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Mechatroniker/in

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Mechatroniker/in Gehalt
  • Gehalt: 701 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du findest Mechatronik genauso interessant wie Elektronik? Und in deiner Freizeit bastelst du selbst auch mal gerne? Wenn du zudem noch sorgfältig und genau arbeitest und nicht schreiend wegläufst, wenn es um angewandte Physik geht, bist du in der Ausbildung zum/zur Mechatroniker/in genau richtig. Was dich in dieser erwartet, erfährst du hier!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Überwiegend einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in Mathematik und Physik

  • Technisches Verständnis

  • Handwerkliches Geschick

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Leidenschaft für Technik mitbringst

  • Gut mit den Händen umgehen kannst

  • Sorgfältig und genau arbeitest

  • Teamfähig bist

Ausbildung zum/zur Mechatroniker/in: Profi für mechanische und elektronische Systeme

Deine Aufgaben: Schrauben, löten, installieren, überprüfen

Berufsbild Mechatroniker

Egal, ob es der neue BMW oder Audi ist, der auf den Markt kommt, der Röntgenapparat im Krankenhaus oder die Waschmaschine deiner Oma – all diese Geräte bestehen aus Mechanik und Elektronik. Das heißt, sie werden mechanisch zusammengebaut und elektronisch gesteuert. Diese mechatronischen Geräte werden immer vielseitiger und die Technik wird zunehmend komplexer. Umso wichtiger, dass es Menschen gibt, die Wissen in der Mechanik wie in der Elektronik haben und beide Bereiche verbinden können. Die Ausbildung zum/zur Mechatroniker/in, die seit 1998 in Deutschland angeboten wird, hat auf diese Entwicklung reagiert und bildet in nur einer Ausbildung Profis für beide Fachbereiche aus. Wichtige Voraussetzungen für die Ausbildung zum/zur Mechatroniker/in ist, dass du ein großes Interesse an Technik und Verständnis für Mathematik und Physik mitbringst, denn genau diese Kenntnisse brauchst du in deiner täglichen Arbeit.

Deine Aufgaben befassen sich mit allen mechatronischen Geräten. Das können Haushaltsgeräte wie Waschmaschine oder Kaffeemaschine sein, Roboter in der Automobilindustrie, aber auch große Anlagen im Nah- und Fernverkehr, also Eisen- und Straßenbahnen. Deine Aufgabe in allen Fällen ist es, die einzelnen mechanischen, elektrischen oder elektronischen Bestandteile zu einem kompletten mechatronischen System zusammen zu bauen. Hierfür fertigst du entweder selbst einen Schaltplan an oder orientierst dich an bereits vorgefertigten Konstruktionszeichnungen. Dann schraubst, lötest oder klebst du die einzelnen Teile zusammen und verbindest verschiedene Stromkreisläufe und Stecksysteme miteinander.

Geschicklichkeit mit den Fingern und ein genauer Blick sind wichtig, um sorgfältig zu arbeiten und keine Kontaktstellen zu verbiegen oder zu beschädigen. Ist das System, zum Beispiel eine elektrische Schaltung, fertig gebaut, musst du es in das jeweilige Endsystem, zum Beispiel eine Straßenbahnanlage, installieren. Oftmals gehört hier auch dazu, dass du eine passende Software auf das Gerät überspielst, damit alle Verbindungen richtig miteinander verknüpft sind. Anschließend überprüfst du, ob die Straßenbahn tadellos fährt und keine Fehlermeldung angezeigt wird und vergleichst die angezeigten Ist- und Sollwerte miteinander. Hier reicht es nicht, dein System nur einmal zu kontrollieren, sondern gerade bei Verkehrsmitteln führst du bis zu 50 Kontrollgänge durch, um sicher zu gehen, dass das System auch nach einer längeren Laufzeit immer noch ohne Fehler seinen Dienst verrichtet.

