Wasserbauer/in.

Gehalt:
915 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Wasserbauer/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Idealerweise einen Realschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

    • Gute Noten in Mathe und Werken

    • Handwerkliches Geschick

    • Ein Schwimmzeugnis

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Körperlich fit bist

    • Gerne im Team arbeitest

    • Schwindelfrei und trittsicher bist

    • Gerne draußen arbeitest

  2. Deine Aufgaben: Freie Fahrt voraus!

    Berufsbild Wasserbauer/in

    Wusstest du, dass ein Viertel unserer Güter auf Wasserstraßen transportiert wird? Damit Schiffe immer sicher unterwegs sind, braucht es Allround-Talente, die Flüsse, Kanäle und Küstenabschnitte kontrollieren und warten. In der Ausbildung zum/zur Wasserbauer/in lernst du, Dämme, Schleusen und Ufer sowie Anlagen des Küsten- und Inselschutzes in Schuss zu halten. Du bist sowohl an Land als auch auf dem Wasser unterwegs, findest Schäden und reparierst sie. Dabei helfen dir Baumaschinen wie Planierraupen, Pumpen oder spezielle Unterwasserbagger, sogenannte Schwimmgreifer.

    Mit dem Boot machst du dich auf zur Gewässerinspektion: Durch sogenannte Peilungen misst du die Wassertiefe eines Kanals oder Hafenbeckens, damit Schiffe nicht auf Grund laufen. Neue Schilder oder Zeichen bringst du an und überprüfst die Position und Zustand von schwimmenden und feststehenden Schifffahrtszeichen, wie Tonnen oder Leuchttürme. Hat sich irgendwo Treibgut angesammelt, entfernst du es. In der Werkstatt verpasst du verblassten Bojen einen neuen Farbanstrich. All deine gemessenen Daten und erledigten Aufgaben dokumentierst du sorgfältig am Computer.

    Auch Wasserbauwerke, wie Schleusen, Wehre oder Stauseen, inspizierst du regelmäßig und unterziehst sie bei Schäden einer Schönheitskur, indem du zum Beispiel Fundamente entrostest und Mauern ausbesserst. Für größere Reparaturen beauftragst du Baufirmen, deren Arbeit du koordinierst und überwachst. Soll ein Ufer befestigt werden, legst du Betriebswege an, damit die Baustelle zu Land erreicht werden kann. Mit dem Bagger häufst du Sand und Erde auf und verdichtest den Boden mit der Planierraupe. Du baust Ufertreppen, pflasterst Wege und pflanzt Sträucher und Bäume. So haben auch die Bewohner von Küsten- und Ufergebieten etwas von deiner Arbeit.

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  4. Theorie und Praxis: Das Fundament für deine Zukunft.

    Wasserbauer/in Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur Wasserbauer/in dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du lernst das praktische Handwerkszeug in einem Ausbildungsbetrieb. Das sind in der Regel Wasser- und Schifffahrtsämter oder Baufirmen, bei denen du den Arbeitsalltag kennenlernst und schon tatkräftig mit anpacken darfst. Außerdem besuchst du in regelmäßigen Abständen den Blockunterricht in einer Berufsschule.

    Während der Ausbildung lernst du, wie man Baustellen an Gewässern einrichtet und sichert, wie man Messungen durchführt oder technische Unterlagen anfertigt. Du übst den Umgang mit den verschiedenen Geräten und Werkzeugen und lernst, Boote zu fahren. Wie erkennt man die richtige Position von Tonnen und wie werden sie befestigt? Wie betoniert man einen Ankerstein oder baut einen Damm? Bald sanierst du problemlos Ufermauern und sicherst Schrägufer. Auch größere Bauprojekte darfst du unterstützen, wie den Ausbau eines Kanals oder die Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen.

    Hast du die Abschlussprüfung bestanden, das Zeugnis in der Tasche und willst nach ein paar Jahren Berufserfahrung mehr Verantwortung übernehmen, kannst du dich als Wasserbaumeister/in weiterbilden. Mit Abitur oder Meistertitel hast du auch die Möglichkeit, Bauingenieurwesen zu studieren.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Auf und am Wasser.

    Wasserbauer/in Bilder

    In der Ausbildung zum/zur Wasserbauer/in trifft man dich vor allem im Freien an. Ausgestattet mit Schutzkleidung sorgst du bei Wind und Wetter für Ordnung und Sicherheit. Dabei bedienst du Maschinen und schwimmende Baufahrzeuge, erledigst aber zum Beispiel Pflasterarbeiten von Hand. Jede neue Baustelle bedeutet neue Aufgaben für dich – es wird also nie langweilig! Da du auf und am Wasser tätig bist, solltest du ein/e gute/r Schwimmer/in sein.

    Wenn du vom Boot aus schwimmende Tonnen auswechselst oder auf Gerüsten stehst, braucht es Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und koordinierte Bewegungen. Das kann auch körperlich anstrengend sein. Aber du bist nicht alleine, sondern wirst von deinen Kollegen unterstützt, denn Teamwork ist unerlässlich. Bei Sturm, Eis oder Hochwasser sind schnelle Maßnahmen zum Schutz der Wasserwege und Küstenbauwerke notwendig. Dann sind deine Arbeitszeiten unregelmäßig und du bist auch nachts oder am Wochenende im Einsatz.

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Wasserbauer/in.

    Ø 1. Jahr
    705€
    Ø 2. Jahr
    910€
    Ø 3. Jahr
    1.130€
  7. 8 Ausbildungsplätze für Wasserbauer/in.

Bist du der/die geborene Wasserbauer/in?
Mach den Test!

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