Produktion, Fertigung

Schuhmacher/in

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Schuhmacher/in Gehalt
  • Gehalt: 386 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Andere behaupten, du hättest einen Schuhtick? Dann ist vielleicht das Entwerfen, Anfertigen und Reparieren von Ballerinas, Stiefeln & Co. genau das Richtige für dich! In der Ausbildung zum Schuhmacher erlernst du ein Handwerk, das sich seit Jahrhunderten nach aktuellen Trends richtet und deshalb nie aus der Mode kommen wird.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Hauptschulabschluss

  • Spaß an Mathe, Werken und Technik

  • Handwerkliches und zeichnerisches Geschick

  • Interesse an Gestaltung

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig und konzentriert arbeitest

  • Kreativ bist

  • Eigenständig arbeiten kannst

  • Kommunikativ und freundlich im Kundengespräch bist

Ausbildung zum/zur Schuhmacher/-in: Kreativität und praktisches Geschick machen dich zum Schuh-Experten

Deine Aufgaben: Mit Leder und Leisten zum perfekten Schuh

Berufsbild Schuhmacher

Ob Sandale, High Heel oder Stiefel – ein Schuh fällt nicht einfach so vom Himmel! Zur Herstellung gehören viele kleine Arbeitsschritte, die du in der Ausbildung zum/zur Schuhmacher/in erlernst. Aus Leder, Gummi oder Kork erschaffst du perfekt sitzende Schuhe, die deine Kunden gar nicht wieder ausziehen wollen. Denn in Zeiten von industriell produzierter Massenware wissen die Menschen maßgefertigte Produkte zu schätzen.

Im Gespräch mit deinem Kunden findest du zunächst heraus, wie er sich Form und Farbe seines Traumschuhs vorstellt. Dann geht es an die Arbeit: Du misst die Füße mit einem Maßband oder einem Scanner aus und überträgst die Maße auf ein Modell aus Holz, den sogenannten Leisten. Diesen bearbeitest du so lange mit der Raspel, dass er genau dem Fuß deines Kunden entspricht. Damit kannst du ein Schnittmuster für den oberen Teil des Schuhs, den Schaft, zeichnen und das Leder sowie die Sohlen entsprechend zuschneiden. Spezielle Maschinen helfen dir beim Kleben und Vernähen der Einzelteile. Absatz und Sohle erhalten abschließend noch einen Feinschliff, das Leder wird poliert – und fertig!

Nach deiner Ausbildung zum/zur Schuhmacher/-in kannst du aber nicht nur Schuhe herstellen, sondern bist auch der/die richtige Ansprechpartner/in, wenn der Schuh mal drückt oder kaputt geht. In Werkstätten von Orthopädie- und Sanitätsfachgeschäften fertigst du passende Einlagen oder Polsterungen für Menschen mit Fußproblemen. Beim Reparaturdienst bringst du neue Absätze an und reparierst Schnallen, Reißverschlüsse oder Ledertaschen. Auch Beratung und Verkauf zählen zu deinen Aufgaben. Aber keine Sorge: In der Ausbildung lernst du alles rund um den Fuß und wie du die Schuh-Probleme deiner Kunden löst.

Theorie und Praxis: Fuß fassen im Schuh-Business

Schuhmacher/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Schuhmacher/in dauert drei Jahre und entspricht dem dualen System: An einem oder zwei Tagen in der Woche oder im Blockunterricht erwirbst du fachliches und allgemeines Wissen in der Berufsschule. Im Ausbildungsbetrieb kannst du zeigen, was du handwerklich drauf hast. Dort bist du an Wochentagen tätig, kannst aber auch samstags eingesetzt werden.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr machst du dich mit den Geräten, Maschinen und Materialien vertraut. Du lernst, Reparaturen durchzuführen, und stellst schon erste Schuhteile selbst her. Danach erfolgt eine Zwischenprüfung. Im dritten Jahr wirst du zum/zur Experten/in für den Aufbau von Füßen und Beinen. Du kannst nicht nur Zeichnungen und Skizzen, sondern auch ganze Schuhe anfertigen. Jetzt musst du nur noch die Gesellenprüfung bestehen!

Du willst mehr erreichen oder dein/e eigene/r Chef/in sein? Dann kannst du danach auch die Prüfung zum/zur Schuhmachermeister/in ablegen. Damit hast du auch gute Chancen, dir deinen Traum vom eigenen Schuhgeschäft mit Werkstatt zu verwirklichen. Mit Abitur stehen dir verschiedene Studiengänge im Bereich Bekleidung und Textilien offen.

Dein Arbeitsumfeld: Voller Einsatz in Werkstatt und Geschäft

Schuhmacherin Bilder

In der Ausbildung zum/zur Schuhmacher/in ist die Werkstatt deine Spielwiese. Dort ist Handarbeit angesagt, für das Zeichnen der Schnittmuster musst du allerdings auch mit dem Computer umgehen können. Durch die verschiedenen Materialien, Farben und Klebstoffe kann es hier auch mal unangenehm riechen. Du brauchst keine spezielle Schutzkleidung, aber eine Schürze, die dich vor Flecken schützt, ist ratsam.

Je nachdem, in welchem Ausbildungsbetrieb du lernst, gehört zur Werkstatt auch ein Verkaufsraum. Das kann ein Schuhgeschäft sein oder ein Laden für Orthopädie- und Sanitätsbedarf. In diesem Fall bist du dort auch als Kundenberater/in und Verkäufer/in tätig, der sauber und ansprechend gekleidet ist. Es muss natürlich kein Anzug sein, aber mit Hemd oder Bluse machst du nichts falsch. Und als angehende/r Schuhmacher/in sollten natürlich deine Schuhe immer so aussehen, wie sie sich Kunden von dir wünschen würde!

Hast du deinen Kunden alle Wünsche von den Füßen abgelesen und einige Stunden konzentriert in der Werkstatt gearbeitet, ist es schließlich das größte Lob für dich, wenn die neuen Schuhbesitzer zufrieden mit dem Ergebnis sind.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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