Lederverarbeitung, Fachkraft.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Im Bereich Handwerk:
Ausbildung Lederverarbeitung, Fachkraft
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Lederverarbeitung?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €820 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €800
  • 2. Lehrjahr: €840
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Lederverarbeitung Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Lederverarbeitung?

  • Auszubildende als Fachkraft für Lederverarbeitung lernen den Umgang mit Leder und die richtige Art der Verarbeitung. In diesem Beruf kannst du auch künstlerisch arbeiten und Verzierungen anbringen.
  • Du wirst vor allem in Werkstätten und Produktionshallen mit Leder arbeiten.
  • Der Ausbildungsberuf gehört zu den klassischen handwerklichen Berufen.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Lederverarbeitung mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Lederverarbeitung zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Interesse an einer Tätigkeit, die sowohl Handarbeit als auch Maschinenbedienung erfordert

  • Technisches Verständnis

  • Eine gute Auge-Hand-Koordination

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Du besitzt handwerkliches Geschick und kannst zudem ordentlich mit anpacken? Dann könnte die Ausbildung als Fachkraft für Lederverarbeitung das sein, wonach du suchst! In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung stellst du Ledererzeugnisse wie beispielsweise Schuhoberteile, Taschen, Kleinlederwaren, Polster- oder Autositzbezüge her.

Bei deiner Arbeit in diesem Ausbildungsberuf verwendest du fertige Lederwarenhalbzeuge oder schneidest selber einzelne Lederteile zu. Diese Lederteile sowie Außen- und Futterteile fügst du im Anschluss durch Naht-, Schweiß- oder Klebeverbindungen zusammen.

Je nachdem, welche Art von Stück du gerade bearbeitest, ist deine Aufgabe auch das Hinzufügen von Zier- und Spezialnähten sowie dekorativem oder funktionellem Zubehör an die Lederwaren. Die von dir verwendeten Spezialmaschinen und -werkzeuge richtest du eigenständig zur Fertigung ein und wartest sie in regelmäßigen Abständen.

Ob eine Ausbildung als Fachkraft für Lederverarbeitung wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung dauert zwei Jahre und verläuft dual. Du sammelst also praktische Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb und sammelst theoretisches Wissen an einer Berufsschule. Die Bewerbung gelingt mit einem Hauptschulabschluss.

Konkret wirst du im ersten Ausbildungsjahr deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung lernen, wie Leder und Textilien fachgerecht zugeschnitten werden. Du kontrollierst angeliefertes Leder auf seine Qualität, sortierst es nach Art und lagerst es ein.

Unter Aufsicht deiner Ausbilder erfährst du, wie du die Bearbeitung der Arbeitsstoffe intelligent planst und relevante Schneidetechniken – wie Handzuschneiden, Stanzen und computergesteuertes Zuschneiden – richtig anwendest.

Ferner lernst du in diesem Ausbildungsberuf alles über sogenannte Innenteile. Auch hier planst du zunächst den Arbeitsablauf, kontrollierst die von dir gefertigten Verbindungen auf Sauberkeit sowie Haltbarkeit und bewertest diese nach genormten Qualitätsanforderungen.

Im zweiten und letzten Ausbildungsjahr deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung lernst du, wie du Zier- und Spezialnähte anbringst. Unter Berücksichtigung des Verwendungszwecks wählst du die richtigen Nähte aus und dokumentierst deren Aufbau und Anwendung. Darüber hinaus erfahren Auszubildende, wie Außenteile zusammengenäht werden.

Du wählst unter Gesichtspunkten wie der Nahtbeanspruchung verschiedene Stichtypen für Haltenähte aus und dokumentierst die Stichbildung. Damit dein Hauptwerkzeug – die Nähmaschine – auch weiterhin einsatztüchtig bleibt ist dein Job auch die gewissenhafte Pflege, Reinigung und Wartung nach jeder Nutzung.

Zwei Jahre und eine bestandene Abschlussprüfung später darfst du dich endlich ausgelernte Fachkraft für Lederverarbeitung nennen!

Wie geht’s in diesem Job weiter? Willst du die Karriereleiter weiter emporklettern, kannst du beispielsweise die Weiterbildung als Industriemeister/in oder als Techniker/in der Fachrichtung Schuhtechnik absolvieren.

Siehst du dich den akademischen Weg beschreiten, bietet sich ein Studium, beispielsweise der Bachelorstudiengang Textil- und Bekleidungstechnik an.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Fachkraft für Lederverarbeitung bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Wer ist dein Arbeitgeber? Als Fachkraft für Lederverarbeitung findest du Beschäftigung in Betrieben der Schuhindustrie, der Lederverarbeitung sowie in Sattlereien, die sich auf die Herstellung von Polster- bzw. Autositzbezügen aus Leder spezialisiert haben. Du arbeitest in diesem Job in erster Linie in Produktionshallen und Werkstätten.

Da du nicht bei einer Bank arbeitest, ist für dich im Beruf als Fachkraft für Lederverarbeitung kein strenger Dresscode in Form von Anzug oder Kostüm vorgeschrieben – das heißt, du kommst am besten so in den Betrieb, wie es bequem für dich ist.

Du arbeitest bei einem Ausbildungsplatz als {field.title}} werktags in einer regulären 40-Stunden-Woche in deinem Ausbildungsbetrieb.

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