Steinmetz/in und Steinbildhauer/in.

Ausbildungsgehalt:
623 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Steinmetz/in und Steinbildhauer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Steinmetz/in und Steinbildhauer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €623 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €530
  • 2. Lehrjahr: €620
  • 3. Lehrjahr: €720
2.

Wie lange dauert die Steinmetz/in und Steinbildhauer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Steinmetz/in und Steinbildhauer/in?

  • Der/die Steinmetz/in und Steinbildhauer/in kümmert sich um die Verarbeitung von Natur- und Kunststein und baut und restauriert alles, was aus Stein gefertigt werden kann – von Treppen, Fliesen und Kacheln bis hin zu Skulpturen und Reliefs.
  • Typische Einsatzorte sind Werkhallen oder Baustellen und Friedhöfe.
  • Steinmetz/in und Steinbildhauer/in gehört zu den kreativen Handwerksberufen.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Steinmetz/in und Steinbildhauer/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Mathe und Physik haben.

5.

Passt der Beruf Steinmetz/in und Steinbildhauer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

  • Körperliche Fitness

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Physik

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Quadratisch – praktisch – gut? Oder doch lieber weiche, geschwungene Formen? Auszubildende zum/zur Steinmetz/in und Steinbildhauer/in haben die Wahl zwischen den Fachrichtungen Steinmetzarbeiten und Steinbildhauerarbeiten. Gemeinsam haben beide die Verarbeitung von Natur- und Kunststein. Doch während Steinmetze vornehmlich geometrische Werkstücke, wie Bodenplatten, Fliesen, Fensterumrahmungen oder Treppen fertigen, gestalten Steinbildhauer freiere Formen – wie Skulpturen, Reliefs oder individuelle Grabsteine.

In der Berufsausbildung zum/zur Steinmetz/in und Steinbildhauer/in wirst du aber nicht nur lernen, Neues zu erschaffen, sondern auch Baudenkmäler und historische Kunstwerke durch Restaurierung in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Marmor, Schiefer oder Granit – gemeinsam mit deinem Kunden besprichst du zunächst, aus welchem Material die Fliese oder der Grabstein sein soll. Damit beide Seiten eine genaue Vorstellung haben, fertigst du eine technische Zeichnung oder auch ein verkleinertes Modell an, bevor es an die Steinmetzarbeiten geht. Bei der Arbeit mit den großen Brocken helfen dir natürlich moderne Maschinen: Steinblöcke transportierst du mit Hebemaschinen in die Werkhalle und zerschneidest sie mit einer Kreissäge.

Dann geht es an das Behauen und Gestalten des Steins. Mit Schablonen zeichnest du die Umrisse auf. Ob mit computergesteuerten Anlagen oder per Hand mit Hammer und Meißel – die Bearbeitung des Steins verlangt größte Sorgfalt, denn wenn zu viel Material entfernt wird, musst du von vorne beginnen! Symbole und Schriften gravierst du mit einem Pressluftmeisel oder bringst Metallbuchstaben an. Auch das Verlegen und Aufstellen von Fliesen und Denkmälern gehört zu den Aufgaben in Job und Ausbildung.

Ob eine Ausbildung als Steinmetz/in und Steinbildhauer/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zum/zur Steinmetz/in und Steinbildhauer/in dauert drei Jahre, unter bestimmten Umständen ist auch eine Ausbildungsverkürzung möglich. Sie ist dual angelegt, das heißt, du wirst in einem Ausbildungsbetrieb in den Beruf eingearbeitet und besuchst an einem Tag in der Woche oder in Blockform die Berufsschule.

Wenn du deine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum/zur Steinmetz/in und Steinbildhauer/in schreibst, denke daran: Der Ausbildungsberuf Steinmetz/in und Steinbildhauer/in fordert deinen ganzen Einsatz, sowohl kreativ als auch körperlich. Vorstellungskraft und Eigeninitiative ist für viele Arbeitgeber daher wichtiger als ein perfekter Schulabschluss.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr machst du dich Schritt für Schritt mit der Bearbeitung von Naturstein und künstlichem Gestein vertraut. Du fertigst erste Platten, Mauern und Denkmäler und gravierst Schriften und Symbole. Im dritten Ausbildungsjahr spezialisierst du dich auf die Fachrichtung Steinmetzarbeiten oder Steinbildhauerarbeiten. Du montierst ganze Steinfassaden, verlegst Bodenplatten – oder lebst dich kreativ aus beim freien Gestalten von Gedenksteinen, Säulen oder Skulpturen.

Die Ausbildung beschließt du mit der Gesellenprüfung, in der du, schriftlich und anhand von zwei Prüfungsstücken zeigst, was du im Betrieb gelernt hast. Hast du deine Tätigkeit ein paar Jahre lang perfektioniert, kannst du die Prüfung zum Steinmetz- und Steinbildhauermeister/in absolvieren. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten zur Weiterbildung nach der Ausbildung. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Architekturstudium?

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Steinmetz/in und Steinbildhauer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In deinem Ausbildungsberuf lernst du die verschiedenen Einsatzorte kennen: Du bist in Werkhallen oder auf Werkhöfen, auf Baustellen oder Friedhöfen, drinnen und draußen, am Boden und in luftiger Höhe beschäftigt. Für das Heben und Bearbeiten von Stein braucht man schon ein paar Muckis. Ein bisschen Schmutz an den Händen und Staub in der Luft sollten dich auch nicht abschrecken.

Als Steinmetz/in und Steinbildhauer/in erschaffst du schöne Dinge – klar, dass du Kreativität und frische Ideen im Gepäck hast. Aber in deiner Ausbildung bist du nicht den ganzen Tag nur mit stummen Steinen beschäftigt, sondern berätst auch Kunden und beweist bei komplizierten Fassadenarbeiten deine Teamfähigkeit.

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