Maschinen- und Anlagenführer/in.

Ausbildungsgehalt:
1023 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Maschinen- und Anlagenführer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1023 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1000
  • 2. Lehrjahr: €1047
2.

Wie lange dauert die Maschinen- und Anlagenführer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in?

  • In einer Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in erlangst du das theoretische und praktische Wissen, um die Produktion unterschiedlichster Waren zu überwachen und die dazugehörigen Maschinen und Anlagen zu bedienen.
  • In deiner Praxisphase kannst du in Produktionshallen und Werkstätten aller Unternehmen arbeiten, die mit der industriellen Fertigung von Waren und Produkten zu tun haben.
  • Eine Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in gehört in den technischen Bereich zum Berufsfeld Maschinenbau und Mechatronik.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Maschinen- und Anlagenführer/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Interesse an Technik

  • Genauigkeit

  • Spaß am Handwerk

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Physik
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in überwachst du die Produktion unterschiedlichster Waren – vom Wasserhahn über Schoko-Cookies bis zu Büchern. Du weißt nicht nur genau, wie man computergesteuerte Werkzeug- oder Druckmaschinen einrichtet, sondern steuerst sie auch.

Nebenbei fütterst du die Maschine immer mit neuem Material und prüfst die Ergebnisse. Läuft mal etwas nicht rund, tauschst du Verschleißteile wie Dichtungen oder Schläuche aus. Auch Umrüstungen von Fertigungsstrecken gehören zu deinen Aufgaben als Maschinen- und Anlagenführer/in – zum Beispiel, wenn sie im Herbst Lebkuchen statt Schoko-Cookies produzieren soll.

Mit welcher Anlage du in deiner Ausbildung genau zu tun haben wirst, hängt von deinem Ausbildungsbetrieb ab. Die Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in hat fünf verschiedene Schwerpunkte, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Metall- und Kunststofftechnik
  • Textiltechnik
  • Textilveredelung
  • Lebensmitteltechnik
  • Druckweiter- und Papierverarbeitung

Im Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik lernst du zum Beispiel, Bohr- und Stanzmaschinen zu bedienen und die produzierten Bauteile zu einem Wasserhahn zu montieren. In der Textiltechnik steuerst du Maschinen, die Stoffe für Kleidung oder Teppiche weben.

In der Textilveredelung werden diese gewaschen, gebügelt oder gefärbt. Dabei musst du manchmal sogar mehrere Anlagen gleichzeitig im Auge behalten.

Machst du deine Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in in einem Betrieb der Lebensmitteltechnik, kennst du die Rezepturen von Cookies & Co. ganz genau und weißt, wie du Mischanlagen, Backöfen oder Verpackungsmaschinen richtig einstellst.

In der Druckweiter- und Papierverarbeitung sorgst du dafür, dass unsere Zeitungen pünktlich gedruckt und Bücher korrekt gebunden und verpackt werden.

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Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in ist mit zwei Jahren vergleichsweise kurz – dann hast du schon deinen Abschluss in der Tasche!

Während dieser Zeit lernst du – an ein bis zwei Tagen in der Woche oder im Blockunterricht – das Basis-Know-how in der Berufsschule. Alle praktischen Tricks und Kniffe lernst du direkt an der Maschine im Betrieb.

Folgende Ausbildungsinhalte stehen auf dem Lehrplan: Wie unterscheidet man Werkstoffe voneinander? Wie bediene und warte ich die einzelnen Maschinen? Womit prüfe ich das Ergebnis? Im zweiten Ausbildungsjahr vertiefst du dein Wissen in deinem Schwerpunkt und legst am Ende die Abschlussprüfung ab, die aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil besteht.

Nach deiner Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in kannst du in nahezu allen Unternehmen arbeiten, die mit Maschinen- und Anlagenführer/in zu tun haben.

Willst du mehr Verantwortung und ein höheres Gehalt? Dann kannst du zum Beispiel die Prüfung als Werkzeugmechaniker/in, Industriemechaniker/in oder Fachkraft für Lebensmitteltechnik ablegen, indem du die zweijährige Ausbildung um nur ein Jahr verlängerst!

Danach rücken auch der Meisterbrief oder ein Studium in Produktionstechnik in greifbare Nähe.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in bist du für den reibungslosen Ablauf in Produktionshallen und Werkstätten zuständig. Hier richtest du die Maschinen über Computerprogramme ein und beobachtest die Produktion vom Leitstand aus – für die Anlage selbst oder die nachgelagerten Bereiche.

Der Bildschirm zeigt dir Messwerte an und alarmiert dich, wenn es einen Ausfall gibt. Dann musst du schnell reagieren – denn Maschinenstillstand kostet Geld! Bei Umrüstungen oder größeren Defekten ist Teamwork gefragt.

Dann arbeitest du Hand in Hand zum Beispiel mit Industriemechanikern oder Lebensmitteltechnikern. In der Ausbildung lernst du alles, was mit qualitätssichernden Maßnahmen auf den Anlagen zu tun hat.

Je nach Branche sind verschiedene Vorschriften zu beachten. Vor allem, wenn du in der Lebensmittelproduktion arbeitest, steht Hygiene an erster Stelle! Deshalb trägst du Schutzkleidung, wie Kopfbedeckungen oder Gummistiefel. In der Metalltechnik kann es auch mal laut und staubig werden, aber mit Gehör- und Atemschutz bist du auf der sicheren Seite.

Zwar übernehmen die Maschinen den Großteil der Arbeit, ab und zu musst du aber selbst mit anpacken, zum Beispiel wenn Öle oder Schmierstoffe nachzufüllen oder große Metallteile zu transportieren sind. Da Fertigungsmaschinen meist 24 Stunden laufen, sollten sich Auszubildende auf Schichtbetrieb einstellen. Das heißt, du arbeitest auch mal nachts oder am Wochenende.

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