Produktion, Fertigung

Lederverarbeitung, Fachkraft

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Ausbildung Lederverarbeitung, Fachkraft
Berufsbild Lederverarbeitung, Fachkraft
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Lederverarbeitung, Fachkraft Bilder
Lederverarbeitung, Fachkraft Gehalt
  • Gehalt: 621 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Die Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung überzeugt mit der Möglichkeit, bei der Arbeit handwerklich tätig zu werden. Hast du Interesse und Spaß an der Arbeit mit Nähmaschinen, solltest du hier genauer hinschauen!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Gute Noten in den Fächern Mathematik und Werken

  • Technisches Verständnis

  • Eine gute Auge-Hand-Koordination

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig arbeitest

  • Geschickt bist

  • Kommunikationsfähig bist

Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung: Berufe mit Leder? Will jeder!

Lederteile zuschneiden und vernähen – deine Aufgaben

Berufsbild Lederverarbeitung, Fachkraft

Du besitzt handwerkliches Geschick und kannst zudem ordentlich mit anpacken? Dann könnte die Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung das sein, wonach du suchst!

In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung stellst du Ledererzeugnisse wie beispielsweise Schuhoberteile, Taschen, Kleinlederwaren, Polster- oder Autositzbezüge her. Bei deiner Arbeit verwendest du fertige Lederwarenhalbzeuge oder schneidest selber einzelne Lederteile zu. Diese Lederteile sowie Außen- und Futterteile fügst du im Anschluss durch Naht-, Schweiß- oder Klebeverbindungen zusammen. Je nachdem, welche Art von Stück du gerade bearbeitest, fügst du darüber hinaus Zier- und Spezialnähte sowie dekoratives oder funktionelles Zubehör an die Lederwaren an. Die von dir verwendeten Spezialmaschinen und -werkzeuge richtest du eigenständig zur Fertigung ein und wartest sie in regelmäßigen Abständen.

Theorie & Praxis – der Ablauf deiner Ausbildung

Lederverarbeitung, Fachkraft Gehalt

Die Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung dauert zwei Jahre und verläuft dual. Du sammelst also praktische Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb und sammelst theoretisches Wissen an einer Berufsschule.

Konkret lernst du im ersten Jahr deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung, wie Leder und Textilien fachgerecht zugeschnitten werden. Du kontrollierst angeliefertes Leder auf seine Qualität, sortierst es nach Art und lagerst es ein. Unter Aufsicht deiner Ausbilder erfährst du, wie du die Bearbeitung der Arbeitsstoffe intelligent planst und relevante Schneidetechniken – wie Handzuschneiden, Stanzen und computergesteuertes Zuschneiden – richtig anwendest. Ferner lernst du alles über sogenannte Innenteile. Auch hier planst du zunächst den Arbeitsablauf, kontrollierst die von dir gefertigten Verbindungen auf Sauberkeit sowie Haltbarkeit und bewertest diese nach genormten Qualitätsanforderungen.

Im zweiten und letzten Jahr deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung lernst du, wie du Zier- und Spezialnähte anbringst. Unter Berücksichtigung des Verwendungszwecks wählst du die richtigen Nähte aus und dokumentierst deren Aufbau und Anwendung. Darüber hinaus erfährst du, wie Außenteile zusammengenäht werden. Du wählst unter Gesichtspunkten wie der Nahtbeanspruchung verschiedene Stichtypen für Haltenähte aus und dokumentierst die Stichbildung. Damit dein Hauptwerkzeug – die Nähmaschine – auch weiterhin einsatztüchtig bleibt, pflegst, reinigst und wartest du sie gewissenhaft nach jeder Nutzung.

Zwei Jahre und eine bestandene Abschlussprüfung später darfst du dich endlich ausgelernte Fachkraft für Lederverarbeitung nennen! Wie geht’s weiter? Willst du die Karriereleiter weiter emporklettern, kannst du beispielsweise die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in oder zum/zur Technikerin der Fachrichtung Schuhtechnik absolvieren. Siehst du dich den akademischen Weg beschreiten, bietet sich der Bachelorstudiengang Textil- und Bekleidungstechnik an.

Zwischen Werkstatt und Produktionshalle – dein Arbeitsumfeld

Lederverarbeitung, Fachkraft Bilder

Als Fachkraft für Lederverarbeitung findest du Beschäftigung in Betrieben der Schuhindustrie, der Lederverarbeitung sowie in Sattlereien, die sich auf die Herstellung von Polster- bzw. Autositzbezügen aus Leder spezialisiert haben. Du arbeitest in erster Linie in Produktionshallen und Werkstätten.

Da du nicht bei einer Bank arbeitest, ist für dich kein strenger Dresscode in Form von Anzug oder Kostüm vorgeschrieben – das heißt, du kommst am besten so, wie es bequem für dich ist.

Du arbeitest werktags in einer regulären 40-Stunden-Woche.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

Bist du die geborene Fachkraft für Lederverarbeitung?

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