Freie Ausbildungsplätze 2027

Tiefbaufacharbeiter/in

Infos zur Ausbildung
Ausbildungsgehalt: Durchschnittlich 1.174 €
Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
Dauer: 2 Jahre

Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber

1. Wie viel verdient man in der Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich 1.174 € während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: 1.078 €
  • 2. Lehrjahr: 1.271 €

2. Wie lange dauert die Tiefbaufacharbeiter/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3. Was macht man in der Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in?

  • In einer Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in lernst du, Rohrleitungs-, Kanal-, Straßen-, Gleis- oder Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten durchzuführen.
  • Ausbildungsbetriebe findest du vor allem im Tiefbau, etwa im Straßen- und Gleisbau, bei Unternehmen für Kanal- oder Leitungsinfrastruktur sowie im Brunnen- und Spezialtiefbau.
  • Du bist in deiner Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in im Bauwesen, genauer im Tiefbau, tätig.

4. Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken und Physik haben.

5. Passt der Beruf Tiefbaufacharbeiter/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Körperliche Fitness
  • Freude an der Arbeit im Freien

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Physik

Finde Ausbildungsplätze in deiner Nähe

Egal wo du eine Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf Tiefbaufacharbeiter/in aus?

Die Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in ermöglicht dir einen ersten Einblick in die Arbeit auf der Baustelle. Je nachdem, welchen der fünf Ausbildungsschwerpunkte du wählst, baust du Verkehrswege, Kanalsysteme, Leitungsnetze oder Gleisanlagen oder du unterstützt beim Brunnenbau und im Spezialtiefbau. Ob Ausheben von Gräben, Verlegen von Wasserrohren und Stromkabeln oder Asphaltieren von Straßen – mit Körpereinsatz und speziellen Baumaschinen sorgst du für funktionierende Ver- und Entsorgung, Straßennetze oder Eisenbahngleise.

Je nach Schwerpunkt deiner Ausbildung unterscheiden sich dann auch deine Aufgaben:

  • Im Bereich Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik verlegst du zum Beispiel Wasser-, Gas- oder Fernwärmeleitungen sowie Kabel und Leerrohre.
  • Bei Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik baust du Abwasserleitungen und Kanäle.
  • Für Brunnenbau- und Spezialtiefbauarbeiten führst du Bohrungen durch, untersuchst den Baugrund und hilfst dabei, Brunnen oder sichere Gründungen für Bauwerke herzustellen.
  • Müssen Fußwege, Straßen oder Autobahnen erneuert werden, kommen die Straßenbauarbeiten ins Spiel: Du bereitest den Boden vor, baust Schichten aus Sand und Kies ein und bringst zum Schluss Asphalt, Beton oder Pflastersteine auf.
  • Im Schwerpunkt Gleisbauarbeiten sorgst du dafür, dass Züge sicher fahren können: Du verlegst Schwellen und Schienen, bringst Schotter ein und richtest die Gleise genau aus.

Gemeinsam haben alle Schwerpunkte, dass du auf der Baustelle ordentlich mit anpackst. Bevor es losgeht, sicherst und vermisst du den Arbeitsbereich. Anhand von Bauplänen weißt du genau, wo später Straßen, Leitungen oder Gleise verlaufen sollen. Dann hebst du mit dem Bagger Erde aus, legst Gräben an, sicherst die Baugrube und sorgst mit Wasserhaltungsmaßnahmen dafür, dass die Baustelle sicher und trocken bleibt.

Ob eine Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Zeynep, 19

aus Berlin

„Ich werde meine Ausbildung wahrscheinlich in Berlin machen. Es kommen aber auch Städte wie Hamburg oder München in Frage für mich.“
Alle Ausbildungsplätze in deiner Nähe findest du hier.

Inhalte der Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in

Die Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in dauert nur zwei Jahre und findet dual statt. In dieser Zeit lernst du das praktische Know-how in einem Ausbildungsbetrieb des Tiefbaugewerbes. An bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule, wo du theoretische Grundlagen erwirbst.

Zu Beginn deiner Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in lernst du zunächst verschiedene handwerkliche Fähigkeiten, zum Beispiel wie man Holz bearbeitet oder Bauteile aus Beton und Stahlbeton herstellt. Außerdem übst du, Baupläne zu lesen und Messungen durchzuführen. Auf der Baustelle bist du mittendrin statt nur dabei. Du hilfst, Bereiche abzusperren, Hinweisschilder aufzustellen und Baustoffe bereitzustellen. Bald hast du auch den Umgang mit dem Bagger drauf und hebst professionell Gruben und Schächte aus. Je nach Wahl deines Schwerpunkts, spezialisierst du dich auf einen der folgenden Bereiche:

  • Straßenbauarbeiten
  • Rohrleitungsbauarbeiten
  • Kanalbauarbeiten
  • Gleisbauarbeiten
  • Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten

Mit deinem Abschluss als Tiefbaufacharbeiter kannst du direkt in den Beruf einsteigen.

Wenn du dich weiter spezialisieren möchtest, kannst du deine Ausbildung im dritten Jahr allerdings auch fortsetzen. Nach der Abschlussprüfung bist du dann entweder Straßenbauer, Kanalbauer für Infrastrukturtechnik, Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik, Brunnenbauer, Spezialtiefbauer oder Gleisbauer. Dieses Anrechnungsmodell ersetzt die frühere Stufenausbildung.

Du kannst aber auch Geselle in einem anderen Tiefbauberuf werden. Damit hast du die Möglichkeit, mehr Verantwortung auf der Baustelle zu übernehmen und dich weiterzubilden.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Sandra, 15

aus München

„Nach meinem Realschulabschluss will ich erstmal ein Freiwilliges Soziales Jahr machen. Danach entscheide ich mich dann, welche Ausbildung es sein wird.“
Finde jetzt heraus, welche Ausbildung zu dir passt.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in ist die Baustelle dein wichtigster Einsatzort. Abhängig von deinem Schwerpunkt arbeitest du zum Beispiel an Straßen, Gleisen, Kabel- und Rohrnetzen, Kanälen oder Brunnenanlagen.

Bei Wind und Wetter versetzt du mit deinen Kollegen Berge von Sand und Erde. Ausgestattet bist du mit Schutzkleidung, denn Helm, Sicherheitsschuhe und die orange Warnweste sind unverzichtbar. Nicht nur deine Aufgaben wechseln häufig, sondern auch die Baustellen. Diese können auch mal weiter weg von deinem Wohnort sein.

Hast du keine Scheu vor schmutzigen Händen, vibrierenden Baumaschinen und dem Geruch von heißem Asphalt? Dann bist du hier an der richtigen Adresse! Die Arbeit auf dem Bau ist kein Ponyhof – du solltest also körperlich fit sein und gerne im Stehen oder Knien arbeiten. Schwere Betonrohre tragen sich nicht von allein. Deshalb ist Teamwork gefragt! Um Unfälle und Nachbesserungen zu vermeiden, ist es wichtig, dass du umsichtig und sauber arbeitest.

Melanie, 18

aus Köln

„Ich fange demnächst eine Ausbildung als Pflegefachfrau an, das plane ich schon lange. Ich kann aber auch verstehen, wenn man noch nicht so genau weiß, was man machen will.“
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