Maschinen- und Anlagenführer/in.

Gehalt:
1002 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Maschinen- und Anlagenführer/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Einen Haupt- oder Realschulabschluss

    • Gute Noten in Physik

    • Interesse an Technik

    • Spaß an Handarbeit

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Ein/e gute/r Beobachter/in bist

    • Sorgfältig und aufmerksam arbeitest

    • Schnell reagieren kannst

    • Flexibel bist

  2. Deine Aufgaben: Maschinen einrichten, überwachen und umrüsten.

    Berufsbild Maschinen- und Anlagenführer/in

    In der Ausbildung zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/in überwachst du die Produktion unterschiedlichster Waren – vom Wasserhahn über Schoko-Cookies bis zu Büchern. Du weißt nicht nur genau, wie man computergesteuerte Werkzeug- oder Druckmaschinen einrichtet, sondern steuerst sie auch. Nebenbei fütterst du die Maschine immer mit neuem Material und prüfst die Ergebnisse. Läuft mal etwas nicht rund, tauschst du Verschleißteile wie Dichtungen oder Schläuche aus. Auch Umrüstungen von Fertigungsstrecken gehören zu deinen Aufgaben, zum Beispiel, wenn sie im Herbst Lebkuchen statt Schoko-Cookies produzieren soll.

    Mit welchen Anlagen du genau zu tun haben wirst, hängt von deinem Ausbildungsbetrieb ab. Die Ausbildung zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/in hat fünf verschiedene Schwerpunkte, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

    • Metall- und Kunststofftechnik
    • Textiltechnik
    • Textilveredelung
    • Lebensmitteltechnik
    • Druckweiter- und Papierverarbeitung

    Im Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik lernst du zum Beispiel, Bohr- und Stanzmaschinen zu bedienen und die produzierten Bauteile zu einem Wasserhahn zu montieren. In der Textiltechnik steuerst du Anlagen, die Stoffe für Kleidung oder Teppiche weben. In der Textilveredelung werden diese gewaschen, gebügelt oder gefärbt. Dabei musst du manchmal sogar mehrere Maschinen gleichzeitig im Auge behalten.

    Machst du eine Ausbildung in einem Betrieb der Lebensmitteltechnik, kennst du die Rezepturen von Cookies & Co. ganz genau und weißt, wie du Mischanlagen, Backöfen oder Verpackungsmaschinen richtig einstellst. In der Druckweiter- und Papierverarbeitung sorgst du dafür, dass unsere Zeitungen pünktlich gedruckt und Bücher korrekt gebunden und verpackt werden.

  3. Ähnliche Berufe mit Ausbildungsplätzen.
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  4. Theorie und Praxis: In zwei Jahren zum Maschinen-Profi.

    Maschinen- und Anlagenführer/in Gehalt

    Die duale Ausbildung zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/in dauert nur zwei Jahre – dann hast du schon deinen Abschluss in der Tasche! Während dieser Zeit lernst du – an ein bis zwei Tagen in der Woche oder im Blockunterricht – das Basis-Know-how in der Berufsschule. Alle praktischen Tricks und Kniffe bringt dir dein Ausbildungsbetrieb bei.

    Und das steht auf dem Lehrplan: Wie unterscheidet man Werkstoffe voneinander? Wie bediene und warte ich die einzelnen Maschinen? Womit prüfe ich das Ergebnis? Im zweiten Ausbildungsjahr vertiefst du dein Wissen in deinem Schwerpunkt und legst am Ende die Abschlussprüfung ab, die aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil besteht.

    Nach deiner Ausbildung kannst du in nahezu allen industriellen Produktionsbetrieben arbeiten. Willst du mehr Verantwortung und ein höheres Gehalt? Dann kannst du zum Beispiel die Prüfung als Werkzeugmechaniker/in, Industriemechaniker/in oder Fachkraft für Lebensmitteltechnik ablegen, indem du deine Ausbildung um nur ein Jahr verlängerst! Danach rücken auch der Meisterbrief oder ein Studium in Produktionstechnik in greifbare Nähe.

  5. Dein Arbeitsumfeld: So rockst du die Produktionshallen im Schichtbetrieb.

    Maschinen- und Anlagenführer/in Bilder

    In der Ausbildung zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/in bist du für den reibungslosen Ablauf in Produktionshallen und Werkstätten zuständig. Hier richtest du die Maschinen über Computerprogramme ein und beobachtest die Produktion vom Leitstand aus. Der Bildschirm zeigt dir Messwerte an und alarmiert dich, wenn es einen Ausfall gibt. Dann musst du schnell reagieren – denn Maschinenstillstand kostet Geld! Bei Umrüstungen oder größeren Defekten ist Teamwork gefragt. Dann arbeitest du Hand in Hand mit Mechanikern oder Lebensmitteltechnikern.

    Je nach Branche sind verschiedene Vorschriften zu beachten. Vor allem, wenn du in der Lebensmittelproduktion arbeitest, steht Hygiene an erster Stelle! Deshalb trägst du Schutzkleidung, wie Kopfbedeckungen oder Gummistiefel. In der Metalltechnik kann es auch mal laut und staubig werden, aber mit Gehör- und Atemschutz bist du auf der sicheren Seite. Zwar übernehmen die Maschinen den Großteil der Arbeit, ab und zu musst du aber selbst mit anpacken, zum Beispiel wenn Öle oder Schmierstoffe nachzufüllen oder große Metallteile zu transportieren sind. Da Produktionsanlagen meist 24 Stunden laufen, solltest du dich auf Schichtbetrieb einstellen. Das heißt, du arbeitest auch mal nachts oder am Wochenende.

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Maschinen- und Anlagenführer/in.

    Ø 1. Jahr
    976€
    Ø 2. Jahr
    1.029€
  7. 287 Ausbildungsplätze für Maschinen- und Anlagenführer/in.

Bist du der/die geborene Maschinen- und Anlagenführer/in?
Mach den Test!

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