Game Designer/in.

Gehalt:
kein Gehalt
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
variabel
Ausbildung Game Designer/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Einen Realschulabschluss und ein Mindestalter von 18 Jahren

    • Sehr gute Kenntnisse in Informatik

    • Gute Rechtschreibkenntnisse

    • Logisches Denkvermögen, um sinnvolle Spielverläufe zu schaffen

    • Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Kreativ bist und viel Sinn für Ästhetik mitbringst

    • Selber begeistert spielst und dich auskennst in der Welt der Games

    • Gut zeichnen kannst

    • Dich gut in andere reinversetzen kannst

    • Kommunikativ bist und überzeugend deine Ideen präsentieren kannst

  2. Deine Aufgabe: Virtuelle Welten erschaffen.

    Berufsbild Game Designer/in

    Kein Abenteuer ist zu gewagt, kein Zauberwald zu verwunschen, kein Auto zu schnell: Bei deiner Ausbildung als Game Designer/in überwindest du Grenzen! Mit Fantasie und technischem Know-how entwirfst du neue Games – von der ersten Skizze über die Storyline bis hin zum kompletten Konzept und Game Design.

    Hier kannst du deine ganzen Fähigkeiten als Spieleentwickler anwenden. Der Job bietet also nicht nur kreative Herausforderungen, viele sind auch technisch. Ist das Spiel auf dem Markt, testest du es auf Herz und Nieren, optimierst es und berücksichtigst bei der Entwicklung auch Kundenwünsche. Die Zielgruppe und den Markt behältst du dabei stets im Auge, denn du willst mit deinen Spielen die Kunden begeistern – egal, ob du ein Fantasy Spiel oder ein Lernspiel entwirfst.

    Die Zutaten für ein gutes Spiel? Zuerst wird ausgewählt, in welche Richtung das Spiel gehen soll: Ist es ein Abenteuer-Spiel? Ein Ego-Shooter? Ein Lernspiel, bei dem Kindern spielerisch etwas beigebracht wird? Ein Geschicklichkeitsspiel? Oder doch eher ein Quiz, Sportspiel oder Strategiespiel? Festgelegt wird auch, ob es ein Computerspiel, ein Videospiel oder ein Handyspiel wird.

    Sind diese grundsätzlichen Entscheidungen von Entwickler_innen getroffen, geht es an die Story sowie die Festlegung der Charaktere und Settings. Die Story muss in sich schlüssig sein, sodass sie für den Spieler selbsterklärend ist und die einzelnen Ebenen sinnvoll aufeinander aufbauen. Daher wird sie bis ins Detail geplant und in dokumentarischen Texten festgehalten.

    Dann geht es dran, den Welten Leben einzuhauchen: Ein gruseliges Schloss mit großen Kronleuchtern und Gewitter vor den Fenstern, nasse Straßen zwischen riesigen glitzernden Wolkenkratzern, ein dichter Wald, in dem hinter Bäumen und Nebelschwaden Zombies lauern. In diesen Welten bewegen sich tapfere Ritter, ekelerregende Orks, heiße Helden mit beeindruckenden Waffen und schnellen Autos, kleine süße Figuren, die über Stock und Stein springen und dabei Lerninhalte vermitteln – lass deiner Fantasie freien Lauf und mach dein Game durch Detailverliebtheit zu etwas Einzigartigem!

    Und nicht nur die Helden und die Kulisse machen die Stimmung in einem Spiel so besonders, auch Specialeffects und Sounds müssen festgelegt werden – vom Rauschen der Blätter und dem Heulen der Eule im Wald über den Pistolenschuss und Kampfgeräusche bis zu quietschenden Bremsen und prasselndem Regen.

    Außerdem darf die Animation aller Elemente nicht fehlen, damit Bewegung in die Sache kommt – möglichst real sollte sie sein. Entwirfst du ein Lernspiel, sind Action-Effekte weniger wichtig. Vielmehr erfüllst du hier einen pädagogischen Anspruch und steckst viel Herzblut in eine richtige Analyse der Zielgruppe.

    Dein Konzept steht? Los geht’s: Die virtuelle Welt wird in einen flüssigen Spielablauf umgesetzt, getestet – und dann fehlt noch der letzte Schritt, damit die Gamer ohne Umstände loslegen können: Wenn das Spiel realisiert ist, kümmerst du dich um die Gebrauchsanweisung, denn keiner versteht das Spiel so gut wie du und kann so treffend beschreiben, was zu tun ist.

  3. Ähnliche Berufe mit Ausbildungsplätzen.
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    Und du?
  4. Vom kreativen Kopf zum/zur professionellen Game Designer/in in Theorie und Praxis.

