Informatikkaufmann/frau.

Ausbildungsgehalt:
1008 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Informatikkaufmann/frau
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Informatikkaufmann/frau?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1008 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €939
  • 2. Lehrjahr: €999
  • 3. Lehrjahr: €1088
2.

Wie lange dauert die Informatikkaufmann/frau Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Informatikkaufmann/frau?

  • Als Informatikkaufmann/frau dreht sich alles um Daten und IT-Systeme.
  • Du arbeitest hauptsächlich am Computer in Büroräumen oder beim Kunden.
  • Die Ausbildung Informatikkaufmann/frau gehört zum Bereich IT/ Computer.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Informatikkaufmann/frau mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Informatik, Mathe und Englisch haben.

5.

Passt der Beruf Informatikkaufmann/frau zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Einen guten Realschulabschluss oder die Hochschulreife

  • Gute Noten in Mathematik und Informatik

  • Erste Kenntnisse rund um Hard- und Software

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Informatik
  • Mathe
  • Englisch

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung Informatikkaufmann/frau geht es vor allem darum, dass du dich mit den unternehmenseigenen IT-Systemen auskennst und gleichzeitig als Schnittstelle die kaufmännische Seite deines Unternehmens im Auge behältst.

Deine Aufgaben teilen sich häufig in einzelne Projekte, die du koordinieren musst. Dazu erstellst du zum Beispiel eine Liste, welche IT-Projekte in der nächsten Zeit umgesetzt werden sollen und trägst alle Informationen von den einzelnen Abteilungen zusammen. Fängt in einer Abteilung ein neuer Mitarbeiter an, bist du dafür verantwortlich, dass dessen Arbeitsplatz mit Telefon und Computer ausgestattet wird und dass sich auf dem Computer alle wichtigen Programme befinden.

Ein anderer Fall kann sein, dass die Controlling-Abteilung auf dich zukommt, weil sie eine Software für einen bestimmten Aufgabenbereich benötigen. Hier kommt dein Expertenwissen zum Einsatz. Deine Aufgabe ist es zuerst zu überlegen, welche Eigenschaften die benötigte Software haben sollte und welche Software, die aktuell auf dem Markt ist, diese mitbringt.

Gerade Software kostet jedoch auch immer viel Geld und jetzt ist dein kaufmännisches Können gefragt: Du musst mögliche Angebote einholen und durch eine Kosten-Nutzen-Analyse überlegen, ob sich der Kauf und der Einsatz einer Software rechnet und ob es mögliche Alternativen gibt. Deine Ergebnisse stellst du meistens in einer Präsentation dem Vorstand und den verantwortlichen Abteilungen vor, damit diese ihre Einwilligung geben. Sollte der Vorstand deinem Vorschlag zu einer Software zustimmen, bist du für die Beschaffung und die Installation der Software zuständig.

Anschließend ist es deine Aufgabe, die Mitarbeiter der Abteilung für die Software zu schulen und ihnen in Seminaren die Software zu zeigen und zu vermitteln. Hierfür ist es wichtig, dass du auch manchmal schwierige IT-Anwendungen einfach erklären kannst.

Ob eine Ausbildung als Informatikkaufmann/frau wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung Informatikkaufmann/frau ist eine duale Ausbildung, die drei Jahre dauert. Du bist in deiner Ausbildung abwechselnd in deinem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule, damit du nicht nur die theoretischen, sondern auch die praktischen Kenntnisse sammelst.

In deinem ersten Ausbildungsjahr bekommst du vor allem wichtige Grundkenntnisse beigebracht, von denen du durch dein Interesse an Computern bestimmt schon einige kennst.

Konkret geht es darum, wie ein Computer aufgebaut ist und welche Hard- und Softwareanwendungen es gibt. Außerdem stehen elektrotechnische Grundkenntnisse und die Informationsverarbeitung von IT-Systemen im Mittelpunkt, das heißt, du beschäftigst dich mit Codes, Zahlensysteme und die Grundfunktionen der Digitaltechnik. Parallel lernst du grundlegendende Kenntnisse über Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation kennen.

Auf den erlernten Grundkenntnissen baust du in deinem zweiten Ausbildungsjahr auf. Hierbei stehen vernetze IT-Systeme im Mittelpunkt. Du lernst, wie Server, Endgeräte und Netzwerkbetriebssysteme aufgebaut und konfiguriert und wie diese in öffentliche Netze und Dienste eingebunden werden. Gleichzeitig steht nun unter dem kaufmännischen Aspekt die Markt- und Kundenbeziehung im Fokus und du erlebst in der Praxis und Theorie wie sich die Kundenberatung und die Planung von IT-Systemen für ein Unternehmen gestalten.

