Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
variabel
Ausbildung Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €606 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €515
  • 2. Lehrjahr: €608
  • 3. Lehrjahr: €695
2.

Wie lange dauert die Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?

  • Deine Aufgabe ist die Reparatur von Fahrzeugen, auch nach Unfällen, und die Umrüstung von Fahrzeugen. Auch die Instandhaltung gehört, zum Beispiel im Rahmen der Inspektion, zu deinen Tätigkeiten als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in.
  • Mit einem Ausbildungsplatz als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in arbeitest du meist in der Werkstatt, eventuell auch unter freiem Himmel.
  • Die Ausbildung gehört in die Bereiche Verkehr und Logistik und Kfz.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Mathe und Physik haben.

5.

Passt der Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis

  • Handwerkliches Geschick

  • Interesse an der Automobilbranche

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Physik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Die Beule in der Seitentür muss weg, die Inspektion ist fällig und das neueste Soundsystem muss eingebaut werden – hier hast du Expertise! In deiner Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in lernst du, Blechschäden zu richten, Systeme zu prüfen und Fahrzeuge mit den neuesten technischen Gadgets auszustatten.

Erst Mitte des zweiten Ausbildungsjahres triffst du die Entscheidung, auf welche Fachrichtung du dich spezialisieren möchtest. Du hast beim Ausbildungsberuf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in die Wahl zwischen Karosserieinstandhaltungstechnik oder Karosserie- und Fahrzeugbautechnik.

Wählst du Karosserieinstandhaltungstechnik liegt der Schwerpunkt in der Reparatur von zum Beispiel Unfallschäden. Zunächst verschaffst du dir einen Überblick über die Schäden, dokumentierst sie und erstellst eine Schadenskalkulation sowie einen Kostenvoranschlag für die Kunden.

Dafür schaust du im Motorraum nach dem Rechten und nimmst die Blech- oder Lackschäden unter die Lupe. Die Hebelbühne ist dein Freund und Helfer und hilft dir, auch unter dem Auto nachzuschauen. Dann geht es ans Eingemachte: Beschädigte Aufbau- oder Karosserieteile demontierst oder schneidest du heraus.

Leicht verformte Bleche dagegen beulst du vorsichtig aus. Metalle, Kunst- und Verbundstoffe bearbeitest du – du bohrst, schleifst, trennst und formst bis alles wieder sitzt. Zum Schluss verleihst du dem Auto mit einer Lackschicht neuen Glanz.

Wählst du im Ausbildungsberuf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in die Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik rüstet du vorrangig Fahrzeuge auf. Das heißt, du stattest gelieferte Basismodelle mit gewünschten Extras aus.

Dabei kann es sich um Nutz- oder Privatfahrzeuge handeln – hier reicht die Palette vom neuen Schiebedach über die Ladebordwand von LKWs bis zum Hightech-Soundsystem. Für die Arbeit stehen dir klassische Metalle und Kunststoffe, aber auch Leichtbauwerkstoffe und Hightech-Materialien zur Verfügung.

Neben der Ausstattung gehört auch die Instandhaltung zu den Aufgaben von Auszubildenden: Regelmäßig prüfst du beispielsweise fahrzeugspezifische Lenk- und Bremssysteme sowie Beleuchtungs- und Klimasysteme. Du interessierst dich für Old- und Youngtimer? Dann könnte dich der besondere Bereich der Restaurationsarbeit interessieren.

Egal für welche Fachrichtung du dich während der Berufsausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in entscheidest, der Kundenservice hat bei beiden eine besondere Gewichtung. Du hast immer ein offenes Ohr für die Wünsche deiner Kunden. Bei Funktionsstörungen kann es auch hilfreich sein, auf die Schilderungen der Kundschaft zu hören, um die Fehlerquelle schnell ausfindig zu machen.

