Lacklaborant/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Lacklaborant/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Lacklaborant/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1076 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €966
  • 2. Lehrjahr: €1037
  • 3. Lehrjahr: €1111
  • 4. Lehrjahr: €1192
2.

Wie lange dauert die Lacklaborant/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Lacklaborant/in?

  • In einer Ausbildung als Lacklaborant/in arbeitest du an der Entwicklung und Herstellung unterschiedlichster Beschichtungsstoffe bzw. -systeme mit. Dafür prüfst du die Qualität von Lacken und Farben im Labor, dokumentierst Messdaten und wertest sie aus.
  • Als Lacklaborant/in arbeitest du überwiegend in der chemischen, Lack herstellenden und Lack verarbeitenden Industrie, aber auch im Fahrzeugbau, in der Herstellung von Möbeln und Holzkonstruktionsteilen oder im Maschinen- und Anlagenbau.
  • Die Ausbildung zählt zum Berufsfeld Handwerk und hat eine stark ausgeprägte chemische Komponente.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Lacklaborant/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Lacklaborant/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis
  • Lust am Forschen und Entwickeln
  • Gute Augen und eine ruhige Hand

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Für eine Ausbildung als Lacklaborant/in brauchst du Lust zu forschen, entwickeln und testen – und ein gutes Auge, um die Welt ein bisschen bunter zu machen. Wenn also ein Chemie-Fan in dir steckt, der genauso gerne mit genauen Messergebnissen arbeitet wie tüftelt und rumprobiert, dann kannst du dich im Labor und in der Produktion austoben.

Als Lacklaborant/in stellst du Farben, Lacke und Beschichtungsstoffe her und beziehst dabei verschiedene Vorgaben, Testergebnisse und Messwerte ein. Die Stoffe werden für ganz unterschiedliche Gegenstände gebraucht – seien es Bratpfannen, Autos oder Handys, die unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen: Hitzeresistenz, Rostschutz oder „unkaputtbar“ sollen die Beschichtungen zum Beispiel sein. Bei der Ausbildung als Lacklaborant/in lernst du, wie du den schönen Anstrich mit Funktionalität vereinst. Deine Versuche führen zum Erfolg, Rezepte entstehen, mit denen dann so lange rumprobiert wird, bis das Ergebnis perfekt ist. Dazu gehört auch, zu untersuchen, inwiefern sich die Rohstoffe mit den Materialien vertragen, auf die sie aufgetragen werden.

Du analysierst Stoffe genau, hältst Messwerte am Computer fest, überprüfst Eigenschaften wie Trocknungs- und Härtungsverhalten und kontrollierst die Qualität sowohl in Bezug auf die erwünschte Funktion als auch in Sachen Umwelt und Gesundheit. Du kannst bei Farben auch die kleinsten Nuancen unterscheiden? Perfekt, denn wenn ein Kunde einen ganz bestimmten Lack in einem ganz bestimmten Farbton haben möchte, liegt es an dir, diesen Sonderwunsch penibel zu erfüllen und den richtigen Ton zu treffen.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Lacklaborant/in dauert dreieinhalb Jahre, bei besonders guten Leistungen besteht die Möglichkeit, um ein halbes Jahr zu verkürzen. In der dualen Ausbildung bist du zum einen im Ausbildungsbetrieb, zum anderen an der Berufsschule. Während der Ausbildung kannst du durch eine Wahlqualifikation tiefer ins Thema einsteigen, zum Beispiel im Bereich umweltbezogene Arbeitstechniken.

In der Praxis bist du in der Industrie tätig und lernst zum Beispiel, wie du Messdaten erfasst und auswertest, wie Beschichtungsstoffe getrennt und gehärtet werden, wie Qualität beurteilt wird und wie Berechnungen zu Mischverhältnissen und Mengen angestellt werden. Zugleich bekommst du in der Berufsschule den theoretischen Background vermittelt und wirst außerdem in allgemeinbildenden Fächern unterrichtet. Indem du das Erlernte direkt in die Tat umsetzt, wirst du langsam sicherer im Umgang mit Arbeitsstoffen, mit der Entwicklung von Rezepturen und mit der Herstellung von hochwertigen Lacken, Farben und Beschichtungsstoffen.

Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres legst du den ersten Teil der Abschlussprüfung als Lacklaborant/in ab, am Ende der Ausbildung folgt der zweite Teil zur Herstellung und Qualitätskontrolle, zur Lack- und Beschichtungstechnologie sowie in Wirtschafts- und Sozialkunde. Die Prüfung wird von der Industrie- und Handelskammer durchgeführt.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Während deiner Ausbildung als Lacklaborant/in wirst du viel Zeit im Labor verbringen. Dort bist du umgeben von verschiedenen Maschinen und Utensilien, zum Beispiel Bunsenbrennern, Filtrationsgeräten und Messgeräten. Gleichzeitig bist du im Büro fleißig, wenn du deine Messergebnisse im Computer festhältst und Berechnungen anstellst. Um dich herum im Labor: Rohstoffe wie Farbpigmente oder Bindemittel, Farben, Lacke, Beschichtungsmittel sowie Unterlagen, die im Dienste der Sicherheit und der Gesundheit gründlich studiert werden wollen.

Da du mit chemischen Stoffen arbeitest, gehören Schutzkleidung wie Handschuhe, eine spezielle Laborschütze oder eine Schutzbrille zu deinem Arbeitsoutfit – ätzende Flüssigkeiten wie Säure auf deiner Kleidung oder gar im Auge zu haben, ist eine sehr unangenehme Erfahrung. Bevor du dich für eine Ausbildung als Lacklaborant/in entscheidest, solltest du unbedingt checken, ob du Allergien hast, zum Beispiel gegen Lösungsmittel – in dem Fall ist von dem Beruf, bei dem du täglich mit Chemikalien zu tun hast, abzuraten.

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