Dazu analysierst du Produkte und Anbieter, erstellst Angebote und bekommst einen Einblick in die Möglichkeiten der Finanzierung. Auch was du beachten musst, wenn du fremde Produkte oder Dienstleistungen einkaufst, wird hier wichtig.

In deinem dritten Ausbildungsjahr geht es dann konkret um die Betreuung von IT-Systemen, worunter die Systembetreuung, die Dokumentation und Kundenbetreuung sowie die Serviceleistungen fallen. Du übernimmst damit für erste IT-Projekte Verantwortung und musst diese selbst managen.

Nach deiner Ausbildung Informatikkaufmann/frau kannst du dich entscheiden, in welchem Unternehmen du arbeiten möchtest. Wichtig wird auch anschließend sein, dass du dich immer weiterbildest, den Markt im Auge behältst und dich mit neuen technischen Innovationen rund um Hard- und Software beschäftigst.

Möchtest du weiter die Karriereleiter hinauf und strebst eine Führungsposition an, kannst du dich {{zum/zur Fachwirt/in|zum Fachwirt|zur Fachwirtin}} oder {{zum/zur Betriebswirt/in|zum Betriebswirt|zur Betriebswirtin}} weiterbilden. Mit einer Hochschulreife kannst du nach deiner Ausbildung auch ein Studium, zum Beispiel in Wirtschaftsinformatik, absolvieren.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Informatikkaufmann/frau bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In deiner Ausbildung Informatikkaufmann/frau wirst du vor allem im Büro zu finden sein. Dort hast du deinen Arbeitsplatz mit Telefon und Computer und regelst die meisten anfallenden Aufgaben. Am Computer arbeitest du vor allem mit Microsoft-Programmen oder Programmierungssoftware für HTML und PHP.

Auch bearbeitest du E-Mails oder beantwortest Anfragen am Telefon zu verschiedenen Computerproblemen. Wenn ein neuer Arbeitsplatz eingerichtet werden soll, trägst du schon mal den Computer oder die Telefonanlage an den Platz und installierst beide Geräte. Und wenn dein Kollege verzweifelt anruft, weil sein Computer abgestützt ist und jetzt nur noch schwarz-weiße Pixel anzeigt, machst du dich auf den Weg zum ihm, um das Problem vor Ort zu lösen.

Manchmal musst du einen Computer jedoch auch in die Werkstatt bringen, weil die Hardware nicht mehr so läuft, wie sie sollte. In der Werkstatt schraubst du dann das Gehäuse aus und schaust nach, was fehlerhaft sein könnte. Manchmal reicht es schon, die Grafikkarte durch eine neue zu ersetzen, um wieder ein Bild herzustellen.

Je nach Unternehmen fällt dein Kleidungsstil unterschiedlich aus. Da du meistens nicht direkt mit Kunden in Kontakt kommst, kannst du relativ leger auf Arbeit gehen. Kommt natürlich ein Kunde vorbei oder bist du selbst auf einem Kundentermin unterwegs, solltest du dich etwas schicker machen.

Kaufmann/frau für Digitalisierungsmanagement.

Ab dem 01. August 2020 wird die Ausbildung als Informatikkaufmann/frau modernisiert. Achtung also, denn die Ausbildung bekommt dann auch einen neuen Namen: Kaufmann für Digitalisierungsmanagement oder Kauffrau für Digitalisierungsmanagement.

In der Berufsschule wird nun noch mehr Wert darauf gelegt, ein solides Grundwissen über Informations- und Kommunikationstechnik zu vermitteln. Außerdem soll es neue Schwerpunkte im Bereich Projektmanagement, Datenschutz und Datensicherheit geben.

Die sogenannte Ausbildungsordnung von jedem Beruf wird immer wieder an die aktuellen technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen angepasst. Für dich bedeutet das, dass du mit der Ausbildung als Kaufmann/frau für Digitalisierungsmanagement auf dem neuesten Stand und ideal auf den Arbeitsmarkt vorbereitet bist.

Wie gut wärst du als Informatikkaufmann/frau?
Mach den Test!

Ähnliche Berufe.

Werde jetzt Informatikkaufmann/frau!

Hier findest du alle 44.668 Ausbildungsplätze.