Zerspanungsmechaniker/in.

Ausbildungsgehalt:
1111 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Zerspanungsmechaniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Zerspanungsmechaniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1111 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1018
  • 2. Lehrjahr: €1062
  • 3. Lehrjahr: €1152
  • 4. Lehrjahr: €1215
2.

Wie lange dauert die Zerspanungsmechaniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Zerspanungsmechaniker/in?

  • In deiner Ausbildung und im Job fertigst du meist metallene Präzisionsbauteile durch spanende Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen.

  • Meistens arbeitest du als Zerspanungsmechaniker/in mit CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen oder Fertigungssystemen, welche die Zerspanungsprozesse überwachen, wenn sie richtig eingerichtet sind.

  • Du findest Beschäftigung im Maschinenbau, in der Metallbearbeitung bzw. Zerspanungstechnik oder auch im Fahrzeugbau.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Zerspanungsmechaniker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Physik, Technik/Werken, Mathe und Informatik haben.

5.

Passt der Beruf Zerspanungsmechaniker/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Einen Hauptschul- oder Realschulabschluss

  • Gute Noten in Werken/Technik

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Physik
  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Informatik

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker/in lernst du alle Tricks und Kniffe des Zerspanens. Noch nie gehört? Zerspanen bezeichnet verschiedene Bearbeitungsverfahren, bei denen mithilge von handgeführten und computergesteuerten Maschinen Metallteile in eine bestimmte Form gebracht werden. Du bohrst, fräst, drehst und schleifst also Rohlinge aus Stahl und fertigst daraus auf den hundertstel Millimeter genaue Präzisionsbauteile für den Bau von Maschinen, Fahrzeugen oder medizinischen Geräten.

In dieser Berufsausbildung prüfst du technische Zeichnungen vom Auftraggeber, berechnest fehlende Maßangaben und sprichst die einzelnen Arbeitsschritte mit deinem Ausbilder ab. Einmal den passenden Rohling aus dem Lager besorgt, geht es auch schon los: Du stellst Bearbeitungsprogramme ein, spannst das Werkstück ein und gibst die Drehzahl ein, dann übernimmt die Maschine den Rest automatisch. Durch die schnelle Drehung des runden Werkstücks entlang des Drehmeißels, werden gleichmäßig Metallspäne abgetragen und so das Bauteil geformt.

Zwar arbeitest du mit modernen Hightech-Anlagen, aber in der Ausbildung als Zerspanungsmechaniker/in gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Sind am Ende alle Maße korrekt? Dann schleifst du die scharfen Kanten noch per Hand ab. Fertig!

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Ausbildung beim Top-Arbeitgeber.

In Kooperation mit Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG Logo

Als Zerspanungsmechaniker/in stellst du Bauteile für Triebwerke her. Dein Werkzeug? Hochmoderne computergesteuerte Werkzeugmaschinen, die du selbstständig programmierst, einrichtest und bedienst. Mit der Ausbildung bei Rolls-Royce wirst du bestens auf diese Aufgabe vorbereitet.

Der Einstieg wird dir mit einem Kennenlern-Workshop erleichtert. Das hilft allen Auszubildenden, als Team zusammenzuwachsen. Neben der Theorie in der Berufsschule kannst du dich durch zahlreiche betriebsinterne Schulungen weiterentwickeln. Für deinen Lebensunterhalt ist währenddessen mehr als gesorgt. Die Ausbildung wird nach Tarif bezahlt, mit ca. 1.000 Euro im Monat.

Außerdem fördert Rolls-Royce aktiv Frauen in technischen Berufen. Und wenn du – egal ob als Mann oder Frau – jetzt schon an deine weitere private Zukunft denkst: Rolls-Royce ermöglicht dir, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.

Warum eine Ausbildung bei Rolls-Royce starten?

  • Ausbildung in kleinen Gruppen.
  • Individuelle Unterstützung und Förderung.
  • Moderne Lehrmethoden und Technologien, z. B. 3D-Druck, 3D-Konstruktion.
  • Ausbildung in Form eines dualen Systems (zwei Wochen Betrieb, eine Woche Berufsschule im Wechsel).

Du suchst einen Ausbildungsplatz, mit dem du richtig durchstarten kannst? Bewirb dich jetzt für deine Ausbildung bei Rolls-Royce Deutschland. Bislang wurden 100 Prozent aller Azubis übernommen.

Inhalte der Ausbildung.

Dreieinhalb Jahre dauert die duale Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker/in in Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Je nach Interesse und Betrieb kannst du dich entscheiden, in welcher Weiterbildung du deine Tätigkeit vertiefen möchtest:

  • Drehautomatensysteme
  • Drehmaschinensysteme
  • Fräsmaschinensysteme
  • Schleifmaschinensysteme

Im ersten Ausbildungsjahr lernst du, die verschiedenen Metalle zu unterscheiden, den Umgang mit handgeführten Werkzeugen und erste Bauelemente anzufertigen. Im zweiten Lehrjahr darfst du auch computergesteuerte Anlagen programmieren und einsetzen. Hast du die Zwischenprüfung bestanden, übernimmst du im dritten und vierten Lehrjahr komplexere Aufträge von der Planung bis zur Durchführung.

Neuerdings können Auszubildende folgende Zusatzqualifikationen erwerben: "Systemintegration", "Additive Fertigungsverfahren", "Prozessintegration" und "IT-gestützte Anlagenänderung".

Hast du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, wirst du für Jobs im Stahl-, Fahrzeug- oder Maschinenbau gebraucht. Hast du ausreichend Berufserfahrungen gesammelt und willst mehr Verantwortung übernehmen? Dann mach den nächsten großen Schritt und leg die Prüfung als {{Industriemeister}} der Fachrichtung Metall ab! Auch ein Studium, beispielsweise im Fach Maschinenbau oder Produktionstechnik ist möglich, wenn du dich anstrengst.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker/in sind Werkstätten und Produktionshallen dein Einsatzort. Damit Maschinenlärm, Metallstaub und Späne dir nicht den Spaß verderben, trägst du je nach Aufgabe Schutzkleidung, wie zum Beispiel Schutzbrille, Arbeitshandschuhe und Gehörschutz. Nach genauen Absprachen arbeitest du allein und konzentriert an Werkzeugmaschinen und Anlagen. Längeres Stehen sollte dir also nichts ausmachen.

Sorgfalt und Genauigkeit werden in diesem Ausbildungsberuf großgeschrieben – nicht nur, damit die Bauteile hinterher exakt aufeinanderpassen, sondern auch zu deiner eigenen Sicherheit.

Zum Alltag von einem Zerspanungsmechaniker/in gehört auch das Reinigen und Warten der Maschinen. Bei deinen Arbeitszeiten darfst du nicht zimperlich sein. In der Industrie ist Schichtbetrieb üblich, das heißt, du gehst schon sehr früh oder bis spät nachts arbeiten.

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