Naturwerksteinmechaniker/in.

Ausbildungsgehalt:
885 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Naturwerksteinmechaniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Naturwerksteinmechaniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €885 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €802
  • 2. Lehrjahr: €884
  • 3. Lehrjahr: €969
2.

Wie lange dauert die Naturwerksteinmechaniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Naturwerksteinmechaniker/in?

  • In einer Ausbildung als Naturwerksteinmechaniker/in bearbeitest du Steine mithilfe von Maschinen und Anlagen, montierst Bauteile und stellst Bauelemente, Gegenstände oder Weiteres aus Naturwerkstein her. Die Ausbildung in der Industrie kann mit drei Fachrichtungen gemacht werden: Maschinenbearbeitungstechnik, Schleiftechnik oder Steinmetztechnik.

  • Deine Arbeit findet in erster Linie in Werkstätten von z. B. Betrieben der Marmor- und Natursteinbearbeitung oder Steinmetzereien sowie Unternehmen in der Beton-, Zement- und Gipsverarbeitung statt

  • Die Ausbildung als Naturwerksteinmechaniker/in gehört zu dem Berufsbereich Handwerk.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Naturwerksteinmechaniker/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Naturwerksteinmechaniker/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Körperliche Fitness

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Die natürliche Ressource Gestein ist so alt wie die Erde selbst. In deiner Ausbildung als Naturwerksteinmechaniker/in stellst du aus diesem Material die unterschiedlichsten Produkte her. Du hast dabei in diesem Ausbildungsberuf die Option, dich auf drei unterschiedliche Fachrichtungen mit jeweils eigenen Aufgaben zu spezialisieren. Du hast die Auswahl zwischen:

  • Maschinenbearbeitungstechnik
  • Schleiftechnik
  • Steinmetztechnik

Entscheidest du dich für die Fachrichtung Maschinenbearbeitungstechnik, fertigst du mithilfe von Steinbearbeitungsmaschinen Werkstücke wie Platten, zum Beispiel Küchenabdeckplatten, Fliesen oder Massivstücke aus Naturstein an. Dazu schneidest du aus ausgewählten Rohblöcken Teilstücke heraus und bearbeitest im Anschluss die Flächen, Kanten und Konturen.

Fällt deine Wahl auf die Fachrichtung Schleiftechnik, fällt das Schleifen und Polieren von Platten, Fliesen und anderen Produkten aus Naturstein in deinen Aufgabenbereich. Dazu bearbeitest du die Rohblöcke sowohl mit Handwerkzeugen als auch mithilfe von Schleif- und Poliermaschinen.

Strebst du die Fachrichtung Steinmetztechnik an, bearbeitest, spaltest, schleifst und polierst du Steine, bis sie die gewünschte Form, Oberfläche und Größe haben. Du verarbeitest Naturstein hauptsächlich zu Platten, Fliesen, Bauelementen oder gestalterischen Objekten, wie beispielsweise Grabsteinen oder Denkmälern.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Naturwerksteinmechaniker/in ist grundsätzlich auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt. Bei besonders guten Leistungen hast du jedoch die Möglichkeit, deine Ausbildung auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre zu verkürzen. Du absolvierst eine duale Ausbildung, das heißt, dass du neben praktischen Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb parallel auch theoretische Kenntnisse an einer Berufsschule sammelst.

Konkret beschäftigst du dich in deinem ersten Ausbildungsjahr zu großen Teilen mit der Herstellung und Verlegung von Bodenbelägen. Du wertest die für die jeweilige Produktion vorhandene Werkliste oder den Verlegeplan aus und planst die Anfertigung mit Arbeitsschritten und Maschineneinsätzen. Darüber hinaus befasst du dich mit der Herstellung von Grabmalanlagen. Hier wertest du die Entwurfszeichnungen des geplanten Grabmals aus und planst die Reihenfolge der Bearbeitungsschritte.

Im zweiten Ausbildungsjahr lernen Auszubildende, eine Treppe herzustellen. Dafür erstellt ihr entsprechend der gewünschten Treppenform und mithilfe von gebräuchlichen Messwerkzeugen das Aufmaß und leitet daraus die weiteren Arbeitsschritte ab. Ferner erfährst du auch alles über die Herstellung von Innenwandbekleidung.

Im dritten Jahr deiner Ausbildung als Naturwerksteinmechaniker/in spezialisierst du dich auf eine der drei Fachrichtungen. Entscheidest du dich für Schleif- oder Steinmetztechnik, lernst du unter anderem, wie du eine Fassade herstellst und montierst.

Hast du nach drei Jahren Berufsausbildung endlich dein Abschlusszeugnis in der Hand, darfst du dich ausgelernte/r Naturwerksteinmechaniker/in nennen und kannst dir einen Job suchen. Glückwunsch!

Doch hier ist dein Karriereweg noch lange nicht zu Ende. Du hast in diesem Beruf beispielsweise die Möglichkeit, die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Naturwerkstein zu absolvieren. Dies qualifiziert dich für die Planung, Steuerung und Überwachung von Arbeitsprozessen in der industriellen Herstellung von Produkten aus Naturwerkstein. Hast du nach Abschluss deiner dualen Ausbildung die Hochschulreife und zudem die Motivation zu studieren, bieten sich die Bachelorstudiengänge Bauingenieurswesen und Baustoffingenineurwissenschaft an.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Naturwerksteinmechaniker/in findest du Beschäftigung in Steinmetzereien sowie Betrieben der Marmor-, Naturstein-, Beton-, Zement-, und Gipsverarbeitung. Obwohl du in diesem Beruf in erster Linie in Werkstätten sowie Maschinen- und Werkhallen arbeitest, findet deine Tätigkeit mitunter auch in Büros und auf Baustellen statt.

Da du bei der Arbeit viel mit lauten Maschinen zu tun hast, solltest du kein allzu empfindliches Gehör für diesen Job haben. Außerdem können manche Aufgaben, wie beispielsweise das Abschleifen von Rohblöcken, ziemlich anstrengend sein – du solltest also eine gute körperliche Konstitution mitbringen.

Wie du dir vorstellen kannst, ist das Arbeiten mit Naturstein keine sehr saubere Angelegenheit. Du trägst also Arbeitskleidung inklusive Gehörschutz und Sicherheitsschuhen. Du hast im Beruf als Naturwerksteinmechaniker/in in der Regel eine reguläre 40-Stunden-Woche mit einer täglichen Arbeitszeit von 8 bis 17 Uhr, oder je die Betriebszeiten deines Arbeitgebers.

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