Brunnenbauer/in.

Ausbildungsgehalt:
1070 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Brunnenbauer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Brunnenbauer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1070 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €804
  • 2. Lehrjahr: €1081
  • 3. Lehrjahr: €1327
2.

Wie lange dauert die Brunnenbauer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Brunnenbauer/in?

  • Als Brunnenbauer/in bist du für das Bauen und Sanieren von Brunnen zur Grundwasserversorgung zuständig.
  • Die Theorie lernst du an der Berufsschule, die Praxis bei Bauunternehmen des Tiefbaus und des Spezialtiefbaus, bei der Baustellenvorbereitung oder im Bereich der Wasserversorgung.
  • Die Ausbildung als Brunnenbauer/in gehört zum Bereich Bauwesen.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Brunnenbauer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Brunnenbauer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Ein Händchen für Technik
  • Handwerkliches Geschick
  • Körperliche Fitness

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Physik
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Damit Wasser aus dem Hahn kommt, so wie du es von Zuhause gewöhnt bist, muss zunächst eine Wasserquelle erschlossen werden, aus der über Rohre das Trinkwasser zu dir ins Badezimmer geleitet wird. In deiner Ausbildung als Brunnenbauer/in lernst du, wie du eine solche unterirdische Wasserquelle findest, einen Brunnen gräbst und Wasseraufbereitungsanlagen installierst, damit schließlich Wasser aus dem Hahn kommt.

Dabei bist du häufig unterirdisch unterwegs, denn du führst Bohrungen durch, um tiefliegende Wasservorräte zu erschließen. Um zu erfahren, wo genau sich Trinkwasser befindet, sind zunächst Probebohrungen angesagt. Dann richtest du die Baustelle ein, bohrst Brunnenschächte und verlegst Rohre. Am Ende baust du Pumpwerke ein, um das Wasser schließlich nach oben zu befördern.

Dein geologisches Wissen hilft dir, bereits an der Baustelle die Bodenbeschaffenheit festzustellen. Du planst, welche Materialien und Geräte für die Bohrung benötigt werden. Je nach Untergrund kommen verschiedene Geräte zum Einsatz.

Es ist zudem wichtig, dass du immer sehr sorgfältig arbeitest. Schließlich droht sonst die Gefahr, dass das Erdreich ins Rutschen gerät und der Schacht wieder einstürzt. Aufgrund der teilweise sehr tiefen Bohrungen musst du die deine Baustelle deshalb auch besonders sichern.

Deine Arbeit endet aber nicht mit der Fertigstellung des Brunnens, denn auch Sanierung und Instandhaltung stehen in deiner Ausbildung als Brunnenbauer/in auf deinem Lehrplan. Dazu wendest du mechanische, hydraulische und chemische Verfahren an. Du pumpst Brunnen aus und reinigst sie mit Ultraschall, Bürsten und Spülungen.

Ob eine Ausbildung als Brunnenbauer/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Brunnenbauer/in dauert drei Jahre. Die Ausbildung ist dual aufgebaut, also sind deine Lernorte der Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule.

Im Ausbildungsbetrieb lernst du, worauf du beim Prüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen achten musst. Auch die Herstellung von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton wirst du bald perfekt beherrschen. Bald schon studierst du Zeichnungen und Skizzen wie ein Profi und fertigst selbständig welche an. Schritt für Schritt erfährst du, wie Bohrungen richtig durchgeführt werden. Hierbei wirst du zum/zur Meister des Trocken- und des Spülbohrverfahrens. Bald schon kannst du wie im Schlaf Schachtbrunnen herstellen und kennst dich perfekt mit der Installation von Wasseraufbereitungsanlagen aus.

Auch das Sanieren von alten Brunnen ist für dich bald kein Problem mehr. In deinem Ausbildungsbetrieb wird man dir außerdem alles Wissenswerte zum Thema Umweltschutz vermitteln.

In der Berufsschule werden deine praktischen Erfahrungen durch nützliches Wissen ergänzt. Während du die Schulbank drückst, lernst du alles über das Einrichten einer Baustelle, das Erschließen und Gründen eines Bauwerks und das Mauern eines einschaligen Baukörpers. Neben diesen spezifischen Kenntnissen, erwirbst du in der Berufsschule auch Wissen in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschaftskunde. Hinzu kommt, dass man dich in Sachen Rechte und Pflichten aufklärt.

Du hast deine Ausbildung als Brunnenbauer/in erfolgreich abgeschlossen und möchtest die Karriereleiter nun weiter empor steigen? Du kannst nach deiner Ausbildung als Brunnenbauer/in deine/n Brunnenbaumeister/in machen, um so mehr Verantwortung auf der Baustelle übernehmen zu können. Auch der/die Techniker/in ist eine spannende Fortbildung mit vielen Fachrichtungen, wo du nach deinen Fähigkeiten und Neigungen gehen kannst.

Außerdem kannst du die Zusatzqualifikation zum/zur Europaassistenten/in im Handwerk machen. Hier baust du deine interkulturellen Kompetenzen auf und verbesserst deine Fremdsprachenkenntnisse. Ein weiterer wichtiger Bestandteil dieser Weiterbildung ist ein spezieller Berufsschulunterricht, bei dem du zum Beispiel in Europäischem Waren- und Wirtschaftsrecht geschult wirst und ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland machst.

Mit dem passenden Schulabschluss steht natürlich auch einem Studium im Ingenieurswesen nichts mehr im Wege – auch hier kannst du dich in Sachen Wasser spezialisieren und zum Beispiel Wasserbauingenieurswesen oder Wasser- und Bodenmanagement studieren.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Du machst deine Ausbildung als Brunnenbauer/in bei Bauunternehmen des Tiefbaus und des Spezialtiefbaus, bei der Baustellenvorbereitung oder im Bereich der Wasserversorgung.

Alle gemein haben, dass du während deiner Brunnenbauer/in Ausbildung viel Zeit draußen auf Baustellen verbringen wirst – ein Blaumann sowie Schutzkleidung wie festes Schuhwerk und ein Helm sind also Pflicht. Allzu wetterfühlig solltest du hier nicht sein, da du sowohl bei Hitze als auch bei Kälte raus auf die Baustelle musst. Dabei sind große Maschinen wie Schlagbohrer oder Rammgeräte dein Arbeitswerkzeug – geräuschempfindlich bist du deshalb nicht.

Aber du arbeitest nicht nur mit technischen Geräten, auch Handarbeit ist gefragt und Körperliche Fitness ist deshalb eine Grundvoraussetzung. In deiner Ausbildung als Brunnenbauer/in wird Teamarbeit groß geschrieben und ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag erwartet dich.

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