Ob eine Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in dauert dreieinhalb Jahre und ist eine duale Ausbildung. Das heißt, einen Tag oder zwei Tage pro Woche verbringst du in der Berufsschule und den Rest der Zeit im Betrieb.

Mit einem Real- oder Hauptschulabschluss hast du gute Chancen bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Was du sonst noch mitbringen musst, entscheidet dein zukünftiger Arbeitgeber, der Ausbildungsbetrieb. Von Auszubildenden als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in werden oft gute Noten in Mathe und Technik erwartet.

Laut Ausbildungsplan wirst du im ersten Ausbildungsjahr lernen, Fahrzeuge und Systeme zu warten und zu inspizieren. Du prüfst einfache Baugruppen, demontierst sie oder tauschst sie aus. Funktionsstörungen zu erkennen und aufzuheben ist auch Teil deiner Ausbildung im ersten Lehrjahr.

Im zweiten Ausbildungsjahr erfährst du im Betrieb, wie man Fahrzeugteile aus Metall herstellt, Systeme instand hält und installiert.

Spezialisierst du dich während der Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in auf Karosserieinstandhaltungstechnik steht im dritten und vierten Ausbildungsjahr die Analyse von Schäden an. Du wertest sie aus und wirst lernen, wie man Oberflächen ausbeult, beschichtet und aufbereitet.

Hast du dich für einen Ausbildungsplatz mit der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik entschieden, fokussierst du dich in den letzten Monaten deiner Ausbildung auf das Umbauen sowie Aus- und Umrüsten von Karosserien, Fahrgestellen und Aufbauten. Deine Aufgabe ist auch der Einbau und die Instandhaltung von Fahrzeug- und Zusatzsystemen.

Am Ende der Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in steht die Abschlussprüfung. Hast du sie bestanden, darfst du im Beruf arbeiten und kannst dich um einen Job bewerben. Vielleicht übernimmt dich dein Ausbildungsbetrieb ja sogar?

Weiterbildung ist wichtig: Mit Fortbildungen über Kraftfahrzeugtechnik, Metallbearbeitung oder Korrosionsschutz bleibst du als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in auch nach der Ausbildung immer auf den neuesten Stand.

Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kannst du auch Fahrzeugtechnik oder Maschinenbau studieren. Eine eigene Reparaturwerkstatt war schon immer dein Traum? Nach deiner Meisterprüfung und dem Eintrag in der Handwerksrolle brauchst du nicht mehr nur träumen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Die meiste Zeit wirst du in deinem Job in Kfz-Werkstätten verbringen, wo du so richtig mit anpackst – ob beim Ölwechsel, Schweißen oder Lackieren. Täglich kommst du bei der Arbeit mit Dämpfen und Gerüchen von Lacken, Reinigungs- und Lösungsmitteln sowie Schmierstoffen in Kontakt.

Dagegen trägst du im Job Schutzkleidung wie Handschuhe, Sicherheitsschuhe oder eine Schutzbrille. Durch die Maschinen kann es auch mal etwas lauter werden, aber das ist kein Problem für dich, denn das Surren der Motoren ist wie Musik in deinen Ohren.

Dein Arbeitsplatz ist aber auch mal im Büro und in den Verkaufsräumen. Hier berätst du deine Kunden und klärst sie über die Kosten von beispielsweise Reparaturen auf. Außerdem werden von einigen Werkstätten auch Bereitschafts- und Abschleppdienste angeboten, was bedeutet, dass du auch mal nachts oder am Wochenende raus musst.

In gebückter Haltung den platten Reifen austauschen oder große und schwere Ersatzteile heben – in der Ausbildung wirst du erfahren, wie körperlich anstrengend der Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in sein kann. Doch neben der körperlichen Belastung ist auch deine exakte und gewissenhafte Arbeitsweise besonders wichtig bei der Tätigkeit als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in. Denn mit deinen Arbeiten an den Fahrzeugen leistest du deinen Beitrag für die Sicherheit auf den Straßen.

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