Werkzeugmechaniker/in.

Ausbildungsgehalt:
1103 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Werkzeugmechaniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Werkzeugmechaniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1103 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1010
  • 2. Lehrjahr: €1054
  • 3. Lehrjahr: €1143
  • 4. Lehrjahr: €1207
2.

Wie lange dauert die Werkzeugmechaniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Werkzeugmechaniker/in mitbringen?

Die besten Chancen für einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Du solltest gute Noten in Physik, Technik/Werken, Mathe und Informatik haben.

4.

Passt der Beruf Werkzeugmechaniker/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Idealerweise einen mittleren Bildungsabschluss

  • Gute Noten in den Fächern Physik und Mathematik

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Physik
  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Informatik

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Hast du dich schon mal gefragt, woher eigentlich Telefone, Kugelschreiber und Autokarosserien ihre typische Form bekommen? Durch riesige Spezialwerkzeuge, die du in der Ausbildung zum/zur Werkzeugmechaniker/in herstellst! Diese nennen sich zum Beispiel Spritzguss- oder Stanzwerkzeuge und funktionieren ähnlich wie Backformen oder Plätzchenausstecher: Sie bringen flüssigen Kunststoff oder hartes Metall in die gewünschte Form – sodass in der Serienproduktion auch jedes Telefongehäuse und jede Autokarosserie am Ende gleich aussieht. Wie das geht, lernst du im Werkzeugbaubetrieb!

Los geht es mit einer technischen Zeichnung, die dir unter anderem die Maße und das Material deines zu fertigenden Werkzeugs verrät. Du besprichst mit Kollegen die nötigen Arbeitsschritte und schon geht es ans Fräsen, Bohren, Schleifen und Polieren – was früher mühevolle Handarbeit war, wird heute größtenteils von Maschinen erledigt. Wie du die programmierst, sodass die Einzelteile deines Werkzeugs am Ende millimetergenau passen, hast du schnell drauf! Stahlteile, die später besonders stark beansprucht werden, müssen im Ofen gehärtet werden – bei bis zu 1.300 Grad! Dann nur noch die Teile durch Nieten, Kleben oder Löten verbinden und fertig ist dein Stanzwerkzeug. Hast du geprüft, ob es richtig funktioniert und in den technischen Unterlagen ein Häkchen gesetzt? Dann wird es abschließend in die Technische Fertigungsanlage eingebaut.

Aber auch die Herstellung von medizinischen Instrumenten kannst du erlernen, wenn dein Ausbildungsbetrieb zum Beispiel auf chirurgische Instrumente spezialisiert ist. Für Krankenhäuser oder Arztpraxen fertigst du dann Skalpelle oder Pinzetten aus Stahl, häufig sogar in Handarbeit.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zum/zur Werkzeugmechaniker/in dauert dreieinhalb Jahre und ist dual angelegt, das heißt du wirst in der Berufsschule und im Industriebetrieb ausgebildet. Je nachdem, worauf sich dein Ausbildungsbetrieb spezialisiert hat, lernst du mindestens einen Bereich der Werkzeugherstellung für deine zukünftige Arbeit intensiver kennen:

  • Formentechnik
  • Stanztechnik
  • Instrumententechnik
  • Vorrichtungstechnik

Nach dem ersten Ausbildungsjahr kennst du die Werkstoffe schon in- und auswendig, bist mit einfachen Maschinen vertraut und kannst erste Bauteile herstellen und montieren. Danach lernst du zum Beispiel, wie du computergesteuerte Maschinen programmierst. Die im zweiten Lehrjahr folgende Zwischenprüfung machst du mit links!

Im dritten und vierten Ausbildungsjahr hast du ja schon mehr Berufserfahrung und dein handwerkliches Geschick zur Genüge unter Beweis gestellt. Also planst und fertigst du jetzt schon ganze Werkzeugsysteme und weißt auch, wie du diese instand hältst. Dafür bekommst du jetzt im dritten Ausbildungsjahr auch schon mehr Gehalt.

Am Ende prüft dich die Industrie- und Handelskammer (IHK) – wenn du richtig aufgepasst hast, bestehst du garantiert! Außerdem können Auszubildende eine oder mehrere dieser Zusatzqualifikationen erwerben: "Systemintegration", "Prozessintegration", "Additive Fertigungsverfahren" und "IT-gestützte Anlagenänderung". Du willst noch mehr in der Branche lernen oder dein Gehalt noch etwas anheben? Dann kannst du nach ein paar Berufsjahren und einer Weiterbildung deinen Meisterbrief in den Händen halten oder sogar für ein Maschinenbaustudium an eine Hochschule gehen. Mit einem Studium lässt sich dann oft auch noch etwas mehr verdienen.

Wie hoch ist denn das Gehalt in der Ausbildung Werkzeugmechaniker/in eigentlich im Monat? Durchschnittliche Angaben zur Ausbildungsvergütung in diesem Ausbildungsberuf findest du weiter unten in diesem Artikel.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Werkzeugmechaniker/in sind Fertigungshallen und Werkstätten die Orte, an denen du dich handwerklich austoben kannst. Dort transportierst du Metallteile von A nach B, bedienst Maschinen oder besprichst dich zwischendurch mit Kollegen – wenn ihr euch hört. Denn manche Maschinen verursachen großen Lärm, der nur mit Gehörschutz zu ertragen ist.

Apropos Schutz: Nicht nur die Ohren, sondern auch Augen, Atemwege und Füße schützt du als angehender Werkzeugmechaniker/in am besten durch Brillen, Masken und Sicherheitsschuhe vor Technik, Staub und Unfällen. Wie die richtige Arbeitskleidung aussieht, lernst du noch genau in deiner Ausbildung. Eingesetzt wirst du in diesem Job meistens im Schichtbetrieb, das heißt du arbeitest schon sehr früh am Morgen oder auch bis spät am Abend im Unternehmen.

Ab und zu hast du auch beim Kunden zu tun, der deine Werkzeuge in seiner Produktionsfabrik einsetzt. Denn nur du als Profi kannst ihn zur Anwendung beraten und hast das richtige Know-how, um Einzelteile zu warten und zu reparieren.

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