Foto- und medientechnische/r Assistent/in.

Gehalt:
kein Gehalt
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
2 Jahre
Im Bereich Medien, Gestaltung:
Ausbildung Foto- und medientechnische/r Assistent/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • In der Regel einen Realschulabschluss

    • Technisches Verständnis

    • Interesse an Fotografie

    • Spaß an kreativem Arbeiten

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Sorgfältig arbeitest

    • Selbst gern fotografierst

    • Ein gutes Auge für Farben und Motive hast

    • Freundlich und hilfsbereit bist

  2. Deine Aufgaben: Vom Schwarz-Weiß-Negativ zum farbenfrohen Fotobuch.

    Berufsbild Foto- und medientechnische/r Assistent/in

    In der Ausbildung zum/zur foto- und medientechnischen Assistenten/in lernst du, im Fotolabor mithilfe von Computern und Maschinen Bilder zu produzieren. Ob als Papierabzüge entwickelt, auf CD-ROM gebrannt oder als Fotobuch gedruckt – du weißt, wie du digitale und analoge Fotografien in Szene setzt. Aber auch bei der Gestaltung von Webseiten oder Prospekten setzt du dein multimediales Können rund um Audio, Video und Grafik ein.

    Da es sich um eine schulische Ausbildung handelt, wirst du in einer Berufsfachschule auf die Arbeit in Fotolaboren oder Fotofachgeschäften vorbereitet. Welche Aufgaben erwarten dich dort? Im Geschäft berätst du beispielsweise Kunden, die alte Schwarz-Weiß-Fotos digitalisieren oder Handyfotos entwickeln lassen möchten.

    Im Fotolabor geht es an die Umsetzung der Kundenaufträge: Du scannst Fotonegative ein, stellst Größen und Farben der Bilder am Computer ein und speicherst sie auf einer CD-ROM. Um eine gestochen scharfe Qualität zu erreichen, druckst du digitale Bilder nicht mit einem herkömmlichen Drucker aus, sondern verwendest professionelle Entwicklungsmaschinen. Am sogenannten Plotter druckst du großformatige Plakate. Das Spektrum wird durch die verschiedensten Fotogeschenke, wie Grußkarten oder Kalender, ergänzt.

    Auch in Werbeagenturen sowie Film- und Bildarchiven sind deine Fähigkeiten gefragt. Auf Webseiten bindest du Bilder oder Videos ein, die du vorher mit der richtigen Software bearbeitet hast. Auch an der technischen Umsetzung von Flyern oder Bildschirmpräsentationen bist du beteiligt. Werden für einen Ausstellungskatalog Abbildungen von originalen Kunstwerken gebraucht, hast du das technische Know-how und die Ausrüstung dafür, um die Farben der Gemälde perfekt wiederzugeben.

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  4. Theorie und Praxis: So wirst du zum zum/zur Foto-Experten/in.

    Foto- und medientechnische/r Assistent/in Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur foto- und medientechnischen Assistenten/in ist eine schulische Ausbildung. Das heißt, du wirst innerhalb von zwei Jahren an einer Berufsfachschule oder an einem Berufskolleg ausgebildet. Entscheidest du dich, auch die Fachhochschulreife zu erwerben, dauert die Ausbildung drei Jahre. Da du in keinem Ausbildungsbetrieb tätig bist, wird leider keine Vergütung gezahlt. Aber wenn deine Eltern dich finanziell nicht unterstützen können, hast du Anspruch auf eine BAföG-Förderung.

    Und was steht auf dem Lehrplan? Der theoretische Unterricht besteht aus einem bunten Mix: Mathe, Physik, Chemie, Fototechnik und Materialkunde gehören zu den technischen Grundlagen der Fotografie. Das praktische Know-how lernst du in schuleigenen Fotolaboren. Wie installiert, bedient und wartet man Software und Geräte der Foto- und Medientechnik? Wie werden Fotos digitalisiert und entwickelt? Welche Rolle spielen Lichtquellen, Farben und Spektren? Nicht nur technisch, sondern auch gestalterisch kannst du dich ausprobieren, zum Beispiel beim Erstellen von Webseiten. Während eines vierwöchigen Praktikums sammelst du außerdem wertvolle Erfahrungen in einem Betrieb.

    Hast du die Abschlussprüfung bestanden, stehen dir die Türen von kleinen und großen Fotolaboren, Fotogeschäften, Werbeagenturen oder Bild-Archiven offen. Zusätzlich kannst du dich auch weiterbilden, zum Beispiel zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Foto- und Medientechnik. Mit Fachabitur ist auch ein Studium möglich, zum Beispiel im Fach Druck- und Medientechnik.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Hochmodernes Labor statt Dunkelkammer.

    Foto- und medientechnische/r Assistent/in Bilder

    Dunkelkammer war gestern – foto- und medientechnische Assistenten sind heutzutage in hochmodernen Fotolaboren anzutreffen. Hier bist du umgeben von großen Entwicklungsmaschinen und Automatikprintern, die du über Bildschirme einstellst und bedienst. Zwar übernehmen die automatisierten Anlagen den Großteil der Arbeit, aber die Ergebnisse müssen deinem prüfenden Auge standhalten. Mit einem Blick für gute Motive und Farben bearbeitest du die Fotos zuvor am Computer. Für Fotobücher oder Plakate wählst du das richtige Papier aus und bereitest die fertigen Produkte für den Versand zum Kunden oder in die Filiale vor.

    In einem Fotofachgeschäft hast du direkten Kontakt mit dem Kunden und stehst ihm mit professionellem Rat geduldig zur Seite. Bist du in Werbeagenturen tätig, sitzt du auch im Büro und unterstützt beispielsweise Mediengestalter in der technischen Umsetzung.

  6. Dein Ausbildungsgehalt.

    Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Bist du der/die geborene foto- und medientechnische Assistent/in?
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