Produktion, Fertigung

Müller/in – Verfahrenstechnologe/in Mühlen und Futtermittel

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Ausbildung Müller/in – Verfahrenstechnologe/in Mühlen und Futtermittel
Berufsbild Müller – Verfahrenstechnologe Mühlen und Futtermittel
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Müllerin – Verfahrenstechnologin Mühlen und Futtermittel Bilder
Müller/in – Verfahrenstechnologe/in Mühlen und Futtermittel Gehalt
  • Gehalt: 712 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Das Wandern ist des Müllers Lust? Von wegen! Heutzutage müssen Handwerksgesellen nicht mehr auf Wanderschaft gehen und sie arbeiten auch nicht in einer klappernden Windmühle. Stattdessen lernst du in der Ausbildung die hochmoderne Erzeugung von Mehl, Gewürzen und Futtermitteln.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschul- oder Realschulabschluss

  • Gute Noten in Mathe und Biologie

  • Technisches Verständnis

  • Spaß am Anpacken

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Ein gutes Auge und eine gute Nase hast

  • Sorgfältig arbeitest

  • Schnell reagieren kannst

  • Flexibel bist, was die Arbeitszeiten angeht

Ausbildung zum/zur Müller/in – Verfahrenstechnologe/in Mühlen und Futtermittel: Ein märchenhaft modernes Handwerk

Deine Aufgaben: Vom Korn zum Mehl

Berufsbild Müller – Verfahrenstechnologe Mühlen und Futtermittel

Die Ausbildung zum/zur Müller/in – Verfahrenstechnologe/in in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft hat nichts mehr mit Windmühlen und Mahlsteinen am Hut. Mithilfe von modernsten Maschinen verarbeitest du nicht nur Getreide oder schälst Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen, sondern erzeugst auch Gewürze zum Kochen und Futtermittel für Tiere. Von der Prüfung der Rohstoffe über das Mahlen bis zur Verpackung – du übernimmst alle Schritte der Verarbeitung vom Korn zum Mehl.

Wie sieht dein Arbeitsalltag in Getreidemühlen, Futtermittelwerken oder Großbäckereien aus? Eine neue Lieferung Getreide, zum Beispiel Roggen oder Weizen, überprüfst du im Labor zunächst hinsichtlich Größe, Geruch, Verunreinigungen und Schädlingsbefall. Wichtig für die gleichbleibende Qualität ist auch, wieviel Protein und Mineralstoffe enthalten sind. Dann geht es an die Reinigung: Du trennst sprichwörtlich die Spreu vom Weizen, das heißt in großen Maschinen werden Samenhülsen und andere Fremdbestandteile entfernt, Staub und Bakterien abgebürstet.

Bevor du mit dem Mahlen loslegen kannst, trennt die Schälmühle den Mehlkern von der Schale. Beim Vollkornmehl bleibt die Schale übrigens dran, weil die voll gesund ist! Danach übernehmen automatische Walz- und Siebanlagen den wichtigsten Part: Mehrmals wird das Korn gemahlen und Zwischenprodukte ausgesiebt. Diese verarbeitest du an anderer Stelle zu Grieß oder Schrot weiter. Das Endprodukt testest du im Labor. Wie? Zum Beispiel in dem du daraus selbst Brot backst und probierst – kein Scherz!

Zum Schluss lagerst du das fertige Mehl in einem Silo ein oder verwandelst es mithilfe der Verpackungsmaschine in handliche Päckchen, die wir später im Supermarktregal finden. Natürlich bedienst und überwachst du die Produktionsanlagen nicht nur, sondern bist auch zur Stelle, wenn sie mal streiken. Du reparierst, wartest und reinigst die Maschinen, damit sie fleißig weiter arbeiten können.

Theorie und Praxis: Feinheiten der Ausbildung

Müller/in – Verfahrenstechnologe/in Mühlen und Futtermittel Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Müller/in – Verfahrenstechnologe/in in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. In dieser Zeit lernst du in einem Ausbildungsbetrieb des Handwerks oder der Industrie und nimmst regelmäßig am Unterricht in der Berufsschule teil.

Dort beschäftigst du dich zunächst mit den Grundlagen: Woran erkennt man Getreidearten? Wie lagert man die Rohstoffe? Welche Mahlverfahren gibt es? Aber auch Mathe steht auf dem Stundenplan, wenn es um das Berechnen von Mischverhältnissen geht. Beim praktischen Mitarbeiten lernst du, wie man die Qualität von Getreide oder Hülsenfrüchten bestimmt. Du machst dich mit der Funktionsweise und dem Aufbau der Maschinen vertraut. Je nach Schwerpunkt deines Ausbildungsbetriebs, vertiefst du dein Wissen über Spezialprodukte, wie Tierfutter oder Gewürze.

Hast du die praktische und schriftliche Abschlussprüfung bestanden, kannst du nach ein paar Jahren Berufserfahrung die Meisterschule besuchen oder dich zum/zur Techniker verschiedenster Fachrichtungen weiterbilden lassen.

Dein Arbeitsumfeld: Explosives Gemisch

Müllerin – Verfahrenstechnologin Mühlen und Futtermittel Bilder

Mit Arbeitskittel, Kopfbedeckung und Mundschutz ausgestattet, sorgst du für einwandfreies Mehl und laufende Maschinen in der Produktionshalle deines Ausbildungsbetriebs. Beim Zerkleinern von Rohstoffen können Hammermühlen, Walzen & Co. ganz schön laut sein, aber mit Gehörschutz kriegst du das hin! Auch Hitze und Gerüche sollten dir nicht so viel ausmachen. Andere Einsatzgebiete sind das Lager, wo es eher kühl ist, und das Labor.

Wusstest du, dass Mehlstaub explodieren kann? Nur ein kleiner Funke reicht aus, um einen Brand zu entfachen. Deshalb ist Vorsicht geboten! Da du mit Lebensmitteln arbeitest, gibt es außerdem verschiedene Hygienevorschriften, an die du dich halten musst – schließlich hat die Qualität oberste Priorität.

Fällt eine Maschine aus, reagierst du sofort und findest schnellstmöglich die Ursache. Um lange Produktionspausen zu vermeiden, arbeitest du in Industriebetrieben im Schichtdienst, das heißt auch früh morgens oder bis nachts. Nach Feierabend kannst du dann herzhaft in leckeres Brot beißen, das ohne dich gar nicht hätte gebacken werden können!

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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