Kunst, Kultur, Gestaltung

Metallbildner/in

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Ausbildung Metallbildner/in
Berufsbild Metallbildner
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Metallbildner/in Gehalt
  • Gehalt: 559 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Traditionelles Handwerk und moderne Technik, künstlerische Ideen und robuste Werkstoffe – Metallarbeiten kombinieren das Schöne mit dem Nützlichen, harte Metalle und weiche Formen. Hast auch du Lust, aus Blech etwas richtig Tolles zu gestalten, dann lass deiner Kreativität freien Lauf und werde Metallbildner/in!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Handwerkliches Geschick

  • Gute Noten in Werken, Kunst und Physik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gerne mit den Händen arbeitest

  • Technisches Verständnis mitbringst

  • Einen Sinn für Ästhetik besitzt

Ausbildung zum/zur Metallbildner/in: Hartes Metall, feine Kunststücke

Deine Aufgaben: Metall ist überall

Berufsbild Metallbildner

In der Ausbildung zum/zur Metallbildner/in hantierst du mit den kühlen, harten Werkstoffen – Drähte, Rohre und Bleche aus Zinn, Messing oder Kupfer werden von dir bearbeitet, geformt oder veredelt, sodass sie in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz kommen. Ob Schmuck oder Fahrzeugteile, Metall ist nahezu überall zu finden.

Welche Art von Produkt du letztlich herstellst, hängt davon ab, für welchen Schwerpunkt du dich in deiner Ausbildung entscheidest.

  • Schwerpunkt Gürtlertechnik: Als Metallbildner/in mit dem Schwerpunkt Gürtlertechnik stellst du eine große Palette unterschiedlicher Gegenstände her. Heute baust du ein Tor, morgen stellst du eine filigrane Vase her. Du verwendest verschiedene Metalle wie Kupfer oder Messing und verbindest sie mit anderen Werkstoffen wie Holz oder Glas, sodass ganz neue Objekte daraus entstehen. Je nach Kundenwunsch stellst du am Computer eine Zeichnung des gewünschten Produktes her. Die technischen Zeichnungen kannst du dann direkt auf ein Blech übertragen, aus dem du die gewünschte Form ausschneiden oder stanzen kannst. Hast du die Bleche, Stangen oder Rohre zurecht geschnitten, bearbeitest du sie weiter per Hand. Mit Meißel oder Hammer beeinflusst du die Form der Objekte. Die einzelnen Teile führst du anschließend durch schrauben, nieten oder schweißen zu einem kompletten Objekt zusammen. Die Oberflächen feilst, schleifst und polierst du, bis sie die gewünschte Optik erreicht haben. Soll dein Produkt draußen platziert werden, behandelst du es außerdem mit Rostschutzmittel.

  • Schwerpunkt Metalldrücktechnik: Als Metallbildner/in der Metalldrücktechnik bearbeitest du Bleche aus Kupfer, Aluminium oder Edelstahl und drückst sie in eine gewölbte Form um zum Beispiel Töpfe, Gasflaschen oder Lampenschirme herzustellen. Dafür sind sowohl der Computer, moderne Maschinen sowie Handarbeit vonnöten. Mithilfe der Zeichnungen, die du am PC erstellt hast, schneidest du dir die passenden Rohteile aus den Blechen heraus. Diese spannst du anschließend in die Stirnseite der Drückbank. Diese wird in Rotation versetzt, sodass du das Blech mit einem Drückwerkzeug wie einer Drückrolle in die vorhandene Negativform drücken kannst. Ist die Form fertig hergestellt, polierst und schleifst du sie nach. Letztlich montierst du noch weitere Komponenten wie Griffe, Deckel oder Verzierungen an die Form und stellst das Endprodukt damit fertig.

  • Schwerpunkt Ziseliertechnik: In der Ziseliertechnik gestaltest du kunstvoll die Oberflächen von Metallgegenständen und versiehst sie mit Ornamenten und Schriftzügen. Zunächst erstellst du am Computer eine technische Zeichnung und stellst anhand der Vorgaben Rohlinge, metallische Körper oder Guss- und Formteile. Diese bilden die Grundlage für deine Oberflächengestaltung. Mithilfe von Stichel, Meißel und Feile arbeitest du feine Schriftzüge und Muster in das Metall ein, je nach den Wünschen und Vorgaben deines Kunden. Du bearbeitest Schmuckstücke oder Blechgefäße und verewigst die Kunstwerke im Metall. Zum Schluss schleifst und polierst du das fertig gestaltete Produkt und veredelst es mit speziellen Chemikalien.

Deine Ausbildung in Theorie und Praxis

Metallbildner/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Metallbildner/in dauert drei Jahre. Du lernst dual, das heißt, dass du die Zeit sowohl in der Berufsschule als auch in einem Betrieb verbringst. Deine Gesellenprüfung besteht aus zwei Teilen: Den ersten Teil absolvierst du in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres, den zweiten Teil machst du ganz am Ende deiner Ausbildung. Hast du erfolgreich bestanden, wartet dein Ausbildungszeugnis auf dich.

Im Betrieb erlernst du alle praktischen und handwerklichen Fähigkeiten, die man benötigt, um Metall formschön verarbeiten zu können. Ein wichtiger Teil des Jobs ist die Kundenberatung. Du lernst, deinen Auftraggebern ihre Möglichkeiten aufzuzeigen und Skizzen nach ihren Vorstellungen anzufertigen. Dann erstellst du die endgültigen Entwürfe am Computer – du übst, spezielle technische Zeichnungen mit allen wichtigen Maßen anzufertigen und den richtigen Materialeinsatz zu planen. Auch wie du erste Anschauungsmodelle anfertigst, wird dir beigebracht.

Schließlich lernst du alles Wichtige zum Thema Metallverarbeitung. Du hämmerst feinste Verzierungen in die Metalloberflächen ein, formst Hohlkörper aus Blechen und verbindest die verschiedenen Werkstücke mit Schrauben oder durch Verschweißen. Auch die richtige Oberflächenbehandlung übst du ein.

In der Berufsschule vertiefst und erweiterst du deine erworbenen Kenntnisse in der Theorie und wirst zudem in allgemeinbildenden Fächern unterrichtet.

Um dich beruflich weiterzuentwickeln, hast du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel die Prüfung als Metallbildnermeister/in ablegen oder dich als Metallgestalter/in weiterbilden. Auch ein Studium in dem Bereich Produkt- oder Industriedesign ist möglich.

Dein Arbeitsumfeld: Metallkunst ist Handwerk

Metallbildnerin Bilder

In der Ausbildung zum/zur Metallbildner/in arbeitest du sowohl mit den Händen als auch mit verschiedenen Maschinen. Du arbeitest in Werkstätten- und Hallen, wo Lärm und Staub entstehen können. Um dich zu schützen, trägst du spezielle Schutzkleidung wie Gehörschutz, Schutzbrille oder Arbeitshandschuhe.

Deine Arbeitszeiten richten sich nach deinem Handwerksbetrieb, auch Schichtarbeit ist möglich. Um die Metalle in Form zu bringen, ist teilweise viel Körperkraft gefragt. Auch das Heranschaffen der Materialien erfordert eine gute körperliche Kondition.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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