Kanalbauer/in.

Ausbildungsgehalt:
1175 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Kanalbauer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Kanalbauer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1175 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €850
  • 2. Lehrjahr: €1200
  • 3. Lehrjahr: €1475
2.

Wie lange dauert die Kanalbauer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Kanalbauer/in?

  • In einer Ausbildung als Kanalbauer/in lernst du, Abwasserleitungen und Abwassersystemen zu bauen, sanieren und instand zu halten.
  • Dein Arbeitsplatz befindet sich auf Baustellen oder in unterirdischen Kanalsystemen. Eine Einstellung findest du bei Tiefbauunternehmen, in der Abwasserwirtschaft oder bei Bauämtern.
  • Der Beruf Kanalbauer/in gehört dem Bauwesen an und hat den Schwerpunkt im Bereich Straßenbau.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Kanalbauer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Kanalbauer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Interesse an Technik
  • Spaß an der Arbeit im Freien

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Physik
  • Technik/Werken

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Egal wo du eine Ausbildung als Kanalbauer/in anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Wusstest du, dass wir in Deutschland jährlich fünf Milliarden Kubikmeter Abwasser produzieren? Damit das Wasser, das wir zum Duschen, Waschen oder für die Produktion von Waren benötigen, auch den Weg in die Kläranlagen findet, braucht es ein dichtes Netz aus unterirdischen Rohren und Kanälen. In der Ausbildung als Kanalbauer/in lernst du, diese Abwasserleitungen zu bauen und instand zu halten.

Bevor du aber ein neues Rohr verlegen kannst, vermisst du anhand von Bauplänen und mit Lasermessgeräten die genau Position und sicherst die Baustelle ab. Stehen die benötigten Maschinen, Werkzeuge und Materialien bereit, kann es losgehen: Zunächst hebst du mit Bagger und Steinbohrer Kanalgräben und Schächte aus. Zum Trockenlegen installierst du Wasserpumpen und treibst mithilfe eines Motorhammers Spundwände in den Boden, die den Graben abdichten.

Hast du auf dem Boden Kanaldielen als Unterlage ausgelegt, oder gleichmäßig Beton verteilt, kannst du einzelne Rohre in die Grube ablassen. Diese verbindest du dann mit Muffen und Dichtungen. Soll ein Kanal durch einen Schacht zugänglich sein, betonierst du die Eingänge, die später mit einem Gullideckel verschlossen werden. Hast du die Dichtheit der Rohre geprüft, füllst du den Graben wieder mit Erde und Sand, den du mit der Planierraupe fest andrückst. Damit am Ende alles so aussieht, wie es vorher war, asphaltierst du den Boden wieder und verlegst Pflastersteine.

Doch hier ist deine Arbeit noch längst nicht getan! Kanalbauer sind auch für die Reinigung und Sanierung von verstopften oder undichten Rohrleitungen zuständig. Denn es sollte so wenig schmutziges Abwasser wie möglich ins Grundwasser sickern.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Kanalbauer/in dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du lernst das Einmaleins des Kanalbaus bei der Arbeit in deinem Ausbildungsbetrieb. Das können Tiefbauunternehmen oder Abwasserbetriebe sein. Das theoretische Rüstzeug erwirbst du in der Berufsschule, die du an bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen besuchst.

Während der Ausbildung als Kanalbauer/in machst du dich zunächst mit den Eigenschaften von Baustoffen vertraut und übst den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen und Maschinen. Du bedienst Messgeräte und lernst, wie man Skizzen anfertigt.

Du wirst fit gemacht im Holzbau, Mauerbau, Tiefbau und schließlich Rohrleitungs- und Kanalbau. Du stellst selbst Beton- und Mörtelmischungen, Wandputz und Estrich her und fertigst Bauteile aus Stahlbeton. Schon bald weißt du, worauf es beim Ausheben und Sichern von Gräben ankommt und wie man Rohre dicht miteinander verbindet. Auch das Asphaltieren und Pflastern von Straßen und Gehwegen steht auf dem Programm.

Hast du die Abschlussprüfung bestanden, kannst du in Tief- und Kanalbaubetrieben durchstarten. Mit Fleiß, Ehrgeiz und Weiterbildungen schaffst du es schon bald zum/zur Vorarbeiter/in oder zum/zur Polier/in im Bereich Tiefbau. Du kannst außerdem noch die Meister- oder Technikerschule besuchen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Kanalbauer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Mit einer Ausbildung als Kanalbauer/in kannst du dir den Gang ins Fitnessstudio sparen. Schwere Maschinen bedienen und gewichtige Rohre stemmen darfst du nämlich auch auf der Baustelle! Die liegt natürlich im Freien. Das heißt, du bist bei Wind und Wetter im Einsatz. Auch Schmutz und Schlamm sollten dir nichts ausmachen. Aber du trägst Schutzkleidung, wie Helm, regendichte Jacke und Sicherheitsschuhe.

Hast du handwerkliches Geschick und stehst mit technischen Geräten nicht auf Kriegsfuß, bist du bestens gewappnet für den Kanalbau. Auf der Baustelle ist außerdem Teamwork gefragt, denn alleine wird das nichts. Gibst du zum Beispiel dem Baggerfahrer Anweisungen, muss er sich auf dich verlassen können. Deine Einsatzorte können auch mal fern der Heimat liegen, das heißt, dass du dann längere Zeit nicht zu Hause bist.

Wie gut wärst du als Kanalbauer/in? Mach den Test!

  • 1
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  • 3
  • FERTIG

Was bedeutet Sanierung im Bauwesen?

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