Orthopädietechnik-Mechaniker/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Orthopädietechnik-Mechaniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Orthopädietechnik-Mechaniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €700 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €600
  • 2. Lehrjahr: €700
  • 3. Lehrjahr: €800
2.

Wie lange dauert die Orthopädietechnik-Mechaniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Orthopädietechnik-Mechaniker/in?

  • Als Orthopädietechnik-Mechaniker/in planst, entwirfst und baust du verschiedene orthopädische Geräte, Prothesen und Maschinen.
  • Du arbeitest hauptsächlich in Orthopädietechnik- oder Rehawerkstätten, aber auch Kliniken und Arztpraxen können deine Einsatzorte sein.
  • Orthopädietechnik-Mechaniker/in ist ein Handwerksberuf im medizinischen Bereich.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Orthopädietechnik-Mechaniker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Mathe, Naturwissenschaften und Deutsch haben.

5.

Passt der Beruf Orthopädietechnik-Mechaniker/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Sorgfalt und Genauigkeit

  • Geduldig und Einfühlungsvermögen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Naturwissenschaften
  • Deutsch

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Egal wo du eine Ausbildung als Orthopädietechnik-Mechaniker/in anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Rollstühle, Beinprothesen, Fußeinlagen – es gibt unzählige Möglichkeiten, mit Hilfe derer Menschen nach einem Unfall oder im Alter weiterhin mobil bleiben. Und diese müssen für jeden Einzelnen passgenau angefertigt werden. In der Ausbildung zum/zur Orthopädietechnik-Mechaniker/in erlernst du die Herstellung orthopädischer Hilfsmittel – von der Konzeption über die Anpassung bis zur Umsetzung.

So unterschiedlich wie die Bedürfnisse deiner Patienten sind, so abwechslungsreich ist auch dein Arbeitsalltag. Morgens erstellst du mit dem Fußscanner einen digitalen Fußabdruck und baust am Computer eine 3D-Fußeinlage. Diese wird mit einer Fräse aus einem Holzblock herausgefräst. Nachmittags gießt du für eine Armprothese aus Gips ein Positivmodell und vor Feierabend passt du noch die Sitzschale eines Rollstuhls an.

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Inhalte der Ausbildung.

In der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum/zur Orthopädietechnik-Mechaniker/in solltest du dein handwerkliches Geschick betonen, denn für den Job ist es wichtig, dass du präzise arbeiten kannst. Vielen Arbeitgebern ist außerdem wichtig, dass du gut im Team zurecht kommst. Dann brauchst du nur noch deinen Schulabschluss und deiner Berufsausbildung kann nichts mehr im Wege stehen.

Den Abschluss als Orthopädietechnik-Mechaniker/in hast du nach drei Jahren Lehrzeit in der Tasche.

Diese verbringst du vor allem in deinem Ausbildungsbetrieb, einer Orthopädietechnik- oder Rehawerkstatt, bei der du von Anfang an mit eingebunden bist.

In regelmäßigen Abständen besuchst du gemeinsam mit anderen Auszubildenden die Berufsschule. Dort lernst du zum Beispiel die medizinischen Grundlagen, wie die Anatomie des Körpers, und Pathologie.

Im Ausbildungsbetrieb machst du dich vertraut mit den verschiedenen Materialien und Techniken. Eine typische Aufgabe in deiner Arbeit ist das Maßnehmen am Patienten. Du stellst auch schon selber Fußeinlagen oder Kompressionsstrümpfe her.

Nach Ende des zweiten Ausbildungsjahres legst du eine Zwischenprüfung ab. Danach wirst du lernen, Körperteile digital und manuell zu modellieren und konstruierst deine ersten Prothesen und Orthesen.

Je nachdem, welchen Schwerpunkt dein Ausbildungsbetrieb hat, spezialisierst du dich auf Orthetik, Rehabilitationstechnik oder Prothetik.

In der Gesellenprüfung konstruierst du ein orthopädietechnisches Hilfsmittel nach Maß und beweist dein Wissen in schriftlichen Tests. Geschafft! Nach ein paar Jahren Berufserfahrung kannst du noch einen draufsetzen und die Prüfung als Orthopädietechnikermeister/in ablegen.

Der Ausbildungsberuf Orthopädietechnik-Mechaniker/in bietet auch eine gute Grundlage für eine Weiterbildung. Oder du hängst noch ein Studium dran, zum Beispiel im Fach Orthopädie- oder Rehatechnik.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Im Mittelpunkt deiner Ausbildung steht natürlich der Mensch. Indem du ein offenes Ohr für deine Patienten hast und geduldig auf ihre Bedürfnisse eingehst, schaffst du ein gutes Vertrauensverhältnis.

Im Austausch mit Kollegen und Ärzten findest du für jeden die beste Lösung. Besondere Sorgfalt ist beim Messen und beim Anpassen gefragt. Enger Körperkontakt sollte dir also nichts ausmachen.

In der Werkstatt des Betriebs geht’s ans präzise Sägen, Nähen, Biegen, Modellieren. Lärm, Staub und Gerüche sollten dir nicht so viel ausmachen, denn sie sind ständige Begleiter in diesem Beruf.

Und wie sieht es mit den Arbeitszeiten aus? Die Tätigkeit als Orthopädietechnik-Mechaniker/in verlangt mitunter, dass du am Wochenende arbeiten wirst, denn manche Werkstätten haben auch samstags geöffnet.

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