Glasapparatebauer/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Glasapparatebauer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Glasapparatebauer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €769 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €701
  • 2. Lehrjahr: €757
  • 3. Lehrjahr: €851
2.

Wie lange dauert die Glasapparatebauer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Glasapparatebauer/in?

  • In der Ausbildung als Glasapparatebauer/in stellst du Glasapparate und Glasgeräte jeglicher Art her. Manuell bearbeitest du vorgefertigte Glasrohre und -stäbe, bläst Glaskugeln oder verschmelzt Glas mit Metall.
  • Du gehst deiner Arbeit vorrangig in Werkstätten oder Werkhallen, gegebenenfalls auch in Lagerräumen. Dein Ausbildungsbetrieb kann ein Betrieb des Glasapparatebaus sein.
  • Der Ausbildungsberuf als Glasapparatebauer/in gehört in den handwerklichen Bereich.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Glasapparatebauer/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Naturwissenschaften und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Glasapparatebauer/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Spaß an filigraner Arbeit
  • Interesse am Werkstoff Glas

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Naturwissenschaften
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung als Glasapparatebauer/in lernst du noch echte Handarbeit! Ob Röhren, Kolben, Trichter oder Reagenzgläser – in der Werkstatt fertigst du die verschiedensten Glasgeräte und -apparate, die für chemische oder physikalische Experimente in Labors gebraucht werden. Dabei nutzt du aber nicht nur deine eigenen Hände, sondern auch deinen Mund – und spezielle Werkzeuge, wie Tischbrenner, Vakuumanlagen oder Handgebläse. Es kann also ganz schön hitzig werden!

Aber wie entsteht eigentlich so ein Glasapparat? Bevor du loslegen kannst, erstellst du nach den Vorgaben deines Auftraggebers eine technische Zeichnung, die dir als Vorlage dient. Vorgefertigten Rohre oder Stäbe schneidest du auf die passende Länge zu und erwärmst sie an bestimmten Stellen mit einem Tischbrenner. Dabei drehst du das Glas gleichmäßig in der Flamme.

Ist das Glas weich genug, kannst du es ziehen, biegen und verformen. Eine Spirale erschaffst du durch sogenanntes Wendeln. Mit einem Einschnürblech verengst du bestimmte Stellen des Rohres. Um ein Rohr auszuweiten, benutzt du deinen Mund. Ja, richtig gelesen! Indem du vorsichtig in das Glasrohr reinbläst, entsteht an der weichen Stelle eine Kugelform. Schließlich misst und prüfst du, ob du die Teile gleichmäßig verarbeitet hast. Stimmt die Qualität? Dann verbindest du einzelne Glasteile miteinander, indem du sie verschmelzt. Auf diese Weise kannst du auch Metalle oder Kunststoffe einarbeiten.

Der Kühlofen bringt das Glas wieder auf niedrige Temperaturen. Den letzten Schliff bekommt die Apparatur, indem du das Glas einfärbst, polierst oder verspiegelst. Sollen Gefäße zum Abmessen dienen, füllst du Wasser oder Quecksilber ein und ätzt die markierte Skala mit Säure ein.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Glasapparatebauer/in kannst du in Handwerks- und Industriebetrieben absolvieren, die Glasapparate herstellen. Die Dauer deiner dualen Ausbildung beträgt drei Jahre – punktest du mit sehr guten Leistungen, kannst du aber auch schneller fertig sein und deine Ausbildung verkürzen. Parallel besuchst du in regelmäßigen Abständen den Unterricht in der Berufsschule.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr machst du dich zunächst mit dem Werkstoff Glas vertraut und übst unter Anleitung das Trennen, Heißformen und Biegen von Röhren und Stäben. Auch das Ein- und Aufblasen mit dem Mund steht auf dem Programm.

In der Berufsschule lernst du physikalische und elektrotechnische Grundlagen sowie das Anfertigen technischer Zeichnungen. Nach einer Zwischenprüfung vertiefst du im dritten Lehrjahr deine Kenntnisse und erweiterst sie um spezielle Arbeitstechniken, wie Glas-, Keramik- und Metallverbindungen oder das abschließende Justieren.

In der Abschlussprüfung kannst du anhand von vier Arbeitsproben beweisen, was du drauf hast. Auch ein schriftlicher und mündlicher Teil kommt auf dich zu.

Hast du den Abschluss und dein Ausbildungszeugnis in der Tasche und ein paar Jahre in deinem Beruf gearbeitet, kannst du dich auch weiterbilden – zum Beispiel zum/zur Glasbläser- und Glasapparatebauermeister/in. Mit dem Meistertitel kannst du dich auch selbständig machen und eine eigene Glasbläserei gründen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Ausgestattet mit getönter Schutzbrille, Handschuhen oder Staubschutzmaske bist du optimal vorbereitet für die Arbeit in der Werkstatt.

Wozu der ganze Aufwand? Beim Umgang mit Brennern und Handgebläsen wird es ganz schön heiß und die helle Flamme blendet die Augen. Wenn du Glas schneidest, liegt außerdem Glasstaub in der Luft. Aber wenn du konzentriert arbeitest und Spaß an diesem filigranen Handwerk hast, kann dich nichts aus der Ruhe bringen!

Sorgfalt und Geschicklichkeit sind das A und O im Ausbildungsberuf Glasapparatebauer/in. Meist arbeitest du im Sitzen, damit du ganz exakt erhitzen und biegen kannst. Mit Säuren und anderen Chemikalien bist du besonders vorsichtig! Glaswände und Kugelformen müssen auf den Millimeter genau gleichmäßig sein. Denn schließlich sollen damit später wichtige Experimente durchgeführt werden, die nur mit perfekten Apparaturen korrekte Ergebnisse liefern können.

Steckt in dir ein Perfektionist mit einer Leidenschaft für Feinarbeiten? Dann ist die Entscheidung doch glasklar und deiner perfekten Bewerbung für den Ausbildungsberuf Glasapparatebauer/in steht nichts mehr im Weg!

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