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HNO-Audiologieassistent/in

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Ausbildung HNO-Audiologieassistent/in
Berufsbild HNO-Audiologieassistent
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HNO-Audiologieassistent/in Gehalt
  • Gehalt: 919 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

In dieser Ausbildung dreht sich alles um Hals, Nase und Ohren – kurz HNO! Denn du unterstützt behandelnde Ärzte bei der Untersuchung von kleinen und großen Patienten, die Hörschäden oder Atemwegserkrankungen haben. Hast du deine Sinne geschärft? Dann aufgepasst – hier erfährst du alles über die Ausbildung zum/zur HNO-Audiologieassistenten/in!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Technisches Verständnis

  • Interesse an Medizin und Biologie

  • Gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit

  • Geschicklichkeit

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Normal hören kannst

  • Einfühlsam bist

  • Gerne mit Menschen arbeitest

  • Psychisch stabil bist

  • Die Krankengeschichte von Patienten für dich behalten kannst

Ausbildung zum/zur HNO-Audiologieassistenten/in: Gehör, Geschmack und Geruch auf dem Prüfstand

Deine Aufgaben: Check-ups, Tests und Prüfungen

Berufsbild HNO-Audiologieassistent

Hören, riechen, schmecken – in der Ausbildung zum/zur HNO-Audiologieassistenten/in beschäftigst du dich mit Sinneswahrnehmungen und Funktionen, die mit Hals, Nase und Ohren zusammenhängen. Du lernst in diesem Ausbildungsberuf, HNO-Ärzten in Kliniken und Praxen zu assistieren, indem du das Hör-, Geruchs- und Geschmacksvermögen, den Gleichgewichtssinn und die Stimmfunktion von Patienten überprüfst. Wie das geht? Mithilfe von speziellen Techniken und modernen medizinischen Geräten. Die Ergebnisse dokumentierst du gewissenhaft in Testprotokollen und hältst die Patientenakten auf dem neuesten Stand. Auf Basis deiner Ergebnisse kann der Arzt dann eine Diagnose stellen und eine Therapie einleiten.

Um herauszufinden, wie gut das Hörvermögen eines Patienten ist, nutzt du zum Beispiel das sogenannte Audiometer, mit dem du vielleicht selbst schon beim HNO-Arzt das Vergnügen hattest. Doch nun ist es deine Aufgabe, Patienten über Kopfhörer Töne in unterschiedlichen Frequenzen vorzuspielen und auszutesten, welche Töne sie noch hören können. So kannst du auch herausfinden, in welchem Teil des Ohres die Ursache für die Störung liegt. Wird daraufhin ein Hörgerät notwendig, bist du bei der Auswahl und Einstellung des Geräts behilflich.

Wusstest du, dass im Ohr auch unser Gleichgewichtsorgan sitzt? Klagt eine Patientin über Schwindelanfälle, führst du Koordinations- und Gleichgewichtstests im Liegen und Stehen durch. Bei Geschmacksstörungen findest du mithilfe von Geschmackstests auf der Zunge und Untersuchungen der oberen Luftwege die Ursache. Bei Problemen mit der Atmung oder der Stimme testest du die Lungenfunktion und machst Stimmfeldmessungen. Umso früher Hör- oder Sprachschäden erkannt werden, desto besser! Deshalb checkst du auch Babys und Kinder gewissenhaft durch – zum Beispiel mit einem Neugeborenen-Hörscreening oder Reflexprüfungen.

Theorie und Praxis: So läuft die Ausbildung ab

HNO-Audiologieassistent/in Gehalt

Angeboten wird die Ausbildung zum/zur HNO-Audiologieassistenten/in zumeist von Kliniken, die auf Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde spezialisiert sind. Dort lernst du innerhalb von zwei bis drei Jahren im theoretischen Unterricht und in Praxis-Einheiten alle deine Aufgabengebiete kennen. Zwischendurch ist auch Zeit für Praktika, zum Beispiel in Schulen für Hörbehinderte.

Während deiner schulischen Ausbildung lernst du medizinische Grundlagen aus dem HNO-Bereich. Wie sind Hals, Nase und Ohren aufgebaut? Welche Störungen und Krankheiten gibt es? Woran erkenne ich einen Tinnitus? Gleichzeitig wirst du in die verschiedenen Prüfverfahren eingeweiht. Zunächst schaust du deinen Ausbildern über die Schulter, darfst dich dann aber selbst ausprobieren. Nach einiger Zeit übernimmst du auch schon erste Untersuchungen an Patienten. Am Ende beweist du dein Können in einer internen praktischen, schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfung.

Möchtest du nach ein paar Jahren im Beruf deine Aufstiegschancen verbessern, kannst du dich weiterbilden, unter anderem als Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen. Oder du tauschst die Arztpraxis gegen den Hörsaal und hängst noch ein Studium dran, zum Beispiel im Fach Audiologie.

Dein Arbeitsumfeld: Mit kleinen und großen Patienten

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Hast du Spaß an Medizin und schreckst nicht vor technischen Geräten zurück? Du liebst es, mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen? Dann hast du die besten Voraussetzungen für eine Ausbildung zum/zur HNO-Audiologieassistenten/in. Hast du diese erfolgreich absolviert, bist du fit für den Einsatz in Kliniken und Facharztpraxen. Dort dreht sich alles um die Patienten, denen du mit Rat und Tat zur Seite stehst. Älteren Herrschaften bist du auch eine Stütze und hast für Fragen immer ein offenes Ohr. Vor allem den kleineren Patienten erklärst du alle Untersuchungsschritte geduldig. Mit einem offenen, aber beruhigenden Wesen kannst du schon viel bewirken.

Wie in medizinischen Einrichtungen üblich, trägst du zum Schutz vor Infektionen einen Kittel, gelegentlich auch Handschuhe und Mundschutz. Nachdem du Arbeitsgeräte benutzt hast, ist es wichtig, dass du sie reinigst und desinfizierst und regelmäßig nachjustierst, damit Messergebnisse nicht verfälscht werden. Wie du sicherlich weißt, ist in Krankenhäusern Schichtdienst üblich. Das heißt, dort wirst du mitunter schon früh morgens oder nachts gebraucht.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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  • Gleichgewichtsstörungen
  • Ein anhaltend süßlicher Geschmack auf der Zunge
  • Ein Pfeifen im Ohr

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