Zimmerer/Zimmerin.

Ausbildungsgehalt:
1175 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Zimmerer/Zimmerin
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Zimmerer/Zimmerin?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1175 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €850
  • 2. Lehrjahr: €1200
  • 3. Lehrjahr: €1475
2.

Wie lange dauert die Zimmerer/Zimmerin Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Zimmerer/Zimmerin?

  • In einer Ausbildung als Zimmerer/Zimmerin lernst du, Holzkonstruktionen bzw. Holzbauten aller Art herzustellen und vorgefertigte Bauteile, Dämmstoffe und Bauelemente einzubauen. Außerdem sanierst und restaurierst du Dachstühle und andere Gebäudeteile aus Holz.
  • Deine Ausbildung kannst du in Zimmereien oder Ingenieurholzbaubetrieben machen, aber auch bei Fassadenbauunternehmen oder Dienstleistungsbetrieben von Kommunen.
  • Die Ausbildung als Zimmerer/Zimmerin gehört zum Berufsfeld Bauwesen.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Zimmerer/Zimmerin mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Zimmerer/Zimmerin zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Körperliche Fitness
  • Keine Höhenangst

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Physik
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ob Balkon, Dachstuhl oder Holzhaus – in der Ausbildung als Zimmerer/Zimmerin lernst du, die verschiedensten Konstruktionen aus Holz zu erschaffen. Dieses Traditionshandwerk gibt es übrigens schon seit dem Mittelalter! Mit dem Hammer bewaffnet, montierst du Innenausbauten wie Treppen oder Trennwände, Bauwerksteile wie Fenster oder Dächer, oder ganze Brücken und Türme im Ingenieurholzbau. Dächer versiehst du außerdem innen mit ausreichend Wärme- und Schalldämmung und feuerhemmenden Anstrichen. Auch sanierungsbedürftige Dachstühle oder altes Fachwerk wirken nach deinem Einsatz wieder wie neu.

Bevor allerdings bei einem Rohbau das Richtfest gefeiert werden kann, sägst du dir in der Werkstatt das benötigte Holz entsprechend der Bauzeichnung zurecht. Mit computergesteuerten Kreissägen und Hobelmaschinen schneidest du Bretter und Balken millimetergenau zu. Bauteile, wie Gauben oder Fenster, setzt du schon in der Werkhalle zusammen. Ist das Haus auf der Baustelle eingerüstet, sind Seilzüge und Schutznetze aufgebaut sowie Materialien und Baugeräte angeliefert, geht es an die Montage.

Mit dem Kran werden die Balken über das Dach gehoben und von dir und deinem Team an die richtige Position manövriert. Mit dem Hammer schlägst du unzählige Nägel in das Holz und befestigst Metallwinkel, damit der Dachstuhl auch stabil ist. Stimmen die Winkel, Neigungen und Maße? Mit Wasserwaage, Winkelmesser und Lot prüfst du alles gewissenhaft nach.

Um das Haus vor Hitze, Kälte und Lärm zu schützen, baust du von innen Mineralfasermatten zur Dämmung ein. Spezielle Isolierungen oder Anstriche schützen das Holz im Brandfall. Ist der Dachstuhl errichtet, kann endlich Richtfest gefeiert werden – bevor die Dachdecker kommen, um das Dach zu vollenden.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung Zimmerer/Zimmerin dauert drei Jahre und kann in Handwerks- oder Industriebetrieben absolviert werden. In deinem Ausbildungsbetrieb lernst du den Arbeitsalltag kennen und bist von Anfang an mit auf der Baustelle im Einsatz. Die Praxis erlernst du mitunter auch in überbetrieblichen Lehrgängen. An bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen besuchst du gemäß dem dualen Ausbildungssystem außerdem den Unterricht in einer Berufsschule.

Zu Beginn deiner Ausbildung machst du dich mit dem Werkstoff Holz intensiv vertraut. Welche Holzarten gibt es? Wofür eignen sie sich am besten? Du stellst aber nicht nur erste Bauteile aus Holz her, sondern bearbeitest auch Metall, Stein oder Beton. Auch das Lesen und Anfertigen von Bauzeichnungen steht auf dem Programm.

Du übst den Umgang mit den verschiedenen Maschinen und Werkzeugen – vor allem dem Hammer – und errichtest schon bald deine erste Trennwand, Holzbalkendecke oder Treppe aus Holz. Auch das Einbauen einer Gaube oder eines Dachfensters will gelernt sein. Schließlich kannst du jeden Arbeitsschritt beim Errichten eines Dachstuhls fachgerecht ausführen und weißt auch, wie man historisches Fachwerk restauriert oder ein modernes Niedrigenergiehaus instand hält.

Mit dem Abschlusszeugnis in der Tasche kannst du die Karriereleiter schon bald noch weiter nach oben klettern, indem du dich zum/zur Vorarbeiter/in, zum/zur Polier/in und schließlich zum/zur Zimmermeister/in weiterbildest. Mit dem Meisterbrief kannst du dich auch selbständig machen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Zimmerer/Zimmerin trifft man dich vor allem in der Werkstatt oder auf der Baustelle an. Hier bist du meist an der frischen Luft und auch bei Wind und Wetter im Einsatz. Im Sommer werden dich sicher alle für deine gesunde Bräune beneiden! In luftigen Höhen balancierst du auf Gerüsten und Holzbalken, arbeitest mit Hammer oder Bohrmaschine. Du solltest also auf jeden Fall schwindelfrei und trittsicher sein! Ausgestattet bist du mit Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhen und Schutzhelm.

Das Tragen von Baustoffen ist körperliche Schwerarbeit – das Fitnessstudio kannst du dir also sparen. Neben Körperkraft ist aber vor allem Teamwork wichtig, denn allein kriegst du kein Dach errichtet. Das Zimmerhandwerk hat vor allem von Frühjahr bis Herbst Saison, das heißt, dass deine Arbeitszeiten, je nach Wetterlage, unregelmäßig sein können. Die Baustellen wechseln häufig und du bist unter Umständen auch mal ein paar Tage nicht zu Hause.

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