Fachinformatiker/in.

Ausbildungsgehalt:
1015 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Fachinformatiker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachinformatiker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1015 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €943
  • 2. Lehrjahr: €1004
  • 3. Lehrjahr: €1098
2.

Wie lange dauert die Fachinformatiker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachinformatiker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Informatik, Mathe und Englisch haben.

4.

Passt der Beruf Fachinformatiker/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Idealerweise einen Realschulabschluss oder die Hochschulreife

  • Gute Noten in Informatik und Mathematik

  • Sehr gute Englischkenntnisse und -noten

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Informatik
  • Mathe
  • Englisch

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung als Fachinformatiker oder Fachinformatikerin siehst du mehr als flackernde Zahlen auf dunklem Hintergrund: Du lernst die Konzeption und Realisierung komplexer EDV-Systeme und erfährst, wie du diese benutzergerecht anpasst. Darüber hinaus bringst du deinen Kunden in Schulungen die richtige Nutzung von Anwendungen bei – einfach hinter dem Rechner verstecken ist also nicht drin!

Immer wichtiger für die Auszubildende werden deshalb auch sogenannte außerfachliche Eigenschaften wie beispielsweise Kommunikationsfähigkeit oder Serviceorientierung. Geduld und Feingefühl sind hier außerdem gefragt, denn nicht jeder ist so ein Experte wie du und braucht hier und da vielleicht etwas Hilfe im Umgang mit den Programmen.

Als Fachinformatiker oder Fachinformatikerin kannst du in den unterschiedlichsten Unternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige Beschäftigung finden – Fachinformatiker werden nämlich fast überall gebraucht! Egal, in welchem Betrieb du landest: Als Computer-Experte bist du erste Ansprechperson für sämtliche technische Angelegenheiten. Das kann ein abgestürzter Rechner sein, die Installation neuer IT-Systeme, die Wartung der Geräte oder Reparaturen unterschiedlichster Art.

Nach zwei Jahren in der Ausbildung zum Fachinformatiker kannst du dich auf eine Fachrichtung, z. B. Anwendungsentwicklung oder Systemintegration, spezialisieren.

Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung.

In der Anwendungsentwicklung wirst du es eher mit Software zu tun haben – genauer gesagt optimierst und entwickelst du Programme. Dabei orientierst du dich an den Vorgaben, Wünschen und Zielen deiner Kunden. Du programmierst benutzerfreundliche Bedienoberflächen und testest bestehende Anwendungen. Die Fehlersuche beispielsweise im Quellcode und die entsprechende Korrektur sind überdies deine täglichen Begleiter – Gewissenhaftigkeit und Durchhaltevermögen solltest du also unbedingt zu deinen Eigenschaften zählen können.

Fachinformatiker/in Systemintegration.

Im Bereich Systemintegration dagegen arbeitest du eher mit Hardware: Du installierst komplexe IT-Systeme und realisierst Informations- und Kommunikationssysteme nach Kundenwunsch. Das systematische Warten selbiger sowie die Fehlerdiagnose und -behebung zählen ebenfalls zu deinen Aufgaben in der Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in. Auch im Fachbereich Systemadministration kommen die sozialen Kontakte nicht zu kurz: Du berätst deine Kunden bei der Auswahl und dem Einsatz der Geräte und schulst sie anschließend in der von dir konzipierten und bereitgestellten Lösung.

Ob eine Ausbildung als Fachinformatiker/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in ist eine sogenannte duale Ausbildung: Du lernst die theoretischen Grundlagen in der Berufsschule und sammelst Praxiserfahrung in deinem Ausbildungsbetrieb.

Die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in dauert drei Jahre, kann aber auch auf zwei bis zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Diese Ausbildungsverkürzung muss sowohl durch die IHK als auch durch deinen Ausbildungsbetrieb genehmigt werden. Hast du zum Ausbildungsbeginn beispielsweise bereits die Hochschulreife, stehen deine Chancen gut, dass du deine Ausbildung verkürzen darfst.

Gehst du in deiner Ausbildung als Fachinformatiker/in in die Anwendungsentwicklung wird die Ausbildung abhängig von deinem Ausbildungsbetrieb in einem der folgenden Einsatzgebiete vertieft:

  • Anwendungsentwicklung
  • Systemintegration 
  • Digitale Vernetzung
  • Daten- und Prozessanalyse

Entscheidest du dich für die Fachrichtung Systemintegration, kannst du folgende Bereiche vertiefen:

  • Rechenzentren
  • Netzwerke
  • Client-Server
  • Festnetze
  • Funknetze

Die Zwischenprüfung, eine circa dreistündige schriftliche Prüfung, ist in der Mitte deines zweiten Ausbildungsjahres, also nach der Hälfte deiner Ausbildung, abzulegen. Am Ende deiner Ausbildungszeit steht dann noch die Abschlussprüfung vor der IHK, die aus einer Projektarbeit und einer schriftlichen Prüfung besteht.

Die Projektarbeit wird meist in deinem Ausbildungsbetrieb gemacht: Du erhältst hier eine abschließende Aufgabe, die du dokumentierst, mündlich präsentierst und auch vor dem abschließenden IHK-Prüfungsausschuss besprichst. In der schriftlichen Prüfung werden die Fachinhalte der verschiedenen Bereiche abgefragt.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Regel wirst du in deiner Ausbildung und im Beruf als Fachinformatiker/in in einem Büro arbeiten. Es kann aber auch sein, dass du im Außendienst bei den Kunden im Unternehmen vor Ort bist. Deine Kleidung hängt hier von der Philosophie in deinem Ausbildungsbetrieb ab: Macht man sich schick für den Kunden oder trägt man eher praktische Arbeitskleidung? Erkundige dich am besten vorab bei deinem Vorgesetzten, welche Kleiderordnung angemessen ist.

Da du auch Schulungen in Besprechungs- und Unterrichtsräumen halten wirst, um deine Kunden an die neuen Programme oder die neue Hardware zu gewöhnen, solltest du dort auf ein seriöses Äußeres achten. Die Herren sollten eher im Anzug und die Damen in Hosenanzug oder Rock und Bluse erscheinen. Du willst deinen Kunden etwas beibringen und so solltest du auch Vertrauen erwecken und Kompetenz ausstrahlen.

Je nach Betrieb und Branche variieren deine Arbeitszeiten am Ausbildungsplatz: Wenn du zum Beispiel große Serveranlagen betreust, kann es auch mal vorkommen, dass du eine Nachtschicht einlegen musst. Ohnehin endet dein Arbeitstag nicht mit Dienstende, denn du musst dich stets auf dem Laufenden halten und auch nach Feierabend Fachartikel und Neuigkeiten aus dem IT-Bereich lesen, damit du immer auf dem neuesten Stand bist!

Dieser Fleiß lohnt sich: Wer hier glänzt, kann super aufsteigen und ein hohes Gehalt bekommen! Neben einzelnen Spezialisierungen und Weiterbildungen in dem Bereich, gibt es natürlich die Möglichkeit, ein Studium oder ein Duales Studium zu absolvieren. Du wärst dann Informatiker/in, was trotz ähnlicher Namensgebung nicht mit dem Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in zu verwechseln ist. Die höchste Stufe auf der Karriereleiter ist hier der Strategische Professional, der in Führungs- oder Leitungspositionen in kleinen und mittelständischen Unternehmen tätig ist und sehr gut verdienen kann.

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