Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1076 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1012
  • 2. Lehrjahr: €1066
  • 3. Lehrjahr: €1151
2.

Wie lange dauert die Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in?

  • In deiner Ausbildung als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in lernst du, Softwaresysteme auf der Basis von mathematischen Modellen zu konzipieren, zu realisieren und zu warten.
  • Deine Ausbildung kannst du in kleinen Software-Agentur oder auch in großen Wirtschaftsunternehmen machen.
  • Die Ausbildung als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in gehört zu den Berufsfeldern IT und Computer.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Informatik, Mathe und Englisch haben.

5.

Passt der Beruf Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis
  • Interesse an Informatik und Programmieren
  • Konzentration und logisches Denken
  • Gute Englischkenntnisse

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Informatik
  • Mathe
  • Englisch

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Wie wertet man eine Datenbank aus? Wie entsteht eine Statistik? Wie baut man eine Software zur Buchhaltung? Auch wenn du jetzt vielleicht nur Bahnhof verstehst – in der Ausbildung als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in, kurz MATSE, kommst du schnell dahinter! Mithilfe von mathematischen Formeln und Algorithmen erstellst du Software-Systeme, die komplexe Probleme aus Wirtschaft und Technik lösen. Aber Mathe ist nicht alles! Schon mal was von C oder Java gehört? In diesen sogenannten Programmiersprachen entwickelst du deine Software am Computer.  

Du sollst ein Programm entwickeln, das die Zahlen einer Versicherungsdatenbank statistisch auswertet? Dann besprichst du zunächst mit dem Kunden, welche Daten dieses Tool darstellen soll, und findest mit deinen Team-Kollegen einen Lösungsweg. Denn in deiner Ausbildung programmierst du nicht im stillen Kämmerlein vor dich hin – Teamwork und Aufgabenteilung sind angesagt! Mit der passenden mathematischen Formel machst du dich dann an die Umsetzung. In der jeweiligen Programmiersprache schreibst du Anweisungen in Form von Quellcode, den der Computer versteht und umsetzt. Nebenbei musst du deine einzelnen Arbeitsschritte auch dokumentieren. Am Ende testest du, ob deine Software reibungslos funktioniert oder noch Fehler, so genannte „Bugs”, hat.

Das Programm ist fertig und an den Kunden übergeben? Dann ist deine Arbeit als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in hier noch lange nicht getan! Individuell oder in Schulungen erklärst du den Benutzern, was deine Software kann und wie sie anzuwenden ist. Treten später doch Bugs auf oder soll die Statistik noch weitere Kennzahlen auswerten, gehst du im Code auf Fehlersuche oder erweiterst ihn.

Ob eine Ausbildung als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in macht dich in drei Jahren fit für die Berufswelt. Du wirst dual ausgebildet, das heißt in der Berufsschule und in einem IT-Unternehmen oder der IT-Abteilung einer größeren Firma. An zwei Tagen in der Woche oder im Block besuchst du den Unterricht, an den restlichen Wochentagen wendest du dein Wissen im Ausbildungsbetrieb an.

Aber was steht eigentlich auf dem Lehrplan während deiner Ausbildung als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in? Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr kommt vor allem Mathe auf dich zu: Algorithmen entwickeln, Algebra und Vektorgeometrie anwenden, statistische Grundprobleme lösen – das sind ein paar der Herausforderungen, die dich in der Berufsschule erwarten werden. Aber keine Sorge, die Praxis kommt nicht zu kurz! Du lernst, zu programmieren und wirst auch schon kleinere Software-Tools planen und umsetzen oder Datenbanken aufbauen.

Im dritten Lehrjahr steigst du noch tiefer in die unendlichen Weiten deines Computers ein und deine Softwaresysteme werden komplexer. In der Abschlussprüfung musst du beweisen, dass du Probleme mithilfe von Formeln und Code analysieren und lösen kannst.

Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, kannst du dich nebenbei weiterbilden. Mithilfe von Fachbüchern erlernst du neue Programmiersprachen. In Lehrgängen kannst du dich mit anderen Experten austauschen und Zusatzqualifikationen erwerben, zum Beispiel im IT-Projektmanagement oder in der Datenbankentwicklung. Den Karriere-Aufstieg ermöglicht dir eine Weiterbildung als Softwareentwickler/in oder ein Studium in Informatik oder Mathematik. Wolltest du die Zügel schon immer selbst in der Hand halten? Dann mach dich selbständig!

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Ob kleine Software-Agentur oder großes Wirtschaftsunternehmen – als angehende/r Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in wirst du überall gebraucht. Auch an Hochschulen oder in anderen Forschungseinrichtungen kannst du nach deiner Ausbildung tätig werden. Von deinem Arbeitsplatz im Büro aus wirst du die technischen Probleme am Bildschirm lösen. Der Fehler im Code will sich einfach nicht finden lassen? Mit Konzentration und logischem Denken kannst du es packen.

Du musst dich jedoch nicht alleine durchkämpfen. Zwischendurch tauschst du dich mit deinen Kollegen aus und sprichst neue Aufgaben mit dem Team-Leiter ab. Ab und zu hast du auch einen Termin beim Kunden, um die Aufgabenstellung zu klären oder ihn zu einer Softwarelösung zu beraten.

Du bist werktags in deinem Ausbildungsbetrieb beschäftigt und deine Arbeitszeiten richten sich nach den regulären Bürozeiten. Allerdings bieten manche Firmen ihren Kunden auch einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst an, für den du im Notfall auch eingesetzt werden kannst – das wird natürlich extra entlohnt.

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