Feinwerkmechaniker/in.

Gehalt:
587 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
4 Jahre
Ausbildung Feinwerkmechaniker/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • In der Regel einen Realschulabschluss

    • Räumliches Vorstellungsvermögen

    • Spaß an Handarbeit

    • Technisches Verständnis

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Sorgfältig arbeitest

    • Organisiert vorgehst

    • Teamgeist hast

    • Perfektionistisch bist

  2. Deine Aufgaben: Drehen, Bohren, Fräsen in Perfektion.

    Berufsbild Feinwerkmechaniker/in

    Die Ausbildung zum/zur Feinwerkmechaniker/in ist nichts für Dünnbrettbohrer oder Süßholzraspler – hier geht es um den härtesten aller Werkstoffe: Metall! Per Hand und mithilfe von computergesteuerten Werkzeugen stellst du feine Bauteile wie Zylinder oder Zahnräder her, die du zu Maschinen oder feinmechanischen Geräten zusammenbaust. Welche das genau sind, hängt davon ab, auf welchen Schwerpunkt dein Ausbildungsbetrieb spezialisiert ist. Du hast die Wahl zwischen:

    • Maschinenbau
    • Feinmechanik
    • Werkzeugbau
    • Zerspanungstechnik

    Im Schwerpunkt Maschinenbau fertigst du Produktionsanlagen, zum Beispiel für die Herstellung von Autos oder Möbeln. Aber wie geht das eigentlich? Anhand eines technischen Bauplans weißt du genau, welche Einzelteile du herstellen musst und wie sie montiert werden. Hast du einen Ablaufplan erstellt und diesen mit den Kollegen abgesprochen, geht es an das Bearbeiten der Metalle.

    Computergesteuerte Werkzeuge wie Bohrmeißel oder Fräsmaschine programmierst du vor und spannst den Rohling ein. Hier ist Präzision gefragt! Damit Bleche exakt geschnitten und Löcher auf einen tausendstel Millimeter genau gebohrt sind, checkst du zwischendurch immer wieder die Abmessungen und korrigierst die Werkzeugeinstellungen. Macht die Maschine nicht das, was sie soll, behebst du die Störung. Die gefertigten Einzelteile montierst du abschließend zu einem fertigen System zusammen und übergibst dieses an den Kunden. Hat dieser mal ein Problem mit dem Gerät, bist du zur Stelle, um es zu reparieren.

    Ist dein Ausbildungsbetrieb auf Feinmechanik spezialisiert, sind deine Bauelemente noch viel kleiner und feiner, denn aus ihnen entstehen zum Beispiel Näh- oder Strickmaschinen. Im Schwerpunkt Werkzeugbau fertigst du Gussformen oder Stanzwerkzeuge, die später in der Serienproduktion eingesetzt werden. Im Bereich Zerspanungstechnik wirst du zum Profi für das Drehen, Fräsen oder Schleifen von Werkstoffen ausgebildet.

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  4. Theorie und Praxis: So wirst du zum Profi fürs Feine.

    Feinwerkmechaniker/in Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur Feinwerkmechaniker/in dauert dreieinhalb Jahre, in denen du im Ausbildungsbetrieb das Handwerk erlernst. Nebenbei besuchst du an einem oder zwei Tagen in der Woche oder im Blockunterricht die Berufsschule. Nach den ersten zwei Lehrjahren kannst du schon Werkstoffe auseinanderhalten und auf Werkzeugmaschinen bearbeiten. Du montierst auch schon erste kleinere Baugruppen.

    Nach der Zwischenprüfung vertiefst du den Wissen und spezialisierst dich auf einen der genannten Schwerpunkte. In der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb lernst du dann alle wichtigen Kenntnisse, um in deinem Fachgebiet durchzustarten – von Schweißen über Maschinen-Programmierung bis zur Montage. Am Ende beweist du dein Können praktisch, schriftlich und mündlich in der Gesellenprüfung, die aus vier Prüfungsbereichen besteht: Kundenauftrag, Fertigungstechnik, Funktionsanalyse sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

    Hast du nach deinem Abschluss ein paar Jahre in Betrieben der Feinmechanik, Optik oder Maschinenbaus gearbeitet und willst eine Führungsposition einnehmen? Dann kannst du die Meisterprüfung ablegen oder auch studieren. Wie wäre es mit einem Bachelor im Fach Miktrotechnik oder Maschinenbau?

  5. Dein Arbeitsumfeld: Mit Fingerspitzengefühl in der Werkstatt.

    Feinwerkmechaniker/in Bilder

    Während deiner Ausbildung zum/zur Feinwerkmechaniker/in sind Werkstätten und Produktionshallen dein Einsatzort. Mit großen Maschinen bearbeitest du kleinste Metallteile und hast die Verantwortung, dass Teil A exakt auf Teil B passt. Selbst kleinste Fehler in der Fertigung können zur Folge haben, dass die Produktion beim Kunden nicht rund läuft. Aber keine Sorge, du bist kein Einzelkämpfer – im Team löst ihr jedes Problem und bei richtiger Absprache können keine Missverständnisse auftreten.

    Auch wenn die Maschinen laut, die Luft staubig und die Hände verschmiert sind – du behältst einen kühlen Kopf und arbeitest konzentriert! Je nach Arbeitsgang und Werkzeug trägst du deshalb Schutzkleidung, zum Beispiel Sicherheitsschuhe, Gehör- oder Atemschutz. Wird ein Gerät montiert oder repariert, kannst du auch beim Kunden vor Ort oder auf einer Baustelle gebraucht werden.

    Ebenfalls vom Ausbildungsbetrieb hängt es ab, wie deine Arbeitszeiten aussehen: In manchen wirst du im Schichtbetrieb eingesetzt, dort arbeitest du bis spät oder musst schon ganz früh auf der Matte stehen. Dann pünktlich zu sein, ist sicher nicht immer ganz einfach, aber deinem Ausbildungsleiter besonders wichtig. Nach Feierabend weißt du aber definitiv, was du gemacht hast und kannst stolz auf deine Ergebnisse sein!

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Feinwerkmechaniker/in.

    Ø 1. Jahr
    507€
    Ø 2. Jahr
    550€
    Ø 3. Jahr
    621€
    Ø 4. Jahr
    673€
  7. 50 Ausbildungsplätze für Feinwerkmechaniker/in.

Bist du der/die geborene Feinwerkmechaniker/in?
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