Winzer/in.

Ausbildungsgehalt:
606 Euro
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Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Winzer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Winzer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €606 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €515
  • 2. Lehrjahr: €608
  • 3. Lehrjahr: €695
2.

Wie lange dauert die Winzer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Winzer/in?

  • In einer Ausbildung als Winzer/in lernst du, Weinstöcke zu pflanzen und pflegen, die Trauben zu ernten, sie zu Wein, Sekt oder Traubensaft zu verarbeiten und die Getränke zu vermarkten.
  • Auf Weingütern oder in Kellereien kannst du dich als Winzer/in ausbilden lassen. Deiner Arbeit gehst du zum einen im Freien nach, zum anderen bist du viel in Weinkellern, Lagerräumen und Laboren unterwegs.
  • Die Ausbildung gehört zum handwerklichen Bereich.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Winzer/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Naturwissenschaften und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Winzer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Körperliche Fitness
  • Kaufmännisches Wissen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Naturwissenschaften
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung als Winzer/in lernst du die Weinherstellung vom Anbau der Weinstöcke bis hin zur Vermarktung des finalen Produktes kennen. Doch bis zum edlen Tropfen in der Flasche ist es ein langer Weg. Während deiner Ausbildung Winzer/in setzt du dich mit dem gesamten Produktionsprozess auseinander.

Ziel ist, eine sehr gute Traubenqualität sowie einen hohen Ertrag zu sichern. Das beginnt bei der Bearbeitung des Bodens. Dabei spielt die Bodenbeschaffenheit eine wichtige Rolle. Um diese zu analysieren, wendest du moderne Systeme wie GPS und GIS an. Die Daten geben dir die nötigen Informationen, die du zum Anbau, zur Düngung und zum Pflanzenschutz brauchst. Sind die Weinstöcke gepflanzt, pflegst du diese und hältst Unkraut und Schädlinge von ihnen fern.

Sind die Trauben reif, geht es an die Ernte. Die sogenannte Weinlese beginnt meist Mitte und Ende September und reicht bis in den November hinein. In Handarbeit werden die Trauben aufgelesen und danach gekeltert – das heißt, die Trauben werden mithilfe von Pressen, Filtern und anderen Anlagen ausgepresst. Du hilfst auch bei der Organisation der Erntehelfer, denn alleine ist die Ernte nicht zu schaffen. Hier zählt vor allem ein reibungsloser Ablauf, denn Trauben halten meist nur wenige Tage ihre optimale Qualität bei.

Was nun genau hergestellt wird, hängt nicht nur von der Traubenart ab, sondern auch von der Verarbeitung. Hier gibt es unterschiedliche Methoden wie Schwefeln und Entsäuern, die die Qualität des Weines verbessern. Um zum Beispiel Rotwein herzustellen, muss dieser einen bestimmten Gärungsprozess durchlaufen. Im Weinkeller lernst du den Prozess mit Hilfe von Temperatur sowie Ansatz- und Zusatzstoffen zu beeinflussen. Computer helfen dir den Prozess zu steuern und zu überwachen.

Nach der Gärung ruht und reift der Wein dann in Stahltanks oder Holzfässern. Wie lange dauert der Reifungsprozess? Das ist ganz unterschiedlich – von ein paar Monaten bis hin zu einigen Jahren. Im Labor sowie mithilfe deinem eigenem Geschmacks- und Geruchssinn prüfst du fortlaufend die Qualität des Weines. Ist der Wein fertig gereift, füllst du diesen in Flaschen ab und etikettierst ihn. Nun ist er bereit für den Verkauf. Hier sind deine Marketingkenntnisse gefragt. Weinverkostungen, Präsentationen auf Messen oder Führungen über das Weingut gehören zur Vermarktung dazu.

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Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung zum/zur Winzer/in dauert drei Jahre. An einem oder zwei Tagen die Woche findet Unterricht an der Berufsschule statt – manchmal auch als Blockunterricht. In einigen Bundesländern wird der Unterricht teilweise in länderübergreifenden Fachklassen gelehrt. Die restliche Zeit arbeitest du im Weinbaubetrieb.

Hast du in Mathe, Biologie, Chemie und Technik geglänzt, dann hast du gute Chancen auf eine erfolgreiche Ausbildung. Deine Mathekenntnisse wendest du an, wenn du zum Beispiel die Mostgewichte und die Anteile für die Entsäuerungen ausrechnest. Während der Ausbildung lernst du alles über Gärprozesse, Maische- und Mostbehandlungen kennen. Hier helfen dir vor allem deine Biologie- und Chemiekenntnisse.

Lust auf mehr? Eine Weiterbildung nach deiner Ausbildung ist auch möglich. Zum Beispiel kannst du die Prüfung zum/zur Winzermeister/in ablegen. Mit Seminaren und Fortbildungen kannst du dich zu unterschiedlichen Themen wie Weinbau, Pflanzenschutz und Landwirtschaft auf dem Laufenden halten. Sogar ein Studium ist möglich. Du kannst beispielsweise einen Bachelor in Weinbau, Agrarmanagement oder Brauereitechnologie erwerben. Oder vielleicht reizt dich dein eigener Weinbaubetrieb? Dann kannst du den Weg zur Selbständigkeit einschlagen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Du scheust dich nicht vor Wind und Wetter, Wochenendarbeit sowie vor schwer körperlichen Tätigkeiten? In deiner Ausbildung als Winzer/in wirst du nämlich in erster Linie im Freien auf dem Weinberg arbeiten. Hier bist du natürlich der Witterung ausgesetzt. Die Arbeit auf dem Weinberg kann körperlich auch sehr anstrengend werden. Oft arbeitest du auf den Knien, in der Hocke oder in gebückter Haltung. Daher ist es hilfreich, wenn du körperlich fit bist und eine robuste Konstitution mitbringst. Um die Rebstöcke vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen, arbeitest du auch mit Chemikalien. Hier ist Schutzkleidung ein Muss.

Im Herbst ist Hochbetrieb! Geregelte Arbeitszeiten gibt es nicht. Während der Weinlese ist daher auch Wochenendarbeit üblich. Beim Anbau und Weiterverarbeitungen der Trauben werden oft technischen Geräten, Maschinen und Anlagen eingesetzt. Doch auch die gute alte Handarbeit gehört dazu. Bei der Weinerzeugung wechselst du zwischen Weinkellern, Lagerräumen und Labors. Hier herrschen stets Unterschiede in der Temperatur und Luftbeschaffenheit. Das Büro steht dir für organisatorische Aufgaben zur Verfügung.

Das Highlight: Der Auftritt auf Messen und Weinverkostungen. Hier kommst du direkt mit den Kunden in Kontakt und kannst bei Beratungsgesprächen dein erlerntes Wissen anwenden.

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