Kunst, Kultur, Gestaltung

Steinmetz/in und Steinbildhauer/in

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Ausbildung Steinmetz/in und Steinbildhauer/in
Berufsbild Steinmetz und Steinbildhauer
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Steinmetzin und Steinbildhauerin Bilder
Steinmetz/in und Steinbildhauer/in Gehalt
  • Gehalt: 563 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Entscheidest du dich für eine Ausbildung zum/zur Steinmetz/in und Steinbildhauer/in, kann dir keiner mehr Steine in den Weg legen. Denn mit Hammer und Meißel bewaffnet verwandelst du harte Brocken in glänzende Marmorfliesen oder zarte Engelsfiguren.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Gute Noten in Mathe, Kunst und Werken

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Kreativität und Spaß am Gestalten mitbringst

  • Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast

  • Sorgfältig und exakt arbeitest

  • Körperlich fit bist

Ausbildung zum/zur Steinmetz/in und Steinbildhauer/in: Kreativität und Geschick in Stein gemeißelt

Deine Aufgaben: Vom rohen Steinblock zum imposanten Denkmal

Berufsbild Steinmetz und Steinbildhauer

Quadratisch – praktisch – gut? Oder doch lieber weiche, geschwungene Formen? Bei der Ausbildung zum/zur Steinmetz/in und Steinbildhauer/in hast du die Wahl zwischen den Fachrichtungen Steinmetzarbeiten und Steinbildhauerarbeiten. Gemeinsam haben beide die Verarbeitung von Natur- und Kunststein. Doch während Steinmetze vornehmlich geometrische Werkstücke, wie Bodenplatten, Fliesen, Fensterumrahmungen oder Treppen fertigen, gestalten Steinbildhauer freiere Formen – wie Skulpturen, Reliefs oder individuelle Grabsteine.

In der Ausbildung zum/zur Steinmetz/in und Steinbildhauer/in lernst du aber nicht nur, Neues zu erschaffen, sondern auch Baudenkmäler und historische Kunstwerke durch Restaurierung in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Ob eine alte Steinmauer auf dem Friedhof, ein Wasserspeier am Kölner Dom oder Denkmäler berühmter Kaiser und Könige – du reinigst das Material, reparierst Schäden und rekonstruierst fehlende Teile nach historischen Vorlagen.

Marmor, Schiefer oder Granit – gemeinsam mit deinem Kunden besprichst du zunächst, aus welchem Material die Fliese oder der Grabstein sein soll. Damit beide Seiten eine genaue Vorstellung haben, fertigst du eine technische Zeichnung oder auch ein verkleinertes Modell an, bevor es an die Steinmetzarbeiten geht. Bei der Arbeit mit den großen Brocken helfen dir natürlich moderne Maschinen: Steinblöcke transportierst du mit Hebemaschinen in die Werkhalle und zerschneidest sie mit einer Kreissäge.

Dann geht es an das Behauen und Gestalten des Steins. Mit Schablonen zeichnest du die Umrisse auf. Ob mit computergesteuerten Anlagen oder per Hand mit Hammer und Meißel – die Bearbeitung des Steins verlangt größte Sorgfalt, denn wenn zu viel Material entfernt wird, musst du von vorne beginnen! Symbole und Schriften gravierst du mit einem Pressluftmeisel oder bringst Metallbuchstaben an. Mit dem Schleifautomaten verpasst du deinem Werkstück den letzten Schliff. Auch das Verlegen und Aufstellen von Fliesen und Denkmälern gehört zu deinen Aufgaben.

Theorie und Praxis: So bringst du den Stein ins Rollen

Steinmetz/in und Steinbildhauer/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Steinmetz/in und Steinbildhauer/in dauert drei Jahre, unter bestimmten Umständen ist auch eine Ausbildungsverkürzung möglich. Sie ist dual angelegt, das heißt, du wirst in einem Ausbildungsbetrieb in den Beruf eingearbeitet und besuchst an einem Tag in der Woche oder in Blockform die Berufsschule. Im theoretischen und praktischen Unterricht lernst du die Grundlagen dieses jahrhundertealten Handwerks.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr machst du dich Schritt für Schritt mit der Bearbeitung von Naturstein und künstlichem Gestein vertraut. Wie behaue ich harte und weiche Werkstoffe? Welche Werkzeuge und Maschinen stehen mir zur Verfügung? Du fertigst erste Platten, Mauern und Denkmäler und gravierst Schriften und Symbole. Im dritten Ausbildungsjahr spezialisierst du dich auf die Fachrichtung Steinmetzarbeiten oder Steinbildhauerarbeiten. Du montierst ganze Steinfassaden, verlegst Bodenplatten – oder lebst dich kreativ aus beim freien Gestalten von Gedenksteinen, Säulen oder Skulpturen.

In der abschließenden Gesellenprüfung, zeigst du anhand von zwei Prüfungsstücken, was du handwerklich drauf hast. Schriftlich wirst du in den Fächern Arbeitsplanung und Gestaltung, Fertigungstechnik und Versetzarbeiten sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft. Hast du ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt, kannst du die Prüfung zum Steinmetz- und Steinbildhauermeister/in absolvieren und hast damit die besten Voraussetzungen, um dich selbständig zu machen.

Dein Arbeitsumfeld: Über Stock und Stein

Steinmetzin und Steinbildhauerin Bilder

In deinem Ausbildungsberuf lernst du die verschiedenen Einsatzorte kennen: Du bist in Werkhallen oder auf Werkhöfen, auf Baustellen oder Friedhöfen, drinnen und draußen, am Boden und in luftiger Höhe beschäftigt. Für das Heben und Bearbeiten von Stein braucht man schon ein paar Muckis. Ein bisschen Schmutz an den Händen und Staub in der Luft sollten dich auch nicht abschrecken. Aber keine Sorge, du trägst natürlich Schutzkleidung, wie zum Beispiel Handschuhe und Atemschutz.

Als Steinmetz/in und Steinbildhauer/in erschaffst du schöne Dinge – klar, dass du Kreativität und frische Ideen im Gepäck hast. Aber du bist nicht den ganzen Tag nur mit stummen Steinen beschäftigt, sondern berätst auch Kunden und beweist bei komplizierten Fassadenarbeiten deine Teamfähigkeit.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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