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Wasserbauer/in

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Ausbildung Wasserbauer/in
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Wasserbauer/in Gehalt
  • Gehalt: 956 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wasser ist dein Element und du wärst in deinem Beruf am liebsten den ganzen Tag draußen? In der Ausbildung zum/zur Wasserbauer/in sorgst du für freie Fahrt auf Seen und Flüssen sowie an Küsten und Schleusen!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Gute Noten in Mathe und Werken

  • Handwerkliches Geschick

  • Ein Schwimmzeugnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Körperlich fit bist

  • Gerne im Team arbeitest

  • Schwindelfrei und trittsicher bist

  • Gerne draußen arbeitest

Ausbildung zum/zur Wasserbauer/in: Das Allround-Talent für Gewässer und Wasserstraßen

Deine Aufgaben: Freie Fahrt voraus!

Berufsbild Wasserbauer

Wusstest du, dass ein Viertel unserer Güter auf Wasserstraßen transportiert wird? Damit Schiffe immer sicher unterwegs sind, braucht es Allround-Talente, die Flüsse, Kanäle und Küstenabschnitte kontrollieren und warten. In der Ausbildung zum/zur Wasserbauer/in lernst du, Dämme, Schleusen und Ufer sowie Anlagen des Küsten- und Inselschutzes in Schuss zu halten. Du bist sowohl an Land als auch auf dem Wasser unterwegs, findest Schäden und reparierst sie. Dabei helfen dir Baumaschinen wie Planierraupen, Pumpen oder spezielle Unterwasserbagger, sogenannte Schwimmgreifer.

Mit dem Boot machst du dich auf zur Gewässerinspektion: Durch sogenannte Peilungen misst du die Wassertiefe eines Kanals oder Hafenbeckens, damit Schiffe nicht auf Grund laufen. Neue Schilder oder Zeichen bringst du an und überprüfst die Position und Zustand von schwimmenden und feststehenden Schifffahrtszeichen, wie Tonnen oder Leuchttürme. Hat sich irgendwo Treibgut angesammelt, entfernst du es. In der Werkstatt verpasst du verblassten Bojen einen neuen Farbanstrich. All deine gemessenen Daten und erledigten Aufgaben dokumentierst du sorgfältig am Computer.

Auch Wasserbauwerke, wie Schleusen, Wehre oder Stauseen, inspizierst du regelmäßig und unterziehst sie bei Schäden einer Schönheitskur, indem du zum Beispiel Fundamente entrostest und Mauern ausbesserst. Für größere Reparaturen beauftragst du Baufirmen, deren Arbeit du koordinierst und überwachst. Soll ein Ufer befestigt werden, legst du Betriebswege an, damit die Baustelle zu Land erreicht werden kann. Mit dem Bagger häufst du Sand und Erde auf und verdichtest den Boden mit der Planierraupe. Du baust Ufertreppen, pflasterst Wege und pflanzt Sträucher und Bäume. So haben auch die Bewohner von Küsten- und Ufergebieten etwas von deiner Arbeit.

Theorie und Praxis: Das Fundament für deine Zukunft

Wasserbauer/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Wasserbauer/in dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du lernst das praktische Handwerkszeug in einem Ausbildungsbetrieb. Das sind in der Regel Wasser- und Schifffahrtsämter oder Baufirmen, bei denen du den Arbeitsalltag kennenlernst und schon tatkräftig mit anpacken darfst. Außerdem besuchst du in regelmäßigen Abständen den Blockunterricht in einer Berufsschule.

Während der Ausbildung lernst du, wie man Baustellen an Gewässern einrichtet und sichert, wie man Messungen durchführt oder technische Unterlagen anfertigt. Du übst den Umgang mit den verschiedenen Geräten und Werkzeugen und lernst, Boote zu fahren. Wie erkennt man die richtige Position von Tonnen und wie werden sie befestigt? Wie betoniert man einen Ankerstein oder baut einen Damm? Bald sanierst du problemlos Ufermauern und sicherst Schrägufer. Auch größere Bauprojekte darfst du unterstützen, wie den Ausbau eines Kanals oder die Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen.

Hast du die Abschlussprüfung bestanden, das Zeugnis in der Tasche und willst nach ein paar Jahren Berufserfahrung mehr Verantwortung übernehmen, kannst du dich als Wasserbaumeister/in weiterbilden. Mit Abitur oder Meistertitel hast du auch die Möglichkeit, Bauingenieurwesen zu studieren.

Dein Arbeitsumfeld: Auf und am Wasser

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In der Ausbildung zum/zur Wasserbauer/in trifft man dich vor allem im Freien an. Ausgestattet mit Schutzkleidung sorgst du bei Wind und Wetter für Ordnung und Sicherheit. Dabei bedienst du Maschinen und schwimmende Baufahrzeuge, erledigst aber zum Beispiel Pflasterarbeiten von Hand. Jede neue Baustelle bedeutet neue Aufgaben für dich – es wird also nie langweilig! Da du auf und am Wasser tätig bist, solltest du ein/e gute/r Schwimmer/in sein.

Wenn du vom Boot aus schwimmende Tonnen auswechselst oder auf Gerüsten stehst, braucht es Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und koordinierte Bewegungen. Das kann auch körperlich anstrengend sein. Aber du bist nicht alleine, sondern wirst von deinen Kollegen unterstützt, denn Teamwork ist unerlässlich. Bei Sturm, Eis oder Hochwasser sind schnelle Maßnahmen zum Schutz der Wasserwege und Küstenbauwerke notwendig. Dann sind deine Arbeitszeiten unregelmäßig und du bist auch nachts oder am Wochenende im Einsatz.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Was musst du stets tragen, wenn du auf einer Wasserbaustelle bist?

  • Flossen
  • Schwimmflügel
  • Schwimmweste

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