Ausbaufacharbeiter/in.

Ausbildungsgehalt:
1025 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Ausbaufacharbeiter/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1025 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €850
  • 2. Lehrjahr: €1200
2.

Wie lange dauert die Ausbaufacharbeiter/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/in?

  • In der Ausbildung Ausbaufacharbeiter/in kannst du dich auf folgende Bereiche spezialisieren: Estricharbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten, Stuckateurarbeiten, Trockenbauarbeiten, Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten oder Zimmerarbeiten.
  • Du arbeitest hauptsächlich Baustellen und kannst Anstellung bei diversen Bauunternehmen finden .
  • Die Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/in gehört dem Berufsfeld Bauwesen an.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Ausbaufacharbeiter/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Spaß am Bauen
  • Räumliches Vorstellungsvermögen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Physik
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Damit neue Wohnhäuser oder Bürogebäude vom Boden bis zur Decke perfekt ausgestattet sind, braucht es Ausbau-Profis, die sich mit Estrich, Trockenbau oder Schallschutz auskennen. In der zweijährigen Ausbildung Ausbaufacharbeiter/in erwirbst du handwerkliche Grundkenntnisse in den verschiedensten Bauberufen. Du lernst, wie man Maß nimmt, welche Baustoffe und Werkzeuge gebraucht werden und wie man die Arbeiten durchführt. Im Laufe deiner Ausbildung spezialisierst du dich je nach Ausbildungsbetrieb und Interesse auf einen von sechs Schwerpunkten:

  • Estricharbeiten
  • Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten
  • Stuckateurarbeiten
  • Trockenbauarbeiten
  • Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten
  • Zimmerarbeiten

Im Schwerpunkt Estricharbeiten mischst du Estrichmörtel an und verteilst ihn auf rohen Betonböden, damit Parkett oder Fliesen später auf einer ebenen Fläche verlegt werden können. Ob „schwimmender Estrich“ auf einer Dämmschicht oder fertige Estrichplatten – du hast für jedes Haus die passende Technik parat. In Küchen oder Bädern übernimmst du Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten: Du schneidest Fliesen zu, verlegst sie mit Mörtel maßgenau und waagerecht auf Wänden und Fußböden und dichtest die Fugen ab.

Im Schwerpunkt Stuckateurarbeiten verputzt du Decken und Wände und verzierst sie mit dekorativen Elementen aus Gips. Bei Trockenbauarbeiten ziehst du Zwischenwände oder Decken ein, indem du Gipskartonplatten auf Unterkonstruktionen montierst.

Auch Türen und Fenster baust du ein. Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten sind bei Wänden oder Rohrleitungen notwendig, durch die Hitze, Kälte oder Lärm dringen kann. Indem du Mineralfaserdämmung oder Ummantelungen aus Metall oder Kunststoff anbringst, wird Energie gespart und Schall gemindert. Ist Holz dein Ding, kannst du dich auf Zimmerarbeiten spezialisieren und Dachbalken, Treppen, Türen oder Holzverkleidungen bauen.

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Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/in dauert nur zwei Jahre. Das praktische Know-how erlernst du in deinem Ausbildungsbetrieb und in überbetrieblichen Lehrgängen. An bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule.

Im ersten Ausbildungsjahr erwirbst du Grundkenntnisse in allen Gewerken: Du lernst, Holz zu bearbeiten, eine Mauer aus Steinen zu errichten, Trockenbauwände aufzustellen und zu verputzen, Dämmstoffe zu verarbeiten oder Fliesen zu verlegen. So schnupperst du in alle Bauberufe rein. Auch wie man eine Baustelle vermisst und einrichtet will gelernt sein. Im zweiten Lehrjahr vertiefst du dein Können in einem der sechs Schwerpunkte: Estricharbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten, Stuckateurarbeiten, Trockenbauarbeiten, Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten oder Zimmerarbeiten.

Hast du die Abschlussprüfung bestanden und willst dein Wissen noch vertiefen, kannst du nach nur einem weiteren Ausbildungsjahr die Gesellenprüfung in einem der Ausbauberufe ablegen. Nach insgesamt drei Jahren darfst du dich dann Estrichleger/in, Trockenbaumonteur/in oder Zimmerer/Zimmerin nennen. Mit ein bisschen Berufserfahrung kannst du dann sogar noch die Meister- oder Technikerschule absolvieren.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung Ausbaufacharbeiter/in sind deine Hände das wichtigste Werkzeug. Damit bedienst du Bohrmaschinen oder Kreissägen, montierst Wände und Dämmplatten. Handwerkliche Arbeiten sollten dir also nicht nur liegen, sondern auch Spaß machen.

Ausgestattet mit Schutzkleidung bist du vor allem auf wechselnden Baustellen, aber auch in Werkstätten anzutreffen, wo du mit Staub, Mörtel und Gips auf Tuchfühlung gehst. Für Deckenarbeiten kletterst du auf Leitern und arbeitest über Kopf. Estrich und Fliesen verlegst du vor allem im Knien. Bist du körperlich fit, wird es dir nicht schwer fallen, auch mal einen Sack Zement von A nach B zu tragen.

Im Ausbau bist du aber kein Einzelkämpfer. Auf der Baustelle ist Teamgeist gefragt – denn vor allem in kniffeligen Situationen bauen deinen Kollegen auf dich! Deine Einsatzorte können auch mal weiter entfernt vom Wohnort liegen, dann bist du längere Zeit nicht zu Hause.

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