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Film- und Videoeditor/in

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Ausbildung Film- und Videoeditor/in
Berufsbild Film- und Videoeditor
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Film- und Videoeditorin Bilder
Film- und Videoeditor/in Gehalt
  • Gehalt: 619 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Abitur / Fachabitur
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Was Bibi und Dagi Bee können, kannst du schon lange? Du bist bestens mit dem YouTube Video-Editor vertraut? Schnipp Schnapp – während früher Filmrollen noch mit der Schere bearbeitet, Teile herausgeschnitten und mit Kleber wieder zusammengefügt wurden, erledigst du das heute mit modernen Computerprogrammen, um Filme und Videos beliebig oft zu verändern. Willst du groß rauskommen und deinem Filmbeitrag den letzten Schliff verleihen, dann mache die Ausbildung zum/zur Film- und Videoeditor/in!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise die Hochschulreife

  • Einen Sinn für Ästhetik

  • Gute Noten in Physik, Englisch und Deutsch

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gerne kreativ arbeitest

  • Teamfähig bist

  • Stets dazulernen willst

Ausbildung zum/zur Film- und Videoeditor/in: Von Videoschnipseln zum fertigen Film

Deine Aufgaben: Jetzt wird geschnibbelt

Berufsbild Film- und Videoeditor

Denken wir an Filmproduktionen, fallen uns oft als erstes die Schauspieler oder der Regisseur ein. Die schlussendliche Gestaltung eines Films liegt jedoch in ganz anderen Händen – in der Ausbildung zum/zur Film- und Videoeditor/in schneidest du die einzelnen Szenen zusammen, unterlegst sie mit Musik oder arbeitest Effekte hinein. Deine Arbeit entscheidet darüber, welche Art von Film der Zuschauer am Ende zu sehen bekommt.

Doch nochmal alles auf Anfang: Bei Filmen oder Fernsehbeiträgen wird meistens nicht chronologisch gedreht. Es werden alle Szenen, die an einem bestimmten Drehort stattfinden sollen, in einem Rutsch aufgenommen. Oftmals geht dabei auch etwas schief, sodass man letztlich viele verschiedene Aufnahmen der gleichen Szene hat, aus denen das Beste zusammen gesucht werden muss. Führt man ein journalistisches Interview, dauert das Gespräch oft viel zu lange, um es komplett ausstrahlen zu können oder der Interviewte verhaspelt sich und schweift vom eigentlichen Thema ab.

Diese Filmpraxis macht den Job des/der Film- und Videoeditors/editorin unabdingbar. Mithilfe digitaler Schnittprogramme setzt du die einzelnen Aufnahmen zu einem ganzen Film zusammen. Dabei richtest du dich nach den Vorgaben der Redaktion, nach den Angaben aus dem Exposé oder nach dem Drehbuch.

Um dem Film die richtige Atmosphäre zu verleihen, unterlegst du die einzelnen Sequenzen mit einem passenden Musikstück oder Soundeffekten. Du recherchierst verschiedene Songs in Archiven und wählst gemeinsam mit der Regie oder der Redaktion die passende Untermalung aus. Du musst dabei viele verschiedene Video- und Audiospuren im Blick behalten: Bild und Sprache müssen während des Schnittes synchron bleiben, denn nur an der exakt richtigen Stelle entfalten Musik und Atmosphäre ihre Wirkung.

Hast du die Szenen in eine kohärente Reihenfolge gebracht und den Ton zu deiner Zufriedenheit ausgewählt, stimmst du deinen Rohschnitt mit der Regie ab. Ist sie mit dem Ergebnis zufrieden, machst du dich an den Feinschnitt: Du glättest die Schnitte und Übergänge und führst eine Farbkorrektur durch, sollten einige Bilder zu blau- oder gelbstichig oder überbelichtet sein.

