Parkettleger/in.

Ausbildungsgehalt:
606 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Parkettleger/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Parkettleger/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €606 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €515
  • 2. Lehrjahr: €608
  • 3. Lehrjahr: €695
2.

Wie lange dauert die Parkettleger/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Parkettleger/in?

  • In einer Ausbildung als Parkettleger/in verlegst, pflegst und restaurierst du verschiedene Holzböden.
  • Du arbeitest größtenteils auf Baustellen, in Werkstätten oder Privat- und Gewerberäumen und bist bei handwerklichen Parkettlegebetrieben oder in Fachgeschäften für Bodenbeläge mit Verlegeservice angestellt.
  • Die Ausbildung als Parkettleger/in gehört zum Bereich Bau.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Parkettleger/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Parkettleger/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Sorgfältige Arbeitsweise

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Physik
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Schon mal etwas von einem Mosaik- oder Fischgrätparkett gehört? Das sind nur zwei der über 15 verschiedenen Verlegearten und Muster von Parkettböden! Das besondere am traditionellen Parkett ist, dass es aus ganz vielen einzelnen massiven Holzstücken besteht und nicht nur wie Holz aussieht, wie zum Beispiel Laminat oder PVC-Böden. In der Ausbildung als Parkettleger/in wirst du zum Profi für das Verlegen, Schleifen und Versiegeln von Holzböden ausgebildet. Aber auch Teppich, Linoleum oder Laminat gehören zu deinem Job!

Bevor du mit dem Verlegen loslegen kannst, ist es deine Arbeit, den Raum zu vermessen und eine Skizze des Musters anzufertigen, das sich der Kunde im Beratungsgespräch ausgewählt hat. So kannst du ganz genau ausrechnen, wie viel Material benötigt wird. Ist der Fußboden uneben, glättest du ihn mit Nivelliermasse. Hast du Schall- und Wärmedämmung sowie eine Folie als Feuchtigkeitssperre verlegt, kannst du mit einem Spatel die Klebemasse auftragen. Die fertigen Parkettdielen oder Holzpflaster legst du bei deiner Arbeit entsprechend dem Muster wie ein Puzzle aneinander. Müssen die Holzteile noch zugeschnitten werden, sägst du sie mit einer Kreissäge zurecht. Zur Wand hin lässt du beim Parkett eine Dehnungsfuge, die du später mit einer Fußleiste verdeckst.

Ist alles getrocknet, geht es ans Schleifen: Mit verschiedenen Bandschleifmaschinen fährst du mehrmals über den Bodenbelag. Ist er so glatt wie ein Babypopo, versiegelst du die Oberfläche mit Lack, Öl oder Wachs. Mit diesen letzten zwei Arbeitsschritten verhilfst du als Parkettleger/in auch altem Parkett zu neuem Glanz! Anschließend gibst du deinem Kunden wertvolle Tipps, wie er das Parkett pflegen sollte, damit er möglichst lange Freude daran hat.

Gleichzeitig wirst du in deinem Beruf aber auch zum Profi für anderen Bodenbelag ausgebildet. Ob der klassische Teppich, das kostengünstige Klick-Laminat oder moderner Vinylboden – du kennst dich mit den Eigenschaften und den jeweiligen Verlegetechniken grundlegend aus und kannst nach deiner Ausbildung als Parkettleger/in auch diese Fußbodenbeläge verlegen!

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Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung als Parkettleger/in dauert drei Jahre und kann in Betrieben absolviert werden, die sich auf das Handwerk des Parkettlegens spezialisiert haben. Parallel besuchst du an bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen den Unterricht in der Berufsschule, wo du die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von Holz kennenlernst und erfährst, wie überhaupt Parketthölzer und andere Bodenbeläge hergestellt werden.

Während der Ausbildung wirst du Schritt für Schritt in die verschiedenen Techniken und Aufgaben eingeführt. Unter Anleitung darfst du schon bald selbst Kleber verteilen, Holzteile mit der Handkreissäge oder Stichsäge sägen und verlegen. Du kannst lernen, wie ein idealer Untergrund aussehen muss und wie man in deinem Beruf technische Zeichnungen anfertigt. Bald verlegst du dein erstes Stück Parkett und lernst den Umgang mit den verschiedenen Schleifmaschinen. Beim Gestalten von Mustern ist außerdem deine Kreativität gefragt.

Hast du die Gesellenprüfung bestanden, darfst du endlich das Abschlusszeugnis in der Hand halten und in deinem Ausbildungsberuf arbeiten! Nach ein paar Jahren Berufserfahrung kannst du die Meisterprüfung absolvieren. Als Parkettlegermeister/in hast du auch die Möglichkeit, den Traum von einem eigenen Parkettlegebetrieb zu verwirklichen und selbständig zu werden und anderen einen Job anzubieten.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Parkettleger/in trifft man dich vor allem in Wohn- und Geschäftsräumen an, die einen neuen Bodenbelag brauchen oder deren alter Boden aus Holz eine Auffrischung braucht. Ausgestattet mit Knieschonern und Atemschutzmaske bist du gut gewappnet gegen blaue Flecken und unangenehme Gerüche von Klebern und Lacken. Neben Geräten und Maschinen sind deine Hände dein wichtigstes Werkzeug – deshalb heißt es ja Handwerk!

In Verkaufsräumen oder auf der Baustelle hast du als Parkettleger/in außerdem Kontakt mit Kunden, die Fragen haben oder eine Beratung oder Informationen wünschen. Dann stehst du ihnen geduldig und freundlich mit Rat und Tat zur Seite. Hast du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, bist körperlich fit – du arbeitest schließlich viel in gebückter Haltung – und findest Gefallen an der kreativen Gestaltung von Fußböden aus Holz, hast du die besten Voraussetzungen für den Beruf als Parkettleger/in.

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