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Lacklaborant/in

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Ausbildung Lacklaborant/in
Berufsbild Lacklaborant
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Lacklaborant/in Gehalt
  • Gehalt: 964 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Hier ist der Lack noch lange nicht ab: Bei der Ausbildung zum/zur Lacklaborant/in erwarten dich Aufgaben, die das Herz von Forschern, Tüftlern und Chemikern höher schlagen lassen. Erfahre hier, wie du den Weg zur perfekten Farbe gehen kannst!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Realschulabschluss

  • Interesse an Chemie, Physik und Mathe

  • Technisches Verständnis

  • Die Fähigkeit, sich Fachliches und Vorschriften zu merken

  • Gute Augen und eine ruhige Hand

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sehr sorgfältig arbeitest

  • Gerne forschst und ausprobierst

  • Gerne praktisch arbeitest

  • Verantwortungsbewusst und selbstständig arbeitest

  • Gerne im Team arbeitest, um gemeinsame Projekte zum Erfolg zu bringen

Ausbildung zum/zur Lacklaborant/in: Treib es bunt

Deine Aufgaben: Entwickeln, Testen & den richtigen Ton treffen

Berufsbild Lacklaborant

Du musst kein „Lackaffe“ sein, um in der Ausbildung zum/zur Lacklaborant/in zu glänzen – vielmehr brauchst du Lust zu forschen, zu entwickeln, zu testen – und ein gutes Auge, um die Welt ein bisschen bunter zu machen. Wenn also ein Chemiker in dir steckt, der genauso gerne mit genauen Messergebnissen arbeitet wie tüftelt und rumprobiert, dann kannst du dich im Labor und in der Produktion austoben.

Als Lacklaborant/in stellst du Farben, Lacke und Beschichtungsstoffe her und beziehst dabei verschiedene Vorgaben, Testergebnisse und Messwerte ein. Die Stoffe werden für ganz unterschiedliche Gegenstände gebraucht – seien es Bratpfannen, Autos oder Handys, die unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen: Hitzeresistenz, Rostschutz oder „unkaputtbar“ sollen die Beschichtungen zum Beispiel sein. Bei der Ausbildung zum/zur Lacklaborant/in lernst du, wie du den schönen Anstrich mit Funktionalität vereinst. Deine Versuche führen zum Erfolg, Rezepte entstehen, mit denen dann so lange rumprobiert wird, bis das Ergebnis perfekt ist. Dazu gehört auch, zu untersuchen, inwiefern sich die Rohstoffe mit den Materialien vertragen, auf die sie aufgetragen werden.

Du analysierst Stoffe genau, hältst Messwerte am Computer fest, überprüfst Eigenschaften wie Trocknungs- und Härtungsverhalten und kontrollierst die Qualität sowohl in Bezug auf die erwünschte Funktion als auch in Sachen Umwelt und Gesundheit. Du kannst bei Farben auch die kleinsten Nuancen unterscheiden? Perfekt, denn wenn ein Kunde einen ganz bestimmten Lack in einem ganz bestimmten Farbton haben möchte, liegt es an dir, diesen Sonderwunsch penibel zu erfüllen und den richtigen Ton zu treffen.

Forschergeist, chemische Vorgänge & genaue Messungen in Theorie und Praxis

Lacklaborant/in Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Lacklaborant/in dauert dreieinhalb Jahre, bei besonders guten Leistungen besteht die Möglichkeit, um ein halbes Jahr zu verkürzen. In der dualen Ausbildung bist du zum einen im Ausbildungsbetrieb, zum anderen an der Berufsschule. Während der Ausbildung kannst du durch eine Wahlqualifikation tiefer ins Thema einsteigen, zum Beispiel im Bereich umweltbezogene Arbeitstechniken.

In der Praxis bist du in der Industrie tätig und lernst zum Beispiel, wie du Messdaten erfasst und auswertest, wie Beschichtungsstoffe getrennt und gehärtet werden, wie Qualität beurteilt wird und wie Berechnungen zu Mischverhältnissen und Mengen angestellt werden. Zugleich bekommst du in der Berufsschule den theoretischen Background vermittelt und wirst außerdem in allgemeinbildenden Fächern unterrichtet. Indem du das Erlernte direkt in die Tat umsetzt, wirst du langsam sicherer im Umgang mit Arbeitsstoffen, mit der Entwicklung von Rezepturen und mit der Herstellung von hochwertigen Lacken, Farben und Beschichtungsstoffen.

Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres legst du den ersten Teil der Abschlussprüfung ab, am Ende der Ausbildung folgt der zweite Teil zur Herstellung und Qualitätskontrolle, zur Lack- und Beschichtungstechnologie sowie in Wirtschafts- und Sozialkunde. Die Prüfung wird von der Industrie- und Handelskammer durchgeführt.

Zwischen Labor und Büro die Welt bunter machen

Lacklaborantin Bilder

Während deiner Ausbildung zum/zur Lacklaborant/in wirst du viel Zeit im Labor verbringen. Dort bist du umgeben von verschiedenen Maschinen und Utensilien, zum Beispiel Bunsenbrennern, Filtrationsgeräten und Messgeräten. Gleichzeitig bist du im Büro fleißig, wenn du deine Messergebnisse im Computer festhältst und Berechnungen anstellst. Um dich herum im Labor: Rohstoffe wie Farbpigmente oder Bindemittel, Farben, Lacke, Beschichtungsmittel sowie Unterlagen, die im Dienste der Sicherheit und der Gesundheit gründlich studiert werden wollen.

Da du mit chemischen Stoffen arbeitest, gehören Schutzkleidung wie Handschuhe, eine spezielle Laborschütze oder eine Schutzbrille zu deinem Arbeitsoutfit – ätzende Flüssigkeiten wie Säure auf deiner Kleidung oder gar im Auge zu haben, ist eine sehr unangenehme Erfahrung. Bevor du dich für eine Ausbildung zum/zur Lacklaborant/in entscheidest, solltest du unbedingt checken, ob du Allergien hast, zum Beispiel gegen Lösungsmittel – in dem Fall ist von dem Beruf, bei dem du täglich mit Chemikalien zu tun hast, abzuraten.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Was ist der PH-Wert?

  • Der pH-Wert zeigt an, wie sauer oder basisch eine Lösung ist
  • pH steht für physikalische Handarbeit
  • Der pH-Wert errechnet sich aus einer Formel, die Auskunft gibt, wie dickflüssig eine Lösung ist

Doch nicht das Richtige?

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