Parkettleger/in.

Gehalt:
616 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Parkettleger/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

    • Gute Noten in Mathe und Werken

    • Handwerkliches Geschick

    • Räumliches Vorstellungsvermögen

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Sorgfältig und millimetergenau arbeitest

    • Flexibel bist

    • Gerne Kundenkontakt hast

    • Körperlich fit bist

  2. Deine Aufgaben: Bodenbeläge verlegen, schleifen und lackieren.

    Berufsbild Parkettleger/in

    Schon mal etwas von einem Mosaik- oder Fischgrätparkett gehört? Das sind nur zwei der über 15 verschiedenen Verlegearten und Mustern von Parkettböden! Das besondere an dem traditionellen Parkett ist, dass es aus ganz vielen einzelnen massiven Holzstücken besteht und nicht nur wie Holz aussieht, wie zum Beispiel Laminat oder PVC-Böden. In der Ausbildung zum/zur Parkettleger/in wirst du zum Profi für das Verlegen, Schleifen und Versiegeln von Holzböden ausgebildet. Aber auch Teppich, Linoleum oder Laminat gehören zu deinem Repertoire!

    Bevor du mit dem Verlegen loslegen kannst, vermisst du den Raum und fertigst eine Skizze des Musters an, das sich der Kunde im Beratungsgespräch ausgewählt hat. So kannst du ganz genau ausrechnen, wie viel Material benötigt wird. Ist der Fußboden uneben, glättest du ihn mit Nivelliermasse. Hast du Schall- und Wärmedämmung sowie eine Folie als Feuchtigkeitsperre verlegt, kannst du mit einem Spatel die Klebemasse auftragen. Die fertigen Parkettdielen oder Holzpflaster legst du entsprechend dem Muster wie ein Puzzle aneinander. Müssen die Holzteile noch zugeschnitten werden, sägst du sie mit einer Kreissäge zurecht. Zur Wand hin lässt du eine Dehnungsfuge, die du später mit einer Fußleiste verdeckst.

    Ist alles getrocknet, geht es ans Schleifen: Mit verschiedenen Bandschleifmaschinen fährst du mehrmals über den Holzboden. Ist er so glatt wie ein Babypopo, versiegelst du die Oberfläche mit Lack, Öl oder Wachs. Mit diesen letzten zwei Arbeitsschritten verhilfst du auch altem Parkett zu neuem Glanz! Anschließend gibst du deinem Kunden wertvolle Tipps, wie er das Parkett pflegen sollte, damit er möglichst lange Freude daran hat.

    Gleichzeitig wirst du aber auch zum/zur Spezialisten/in für andere Fußbödenbelege ausgebildet. Ob der klassische Teppich, das kostengünstige Klick-Laminat oder moderner Vinylboden – du kennst dich mit den Eigenschaften und den jeweiligen Verlegetechniken grundlegend aus!

  3. Ähnliche Berufe mit Ausbildungsplätzen.
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  4. Theorie und Praxis: Der richtige Unterbau für deine Zukunft.

    Parkettleger/in Gehalt

    Die duale Ausbildung zum/zur Parkettleger/in dauert drei Jahre und kann in Betrieben absolviert werden, die sich auf das Handwerk des Parkettlegens spezialisiert haben. Parallel besuchst du an bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen den Unterricht in der Berufsschule, wo du die Unterschiede zwischen den verschiedenen Holzarten kennenlernst und erfährst, wie überhaupt Parketthölzer und andere Bodenbeläge hergestellt werden.

    Während der Ausbildung wirst du Schritt für Schritt in die verschiedenen Techniken und Aufgaben eingeführt. Unter Anleitung darfst du schon bald selbst Kleber verteilen, Holzteile mit der Handkreissäge oder Stichsäge sägen und verlegen. Du erfährst, wie ein idealer Untergrund aussehen muss und wie man technische Zeichnungen anfertigt. Bald verlegst du dein erstes Stück Parkett und lernst den Umgang mit den verschiedenen Schleifmaschinen. Beim Gestalten von Mustern ist außerdem deine Kreativität gefragt.    

    Hast du die Gesellenprüfung bestanden, darfst du endlich das Abschlusszeugnis in der Hand halten und in deinem Ausbildungsberuf loslegen! Nach ein paar Jahren Berufserfahrung kannst du die Meisterprüfung absolvieren. Als Parkettlegermeister/in hast du auch die Möglichkeit, den Traum von einem eigenen Parkettlegebetrieb zu verwirklichen.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Boden- und Kundenkontakt.

    Parkettleger/in Bilder

    In der Ausbildung zum/zur Parkettleger/in trifft man dich vor allem in Wohn- und Geschäftsräumen an, die einen neuen Belag brauchen oder deren alter Boden eine Auffrischung braucht. Ausgestattet mit Knieschonern und Atemschutzmaske bist du gut gewappnet gegen blaue Flecken und unangenehme Gerüche von Klebern und Lacken. Neben Geräten und Maschinen sind deine Hände dein wichtigstes Werkzeug – deshalb heißt es ja Handwerk!

    In Verkäufsräumen oder auf der Baustelle hast du außerdem Kontakt mit Kunden, die Fragen haben oder eine Beratung wünschen. Dann stehst du ihnen geduldig und freundlich mit Rat und Tat zur Seite. Hast du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, bist körperlich fit und findest Gefallen an der kreativen Gestaltung von Fußböden, hast du die besten Voraussetzungen für diesen Beruf!

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Parkettleger/in.

    Ø 1. Jahr
    560€
    Ø 2. Jahr
    610€
    Ø 3. Jahr
    680€
  7. 22 Ausbildungsplätze für Parkettleger/in.

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