Feinwerkmechaniker/in.

Ausbildungsgehalt:
816 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Feinwerkmechaniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Feinwerkmechaniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €816 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €716
  • 2. Lehrjahr: €766
  • 3. Lehrjahr: €858
  • 4. Lehrjahr: €926
2.

Wie lange dauert die Feinwerkmechaniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Feinwerkmechaniker/in?

  • Du fertigst Produkte der Stanz-, Schnitt- und Umformtechnik sowie der Vorrichtungs- und Formenbautechnik. Wenn dich Geräte und Anlagen zudem interessieren, ist das umso besser, denn auch diese wartest du und setzt sie instand.

  • Während deiner Ausbildung zum Feinwerkmechaniker/in sind Werkstätten und Produktionshallen der Ort deiner Tätigkeit.

  • Die Ausbildung gehört zum Berufsbereich Handwerk.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Feinwerkmechaniker/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Physik und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Feinwerkmechaniker/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Räumliches Vorstellungsvermögen

  • Spaß an Handarbeit

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Physik
  • Mathe

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Egal wo du eine Ausbildung als Feinwerkmechaniker/in anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Die Ausbildung zum/zur Feinwerkmechaniker/in ist nichts für Dünnbrettbohrer oder Süßholzraspler – hier geht es um den härtesten aller Werkstoffe: Metall!

Per Hand und mithilfe von computergesteuerten Werkzeugen stellst du in diesem Job feine Bauteile wie Zylinder oder Zahnräder her, die du zu Maschinen oder feinmechanischen Geräten zusammenbaust. Welche das genau sind, hängt davon ab, auf welchen Schwerpunkt dein Arbeitgeber spezialisiert ist. Du hast die Wahl zwischen:

  • Maschinenbau
  • Feinmechanik
  • Werkzeugbau
  • Zerspanungstechnik

Im Schwerpunkt Maschinenbau fertigst du Produktionsanlagen, zum Beispiel für die Herstellung von Autos oder Möbeln. Aber wie geht das eigentlich? Anhand eines technischen Bauplans weißt du genau, welche Einzelteile du herstellen musst und wie sie montiert werden. Hast du einen Ablaufplan erstellt und diesen mit den Kollegen abgesprochen, geht es ans Bearbeiten der Metalle.

Computergesteuerte Werkzeuge wie Bohrmeißel oder Fräsmaschine programmierst du vor und spannst den Rohling ein. Hier ist Präzision gefragt! Damit Bleche exakt geschnitten und Löcher auf einen tausendstel Millimeter genau gebohrt sind, checkst du zwischendurch immer wieder die Abmessungen und korrigierst die Werkzeugeinstellungen.

Macht die Maschine nicht das, was sie soll, behebst du die Störung. Die gefertigten Einzelteile montierst du abschließend zu einem fertigen System zusammen und übergibst dieses an den Kunden. Hat dieser mal ein Problem mit dem Gerät, ist es auch deine Aufgabe, diese zu reparieren.

Ist dein Ausbildungsbetrieb auf Feinmechanik spezialisiert, sind deine Bauelemente noch viel kleiner und feiner, denn aus ihnen entstehen zum Beispiel Näh- oder Strickmaschinen.

Im Schwerpunkt Werkzeugbau fertigst du Gussformen oder Stanzwerkzeuge, die später in der Serienproduktion eingesetzt werden. Im Bereich Zerspanungstechnik wirst du zum Profi für das Drehen, Fräsen oder Schleifen von Werkstoffen ausgebildet.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Berufsausbildung zum/zur Feinwerkmechaniker/in dauert dreieinhalb Jahre, in denen du im Ausbildungsbetrieb das Handwerk erlernst. Es handelt sich um eine duale Ausbildung, das heißt du besuchst an ein oder zwei Tagen in der Woche oder im Blockunterricht die Berufsschule.

Nach den ersten zwei Lehrjahren kannst du schon Werkstoffe auseinanderhalten und auf Werkzeugmaschinen bearbeiten. Du montierst auch schon erste kleinere Baugruppen.

Nach der Zwischenprüfung vertiefst du dein Wissen und spezialisierst dich auf einen der genannten Schwerpunkte. In der Berufsschule und im Betrieb wirst du dann alle wichtigen Kenntnisse lernen, um in deinem Fachgebiet durchzustarten – von Schweißen über Maschinen-Programmierung bis zur Montage.

Nach dem letzten Ausbildungsjahr beweist du dein Können praktisch, schriftlich und mündlich in der Gesellenprüfung, die in diesem Ausbildungsberuf aus vier Prüfungsbereichen besteht: Kundenauftrag, Fertigungstechnik, Funktionsanalyse sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Hast du nach deinem Abschluss ein paar Jahre in Betrieben der Feinmechanik, Optik oder Maschinenbaus gearbeitet und willst eine Führungsposition einnehmen? Dann kannst du als Weiterbildung die Meisterprüfung ablegen oder auch studieren. Wie wäre es mit einem Bachelor im Fach Miktrotechnik oder Maschinenbau?

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Während deiner Ausbildung zum/zur Feinwerkmechaniker/in sind Werkstätten und Produktionshallen der Ort deiner Tätigkeit. Mit großen Maschinen bearbeitest du kleinste Metallteile und hast die Verantwortung, dass Teil A exakt auf Teil B passt. Selbst kleinste Fehler in der Fertigung können zur Folge haben, dass die Produktion beim Kunden nicht rund läuft.

Aber keine Sorge, du bist kein Einzelkämpfer – ihr Auszubildenden arbeitet während und nach der Ausbildung natürlich als Team. Häufig müsst ihr auch geeignete Schutzkleidung tragen, zum Beispiel Sicherheitsschuhe, Gehör- oder Atemschutz.

Je nach Ausbildungsplatz können deine Arbeitszeiten anders aussehen: In manchen Unternehmen wirst du im Schichtbetrieb eingesetzt, dort arbeitest du bis spät oder musst schon ganz früh auf der Matte stehen.

Dann pünktlich im Unternehmen zu sein, ist sicher nicht immer ganz einfach, aber deinem Ausbildungsleiter besonders wichtig. Nach Feierabend weißt du aber definitiv, was du gemacht hast und kannst stolz auf deine Ergebnisse sein!

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