    Game Designer/in Gehalt

    In deiner Ausbildung als Game Designer/in nimmst du an Lehrgängen teil, die an privaten Bildungseinrichtungen stattfinden. Diese finden in Vollzeit oder Teilzeit statt. Wie lange die Ausbildung dauert, hängt davon ab, wo du sie machst, genauso wie die Studiengänge im Game Design aufgebaut sind.

    Zum Beispiel lernst du in verschiedenen, aufeinander aufbauenden Modulen die hohe Kunst des Game Design von der Pike auf kennen, zum Beispiel in den Lernbereichen Computer Science, Game Theory, Game Design, Personal Skills Trainings, Project Management, Art & Design und Interaction Designs. Es geht also nicht nur um die reine Techik, wie man Spiele entwirft, sondern du bekommst in deiner Ausbildung als Game Designer/in das Gesamtpaket, das du als aufstrebender Programmierer_innen-Stern am Gamer-Himmel brauchst.

    3-D-Animation, Interactive Storytelling, Character-Design – nach deiner Ausbildung bist du Experte und kannst alles, was in deinem kreativen Kopf rumschwirrt und was sich der Kunde wünscht, auch umsetzen. Teilweise ist in die Ausbildung als Game Designer/in ein Praktikum integriert, oder es schließt sich an die theoretische Ausbildung ein Praxisteil an. Diese praktischen Erfahrungen sammelst du zum Beispiel bei Softwareunternehmen. Bevor du dann nach der Ausbildung endlich losdesignen kannst, legst du eine Abschlussprüfung ab, in der du theoretische und praktische Aufgaben löst.

    Wer seine Kenntnisse vertiefen will und eine Führungsposition anstrebt, der kann durch eine Weiterbildung zum/zur Webdesigner/in oder ein Game- oder Interactionsdesign Studium die Karriereleiter nach oben klettern – eine gute Basis auch, wenn du dich nach ein paar Jahren Berufserfahrung dazu entschließt, es in der Selbstständigkeit, zum Beispiel mit einem Designstudio, zu versuchen.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Am Bildschirm zaubern, beim Kunden begeistern.

    Game Designer/in Bilder

    Deine Ausbildung als Game Designer/in findet weitgehend in Klassenräumen statt. Schließt du sie erfolgreich ab, findest du Beschäftigung bei Softwareentwicklern oder Softwareverlagen. Dabei arbeitest du in erster Linie im Büro und im Sitzen, wenn du am Bildschirm die neusten Spiele entwickelst. Du erstellst dort deine Storyboards, skizzierst, baust Modelle und kennst dich schon nach kurzer Zeit hervorragend mit 3-D-Programmen und Animationsprogrammen aus.

    Enge Zusammenarbeit mit deinem Team ist an der Tagesordnung, wenn du dich mit deinen Kolleg_innen aus der Grafik, der Produktentwicklung oder den Programmierer_innen absprichst. Dazu stimmst du dich mit Kunden ab, die Spiele bei deiner Firma in Auftrag geben. Diesen präsentierst du dann auch deine Konzepte und Fortschritte. Es ist also wichtig, dass du nicht nur mit Computern, sondern auch mit Menschen richtig gut umgehen kannst – gerade auch, wenn es an die Zielgruppenanalyse geht. Nicht nur da sind gute Englischkenntnisse von Vorteil.

    Du kannst dich dabei in jeden gut reinversetzen, sei es in das Kind, das mit deinem Spiel etwas lernen soll, oder der Pro-Gamer, der gefühlt schon alles gesehen und gespielt hat. Kein Problem für dich: Du weißt, was deine Kunden wollen und setzt das mit eigener Kreativität, überraschenden Ideen und viel Sinn für Ästhetik und sinnvolle Abläufe um. Dem Kunden gegenüber trittst du gepflegt auf, aber ansonsten hast du auf keinerlei Dresscode zu achten. Flexibel solltest du sein, wenn es um die Arbeitszeit geht: Hast du viele Aufträge zu erledigen oder drängt die Zeit, arbeitest du auch mal länger.

  6. Gehalt als Game Designer/in.

    Wie bereits erwähnt, bekommst du für die Ausbildung als Game Designer/in kein Gehalt. Dafür verdienst du als Spieleentwickler/in danach vergleichsweise gut. Hier gibt es natürlich Unterschiede, denn es hängt davon ob, in welcher Branche du als Game Designer/in arbeitest und ob du für kleine oder große Unternehmen arbeitest.

  7. Dein Gehalt in der Ausbildung als Game Designer/in.

    Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung kein Gehalt. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

  8. 3 Ausbildungsplätze für Game Designer/in.

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