Stoffprüfer/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Stoffprüfer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Stoffprüfer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €691 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €642
  • 2. Lehrjahr: €694
  • 3. Lehrjahr: €739
2.

Wie lange dauert die Stoffprüfer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Stoffprüfer/in?

  • In einer Ausbildung als Stoffprüfer/in ermittelst du Bestandteile und Eigenschaften von Roh- und Werkstoffen für die Herstellung keramischer Erzeugnisse, von Glas oder mineralischen Baustoffen. Zu deinen Aufgaben gehören Messungen, der Ausbau von Versuchen, das Überwachen, Dokumentieren und Kontrollieren von Prüfverläufen, aber auch das Auswerten von Statistiken sowie das Aufbereiten der Information.

  • Mögliche Arbeitsorte als Stoffprüfer/in sind vor allem Laboratorien, Fertigungs- und Produktionshallen, aber auch Büroräume.

  • Die Ausbildung gehört zu dem Berufsbereich Handwerk.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Stoffprüfer/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Stoffprüfer/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Interesse an Chemie, Physik & Mathematik

  • Technisches Verständnis

  • Geschicklichkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Du kennst das Periodensystem auswendig, du liebst die Vorstellung von dampfenden Erlenmeyerkolben und Walter White aus Breaking Bad ist dein heimliches Vorbild? Zwar wirst du in deiner Ausbildung als Stoffprüfer/in kein berüchtigter Crystal-Meth-Koch, dafür aber ein echter Experte für chemische Stoffe aller Art!

In deiner Berufsausbildung als Stoffprüfer/in entnimmst du während der Produktion von unterschiedlichsten Dingen Proben, um Rohstoffe, Hilfsstoffe und Fertigerzeugnisse auf ihre Beschaffenheit hin zu analysieren. Insbesondere fallen physikalische und chemisch-technische Messungen in deinen Aufgabenbereich: Du destillierst beispielsweise unterschiedliche Lösungen, misst deren pH-Wert und bestimmst mithilfe eines speziellen Analyseverfahrens den Anteil einer in dem Gemisch gelösten Substanz. Im Anschluss wertest du am Computer die Prüfergebnisse fachgerecht aus und dokumentierst sie.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Stoffprüfer/in ist grundsätzlich auf drei Jahre ausgelegt, es besteht jedoch bei sehr guten schulischen Leistungen die Möglichkeit, die Dauer zu verkürzen. Außerdem handelt es sich um eine duale Ausbildung. Das heißt, dass die Auszubildenden die theoretischen Inhalte in der Berufsschule lernen und die praktischen an ihrem jeweiligen Ausbildungsplatz.

Konkret befasst du dich in deiner Ausbildung als Stoffprüfer/in im ersten Ausbildungsjahr mit grundlegenden Glasarbeiten – das heißt dem Messen, Biegen, Ausziehen und Aneinandersetzen von Biegeröhren und Stäben. Du lernst, wie die Materialproben, die du untersuchen möchtest, vorbereitet und im Anschluss analysiert werden. Dazu ist es häufig notwendig, Lösungen unterschiedlicher Konzentration herzustellen – auch das wird dir in deiner Ausbildung vermittelt. Ferner setzt du dich mit dem Umrechnen von Gewichten, dem Messen von Temperaturen, der Durchführung von einfachen Korrosionsversuchen sowie der Ausführung von Zug- und Druckmessungen auseinander.

Ein weiterer Lehrbereich in der Ausbildung als Stoffprüfer/in, den du vielleicht schon im Chemieunterricht behandelt hast, ist die einfache Gasanalyse. Hier lernst du, mithilfe von physikalischen und chemischen Methoden, die Zusammensetzung von reinen Gasen oder auch Gasgemischen zu untersuchen. Unterschieden wird zum Beispiel zwischen sauren Gasen – sprich Gasen, die einen eher niedrigen pH-Wert haben – und basischen Gasen – also den Gasen, die einen höheren pH-Wert aufweisen.

Im Ausbildungsbetrieb lernst du bei deinem Arbeitgeber die praktische Seite deines Job kennen. Da du für fast alle deine Tätigkeiten spezielles Werkzeug verwendest, welches es zu pflegen gilt, lernst du darüber hinaus, wie du es professionell instand hältst. Natürlich kannst du auch nach diesem Ausbildungsberuf jederzeit eine Weiterbildung machen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Stoffprüfer/in findest du Beschäftigung in Unternehmen der physikalischen, chemischen oder technischen Untersuchung und Beratung, in Betrieben der Keramik- und Glasindustrie, in der chemischen und der Baustoffindustrie, in Materialprüf- und Untersuchungsämtern sowie in der Abfallwirtschaft. Du arbeitest in erster Linie in Laboratorien, in Fertigungshallen sowie im Büro, um beispielsweise Untersuchungsergebnisse zu dokumentieren.

Suchst du eine Ausbildung, bei der du im feinen Zwirn erscheinen kannst, bist du hier an der falschen Adresse – da du bei der Arbeit mit chemischen Stoffen hantierst, trägst du für diese Tätigkeit entweder spezielle Schutzkleidung oder einen einfachen Laborkittel.

Wenn du keine Lust auf Schichtarbeit hast, darfst du dich bei diesem Job freuen: Als Stoffprüfer/in arbeitest du werktags in einer regulären 40-Stunden-Woche.

Prüftechnologe/in Keramik

Im Rahmen einer neuen Ausbildungsverordnung wurde ein Berufsprofil für den Bereich Keramik erarbeitet, das sich noch mehr auf chemische Analyse und keramische Prüfverfahren konzentriert. Die neue Berufsbezeichnung ist deshalb korrekterweise „Prüftechnologe/in Keramik“.

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