Stoffprüfer/in.

Ausbildungsgehalt:
691 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Stoffprüfer/in

Voraussetzungen.

Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

  • Gute Noten in den Fächern Chemie/Physik/Mathematik

  • Technisches Verständnis

  • Geschicklichkeit

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig arbeitest

  • Beobachtungsgenauigkeit mitbringst

  • Verantwortungsbewusst bist

Proben nehmen und Stoffe analysieren – deine Aufgaben.

Berufsbild Stoffprüfer/in

Du kennst das Periodensystem auswendig, du liebst die Vorstellung von dampfenden Erlenmeyerkolben und Walter White aus Breaking Bad ist dein heimliches Vorbild? Zwar wirst du in deiner Ausbildung zum/zur Stoffprüfer/in kein berüchtigter Crystal-Meth-Koch, dafür aber ein echter Experte für chemische Stoffe aller Art!

In deiner Ausbildung zum/zur Stoffprüfer/in entnimmst du während der Produktion von unterschiedlichsten Dingen Proben, um Rohstoffe, Hilfsstoffe und Fertigerzeugnisse auf ihre Beschaffenheit hin zu analysieren. Insbesondere fallen physikalische und chemisch-technische Messungen in deinen Aufgabenbereich: Du destillierst beispielsweise unterschiedliche Lösungen, misst deren pH-Wert und bestimmst mithilfe eines speziellen Analyseverfahrens den Anteil einer in dem Gemisch gelösten Substanz. Im Anschluss wertest du am Computer die Prüfergebnisse fachgerecht aus und dokumentierst sie.

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Theorie & Praxis – der Ablauf deiner Ausbildung.

Stoffprüfer/in Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Stoffprüfer/in ist grundsätzlich auf drei Jahre ausgelegt, es besteht jedoch bei sehr guten schulischen Leistungen die Möglichkeit, die Dauer zu verkürzen. Außerdem findet die Ausbildung dual statt. Das heißt, dass du die theoretischen Inhalte in der Berufsschule lernst und die praktischen im Unternehmen.

Konkret befasst du dich in deiner Ausbildung zum/zur Stoffprüfer/in zunächst mit grundlegenden Glasarbeiten – das heißt dem Messen, Biegen, Ausziehen und Aneinandersetzen von Biegeröhren und Stäben. Du lernst, wie die Materialproben, die du untersuchen möchtest, vorbereitet und im Anschluss analysiert werden. Dazu ist es häufig notwendig, Lösungen unterschiedlicher Konzentration herzustellen – auch das wird dir in deiner Ausbildung vermittelt. Ferner setzt du dich mit dem Umrechnen von Gewichten, dem Messen von Temperaturen, der Durchführung von einfachen Korrosionsversuchen sowie der Ausführung von Zug- und Druckmessungen auseinander.

Ein weiterer Lehrbereich deiner Ausbildung zum/zur Stoffprüfer/in, den du vielleicht schon im Chemieunterricht behandelt hast, ist die einfache Gasanalyse. Hier lernst du, mithilfe von physikalischen und chemischen Methoden, die Zusammensetzung von reinen Gasen oder auch Gasgemischen zu untersuchen. Unterschieden wird zum Beispiel zwischen sauren Gasen – sprich Gasen, die einen eher niedrigen pH-Wert haben – und basischen Gasen – also den Gasen, die einen höheren pH-Wert aufweisen.

Da du für fast alle deine Tätigkeiten spezielles Werkzeug verwendest, welches es zu pflegen gilt, lernst du darüber hinaus, wie du es professionell instand hältst.

Im Rahmen einer neuen Ausbildungsverordnung wurde ein Berufsprofil für den Bereich Keramik erarbeitet, das sich noch mehr auf chemische Analyse und keramische Prüfverfahren konzentriert. Die neue Berufsbezeichnung ist deshalb korrekterweise „Prüftechnologe/-technologin Keramik“.

Zwischen Labor und Büro – dein Arbeitsumfeld.

Stoffprüfer/in Bilder

Als Stoffprüfer/in findest du Beschäftigung in Unternehmen der physikalischen, chemischen oder technischen Untersuchung und Beratung, in Betrieben der Keramik- und Glasindustrie, in der chemischen und der Baustoffindustrie, in Materialprüf- und Untersuchungsämtern sowie in der Abfallwirtschaft. Du arbeitest in erster Linie in Laboratorien, in Fertigungshallen sowie im Büro, um beispielsweise Untersuchungsergebnisse zu dokumentieren.

Suchst du eine Ausbildung, bei der du im feinen Zwirn erscheinen kannst, bist du hier an der falschen Adresse – da du bei der Arbeit mit chemischen Stoffen hantierst, trägst du entweder spezielle Schutzkleidung oder einen einfachen Laborkittel.

Wenn du keine Lust auf Schichtarbeit hast, darfst du dich freuen: Als Stoffprüfer/in arbeitest du werktags in einer regulären 40-Stunden-Woche.

Stoffprüfer/in Ausbildungsgehalt.

Ø 1. Jahr
642€
Ø 2. Jahr
694€
Ø 3. Jahr
739€

20 Ausbildungsplätze für Stoffprüfer/in.

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