Produktveredler/in Textil.

Ausbildungsgehalt:
927 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Produktveredler/in Textil
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Produktveredler/in Textil?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €927 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €866
  • 2. Lehrjahr: €923
  • 3. Lehrjahr: €992
2.

Wie lange dauert die Produktveredler/in Textil Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Produktveredler/in Textil?

  • In einer Ausbildung als Produktveredler/in Textil lernst du, Maschinen und Anlagen in Veredlungsabteilungen von Spinnereien, Webereien, Wirkereien und Strickereien einzurichten, sie instand zu halten und vor allem für eine optimale Warenqualität zu sorgen.

  • Als Produktveredler/in Textil arbeitest du überwiegend in sehr großen Produktionshallen von Textilveredlungsbetrieben.

  • Die Ausbildung gehört zum Berufsbereich Handwerk.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Produktveredler/in Textil mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Naturwissenschaften und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Produktveredler/in Textil zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Präzise Arbeitsweise
  • Fingerspitzengefühl

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Naturwissenschaften
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Wenn die Stoffbahnen aus den Webereien bei dir als Produktveredler/in Textil in den Werkhallen ankommen, sehen sie noch ganz weiß und langweilig aus. Erst durch deine Arbeit wird das schlichte weiße Garn zu einem modischen Highlight oder einem funktional einsetzbaren Industriestoff. Denn auch wie widerstandsfähig, wasserfest oder mottenabweisend ein Stoff wird, hängt von der Veredlung des Materials, mit der sich dein Ausbildungsberuf beschäftigt, ab.

Damit die Rohware überhaupt erst einmal den großen Maschinen der Produktveredlung zugeführt werden kann, musst du in der Ausbildung als Produktveredler/in Textil die Stoffbahnen vorbereiten und mit einer Kettelnaht verbinden. Handwerkliches Geschick ist für den Job unabdingbar. Im nächsten Schritt erfolgt der Waschvorgang: Du überwachst die riesigen Waschmaschinen, in denen die Baumwoll- oder Polyesterstoffe gereinigt werden.

Nun beginnt die eigentliche Veredlung: Über riesige Walzen werden die Stoffbahnen in die Maschinen befördert und dürfen dabei keinesfalls reißen – Maschinenstillstände sind mit enormen Mehrkosten verbunden. Innerhalb der Maschinen erhalten die Stoffe den letzten Schliff, der bestimmt, welche Eigenschaften das Material später annehmen soll. So wird in einer Maschine zum Beispiel der entlang fließende Wollstoff kontrolliert verfilzt – diesen Vorgang überwachst du ebenfalls. Alle zehn Zentimeter führst du am Stoff eine Kontrolle durch, damit bei der Bearbeitung auch nichts schief geht.

An einer anderen Maschine geht es bunt zu: Hier werden die Farben zusammengemischt und die Stoffe eingefärbt, je nachdem, wie es der Kunde bestellt hat. Du suchst dafür die passende Farbe aus dem Farbmagazin heraus und löst die Farbpigmente in heißem Wasser auf – Farbstaub und Dämpfe gehören zum Job der Produktveredler/in Textil.

Am Ende gehört auch die Qualitätskontrolle zum Job: Im Labor testest du, ob die Stoffe der bestellten Qualität entsprechen. Anhand der Wasserablaufrate prüfst du beispielsweise, ob der Stoff durch die chemischen Verfahren wirklich wasserdicht geworden ist.

Auch im Bereich des textilen Siebdrucks arbeiten Produktveredler/in Textil – ob Merchandise für Bands oder die angesagtesten Logo-Shirts, du kreiierst Prints für Caps, Shirts und Taschen. Über den Computer lernen Auszubildende, die UV-Strahlung zu steuern, die das Sieb belichtet. Später wird damit das T-Shirt bedruckt. Dafür passt du vier Schablonen millimetergenau in die Druckmaschine ein und bringst das Motiv auf das Kleidungsstück.

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Inhalte der Ausbildung.

Die dreijährige Ausbildung als Produktveredler/in Textil verläuft dual. Duale Ausbildung bedeutet, dass du sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule lernst. Wenn du gute Noten hast und dein Arbeitgeber und die IHK zustimmen, ist oft auch eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich. Hast du bereits eine Berufsausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in absolviert, kann dir diese auf deine Ausbildungszeit angerechnet werden.

Im Betrieb erlernst du, wie du mit den großen Maschinen umgehen musst – Einrichten, Bedienen und Überwachen gehören zu deinen Aufgaben. Wie du dabei Wasser und Energie regulierst und welche Umweltrichtlinien bei der Tätigkeit beachtet werden müssen, wirst du hier erfahren.

In der Berufsschule erlernst du in den ersten beiden Ausbildungsjahren alle Grundlagen, die du für die Arbeit als Produktveredler/in Textil Textil benötigst. Du lernst, welche Eigenschaften die Naturfasern haben und wie du sie für den Veredlungsprozess nutzen kannst.

Auch Chemie spielt eine große Rolle. Du lernst alle chemischen Verfahren und die zugehörigen Chemikalien kennen, mit denen du später die Rohstoffe bearbeitest. Außerdem übst du, die Farbpigmente exakt zusammen zu mischen, um das vom Kunden gewünschte Resultat auf den Stoffen zu erzielen.

Produktveredler/in Textilnen sind sehr flexibel einsetzbar – so wirst du von der Produktion von Oberbekleidung bis hin zur Herstellung von technischen Stoffen für Autositze oder Zelte gebraucht. Deine Karriereaussichten sind deshalb gut. Möchtest du später in einer Führungsposition arbeiten, hast du verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten: Beispielsweise kannst du die Prüfung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Textilwirtschaft ablegen oder deine/n Techniker/in der Fachrichtung Textiltechnik mit dem Schwerpunkt Textilveredlung machen. Auch ein Studium im Bereich Textil- und Bekleidungstechnik ist als Weiterbildung denkbar.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Produktveredler/in Textil arbeitest du in enormen Produktionshallen und überwachst große Maschinen, Geräte und Produktionsanlagen. Dabei hantierst du mit Farbpigmenten und Chemikalien, teilweise entsteht bei der Arbeit große Hitze und Lärm. Um dich vor den Säuren und Laugen an deinem Ausbildungsplatz zu schützen trägst du Schutzkleidung wie Handschuhe und eine Schutzbrille. Insgesamt ist deine Kleidung funktional und der Arbeit in den Hallen angemessen.

Die Maschinen der Produktveredlung laufen rund um die Uhr. Dabei dürfen sie natürlich nie aus den Augen gelassen werden – Schichtdienst gehört deshalb zum Job dazu.

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