Elektro

Informationselektroniker/in

Ausbildung Informationselektroniker/in
  • Gehalt: 673 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du bist nicht nur technikbegeistert und handwerklich geschickt, sondern auch offen und serviceorientiert? In deiner Ausbildung zum/zur Informationselektroniker/in versteckst du dich trotz starken Technik-Bezugs nicht hinter Kabeln und Geräten, du installierst Systeme samt Programmen bei den Kunden vor Ort und bist somit sowohl für die Hard- als auch für die Software zuständig!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in den Fächern Werken/Technik

  • Naturwissenschaftliches Verständnis für Mathematik, Physik und Informatik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Ein hohes technisches Verständnis hast

  • Geschickt bist

  • Sorgfältig und konzentriert arbeitest

Ausbildung zum/zur Informationselektroniker/in: Technik-Profis aufgepasst

Deine Aufgaben: Alles roger

Berufsbild Informationselektroniker/in

Ohne einen reibungslosen Datenfluss sind wir in der digitalen Welt aufgeschmissen: Das Heimkino funktioniert nicht, die Beamer im Büro wollen nicht und das Telefonnetz fällt aus – in deiner Ausbildung zum/zur Informationselektroniker/in lernst du, solche informationstechnischen Systeme zu installieren und in Störungsfällen auch zu reparieren. Dabei bist du sowohl für Unterhaltungselektronik wie TV-Geräte, DVD-Player und Computer zuständig, als auch für Telekommunikations- und Satellitenanlagen.

Du lernst, die Programme zu installieren, das Zubehör anzuschließen und die Netzwerke einzurichten. Dabei orientierst du dich stets an den Wünschen deiner Kunden und berätst und informierst sie hierzu fachgerecht – in der Kaufentscheidung aber auch in der Benutzung der Systeme. Deine Kunden sind entweder Firmen oder Privatleute.

Nicht selten bist du bei Wartungs- und Reparaturarbeiten gefragt: Ist die Leitung defekt? Hat das Gerät einen Wackelkontakt? Oder ist nur die Lampe durchgebrannt? Dafür benötigst du Geduld und Sorgfalt, denn die Fehlersuche kann manchmal mühsam sein. Ist der Fehler gefunden, weißt du genau, wie er zu beheben ist und verhilfst deinen Kunden so wieder zu funktionierenden Geräten. Bei deinen Reparaturarbeiten kann es auch mal sein, dass du dein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen musst und zum Beispiel Kabel zusammenlötest oder kleine Bauteile montierst.

Die Ausbildung zum/zur Informationselektroniker/in wird in zwei Schwerpunkten angeboten:

  • Bürosystemtechnik (ehemals Büroinformationselektroniker genannt)
  • Geräte- und Systemtechnik (ehemals Radio- und Fernsehtechniker)

Büroinformationselektroniker bzw. Radio- und Fernsehtechniker waren bis 1999 zwei einzelne Ausbildungsberufe, die seither als Schwerpunktthemen unter dem Ausbildungsberuf Informationselektroniker/in zusammengefasst sind. Der Berufsschulunterricht in den ersten Jahren ist aber überwiegend gleich. Der Ausbildungsberuf steht allerdings erneut vor einer Umstrukturierung, da die Ausbildungszahlen sehr gering sind.

Wählst du den Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik wirst du dich eher mit der Hardware und deren Funktionsweisen auseinandersetzen. Du lernst, Geräte der Bild-, Ton- und Datentechnik zu installieren und Fehler zu beheben.

Entscheidest du dich für den Schwerpunkt Bürosystematik lernst du, Bürosysteme zu installieren. Dabei erfährst du vor allem, wie du Dienste und Multimediakomponenten bedarfsgerecht einrichtest und deren Nutzung erklärst.

Theorie & Praxis: Hard- & Software deiner Ausbildung

Informationselektroniker/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Informationselektroniker/in dauert dreieinhalb Jahre, kann aber bei sehr guten Leistungen auch auf drei Jahre verkürzt werden. Sie ist dual aufgebaut, sodass du sowohl praktisch im Ausbildungsbetrieb als auch theoretisch in der Berufsschule lernst.

Die Ausbildung ist mit einem der beiden Schwerpunkte Bürosystemtechnik oder Geräte- und Systemtechnik zu wählen, dennoch sind die Lehrinhalte am Anfang der Ausbildung identisch. Deshalb stehen hier neben allgemeinen Fächern wie Physik, Ethik und Wirtschaftslehre in beiden Schwerpunkten am Anfang unter anderem folgende Fächer auf dem Stundenplan: Metallverarbeitung, Elektro- und Modulationstechnik. Je nach Schwerpunkt vertiefst du deine fachspezifischen Kenntnisse ab dem dritten Jahr zum Beispiel in Fernseh- und Netzwerktechnik oder in Computertechnik, die sich mit Druckern, Scannern, Plottern und sonstigen im Büro benötigten Geräten beschäftigt.

Da du dich täglich mit Technik auseinandersetzt und zahlreiche neue Geräte pro Jahr auf den Markt kommen, ist es wichtig, dass du dich stets auf dem Laufenden hältst. Du solltest also auch privat an Tech-News interessiert sein.

Möchtest du deine Karriere ankurbeln, kannst du im Anschluss an deine Ausbildung zum/zur Informationselektroniker/in eine Weiterbildung zum/zur Informationstechnikermeister/in machen. Mit dem Meisterbrief in der Hand rückt auch die Selbstständigkeit in greifbare Nähe. Eine weitere Möglichkeit ist es, ein Ingenieur- oder Elektrotechnik-Studium zu absolvieren; dafür benötigst du allerdings zunächst die Fachhochschulreife, die du unter anderem mit dem Erhalt deines/deiner Meisters/in erreichst.

Arbeitsumfeld: Zwischen Kabelsalat und Technik

Informationselektroniker/in Bilder

Deine Ausbildung zum/zur Informationselektroniker/in machst du in Betrieben des Informationstechnikerhandwerks oder bei Herstellern von Bürosystemen. Außerdem findest du Beschäftigung im Einzelhandel oder bei Softwarehäusern. Auch Rundfunkveranstalter bilden Informationselektroniker/innen aus.

Je nach Ausbildungsbetrieb wird dein Arbeitsplatz vor allem in Werkstätten und in den Räumlichkeiten der Firmen- und Privatkunden oder im Verkaufsraum sein. Manchmal musst du auch im Lager nach Ersatzteilen suchen oder erklärst deinen Kunden in Schulungsräumen die neuen Geräte und Systeme.

Meist trägst du eine Art Arbeitskleidung, diese sieht von Betrieb zu Betrieb natürlich unterschiedlich aus. Häufig handelt es sich hier um eine praktische Hose mit Sweatshirt oder Jacke, da du nicht selten in schwer zu erreichende Ecken musst, um dort Kabel zu verlegen oder Geräte anzuschließen. Damit du bei Kundeneinsätzen erkenntlich bist, ist häufig das Firmenlogo auf der Arbeitskleidung angebracht.

Deine Ausbildung zum/zur Informationselektroniker/in machst du werktags. Bietet dein Betrieb seinen Kunden einen 24-Stunden-Service an, kann es sein, dass du außerhalb deiner 9-to-5-Arbeitszeiten aushelfen musst. Diese Zeit wird dann anderweitig ausgeglichen.

Dein Ausbildungsgehalt

1. Jahr
580€
2. Jahr
630€
3. Jahr
710€
4. Jahr
774€

Bist du der/die geborene Informationselektroniker/in?

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Doch nicht das Richtige?

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