Bauzeichner/in.

Ausbildungsgehalt:
1072 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Bauzeichner/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Bauzeichner/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1072 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €828
  • 2. Lehrjahr: €1056
  • 3. Lehrjahr: €1332
2.

Wie lange dauert die Bauzeichner/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Bauzeichner/in?

  • In deiner Ausbildung als Bauzeichner/in lernst du, die Entwurfsskizzen und Vorgaben von Architekten sowie Bauingenieuren umzusetzen und maßstabsgerechte Zeichnungen und Pläne für den Architekturbau, den Ingenieurbau oder den Tief-, Straßen- und Landschaftsbau zu erstellen.
  • Die Theorie lernst du an der Berufsschule, deine praktischen Erfahrungen sammelst du bei Bauämtern, in Architektur- und Ingenieurbüros oder bei Baufirmen mit eigener Planungsabteilung.
  • Die Ausbildung als Bauzeichner/in gehört in den Bereich Bau, Architektur und Vermessung.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Bauzeichner/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Mathematik und Physik haben.

5.

Passt der Beruf Bauzeichner/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Interesse
  • Grundlegende Zeichenfähigkeiten
  • Teamfähigkeit und kommunikative Skills

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathematik
  • Physik

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung als Bauzeichner/in zeichnest und errechnest du Konstruktionspläne für verschiedene Bauwerke wie Häuser, Straßen oder Brücken. Bei der Arbeit benutzt du heutzutage nur noch selten Papier und Bleistift, denn Baupläne werden kaum noch per Hand gezeichnet.

Üblich sind dagegen Programme zum computerunterstützten Zeichnen, kurz CAD (Computer Aided Design), die angehenden Bauzeichner/innen dabei helfen, die Gebäude maßstabsgetreu zu planen. Auch die Kostenkalkulation für Bauten ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. Mit welcher Art von Bauwerken du dich beschäftigst, hängt davon ab, welche der drei Fachrichtungen du wählst:

  • Hochbau: Hier hast du die Möglichkeit, Aussehen und Eigenschaften eines Gebäudes mit zu gestalten, zum Beispiel indem du die Grundrisse für Neubauten erstellst. Beschließt der leitende Architekt Änderungen am Bauwerk, bist du dafür zuständig, sie auf dem Bauplan umzusetzen. Hin und wieder machst du einen Ausflug auf die Baustelle, wo du zum Beispiel das Bodenniveau mit einer Messlatte vermisst.

  • Ingenieurbau: Du sorgst mit deinen Bauplänen für die Stabilität von richtig großen Bauwerken. So musst du beispielsweise den Sitz einer Betonstütze millimetergenau berechnen, damit das Gebäude nicht zusammenfällt. Auch hier gehört der gelegentliche Außendienst zum Arbeitsalltag. So überprüfst du zum Beispiel mit Hammer und Messgerät die Betondeckung von Brücken und versuchst, schadhafte Stellen zu finden.

  • Tiefbau: In diesem Bereich trägst du mit deinen Zeichnungen und Skizzen zur Planung von Straßen, Brücken oder der Wasserversorgung bei. Du errechnest zum Beispiel, wie viel Erde neben einer Brücke aufgeschüttet werden muss und wie viel das Baumaterial kosten wird. Vor Ort vermisst du mit Messrad und Aufmaßblock die Flächen, mit denen du später am PC rechnest.

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Inhalte der Ausbildung.

Die dreijährige Ausbildung als Bauzeichner/in verläuft dual. Das bedeutet, dass du sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule lernst. Wenn du gute Noten hast und dein Lehrbetrieb und die IHK zustimmen, ist oft auch eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich.

Im Betrieb startest du direkt voll durch – du erstellst technische Zeichnungen, errechnest die benötigten Materialmengen und behältst die Kosten eines Projekts im Auge. Hier kannst du beweisen, dass du eigenständig und präzise arbeitest.

In der Berufsschule erlernst du in den ersten beiden Ausbildungsjahren als alle Grundlagen, die du für den Beruf Bauzeichner/in benötigst. Dazu gehören zeichnerische Grundlagen – du übst, mit Zirkel und Lineal Treppen zu zeichnen, und im Freihandzeichnen dreidimensionale Objekte zu skizzieren. Obendrein stehen der Umgang mit dem Zeichenprogramm CAD sowie bautechnische Regeln und Kostenkalkulationen auf dem Stundenplan.

Während des zweiten Ausbildungsjahres als Bauzeichner/in legst du außerdem deine Zwischenprüfung über das bisher Erlernte ab. Im dritten Ausbildungsjahr vertiefen Auszubildende ihre Kenntnisse in dem von ihnen gewählten Schwerpunkt Hochbau, Ingenieurbau oder Tiefbau. Als letzten Schritt schließt du deine Ausbildung als Bauzeichner/in mit der Abschlussprüfung ab.

Besonders im Bereich Tiefbau sind deine Karriereaussichten rosig, denn Straßen und Brücken müssen immer gebaut und saniert werden. Wenn du aber nach deiner Ausbildung als Bauzeichner/in die Karriereleiter noch weiter nach oben klettern willst, hast du dazu verschiedene Möglichkeiten: Du kannst dich direkt in deinem Betrieb fortbilden oder du qualifizierst dich vier Jahre lang berufsbegleitend zum/zur Techniker/in.

Nach dem Abschluss der Berufsoberschule ist auch ein Studium in den Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Architektur oder Städteplanung möglich. All diese Weiterbildungen ermöglichen dir ein gutes Gehalt und eine Führungsposition. Als Meister/in kannst du dich später sogar selbstständig machen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Deine Ausbildung als Bauzeichner/in absolvierst du in einem Bauamt, einem Architekturbüro, einem Ingenieurbüro oder einer Baufirma, abhängig von der Fachrichtung, für die du dich entscheidest. Als Bauzeichner/in bist du die rechte Hand des Ingenieurs oder Architekten und somit ein wichtiger Teil des gesamten Bauprozesses. Deine Arbeitszeit folgt dabei den gängigen Bürozeiten und ist deshalb gut planbar.

Du arbeitest gerne am PC? Gut, denn langes Sitzen und Bildschirmarbeit gehören zu deinem Arbeitsalltag im Büro. Dabei bleibst du stets konzentriert, um keinen Winkel einer Treppe oder das Volumen eines Stahlträgers falsch zu berechnen. Ab und zu tauschst du dein Büro-Outfit auch mal gegen Schutzkleidung und Bauhelm: Denn auch das Vermessen der aktuellen Baustelle gehört zu deinen Aufgaben – die gelegentlichen Außeneinsätze bringen Abwechslung in deinen Berufsalltag.

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