Mechanik und Elektronik in Theorie und Praxis verstehen

Mechatroniker/in Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Mechatroniker/in dauert dreieinhalb Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du bist entweder im Blockunterricht oder an ein bis zwei Tagen in der Woche an einer Berufsschule. Die andere Zeit deiner Ausbildung packst du in deinem Ausbildungsbetrieb mit an und bist für erste eigenen Projekte verantwortlich.

Da du als Mechatroniker/in in den verschiedensten Firmen gebraucht wird, kann deine Ausbildung ganz unterschiedlich aussehen. Zum Beispiel kannst du in deiner Ausbildung im Maschinen- und Anlagenbau tätig sein, in der Automatisierungstechnik, im Fahrzeug-, Luft- oder Raumfahrzeugbau oder auch in der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Medizintechnik. Haben es dir eher Autos oder Flugzeuge angetan? Oder möchtest du dein Wissen nutzen, um Geräte und Systeme in Krankenhäusern zu verbessern? Bevor du deine Ausbildung zum/zur Mechatroniker/in anfängst, solltest du dir deswegen gut überlegen, für welchen Bereich du dich interessierst und an welche Geräten du arbeiten möchtest.

Deine Ausbildung schließt du mit einer gestreckten Abschlussprüfung ab. Das heißt, nach dem Ende deines zweiten Ausbildungsjahres erfolgt eine erste Ausbildungsprüfung, am Ende der gesamten Ausbildung erfolgt eine Abschlussprüfung. Beide Prüfungen bestehen aus einer praktischen Arbeitsaufgabe, einer schriftlichen Prüfung, in welcher du Fragen zu Themen wie Arbeitsplanung, Funktionsanalyse sowie Wirtschafts- und Sozialkunde beantwortest und einem Fachgespräch. Aber keine Angst, du darfst, falls du durchgefallen bist, die Prüfung auch ein zweites Mal wiederholen.

Nach deiner Ausbildung zum/zur Mechatroniker/in hast du verschiedene Möglichkeiten, um dich weiterzubilden und mehr Verantwortung in deinem Team oder deinen Betrieb zu übernehmen. Eine Möglichkeit ist, die Weiterbildung zum/zur Techniker/in oder Meister/in zu machen. Diese Weiterbildungen der Fachrichtung Mechatronik schließt du mit einer IHK-Prüfung, auf die du dich in der Industrie- und Handelskammer vorbereitest, ab. Hast du Abitur, kannst du nach deiner Ausbildung auch ein Studium der Mechatronik absolvieren. Damit qualifizierst du dich für Stellen im mittleren Management oder anderen Führungsebenen.

Dein Arbeitsumfeld: Ganz nah dran an den Maschinen

Mechatronikerin Bilder

Schon in deiner Ausbildung zum/zur Mechatroniker/in bist du in deinem Ausbildungsbetrieb in der Werkstatt oder in Werkhallen unterwegs, denn dort stehen die Maschinen und Systeme, mit denen du arbeitest. Du solltest kein Problem damit haben, wenn es manchmal laut oder warm wird und du schmutzige Hände bekommst. Dennoch sind die Werkstätten nicht mehr so laut und schmutzig wie früher zu Großmutters Zeiten, sondern oftmals hell und sehr sauber, da die verschiedenen technischen Anlagen ein echtes Problem mit Schmutz und Staub haben. Und auch Roboter arbeiten mittlerweile sehr leise.

Trotzdem ist es oftmals wichtig, dass du mit einer entsprechenden Schutzkleidung arbeitest. Dazu gehören zum Beispiel Sicherheitsschuhe, die Strom ableiten, oder eine Schutzbrille, Kopfhörer und Schutzhandschuhe, damit du beim Löten oder Schleifen nicht von Funken oder kleinen Spänen verletzt wirst.

In der Werkstatt ist oftmals echte Teamarbeit gefragt. Komplexe Probleme lassen sich viel schneller zusammen lösen und manche mechanischen Teile sind so schwer, dass ihr sie nur zusammen stemmen könnt – oder hast du schon einmal eine Waschmaschine alleine herumgetragen? Fühlst du dich jedoch in deinem Team mit den anderen Gesellen wohl, macht auch die Ausbildung jeden Tag aufs neue Spaß!

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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