Baugeräteführer/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Baugeräteführer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Baugeräteführer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1070 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €804
  • 2. Lehrjahr: €1081
  • 3. Lehrjahr: €1327
2.

Wie lange dauert die Baugeräteführer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Baugeräteführer/in?

  • In einer Ausbildung als Baugeräteführer/in lernst du, Baugeräte und -maschinen im Hoch-, Straßen- und Tiefbau zu bedienen.
  • Du kannst in Betrieben des Hoch- und Tiefbaus, des Straßen- und Spezialtiefbaus oder in Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus arbeiten.
  • Die Ausbildung als Baugeräteführer/in ist Teil des Bauwesens.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Baugeräteführer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Baugeräteführer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Ein gutes technisches Verständnis
  • Teamfähigkeit
  • Freude an der Arbeit im Freien

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Physik
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung Baugeräteführer/in trägst du die Verantwortung für die unterschiedlichsten Maschinen auf einer Baustelle. Ob Kran, Bagger, Planierraupe oder Betonmischer – du bedienst alle motorisierten Geräte, die auf dem Bau benötigt werden.

Bevor du jedoch mit deiner eigentlichen Arbeit auf dem Bau beginnen kannst, musst du deine Maschine zum Einsatzort befördern – bereits der Transport fällt in dein Aufgabengebiet. Ist das Gerät vor Ort, sind aber noch weitere Vorbereitungen nötig, bevor die schweren Maschinen zum Einsatz kommen können. Du modifizierst zunächst die Baumaschine, je nachdem, welche Anforderungen die aktuelle Baustelle stellt.

Du prüfst außerdem, ob dein Baugerät betriebsbereit ist. Du wartest die Maschinen regelmäßig und überprüfst den Zustand der einzelnen Verschleißteile. Sollte etwas nicht stimmen, forderst du rechtzeitig Ersatzteile an und kümmerst dich um kleine Reparaturen, die du selber durchführst. Vor Ort kümmerst du dich zudem um die Absperrung der Baustelle, damit niemand aus Versehen zu Schaden kommt.

Du kannst als Baugeräteführer/in in verschiedenen Bereichen arbeiten:

Im Hochbau kann es zum Beispiel vorkommen, dass alte Gebäude abgerissen werden sollen, um Platz für neue zu machen. Dann rückst du mit schweren Abrissfahrzeugen wie einer Abrissbirne an und machst das Haus dem Erdboden gleich. Wenn dann ein neues Gebäude entsteht, bringst du deinen Kran mit auf die Baustelle. In schwindelerregender Höhe bedienst du das gigantische Gerät und versorgst deine Kollegen mit den benötigten Materialien: Stahlträger, Mauersteine oder fertige Fenster transportierst du mühelos zum Einsatzort.

Im Tiefbau geht es wieder zurück auf den Boden. Mit großen Baggern hebst du Baugruben und Gräben aus. Anschließend beförderst du die vielen Tonnen Erde mit Radladern auf spezielle Halden, wo sie gelagert werden. Auch wenn es darum geht, schwere Betonrohre in der Erde zu verlegen, kommst du mit deinen speziellen Maschinen zum Einsatz.

Im Straßenbau wiederum, führst du alle Arbeiten rund um die asphaltierten Wege durch. Du legst die Böschungen an den Seiten der Straße an und glättest den heißen Asphalt mit tonnenschweren Planierraupen.

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Inhalte der Ausbildung.

Für die Ausbildung Baugeräteführer/in benötigst du drei Jahre Zeit, die du sowohl in der Berufsschule als auch in deinem Ausbildungsbetrieb verbringst. Um die duale Ausbildung abzuschließen, musst du sowohl eine Zwischenprüfung als auch eine Abschlussprüfung bestehen.

Zu Beginn lernst du im Ausbildungsbetrieb erst einmal alle Vorgänge kennen, die auf einer Baustelle wichtig sind und welche unterschiedlichen Arbeiten bei der Bautechnik anfallen können. Dazu gehören das Ausheben von Gräben, das Einleiten von Zement und das Verdichten von Böden.

Sind dir alle grundsätzlichen Arbeitsschritte auf einer Baustelle vertraut, machst du dich daran, die Baugeräte kennenzulernen. Um später auf die unterschiedlichsten Einsätze vorbereitet zu sein, lernst du, sowohl hydraulische als auch pneumatische Maschinen, Systeme und Fahrwerke zu bedienen.

Wichtig ist es auch zu wissen, wie man die Baugeräte sachgemäß wartet. Sollten einzelne Teile defekt oder verschlissen sein, musst du diesen Zustand frühzeitig erkennen. Zusätzlich erlernst du, kleinere Reparaturen selbstständig durchzuführen, um deine Maschine schnell wieder einsatzbereit zu machen. Auch das richtige Verladen und der Transport von Baumaschinen stehen auf dem Stundenplan.

Letztlich ist auch die Arbeitssicherheit ein wichtiger Teil deiner Ausbildung. Du lernst daher, wie man Baustellen ordnungsgemäß absichert und welche Richtlinien beim Umgang mit den schweren Baumaschinen eingehalten werden müssen.

Möchtest du mit dem Ausbildungszeugnis nach deiner Ausbildung Baugeräteführer/in weiter Karriere machen, stehen dir verschiedene Möglichkeiten offen. Du kannst zum Beispiel die Prüfung zum/zur Baumaschinenmeister/in oder zum/zur technischen Fachwirt/in ablegen. Auch ein anschließendes Studium ist möglich, zum Beispiel in den Studienfächern Maschinenbau oder Bauingenieurwesen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Baugeräteführer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Baugeräteführer/in bedienst du die großen Maschinen auf den Baustellen. Dabei bewegst du dich oft durch unwegsames Gelände, wo du auch stets der aktuellen Witterung ausgesetzt bist. Um für deine Sicherheit zu sorgen, trägst du Schutzkleidung wie Sicherheitsschuhe, Schutzhelm und Kleidung in Signalfarben. Bei besonders lauten Arbeiten kann auch ein Gehörschutz notwendig sein.

Bei deiner Arbeit entstehen Lärm, Staub und Dämpfe, denen du ausgesetzt bist. Auch der Kontakt mit Schmierölen, Fetten und Bremsflüssigkeiten kann vorkommen. Deine Arbeitszeit richtet sich nach der Baustelle, oft ist Schichtbetrieb üblich. Außerdem kann es vorkommen, dass du über längere Zeit von Familie und Freunden getrennt bist, da du bundesweit an Baustellen eingesetzt werden kannst.

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