Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Im Bereich Handwerk:
Ausbildung Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1073 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1002
  • 2. Lehrjahr: €1081
  • 3. Lehrjahr: €1137
2.

Wie lange dauert die Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in?

  • Du arbeitest in diesem Beruf mit Wachs und stellst so unterschiedliche Arten von Kerzen her. Auszubildende als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in lernen während der Ausbildung unterschiedliche Techniken der Kerzenherstellung.
  • In diesem Job wird in Produktionshallen und Werkstätten gearbeitet, die Theorie lernst du in der Berufsschule.
  • Die Ausbildung fällt in den Bereich Handwerk, du arbeitest teils in Handarbeit, teils mit Maschinen.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Kunst, Technik/Werken und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Interesse an einer handwerklich-kreativen Tätigkeit

  • Technisches Verständnis und zeichnerische Fähigkeiten

  • Sorgfalt und Geschicklichkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Kunst
  • Technik/Werken
  • Mathe

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Sanftes Kerzenlicht verbreitet eine ganz besondere Stimmung – Kerzen machen sowohl als Einrichtungsgegenstand als auch für romantische Stimmung einiges her. Bei deiner Ausbildung als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in lernst du, wie die kunstvollen Wachsgebilde maschinell und mit der Hand hergestellt werden.

Dabei verarbeitest während der Ausbildung du Wachs, Paraffine, Fettsäuren sowie Farbe- und Duftstoffe zu Kerzen, genauer gesagt zu Haushaltskerzen, Zierkerzen oder Kirchenkerzen. Zwischendurch erschaffst du auch mal Figuren, Ornamente und Wachsbilder.

Für die Produktion in großen Mengen stehen dir Maschinen zur Seite: Bei deiner Arbeit bedienst du Kerzenzugmaschinen, Press-, Fräs-, Tauch- oder Paraffinsprühanlagen. Zusätzlich überwachst du die Produktionsprozesse im Betrieb. Manchmal ziehst du die Kerzen auch – ganz altmodisch – in Handarbeit.

Natürlich ist es bei diesem Job sehr wichtig, die Brenndauer, das Abbrennen und die Rußentwicklung der Kerzen zu kennen. Deshalb führst du regelmäßig Brennversuche durch. Von Zeit zu Zeit darfst du auch so richtig kreativ werden. Du zwickst oder gravierst Muster in die Oberfläche von Rohlingen ein, modellierst Ornamente oder stichst Dekore aus Wachsplatten.

Beim Überwachen der Maschinen zahlen sich Sorgfalt und Aufmerksamkeit aus. Das Modellieren der Formen verlangt Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-Koordination. Beim Bedienen und Einrichten der Kerzenzuganlagen ist technisches Verständnis Trumpf. Und bei der Berechnung des Materialbedarfs helfen dir gute Kenntnisse in Mathe weiter.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in dauert drei Jahre. Die Ausbildung erfolgt nach dem dualen System, das heißt, deine Lernorte sind der Ausbildungsbetrieb und ein bis zwei Tage die Woche oder im Block die Berufsschule.

Hast du einen Ausbildungsplatz als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in ergattert, kannst du dich während der Ausbildung auch spezialisieren, das geschieht meist im dritten Ausbildungsjahr. * Kerzenherstellung * Wachsbildnerei

Im Ausbildungsbetrieb lernst du im ersten Ausbildungsjahr, welche manuellen und maschinellen Fertigungsverfahren es bei der Kerzenherstellung gibt. Du erfährst alles über die verschiedenen Arten von Dochten und wie diese ausgewählt und verarbeitet werden.

Schritt für Schritt führst du Brennversuche durch und kannst schon bald Brennschüssel, Dochtstand, Brenndauer sowie Rußentwicklung beurteilen. Bald entwickelst du Meisterschaft im Auswählen von Brennmassen, der Berechnung von Rezepturen und dem Verflüssigen von Massen durch Schmelzen.

