Bau, Architektur, Vermessung

Baugeräteführer/in

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Baugeräteführer/in Gehalt
  • Gehalt: 940 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du liebst es, wenn Kräne imposant im Wind schwingen, mit dem Bagger hast du schon als Kind gerne gespielt und in deiner Fantasie wurde Mamas Küchenmaschine ganz schnell zum Betonmischer – denn dein Herz schlägt für die großen Maschinen, die auf der Baustelle zum Einsatz kommen. Motorengeräusche sind Musik in deinen Ohren und harte Arbeit schreckt dich nicht ab? Dann mach die Ausbildung zum/zur Baugeräteführer/in!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss

  • Ein gutes technisches Verständnis

  • Gute Noten in Physik, Werken und Mathe

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Ein geschicktes Händchen mitbringst

  • Ein hohes Reaktionsvermögen hast

  • Sehr konzentriert arbeiten kannst

Ausbildung zum/zur Baugeräteführer/in: Herr/in der Maschinen

Deine Aufgaben: Motorenkraft auf dem Bau

Berufsbild Baugeräteführer

In der Ausbildung zum/zur Baugeräteführer/in trägst du die Verantwortung für die unterschiedlichsten Maschinen auf einer Baustelle. Ob Kran, Bagger, Planierraupe oder Betonmischer – du bedienst alle motorisierten Geräte, die auf dem Bau benötigt werden.

Bevor du jedoch mit deiner eigentlichen Arbeit auf dem Bau beginnen kannst, musst du deine Maschine zum Einsatzort befördern – bereits der Transport fällt in dein Aufgabengebiet. Ist das Gerät vor Ort, sind aber noch weitere Vorbereitungen nötig, bevor die schweren Maschinen zum Einsatz kommen können. Du modifizierst zunächst die Baumaschine, je nachdem, welche Anforderungen die aktuelle Baustelle stellt. So bringst du zum Beispiel an den Bagger eine andere Schaufel an, die zu den gegebenen Bodenverhältnissen passt.

Du prüfst außerdem, ob dein Baugerät betriebsbereit ist. Du wartest die Maschinen regelmäßig und überprüfst den Zustand der einzelnen Verschleißteile. Sollte etwas nicht stimmen, forderst du rechtzeitig Ersatzteile an und kümmerst dich um kleine Reparaturen, die du selber durchführst. Vor Ort kümmerst du dich zudem um die Absperrung der Baustelle, damit niemand aus Versehen zu Schaden kommt.

Ist all die Vorarbeit geleistet, kann es endlich losgehen: Mit deiner Maschine unterstützt du die anderen Bauarbeiter bei ihrer Arbeit. Dabei erfüllst du ganz unterschiedliche Aufgaben, je nachdem, ob du im Hoch-, Tief- oder Straßenbau zum Einsatz kommst.

Im Hochbau kann es zum Beispiel vorkommen, dass alte Gebäude abgerissen werden sollen, um Platz für neue zu machen. Dann rückst du mit schweren Abrissfahrzeugen wie einer Abrissbirne an und machst das Haus dem Erdboden gleich. Wenn dann ein neues Gebäude entsteht, bringst du deinen Kran mit auf die Baustelle. In schwindelerregender Höhe bedienst du das gigantische Gerät und versorgst deine Kollegen mit den benötigten Materialien: Stahlträger, Mauersteine oder fertige Fenster transportierst du mühelos zum Einsatzort.

Im Tiefbau geht es wieder zurück auf den Boden. Mit großen Baggern hebst du Baugruben und Gräben aus. Anschließend beförderst du die vielen Tonnen Erde mit Radladern auf spezielle Halden, wo sie gelagert werden. Auch wenn es darum geht, schwere Betonrohre in der Erde zu verlegen, kommst du mit deinen speziellen Maschinen zum Einsatz.

Im Straßenbau wiederum, führst du alle Arbeiten rund um die asphaltierten Wege durch. Du legst die Böschungen an den Seiten der Straße an und glättest den heißen Asphalt mit tonnenschweren Planierraupen.

Deine Ausbildung in Theorie und Praxis

Baugeräteführer/in Gehalt

Für die Ausbildung zum/zur Baugeräteführer/in benötigst du drei Jahre Zeit, die du sowohl in der Berufsschule als auch in deinem Ausbildungsbetrieb verbringst. Um die duale Ausbildung abzuschließen, musst du sowohl eine Zwischenprüfung als auch eine Abschlussprüfung bestehen.

Zu Beginn lernst du im Ausbildungsbetrieb erst einmal alle Vorgänge kennen, die auf einer Baustelle wichtig sind und welche unterschiedlichen Arbeiten bei der Bautechnik anfallen können. Dazu gehören das Ausheben von Gräben, das Einleiten von Zement und das Verdichten von Böden.

Sind dir alle grundsätzlichen Arbeitsschritte auf einer Baustelle vertraut, machst du dich daran, die Baugeräte kennenzulernen. Um später auf die unterschiedlichsten Einsätze vorbereitet zu sein, lernst du sowohl hydraulische als auch pneumatische Maschinen, Systeme und Fahrwerke zu bedienen. So stellen weder Bagger noch Kran ein Problem für dich da.

Wichtig ist es auch zu wissen, wie man die Baugeräte sachgemäß wartet. Sollten einzelne Teile defekt oder verschlissen sein, musst du diesen Zustand frühzeitig erkennen. Zusätzlich erlernst du, kleinere Reparaturen selbstständig durchzuführen, um deine Maschine schnell wieder einsatzbereit zu machen. Auch das richtige Verladen und der Transport von Baumaschinen stehen auf dem Stundenplan.

Letztlich ist auch die Arbeitssicherheit ein wichtiger Teil deiner Ausbildung. Beim Umgang mit schweren Maschinen und Werkstoffen muss stets für die Sicherheit aller Beteiligter gesorgt werden. Du lernst daher, wie man Baustellen ordnungsgemäß absichert und welche Richtlinien beim Umgang mit den schweren Baumaschinen eingehalten werden müssen.

Möchtest du mit dem Ausbildungszeugnis nach deiner Ausbildung zum/zur Baugeräteführer/in weiter Karriere machen, stehen dir verschiedene Möglichkeiten offen. Du kannst zum Beispiel die Prüfung zum/zur Baumaschinenmeister/in oder zum/zur technischen Fachwirt/inablegen. Auch ein anschließendes Studium ist möglich, zum Beispiel in den Studienfächern Maschinenbau oder Bauingenieurwesen.

Dein Arbeitsumfeld: Baustaub, Lärm und Schweiß

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Als Baugeräteführer/in bedienst du die großen Maschinen auf den Baustellen. Dabei bewegst du dich oft durch unwegsames Gelände, wo du auch stets der aktuellen Witterung ausgesetzt bist. Um für deine Sicherheit zu sorgen, trägst du Schutzkleidung wie Sicherheitsschuhe, Schutzhelm und Kleidung in Signalfarben. Bei besonders lauten Arbeiten kann auch ein Gehörschutz notwendig sein.

Bei deiner Arbeit entstehen Lärm, Staub und Dämpfe, denen du ausgesetzt bist. Auch der Kontakt mit Schmierölen, Fetten und Bremsflüssigkeiten kann vorkommen. Deine Arbeitszeit richtet sich nach der Baustelle, oft ist Schichtbetrieb üblich. Außerdem kann es vorkommen, dass du über längere Zeit von Familie und Freunden getrennt bist, da du bundesweit an Baustellen eingesetzt werden kannst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Welche Baumaschine wird zum Lösen, Transportieren und Einbauen von Erde benutzt?

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  • Planierraupe

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