Bau, Architektur, Vermessung

Bauzeichner/in

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Bauzeichner/in Gehalt
  • Gehalt: 678 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Hier eine neue Brücke, dort ein neues Hochhaus – du willst die Welt um dich herum mitgestalten und hast schon als Kind deine Sandburgen mit Stahlträgern versehen? Wenn du jetzt auch noch technisches Verständnis und gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzt, ist die Ausbildung zum/zur Bauzeichner/in genau das Richtige für dich!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in Mathe

  • Technisches Interesse und grundlegende Zeichenfähigkeiten

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gerne am PC arbeitest

  • Einen Sinn für Genauigkeit mitbringst

  • Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast

Ausbildung zum/zur Bauzeichner/in: Von der Bauzeichnung zum fertigen Haus

Deine Aufgaben: Gut geplant ist halb gebaut

Berufsbild Bauzeichner

Wenn ein neues Gebäude entsteht, ist das immer spannend: Wie kommt es, dass die Hauswände so viele Tonnen an Last tragen können? Wie muss ein Dach konstruiert sein, damit es nicht über unseren Köpfen zusammenbricht? Und wie kann eine Autobahnbrücke nach so vielen Jahren noch stabil dastehen? In deiner Ausbildung zum/zur Bauzeichner/in zeichnest und errechnest du Konstruktionspläne für verschiedene Bauwerke wie Häuser, Straßen oder Brücken.

Dabei benutzt du heutzutage eher selten Papier und Bleistift, denn Baupläne werden kaum noch per Hand gezeichnet. Üblich sind dagegen Programme zum computerunterstützten Zeichnen, kurz CAD, die dir dabei helfen, die Gebäude maßstabsgetreu zu planen. Auch die Kostenkalkulation für Bauten ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. Mit welcher Art von Bauwerken du dich beschäftigst, hängt davon ab, welche der drei Fachrichtungen du wählst:

In der Ausbildung zum/zur Bauzeichner/in in der Fachrichtung Hochbau hast du die Möglichkeit, Aussehen und Eigenschaften eines Gebäudes mit zu gestalten, zum Beispiel indem du die Grundrisse für Neubauten erstellst. Beschließt der leitende Architekt Änderungen am Bauwerk, bist du dafür zuständig, sie auf dem Bauplan umzusetzen. Du versetzt Türen, Fenster und Wände. Auch die Berechnung der Dachneigung und der Maße von Bauteilen gehört zu deinen Aufgaben. Hin und wieder machst du einen Ausflug auf die Baustelle, wo du zum Beispiel das Bodenniveau mit einer Messlatte vermisst.

In der Ausbildung zum/zur Bauzeichner/in in der Fachrichtung Ingenieurbau sorgst du mit deinen Bauplänen für die Stabilität von richtig großen Bauwerken. So musst du beispielsweise den Sitz einer Betonstütze millimetergenau berechnen, damit das Gebäude nicht zusammenfällt. Dein Job ist dabei sehr abwechslungsreich: Während du heute noch Fertigbauteile konstruierst, übernimmst du als nächstes bereits die Planung einer großen Brücke. Auch hier gehört der gelegentliche Außendienst zum Arbeitsalltag. So überprüfst du zum Beispiel mit Hammer und Messgerät die Betondeckung von Brücken und versuchst, schadhafte Stellen zu finden.

In der Ausbildung zum/zur Bauzeichner/in in der Fachrichtung Tiefbau trägst du mit deinen Zeichnungen und Skizzen zur Planung von Straßen, Brücken oder der Wasserversorgung bei. Du errechnest zum Beispiel, wie viel Erde neben einer Brücke aufgeschüttet werden muss und wie viel das Baumaterial kosten wird. Vor Ort vermisst du mit Messrad und Aufmaßblock die Flächen, mit denen du später am PC rechnest.

Deine Ausbildung in Theorie und Praxis

Bauzeichner/in Gehalt

Die dreijährige Ausbildung zum/zur Bauzeichner/in verläuft dual. Das bedeutet, dass du sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule lernst. Wenn du gute Noten hast und dein Lehrbetrieb und die IHK zustimmen, ist oft auch eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich.

Im Betrieb startest du direkt voll durch – du erstellst technische Zeichnungen, errechnest die benötigten Materialmengen und behältst die Kosten eines Projekts im Auge. Hier kannst du beweisen, dass du eigenständig und präzise arbeitest.

In der Berufsschule erlernst du in den ersten beiden Ausbildungsjahren alle Grundlagen, die du für die Arbeit als Bauzeichner/in benötigst. Dazu gehören zeichnerische Grundlagen – du übst, mit Zirkel und Lineal Treppen zu zeichnen, und im Freihandzeichnen dreidimensionale Objekte zu skizzieren. Obendrein stehen der Umgang mit dem Zeichenprogramm CAD sowie bautechnische Regeln und Kostenkalkulationen auf dem Stundenplan. Während des zweiten Ausbildungsjahres legst du außerdem deine Zwischenprüfung über das bisher Erlernte ab. Im dritten Ausbildungsjahr vertiefst du deine Kenntnisse in dem von dir gewählten Schwerpunkt Hochbau, Ingenieurbau oder Tiefbau. Als letzten Schritt schließt du deine Ausbildung zum/zur Bauzeichner/in mit der Abschlussprüfung ab.

Besonders im Bereich Tiefbau sind deine Karriereaussichten rosig, denn Straßen und Brücken müssen immer gebaut und saniert werden. Wenn du aber nach deiner Ausbildung zum/zur Bauzeichner/in die Karriereleiter noch weiter nach oben klettern willst, hast du dazu verschiedene Möglichkeiten: Du kannst dich direkt in deinem Betrieb fortbilden oder du qualifizierst dich vier Jahre lang berufsbegleitend zum/zur Techniker/in. Nach dem Abschluss der Berufsoberschule ist auch ein Studium in den Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Architektur oder Städteplanung möglich. All diese Weiterbildungen ermöglichen dir ein gutes Gehalt und eine Führungsposition. Als Meister/in kannst du dich später sogar selbstständig machen.

Dein Arbeitsumfeld: Einsatz vor dem PC und auf der Baustelle

Bauzeichnerin Bilder

Deine Ausbildung zum/zur Bauzeichner/in absolvierst du in einem Bauamt, einem Architekturbüro oder einer Baufirma, abhängig von der Fachrichtung, für die du dich entscheidest. Als Bauzeichner/in bist du die rechte Hand des Ingenieurs oder Architekten und somit ein wichtiger Teil des gesamten Bauprozesses. Deine Arbeitszeit folgt dabei den gängigen Bürozeiten und ist deshalb gut planbar.

Du arbeitest gerne am PC? Gut, denn langes Sitzen und Bildschirmarbeit gehören zu deinem Arbeitsalltag. Dabei bleibst du stets konzentriert, um keinen Winkel einer Treppe oder das Volumen eines Stahlträgers falsch zu berechnen. Im Büro ist eher legere Kleidung üblich, je nach Betrieb sind manchmal aber auch Hemd oder Bluse gefragt. Regelmäßig tauscht du aber dein Büro-Outfit gegen Schutzkleidung und Bauhelm: Denn auch das Vermessen der aktuellen Baustelle gehört zu deinen Aufgaben – die gelegentlichen Außeneinsätze bringen Abwechslung in deinen Berufsalltag.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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