Du entwickelst Konzepte für Dekore, Formen und Verzierungen und überträgst diese auf Mantelflächen. Außerdem lernst du im Betrieb, wie Kerzen gegossen, getaucht, gepresst oder gezogen werden und stellst Abgussformen her, zum Beispiel aus Gips. Auch die Mischung, Aufbereitung und Verarbeitung von Farbmitteln und Lacken sind deine Aufgabe, wenn du einen Ausbildungsplatz als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in hast.

In der Berufsschule werden deine praktischen Erfahrungen optimal durch theoretisches Wissen ergänzt. Auf deinem Lehrplan steht: das manuelle Bearbeiten und Ziehen von Kerzen, das Gießen von Kerzen, das farbige Gestalten von Kerzenoberflächen sowie das Verpacken und Lagern von Produkten.

Zusätzlich erfährst du, wie man Kerzen presst und maschinell bearbeitet, wie man Kerzen verziert und wie man Applikationen digital erstellt und aufbringt. Während du die Schulbank drückst, wirst du immer kundenorientierter. Auszubildende als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in entwickeln eigene Produkte und vermarkten diese. Bei diesem Ausbildungsberuf legst du besonderen Fokus auf die Bedürfnisse deiner Kunden.

Nach drei Jahren legst du deine Abschlussprüfung, die Gesellenprüfung, ab, bei der du unter anderem Prüfungsstücke herstellst, dein Vorgehen dokumentierst und dein Ergebnis dann präsentierst. Außerdem erwarten dich ein Fachgespräch und schriftliche Prüfungen.

Hast du die Prüfung bestanden, kannst du dich in Kerzenfabriken oder -manufakturen bewerben. Bereits während der Ausbildung hast du bei deinem Arbeitgeber die Möglichkeit, dich weiterzubilden, und kannst so deine Chancen bei der Bewerbung um einen Job erhöhen.

Auch nach der Ausbildung erwarten dich vielfältige Möglichkeiten, deine Kenntnisse zu erweitern, zum Beispiel mit einer Weiterbildung im Produktdesign oder im plastischen Gestalten. Legst du die Prüfung als Wachziehmeister/in ab, bekommst du mehr Verantwortung und hast die besten Voraussetzungen, um ein Studium der Bildende Künsten aufzunehmen und dort noch mehr zu lernen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Nach deiner Ausbildung als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in wirst du in erster Linie in Produktionshallen und Werkstätten arbeiten. Mitunter verschlägt es dich bei dieser Berufsausbildung auch in Lagerräume. Dabei arbeitest du viel an technischen Geräten, die ordentlich Lärm machen – du solltest also nicht allzu empfindlich sein.

Apropos empfindlich: Ein Ausbildungsplatz als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in bedeutet, dass sich bei deiner Arbeit Rauch, Staub und Dämpfe entwickeln können, außerdem wird es am Wachsbad heiß und die Luftfeuchtigkeit kann sehr hoch sein. Das alles sollte dich wenig beeindrucken. Auch durch Farbgerüche solltest du dich von deiner Arbeit ablenken lassen, auch nicht, wenn Handarbeit gefragt ist.

Arbeitest du in einem Handwerksbetrieb, ist umso mehr Präzisionsarbeit und Kreativität gefordert, zum Beispiel, wenn du eine Kerze mit Ornamenten aus feinstem Blattgold verzierst. Hier kannst du in diesem Beruf deinen Sinn für Ästhetik unter Beweis stellen. Insgesamt musst du sehr sorgsam und mit ruhiger Hand arbeiten.

Nicht nur mit Wachs, auch mit Menschen kommst du im Ausbildungsberuf Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in Kontakt – wenn du sie berätst oder Produkte nach ihren Wünschen herstellst. Es ist also wichtig, dass du gerne kommunizierst und die Erwartungen der Kunden umsetzen kannst.

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