Wasserbauer/in.

Ausbildungsgehalt:
1002 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Wasserbauer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Wasserbauer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich 1002 € während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: 952 €
  • 2. Lehrjahr: 1004 €
  • 3. Lehrjahr: 1052 €
2.

Wie lange dauert die Wasserbauer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Wasserbauer/in?

  • Als Wasserbauer/in lernst du, Wasserstraßen sowie Wasserbauwerke an Wasserstraßen, Küsten und Stauseen zu unterhalten, warten und instand zu setzen.
  • Während deiner Ausbildung bist du bei Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung oder in Betrieben des gewerblichen Wasserbaus angestellt.
  • Der Beruf Wasserbauer/in gehört dem Bereich Bau an.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Wasserbauer/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Technik/Werken und Naturwissenschaften haben.

5.

Passt der Beruf Wasserbauer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Interesse an Rechnen und Werken
  • Handwerkliches Geschick
  • Gute Schwimmfähigkeiten

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Technik/Werken
  • Naturwissenschaften

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Wie sieht der Alltag im Beruf Wasserbauer/in aus?

Wusstest du, dass ein Viertel unserer Güter auf Wasserstraßen transportiert wird? Damit Schiffe immer sicher unterwegs sind, braucht es Allround-Talente, die Flüsse, Kanäle und Küstenabschnitte kontrollieren und warten. In der Ausbildung als Wasserbauer/in lernst du, Dämme, Schleusen und Ufer sowie Anlagen des Küsten- und Inselschutzes in Schuss zu halten. Du bist sowohl an Land als auch auf dem Wasser unterwegs, findest Schäden und reparierst sie. Dabei helfen dir Baumaschinen wie Planierraupen, Pumpen oder spezielle Unterwasserbagger, sogenannte Schwimmgreifer.

Mit dem Boot machst du dich auf zur Gewässerinspektion: Durch sogenannte Peilungen misst du die Wassertiefe eines Kanals oder Hafenbeckens, damit Schiffe nicht auf Grund laufen. Neue Schilder oder Zeichen bringst du an und überprüfst die Position und Zustand von schwimmenden und feststehenden Schifffahrtszeichen, wie Tonnen oder Leuchttürme. Hat sich irgendwo Treibgut angesammelt, entfernst du es. In der Werkstatt verpasst du verblassten Bojen einen neuen Farbanstrich. All deine gemessenen Daten und erledigten Aufgaben dokumentierst du sorgfältig am Computer.

Auch Wasserbauwerke, wie Schleusen, Wehre oder Stauseen, inspizierst du regelmäßig und unterziehst sie bei Schäden einer Schönheitskur, indem du zum Beispiel Fundamente entrostest und Mauern ausbesserst. Für größere Reparaturen beauftragst du Baufirmen, deren Arbeit du koordinierst und überwachst.

Soll ein Ufer befestigt werden, legst du Betriebswege an, damit die Baustelle zu Land erreicht werden kann. Mit dem Bagger häufst du Sand und Erde auf und verdichtest den Boden mit der Planierraupe. Du baust Ufertreppen, pflasterst Wege und pflanzt Sträucher und Bäume. So haben auch die Bewohner von Küsten- und Ufergebieten etwas von deiner Arbeit.

Ob eine Ausbildung als Wasserbauer/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung als Wasserbauer/in.

Die Ausbildung als Wasserbauer/in dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du lernst das praktische Handwerkszeug in einem Ausbildungsbetrieb. Das sind in der Regel Wasser- und Schifffahrtsämter oder Baufirmen, bei denen du den Arbeitsalltag kennenlernst und schon tatkräftig mit anpacken darfst. Außerdem besuchst du in regelmäßigen Abständen den Blockunterricht in einer Berufsschule.

Während der Ausbildung lernst du, wie man Baustellen an Gewässern einrichtet und sichert, wie man Messungen durchführt oder technische Unterlagen anfertigt. Du übst den Umgang mit den verschiedenen Geräten und Werkzeugen und lernst, Boote zu fahren. Bald sanierst du problemlos Ufermauern und sicherst Schrägufer. Auch größere Bauprojekte darfst du unterstützen, wie den Ausbau eines Kanals oder die Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen.

Hast du die Abschlussprüfung bestanden, das Zeugnis in der Tasche und willst nach ein paar Jahren Berufserfahrung mehr Verantwortung übernehmen, kannst du dich als Wasserbaumeister/in weiterbilden. Mit Abitur oder Meistertitel hast du auch die Möglichkeit, Bauingenieurwesen zu studieren.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Wasserbauer/in trifft man dich vor allem im Freien an. Ausgestattet mit Schutzkleidung sorgst du bei Wind und Wetter für Ordnung und Sicherheit. Dabei bedienst du Maschinen und schwimmende Baufahrzeuge, erledigst aber zum Beispiel Pflasterarbeiten von Hand. Jede neue Baustelle bedeutet neue Aufgaben für dich – es wird also nie langweilig! Da du auf und am Wasser tätig bist, solltest du gut schwimmen können sein.

Wenn du vom Boot aus schwimmende Tonnen auswechselst oder auf Gerüsten stehst, braucht es Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und koordinierte Bewegungen. Das kann auch körperlich anstrengend sein. Aber du bist nicht alleine, sondern wirst von deinen Kollegen unterstützt, denn Teamwork ist unerlässlich. Bei Sturm, Eis oder Hochwasser sind schnelle Maßnahmen zum Schutz der Wasserwege und Küstenbauwerke notwendig. Dann sind deine Arbeitszeiten unregelmäßig und du bist auch nachts oder am Wochenende im Einsatz.

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Was musst du stets tragen, wenn du auf einer Wasserbaustelle bist?

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