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Fachinformatiker/in

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Ausbildung Fachinformatiker/in
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Fachinformatiker/in Gehalt
  • Gehalt: 945 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Computerfreak hin oder her – du sprichst sämtliche Programmiersprachen fließend und hast die Lösung für ein Milleniumproblem bereits in deiner Schreibtischschublade liegen? Dann ist eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in das Richtige für dich!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss oder die Hochschulreife

  • Gute Noten in Informatik und Mathematik.

  • Sehr gute Englischkenntnisse und -noten

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Serviceorientiert und kommunikationsstark bist

  • Durchhaltevermögen mitbringst

  • Neugierig und wissbegierig bist, da du stets auf dem neuesten Stand im IT-Bereich sein musst

Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in: Mehr als Nullen und Einsen

Dein Arbeitsalltag in der Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in

Berufsbild Fachinformatiker

In deiner Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in siehst du mehr als flackernde Zahlen auf dunklem Hintergrund: Du lernst die Konzeption und Realisierung komplexer EDV-Systeme und erfährst, wie du diese benutzergerecht anpasst. Darüber hinaus bringst du deinen Kunden in Schulungen die richtige Nutzung von Anwendungen bei – einfach hinter dem Rechner verstecken ist also nicht drin!

Immer wichtiger für die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in werden deshalb auch sogenannte außerfachliche Eigenschaften wie beispielweise Kommunikationsfähigkeit oder Serviceorientierung. Geduld und Feingefühl sind hier außerdem gefragt, denn nicht jeder ist so ein Experte wie du und braucht hier und da vielleicht etwas Hilfe im Umgang mit den Programmen.

Als Fachinformatik-Azubi/ne kannst du in den unterschiedlichsten Unternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige Beschäftigung finden – Fachinformatiker werden nämlich fast überall gebraucht! Egal, in welchem Unternehmen du landest: Als Computer-Experte bist du erste/r Ansprechpartner/in für sämtliche technischen Angelegenheiten. Das kann ein abgestürzter Rechner sein, die Installation neuer Computersysteme, die Wartung der Geräte oder Reparaturen unterschiedlichster Art.

Nach zwei Jahren in der Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in kannst du dich auf die Fachrichtungen Anwendungsentwicklung oder Systemintegration spezialisieren. In der Anwendungsentwicklung wirst du es eher mit Software zu tun haben – genauer gesagt optimierst und entwickelst du Programme. Dabei orientierst du dich an den Vorgaben, Wünschen und Zielen deiner Kunden. Du programmierst benutzerfreundliche Bedienoberflächen und testest bestehende Anwendungen. Die Fehlersuche beispielsweise im Quellcode und die entsprechende Korrektur sind überdies deine täglichen Begleiter – Gewissenhaftigkeit und Durchhaltevermögen solltest du also unbedingt zu deinen Eigenschaften zählen können.

Im Bereich Systemintegration dagegen arbeitest du eher mit Hardware: Du installierst komplexe EDV-Systeme und realisierst Informations- und Kommunikationssysteme nach Kundenwunsch. Das systematische Warten selbiger sowie die Fehlerdiagnose und -behebung zählen ebenfalls zu deinen Aufgaben in der Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in. Auch im Fachbereich Systemadministration kommen die sozialen Kontakte nicht zu kurz: Du berätst deine Kunden bei der Auswahl und dem Einsatz der Geräte und schulst sie anschließend in der von dir konzipierten und bereitgestellten Lösung.

Theorie & Praxis: Der Ausbildungsaufbau zum/zur Fachinformatiker/in

Fachinformatiker/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in ist eine sogenannte duale Ausbildung: Du lernst die theoretischen Grundlagen in der Berufsschule und sammelst Praxiserfahrung in deinem Ausbildungsbetrieb.

Die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in dauert drei Jahre, kann aber auch auf zwei bis zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Diese Ausbildungsverkürzung muss sowohl durch die IHK als auch durch deinen Ausbildungsbetrieb genehmigt werden. Hast du zum Ausbildungsbeginn beispielsweise bereits die Hochschulreife, stehen deine Chancen gut, dass du deine Ausbildung verkürzen darfst.

In deiner Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in wirst du dich nach den ersten zwei Jahren entweder für die Fachrichtung Anwendungsentwicklung oder Systemintegration entscheiden. Gehst du in die Anwendungsentwicklung wird die Ausbildung abhängig von deinem Ausbildungsbetrieb in einem der folgenden Einsatzgebiete vertieft:

  • Kaufmännische Systeme
  • Technische Systeme
  • Expertensysteme
  • Mathematisch-wissenschaftliche Systeme
  • Multimedia-Systeme

Entscheidest du dich für die Fachrichtung Systemintegration, kannst du folgende Bereiche vertiefen:

  • Rechenzentren
  • Netzwerke
  • Client-Server
  • Festnetze
  • Funknetze

Die Zwischenprüfung, eine circa dreistündige schriftliche Prüfung, ist in der Mitte deines zweiten Ausbildungsjahres, also nach der Hälfte deiner Ausbildung, abzulegen. Am Ende deiner Ausbildungszeit steht dann noch die Abschlussprüfung vor der IHK, die aus einer Projektarbeit und einer schriftlichen Prüfung besteht. Die Projektarbeit wird meist in deinem Ausbildungsbetrieb gemacht: Du erhältst hier eine abschließende Aufgabe, die du dokumentierst, mündlich präsentierst und auch vor dem abschließenden IHK-Prüfungsausschuss besprichst. In der schriftlichen Prüfung werden die Fachinhalte der verschiedenen Bereiche abgefragt.

Rund um den Computer: Dein Arbeitsumfeld

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In der Regel wirst du in deiner Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in in einem Büro arbeiten; es kann aber auch sein, dass du im Außendienst bei den Kunden vor Ort bist. Deine Kleidung hängt hier von der Philosophie in deinem Ausbildungsbetrieb ab: Macht man sich schick für den Kunden oder trägt man eher praktische Arbeitskleidung? Erkundige dich am besten vorab bei deinem Vorgesetzen, welche Kleiderordnung angemessen ist. Da du auch Schulungen in Besprechungs- und Unterrichtsräumen halten wirst, um deine Kunden an die neuen Programme oder die neue Hardware zu gewöhnen, solltest du dort auf ein seriöses Äußeres achten. Die Herren sollten eher im Anzug und die Damen in Hosenanzug oder Rock und Bluse erscheinen. Du willst deinen Kunden etwas beibringen und so solltest du auch Vertrauen erwecken und Kompetenz ausstrahlen.

Je nach Unternehmen und Branche variieren deine Arbeitszeiten in der Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in: Wenn du zum Beispiel große Serveranlagen betreust, kann es auch mal vorkommen, dass du eine Nachtschicht einlegen musst. Ohnehin endet dein Arbeitstag nicht mit Dienstende, denn du musst dich stets auf dem Laufenden halten und auch nach Feierabend Fachartikel und Neuigkeiten aus dem IT-Bereich lesen, damit du immer auf dem neuesten Stand bist!

Dieser Fleiß lohnt sich: Wer hier glänzt, kann super aufsteigen! Neben einzelnen Spezialisierungen und Weiterbildungen in dem Bereich, gibt es natürlich die Möglichkeit, ein Studium oder ein Duales Studium zu absolvieren. Du wärst dann Informatiker/in, was trotz ähnlicher Namensgebung nicht mit dem Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in zu verwechseln ist. Die höchste Stufe auf der Karriereleiter ist hier der Strategische Professional, der in Führungs- oder Leitungspositionen in kleinen und mittelständischen Unternehmen tätig ist und sehr gut verdient.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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