Maßschuhmacher/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Maßschuhmacher/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Maßschuhmacher/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €606 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €515
  • 2. Lehrjahr: €608
  • 3. Lehrjahr: €695
2.

Wie lange dauert die Maßschuhmacher/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Maßschuhmacher/in?

  • Deine Aufgabe ist das Herstellen maßgefertigter Schuhe. Bei deiner Arbeit als Maßschuhmacher/in kannst du dich in zwei verschiedenen Fachrichtungen spezialisieren: Schaftbau und Maßschuh.
  • Du bist vor allem in Werkstätten tätig, aber auch in Verkaufsräumen.
  • Auszubildende als Maßschuhmacher/in haben einen Job aus dem Bereich Handwerk, der Handarbeit und Maschinen miteinander verbindet.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Maßschuhmacher/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Technik/Werken und Biologie haben.

5.

Passt der Beruf Maßschuhmacher/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Interesse an Gestaltung

  • Sorgfalt und Genauigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Technik/Werken
  • Biologie

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ob Sandale, High Heel oder Stiefel – ein Schuh fällt nicht einfach so vom Himmel! Zur Herstellung gehören viele kleine Arbeitsschritte, die du in der Ausbildung zur/zum Maßschuhmacher/in erlernst.

Aus Leder, Gummi oder Kork erschaffst du perfekt sitzende Schuhe, die deine Kunden gar nicht wieder ausziehen wollen. Denn in Zeiten von industriell produzierter Massenware wissen die Menschen maßgefertigte Produkte zu schätzen.

Im Gespräch mit deinem Kunden findest du zunächst heraus, wie er sich Form und Farbe seines Traumschuhs vorstellt. Dann geht es an die Arbeit: Deine Aufgabe ist das Messen der Füße mit einem Maßband oder einem Scanner, dann überträgst du die Maße auf ein Modell aus Holz, den sogenannten Leisten.

Diesen bearbeitest du so lange mit der Raspel, dass er genau dem Fuß deines Kunden entspricht. Damit kannst du ein Schnittmuster für den Schuh zeichnen und das Leder sowie die Sohlen entsprechend zuschneiden. Spezielle Maschinen helfen dir beim Kleben und Vernähen der Einzelteile. Absatz und Sohle erhalten abschließend noch einen Feinschliff, das Leder wird poliert – und fertig!

Es gibt zwei verschiedene Fachrichtungen für den Beruf Maßschuhmacher/in:

Es gibt die Berufsausbildung mit der Fachrichtung Schaftbau, bei der du individuelle Schuhoberteile (Schäfte) anfertigst, und die Fachrichtung Maßschuhe, die auf den Teil des Schuhs, der am Fuß sitzt, spezialisiert ist. Welche Richtung du einschlägst, hängt davon ab, in welchem Betrieb du deinen Ausbildungsplatz hast oder welchen Schwerpunkt dein Job hat.

Nach deiner Ausbildung als Maßschuhmacher/in kannst du aber nicht nur Schuhe herstellen, sondern bist auch Ansprechperson, wenn der Schuh mal drückt oder kaputt geht. In Werkstätten von Orthopädie- und Sanitätsfachgeschäften fertigst du während der Ausbildung passende Einlagen oder Polsterungen für Menschen mit Fußproblemen.

Beim Reparaturdienst bringst du neue Absätze an und reparierst Schnallen, Reißverschlüsse oder Ledertaschen. Auch Beratung und Verkauf zählen zu deinen Aufgaben. In der Ausbildung lernen Auszubildende alles rund um den Fuß und wie sie die Schuh-Probleme ihrer Kunden lösen.

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Inhalte der Ausbildung.

Mit einem Hauptschulabschluss kann die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Maßschuhmacher/in erfolgreich sein. Die Ausbildung als Maßschuhmacher/in dauert drei Jahre und entspricht dem dualen System, ist also eine duale Ausbildung:

An einem oder zwei Tagen in der Woche oder im Blockunterricht erwirbst du fachliches und allgemeines Wissen über den Beruf in der Berufsschule. Im Ausbildungsbetrieb kannst du am Werkstück arbeiten und zeigen, was du handwerklich drauf hast. Dort bist du an Wochentagen tätig, kannst aber auch samstags eingesetzt werden.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr machst du dich mit den Geräten, Maschinen und Materialien vertraut. Du lernst im Ausbildungsberuf Maßschuhmacher/in, Reparaturen durchzuführen, und stellst schon erste Schuhteile selbst her.

Nach dem zweiten Ausbildungsjahr erfolgt eine Zwischenprüfung. Im dritten Jahr wirst du Experte für den Aufbau von Füßen und Beinen. Du kannst nicht nur Zeichnungen und Skizzen, sondern auch ganze Schuhe anfertigen. Jetzt musst du nur noch die Gesellenprüfung bestehen!

Du willst mehr erreichen oder selbstständig sein? Dann kannst du nach der Abschlussprüfung auch die Prüfung als Maßschuhmachermeister/in ablegen. Damit hast du in diesem Job auch gute Chancen, dir deinen Traum vom eigenen Schuhgeschäft mit Werkstatt zu verwirklichen.

Aber auch ein Studium ist als Weiterbildung möglich: Mit Abitur stehen dir verschiedene Studiengänge im Bereich Bekleidung und Textilien offen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Maßschuhmacher/in ist die Werkstatt im Betrieb deine Spielwiese. Dort ist Handarbeit angesagt, für das Zeichnen der Schnittmuster musst du allerdings auch mit dem Computer arbeiten können.

Durch die verschiedenen Materialien, Farben und Klebstoffe kann es hier auch mal unangenehm riechen. Du brauchst bei diesem Ausbildungsplatz keine spezielle Schutzkleidung, aber eine Schürze, die dich vor Flecken schützt, ist ratsam.

Je nachdem, in welchem Ausbildungsbetrieb du lernen wirst, gehört zur Werkstatt auch ein Verkaufsraum, in dem du deine Tätigkeit ausübst. Das kann ein Schuhgeschäft sein oder ein Laden für Orthopädie- und Sanitätsbedarf.

In diesem Fall bist du dort für deinen Arbeitgeber auch als Kundenberater/ und Verkäufer tätig, der sauber und ansprechend gekleidet ist. Es muss natürlich kein Anzug sein, aber mit Hemd oder Bluse machst du als angehender Maßschuhmacher/in schon einen guten Eindruck. Außerdem sollten natürlich deine Schuhe immer so aussehen, wie sie sich Kunden von dir wünschen würden!

Hast du deinen Kunden alle Wünsche von den Füßen abgelesen und einige Stunden konzentriert in der Werkstatt gearbeitet, ist es schließlich das größte Lob für dich, wenn die neuen Schuhbesitzer zufrieden mit dem Ergebnis sind.

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