Ein weiterer Arbeitsbereich als Film- und Videoeditor/in ist die Bildmischung bei Liveübertragungen. Bei Sportevents, Konzerten oder Fernsehshows sitzt du vor mehreren Bildschirmen und hast darüber die verschiedenen Kameraeinstellungen im Blick. Du kannst von deinem Platz aus schnell zwischen unterschiedlichen Perspektiven hin und her schalten oder diese Schnitte überblenden.

Deine Ausbildung in Theorie und Praxis

Film- und Videoeditor/in Gehalt

Die dreijährige Ausbildung zum/zur Film- und Videoeditor/in verläuft dual. Das bedeutet, dass du sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb lernst. Du musst zur Hälfte der Zeit eine Zwischenprüfung bestehen, am Ende schließt du die Ausbildung mit einer Abschlussprüfung ab.

Das wichtigste Element deiner Ausbildung ist das Schnittprogramm, mit dem du arbeitest. Du wirst an die vielen Funktionen des Programms herangeführt und lernst sie auf deinen Film anzuwenden. Anhand eines Drehbuchs oder Exposés übst du, die vielen verschiedenen Sequenzen in eine logische Reihenfolge zu bringen, zu kürzen und aneinander zu schneiden.

Auch zum Thema Ton erfährst du alles Wissenswerte: Ton und Bild müssen zueinander synchronisiert werden. Ist der Ton zu laut oder zu leise, oder soll er am Ende ausblenden, lernst du, die Tonspur dementsprechend zu bearbeiten. Du suchst nach passender Musik und fügst sie stimmungsvoll in deinen Film ein.

Ein digitales Schnittprogramm liefert darüber hinaus diverse Effekte, die du auf deinen Film anwenden kannst. Du kannst Schnitte mit einer Schwarzblende oder einer Überblendung kaschieren und für den Zuschauer angenehmer machen. Auch das Bild kannst du mit dem Programm extrem verfremden, um einen besonders künstlerischen Effekt zu erzielen. Außerdem kannst du Sequenzen schneller oder langsamer werden oder sogar komplett umgedreht ablaufen lassen.

Auch Themen wie Datenschutz, sowie Persönlichkeitsrechte werden behandelt. So hat jeder ein Recht am eigenen Bild und Kinder dürfen ohne Einverständnis der Eltern gar nicht gefilmt werden. Die rechtlichen Grundlagen dafür sind sehr streng und müssen von dir penibel beachtet werden, zum Beispiel indem du Personen unkenntlich machst.

Um nach deiner Ausbildung weiter Karriere zu machen, hast du verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Du kannst zum Beispiel die Prüfung zum/zur Medienfachwirt/in Digital oder zum/zur Meister/in Medienproduktion Bild und Ton ablegen. Finanzielle Unterstützung kannst du dir dann durch das Aufstiegs-BAföG sichern.

Du kannst auch ein Studium aufnehmen, zum Beispiel in den Fachbereichen Film- und Fernsehproduktion oder Medien- und Multimediatechnik.

Dein Arbeitsumfeld: Mit Geduld am Schnittplatz

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In der Ausbildung zum/zur Film- und Videoeditor/in verbringst du sehr viel Zeit am Computer. Du bist dabei in einem Büro oder an speziellen Schnittplätzen. Bei der Arbeit mit digitalen Schnittprogrammen sind eine hohe Konzentration und viel Geduld gefragt, da die Arbeit manchmal sehr kleinteilig sein kann. Dabei musst du trotz enger Produktionspläne und Zeitdruck stets die Konzentration bewahren.

Arbeitest du in einer Hörfunk- oder Fernsehanstalt, musst du mit Arbeitszeiten am späten Abend oder auch am Wochenende rechnen. Du musst stets lernbereit und offen für neue technische sowie ästhetische Trends bleiben. Außerdem ist eine hohe Teamfähigkeit wichtig, da ihr euch gemeinsam auf die gestalterischen Elemente eines Films einigen müsst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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