Informationselektroniker/in.

Ausbildungsgehalt:
764 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Informationselektroniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Informationselektroniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €764 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €676
  • 2. Lehrjahr: €726
  • 3. Lehrjahr: €793
  • 4. Lehrjahr: €864
2.

Wie lange dauert die Informationselektroniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Informationselektroniker/in?

  • Als Informationselektroniker/in bist du dafür verantwortlich, informationstechnische Systeme samt Programmen zu verkaufen, installieren und warten.
  • Deine Ausbildung als Informationselektroniker/in machst du in Betrieben des Informationstechnikerhandwerks oder bei Herstellern von Bürosystemen. Aber auch im Einzelhandel, bei Softwarehäusern oder Rundfunkveranstaltern kannst du einen passenden Ausbildungsbetrieb für dich finden.
  • Die Ausbildung gehört zu den Berufsfeldern IT und Computer.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Informationselektroniker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Physik, Informatik, Technik/Werken und Englisch haben.

5.

Passt der Beruf Informationselektroniker/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Interesse an Technik
  • Naturwissenschaftliches Verständnis für Mathematik, Physik und Informatik

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Physik
  • Informatik
  • Technik/Werken
  • Englisch

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Das Heimkino funktioniert nicht, die Beamer im Büro wollen nicht und das Telefonnetz fällt aus – in deiner Ausbildung als Informationselektroniker/in lernst du, solche informationstechnischen Systeme zu installieren und in Störungsfällen auch zu reparieren. Dabei bist du sowohl für Unterhaltungselektronik wie TV-Geräte, DVD-Player und Computer zuständig, als auch für Telekommunikations- und Satellitenanlagen.

Du lernst, die Programme zu installieren, das Zubehör anzuschließen und die Netzwerke einzurichten. Dabei orientierst du dich stets an den Wünschen deiner Kunden und berätst sie hierzu fachgerecht – in der Kaufentscheidung aber auch in der Benutzung der Systeme. Deine Kunden sind entweder Firmen oder Privatleute.

Nicht selten bist du bei Wartungs- und Reparaturarbeiten gefragt: Ist die Leitung defekt? Hat das Gerät einen Wackelkontakt? Oder ist nur die Lampe durchgebrannt? Dafür benötigst du Geduld und Sorgfalt, denn die Fehlersuche kann manchmal mühsam sein. Ist der Fehler gefunden, weißt du genau, wie er zu beheben ist. Bei deinen Reparaturarbeiten kann es auch mal sein, dass du dein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen musst und zum Beispiel Kabel zusammenlötest oder kleine Bauteile montierst.

Die Ausbildung als Informationselektroniker/in wird in zwei Schwerpunkten angeboten:

  • Bürosystemtechnik (ehemals Büroinformationselektroniker genannt)
  • Geräte- und Systemtechnik (ehemals Radio- und Fernsehtechniker)

Wählst du den Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik, wirst du dich eher mit der Hardware und deren Funktionsweisen auseinandersetzen. Du lernst, Geräte der Bild-, Ton- und Datentechnik zu installieren und Fehler zu beheben.

Entscheidest du dich für den Schwerpunkt Bürosystematik lernst du, Bürosysteme zu installieren. Dabei erfährst du vor allem, wie du Dienste und Multimediakomponenten bedarfsgerecht einrichtest und deren Nutzung erklärst.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Informationselektroniker/in dauert dreieinhalb Jahre, kann aber bei sehr guten Leistungen auch auf drei Jahre verkürzt werden. Sie ist dual aufgebaut, sodass du sowohl praktisch im Ausbildungsbetrieb als auch theoretisch in der Berufsschule lernst.

Die Ausbildung ist mit einem der beiden Schwerpunkte Bürosystemtechnik oder Geräte- und Systemtechnik zu wählen, dennoch sind die Lehrinhalte am Anfang der Ausbildung identisch. Deshalb stehen hier neben allgemeinen Fächern wie Physik, Ethik und Wirtschaftslehre am Anfang unter anderem folgende Fächer auf dem Stundenplan: Metallverarbeitung, Elektro- und Modulationstechnik. Je nach Schwerpunkt vertiefst du deine fachspezifischen Kenntnisse ab dem dritten Jahr zum Beispiel in Fernseh- und Netzwerktechnik oder in Computertechnik, die sich mit Druckern, Scannern, Plottern und sonstigen im Büro benötigten Geräten beschäftigt.

Da du dich täglich mit Technik auseinandersetzt und zahlreiche neue Geräte pro Jahr auf den Markt kommen, ist es wichtig, dass du dich stets auf dem Laufenden hältst. Du solltest also auch privat an Tech-News interessiert sein.

Auszubildende können eine oder mehrere Zusatzqualifikationen – Programmierung, IT-Sicherheit und Digitale Vernetzung wählen. Möchtest du deine Karriere ankurbeln, kannst du im Anschluss an deine Ausbildung als Informationselektroniker/in eine Weiterbildung als Informationstechnikermeister/in machen. Mit dem Meisterbrief in der Hand rückt auch die Selbstständigkeit in greifbare Nähe. Eine weitere Möglichkeit ist es, ein Ingenieur- oder Elektrotechnik-Studium zu absolvieren; dafür benötigst du allerdings zunächst die Fachhochschulreife, die du unter anderem mit dem Erhalt deines Meisters erreichst.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Informationselektroniker/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Deine Ausbildung als Informationselektroniker/in machst du in Betrieben des Informationstechnikerhandwerks oder bei Herstellern von Bürosystemen. Außerdem findest du Beschäftigung im Einzelhandel oder bei Softwarehäusern. Auch Rundfunkveranstalter bilden Informationselektroniker/innen aus.

Je nach Ausbildungsbetrieb wird dein Arbeitsplatz vor allem in Werkstätten und in den Räumlichkeiten der Firmen- und Privatkunden oder im Verkaufsraum sein. Manchmal musst du auch im Lager nach Ersatzteilen suchen oder erklärst deinen Kunden in Schulungsräumen die neuen Geräte und Systeme.

Meist trägst du eine Art Arbeitskleidung, diese sieht von Betrieb zu Betrieb natürlich unterschiedlich aus. Häufig handelt es sich hier um eine praktische Hose mit Sweatshirt oder Jacke, da du nicht selten in schwer zu erreichende Ecken musst, um dort Kabel zu verlegen oder Geräte anzuschließen. Damit du bei Kundeneinsätzen erkenntlich bist, ist häufig das Firmenlogo auf der Arbeitskleidung angebracht.

Deine Ausbildung als Informationselektroniker/in machst du werktags. Bietet dein Betrieb seinen Kunden einen 24-Stunden-Service an, kann es sein, dass du außerhalb deiner 9-to-5-Arbeitszeiten aushelfen musst. Diese Zeit wird dann anderweitig ausgeglichen.

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