Industrie-Isolierer/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Industrie-Isolierer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Industrie-Isolierer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1065 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1004
  • 2. Lehrjahr: €1053
  • 3. Lehrjahr: €1138
2.

Wie lange dauert die Industrie-Isolierer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Industrie-Isolierer/in?

  • In einer Ausbildung als Industrie-Isolierer/in stellst du vorwiegend für große industrielle Anlagen Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen her. Du fertigst die dafür notwendigen Stütz- und Tragkonstruktionen und bringst die Dämmstoffe an.

  • Du arbeitest auf den Baustellen von Betrieben, die kälte-, wärme- und schalldämmende Einrichtungen für industrielle Produktionsanlagen installieren oder fertigen.

  • Die Ausbildung als Industrie-Isolierer/in gehört zu den Berufsbereichen Bau, Architektur und Vermessung.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Industrie-Isolierer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Industrie-Isolierer/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Physik
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Bei industriellen Vorgängen entstehen unvermeidbare Effekte, die die Umwelt und Anwohner beeinträchtigen können: Hitze, Lärm, Dämpfe sind unschöne Nebenprodukte der Fabriken. Damit so wenig wie möglich an schädigenden Einflüssen nach draußen gelangt, sorgst du in deiner Berufsausbildung als Industrie-Isolierer/in dafür, dass die Anlagen und Gebäude fachgerecht abgedichtet werden.

Zunächst begutachtest du den Ort, den du dämmen sollst, ganz genau: Welche Form haben die Maschinen? Welche Dicke muss das Dämmmaterial haben? Je nachdem, was genau isoliert werden soll, wählst du aus einer Vielzahl verschiedener Materialien das Richtige aus. Deine Aufgabe: verhindern, dass zu viel Energie durch Abwärme oder Abstrahlung verloren geht oder eine möglichst gute Schalldämpfung.

Dafür bringst du Dämmplatten an Wände an oder ummantelst Maschinen und Rohre mit Dämmstoffen, die du vorher in Form bringst und sie mit Bindedraht oder Klipsen gut befestigst. Um die Dämmung dann richtig montieren zu können, baust du eine Trage- oder Stützkonstruktion – diese kann aus Metall oder direkt eine komplette Leichtbauwand sein, die du einbaust. Und um die Dämmstoffe schließlich noch vor Witterungseinflüssen zu schützen, verkleidest du sie mit Blech oder Kunststoff.

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Inhalte der Ausbildung.

Die dreijährige Lehre als Industrie-Isolierer/in ist eine duale Ausbildung, du besuchst also die Berufsschule und lernst nebenbei in deinem Ausbildungsbetrieb.

In der Berufsschule lernen Auszubildende in den drei Ausbildungsjahren das benötigte Hintergrundwissen für den Beruf, zum Beispiel alle Umweltschutzvorgaben und die Eigenschaften der eingesetzten Baustoffe. Am Ausbildungsplatz wirst du wiederum in alle wichtigen Prozesse eingeführt. Dort lernst du, wie man die verschiedenen Dämmstoffe richtig befestigt oder anbringt. Besonders wichtig ist dabei, zu üben, wie man die Dämmung an die vorgefundene Fläche anpasst. Die Maße der betriebstechnischen Anlage müssen ermittelt werden, um eine vollständige Abdichtung zu ermöglichen.

Besonders, wie man die Umwelt vor Einflüssen der betriebstechnischen Anlagen schützen kann, ist Teil deiner Ausbildung als Industrie-Isolierer/in. Du bringst vorgefertigte Bleche an den Maschinen an, um den Schallschutzvorgaben zu entsprechen. Außerdem stellst du Brandschutzanschlüsse her, die ebenfalls ganz bestimmten Richtlinien entsprechen müssen.

Möchtest du mit dem Ausbildungszeugnis in der Tasche später in einer Führungsposition arbeiten, kannst du verschiedene berufliche Wege einschlagen. Zum Beispiel kannst du die Prüfung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Isolierung ablegen oder eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik machen. Mit der Hochschulreife oder dem Meisterabschluss ist auch ein Studium in den Fachbereichen Bauingenieurwesen oder Baubetriebswirtschaft denkbar.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Industrie-Isolierer/in können bei deiner Arbeit Lärm, Staub und Dämpfe entstehen. Auch der Umgang mit chemischen Mitteln gehört zu diesem Ausbildungsberuf. Um dich zu schützen, trägst du im Betrieb spezielle Schutzkleidung wie Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe, Atemmasken und Gehörschutz. Diese Ausrüstung bekommst du unter Umständen aber vom Arbeitgeber gestellt.

Da du oft in gebückter Haltung oder kniend Tätigkeiten verrichtest, ist dein Job sehr anstrengend. Auch die schweren Baustoffe musst du tragen können. Deshalb ist eine gute körperliche Kondition für den Job sehr wichtig. Manchmal musst du auch auf Leitern in großen Höhen arbeiten, dafür solltest du schwindelfrei sein. Deine Arbeitszeiten richten sich nach der Baustelle, auf der du eingesetzt wirst – auch Schichtarbeit ist möglich.

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