Bau, Architektur, Vermessung

Kanalbauer/in

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Kanalbauer/in Gehalt
  • Gehalt: 932 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Für dich gilt das Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung? Du liebst es, dich bei der Arbeit draußen auszupowern? Die Ausbildung zum/zur Kanalbauer/in verbindet Handwerk und Technik an der frischen Luft.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Hauptschulabschluss

  • Handwerkliches Geschick

  • Interesse an Technik

  • Spaß an Outdoor-Arbeit

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Körperlich fit bist

  • Auf Genauigkeit Wert legst

  • Flexibel bist

  • Teamfähig bist

Ausbildung zum/zur Kanalbauer/in: Dichte Leitungen für unser Abwasser

Deine Aufgaben: Dicht im Schacht

Berufsbild Kanalbauer

Wusstest du, dass wir in Deutschland jährlich fünf Milliarden Kubikmeter Abwasser produzieren? Damit das Wasser, das wir zum Duschen, Waschen oder für die Produktion von Waren benötigen, auch den Weg in die Kläranlagen findet, braucht es ein dichtes Netz aus unterirdischen Rohren und Kanälen. In der Ausbildung zum/zur Kanalbauer/in lernst du, diese Abwasserleitungen zu bauen und instandzuhalten.

Bevor du aber ein neues Rohr verlegen kannst, vermisst du anhand von Bauplänen und mit Lasermessgeräten die genau Position und sicherst die Baustelle ab. Stehen die benötigten Maschinen, Werkzeuge und Materialien bereit, kann es losgehen: Zunächst hebst du mit Bagger und Steinbohrer Kanalgräben und Schächte aus. Zum Trockenlegen installierst du Wasserpumpen und treibst mithilfe eines Motorhammers Spundwände in den Boden, die den Graben abdichten.

Hast du auf dem Boden Kanaldielen als Unterlage ausgelegt, oder gleichmäßig Beton verteilt, kannst du einzelne Rohre in die Grube ablassen. Diese verbindest du dann mit Muffen und Dichtungen. Soll ein Kanal durch einen Schacht zugänglich sein, betonierst du die Eingänge, die später mit einem Gullideckel verschlossen werden. Hast du die Dichtheit der Rohre geprüft, füllst du den Graben wieder mit Erde und Sand, den du mit der Planierraupe fest andrückst. Damit am Ende alles so aussieht, wie es vorher war, asphaltierst du den Boden wieder und verlegst Pflastersteine.

Doch hier ist deine Arbeit noch längst nicht getan! Kanalbauer sind auch für die Reinigung und Sanierung von verstopften oder undichten Rohrleitungen zuständig. Denn es sollte so wenig schmutziges Abwasser wie möglich ins Grundwasser sickern.

Theorie und Praxis: Flüssig durch die Ausbildung

Kanalbauer/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Kanalbauer/in dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du lernst das 1x1 des Kanalbaus bei der Arbeit in deinem Ausbildungsbetrieb. Das können Tiefbauunternehmen oder Abwasserbetriebe sein. Das theoretische Rüstzeug erwirbst du in der Berufsschule, die du an bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen besuchst.

Während der Ausbildung zum/zur Kanalbauer/in machst du dich zunächst mit den Eigenschaften von Baustoffen vertraut und übst den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen und Maschinen. Du bedienst Messgeräte und lernst, wie man Skizzen anfertigt. Du wirst fit gemacht im Holzbau, Mauerbau, Tiefbau und schließlich Rohrleitungs- und Kanalbau. Du stellst selbst Beton- und Mörtelmischungen, Wandputz und Estrich her und fertigst Bauteile aus Stahlbeton. Schon bald weißt du, worauf es beim Ausheben und Sichern von Gräben ankommt und wie man Rohre dicht miteinander verbindet. Auch das Asphaltieren und Pflastern von Straßen und Gehwegen steht auf dem Programm.

Hast du die Abschlussprüfung bestanden, kannst du in Tief- und Kanalbaubetrieben durchstarten. Mit Fleiß, Ehrgeiz und Weiterbildungen schaffst du es schon bald zum/zur Vorarbeiter/in oder zum/zur Polier/in im Bereich Tiefbau. Du kannst außerdem noch die Meister- oder Technikerschule besuchen.

Dein Arbeitsumfeld: Outdoor mit Teamgeist

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Mit einer Ausbildung zum/zur Kanalbauer/in kannst du dir den Gang ins Fitnessstudio sparen. Schwere Maschinen bedienen und gewichtige Rohre stemmen darfst du nämlich auch auf der Baustelle! Die liegt natürlich im Freien. Das heißt, du bist bei Wind und Wetter im Einsatz. Auch Schmutz und Schlamm sollten dir nichts ausmachen. Aber du trägst Schutzkleidung, wie Helm, regendichte Jacke und Sicherheitsschuhe.

Hast du handwerkliches Geschick und stehst mit technischen Geräten nicht auf Kriegsfuß, bist du bestens gewappnet für den Kanalbau. Auf der Baustelle ist außerdem Teamwork gefragt, denn alleine wird das nichts. Gibst du zum Beispiel dem Baggerfahrer Anweisungen, muss er sich auf dich verlassen können. Deine Einsatzorte können auch mal fern der Heimat liegen, das heißt, dass du dann längere Zeit nicht zu Hause bist.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Was bedeutet Sanierung im Bauwesen?

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