und Perfektionismus punkten kannst, ist die Ausbildung zum/zur Chirurgiemechaniker/in genau das Richtige für dich!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Mathe, Werken und Physik

  • Handwerkliches Geschick

  • Spaß an Technik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig vorgehst

  • Eine ruhige Hand hast

  • Konzentriert und selbständig arbeitest

  • Ein/e Perfektionist/in in dir steckt

Ausbildung zum/zur Chirurgiemechaniker/in: Instrumente, die Leben retten

Deine Aufgaben: Vom technischen Entwurf zur scharfen Klinge

Berufsbild Chirurgiemechaniker/in

Keine Sorge, in der Ausbildung zum/zur Chirurgiemechaniker/in musst du keine Operationen am Menschen durchführen! Stattdessen lernst du, in präziser Feinarbeit die Instrumente und Geräte herzustellen, die Ärzte im OP-Saal benötigen. Ob Skalpelle, Scheren oder Zangen – aus Metall-Rohlingen formst du Werkzeuge, die Leben retten. Aber auch Implantate oder Schrauben, die im Körper verbleiben, baust du in exakter Handarbeit und mithilfe von Werkzeugmaschinen, die du programmierst.

Bevor du jedoch eine chirurgische Schere anfertigen kannst, schaust du dir die Konstruktionszeichnung genau an und planst die jeweiligen Arbeitsschritte. Soll sie aus Edelstahl oder Titan bestehen? Welche Werkzeuge und Materialien werden benötigt? Hast du alles bereitgelegt, kann es losgehen: Den passenden Metallrohling sägst, fräst und feilst du maßgenau in die richtige Form. Mit kleinen Hämmern kannst du das Metall schlagen und biegen. Löcher bohrst du mit dem Präzisionsbohrer. Mithilfe einer Schleifscheibe entfernst du scharfe Ecken und Kanten. Dann geht es ans gleichmäßige Schärfen der Schneiden. Mit einem Schräubchen montierst du sie zusammen. Den letzten Schliff bekommt die Schere, indem du sie mit Politur zum Glänzen bringst.  

Natürlich werden deine Aufträge mit der Zeit immer komplexer. Für Ärzte stellst du individuelle Einzelstücke her. Endoskope oder Prothesen verbindest du mit elektronischen Bauteilen. Dazu erlernst du das Montieren durch Kleben, Löten oder Laserschweißen. Zu guter Letzt prüfst du mit kritischem Auge und Mikroskop die Form, Härte und Oberfläche auf Perfektion. Auch die Schneidfähigkeit deiner Schere testest du.

Theorie und Praxis: So läuft deine Ausbildung ab

Chirurgiemechaniker/in Gehalt

Entscheidest du dich für eine Ausbildung zum/zur Chirurgiemechaniker/in, erlernst du in dreieinhalb Jahren einen modernen Handwerksberuf. In dieser Zeit deiner dualen Ausbildung erlebst du den Berufsalltag in einem Ausbildungsbetrieb und besuchst in regelmäßigen Abständen den Unterricht in einer Berufsschule.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr lernst du die Grundlagen: Welche medizinischen Instrumente gibt es überhaupt? Wie sind Metalle und Werkstoffe beschaffen? Wie funktionieren die verschiedenen Maschinen? Im Betrieb packst du direkt mit an. Du lernst das 1x1 der Metallbearbeitung – vom Drehen und Fräsen über Spanen und Umformen bis zum Härten und Polieren. Du montierst schon erste Instrumente und bedienst computergesteuerte Maschinen. Im dritten Lehrjahr geht es ans Löten und Schweißen. Du fertigst neben Scheren und Skalpellen auch schon erste Endoprothesen, wie ein künstliches Kniegelenk oder einen Herzklappenersatz, an.

Am Ende deiner Ausbildung zeigst du dein Repertoire in der praktischen Gesellenprüfung. im schriftlichen Teil wird dein Wissen über Technologie, Arbeitsplanung, technische Mathematik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abgefragt. Nach ein paar Jahren beruflicher Praxis in deinem Ausbildungsberuf kannst du mehr Verantwortung im Betrieb übernehmen, wenn du die Prüfung als Chirurgiemechanikermeister/in ablegst.

Dein Arbeitsumfeld: Vorsicht, scharf!

Chirurgiemechaniker/in Bilder

Mit dem Abschluss in der Tasche wirst du in Betrieben der Medizin- und Orthopädietechnik oder der Feinmechanik gebraucht. Dein Einsatzort ist die Werkstatt, wo du ein Instrument von Anfang bis Ende selbständig anfertigst. Wenn du konzentriert arbeitest, vergisst du alles um dich herum? Dann bringen dich auch laute Maschinen und Metallstaub nicht aus dem Konzept. Außerdem trägst du bei manchen Arbeiten Schutzkleidung, wie zum Beispiel einen Kittel und eine Schutzbrille.  

Da hier vieles in Handarbeit ausgeführt wird, brauchst du auf jeden Fall Fingerfertigkeit und Geschick. Die Bauteile sind manchmal sehr klein und sehr scharf. Also pass auf, dass du dich nicht schneidest! Vor allem wenn Implantate hergestellt werden, musst du bis auf den Bruchteil eines Millimeters genau arbeiten. Schließlich soll das Gelenk hinterher exakt passen. Und wenn eine Schere im OP stumpf ist, kann das fatale Folgen haben! Wenn du dich also gerne handwerklich austobst, verantwortungsbewusst bist und auf Perfektion stehst, hast du die besten Voraussetzungen.

Dein Ausbildungsgehalt

1. Jahr
507€
2. Jahr
550€
3. Jahr
621€
4. Jahr
673€

Bist du der/die geborene Chirurgiemechaniker/in?

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Doch nicht das Richtige?

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